DE192995C - - Google Patents

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DE192995C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms
    • A43D25/066Heel clamps or heel presses for glueing heels to shoe bottoms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Jig 192995 ~ KLASSE 71 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung,
die den Zweck hat, einerseits das Einlegen von Futtersohlen in Schuhen, Stiefeln u.dgl.
zu erleichtern und andererseits ein schnelleres und genaueres Einlegen zu ermöglichen.
Zur Erreichung dieses Zweckes wird auf einem geeigneten Träger, der etwa zwei Drittel der Länge eines normalen, mittleren Fußes hat, ein Schieber angeordnet, der in ίο der Längsrichtung des Schuhes verstellbar ist und am vorderen Ende eine geeignete Haltevorrichtung für die Futtersohlenspitze, am hinteren Ende dagegen einen Ansatz o. dgl. zum Andrücken des hinteren Sohlenteiles hat. Eine beliebige Vorrichtung, z. B. ein Zahngetriebe, dient zum Bewegen des Schiebers. Diese Vorrichtung wird aber zweckmäßig so ausgebildet, daß sie von außen in Bewegung gesetzt werden kann. Zum Halten des hinteren Sohlenteiles ist eine Klemmfeder o. dgl. angeordnet, die aber einen nur verhältnismäßig leichten Druck ausüben darf, damit sie das hintere Sohlenende leicht freigibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch dieselbe mit teilweiser Ansicht.
Fig. 2 ist eine Ansicht von hinten.
Fig. 3 ist ein Grundriß. Die
Fig. 4 bis 8 zeigen Einzeldarstellungen der neuen Vorrichtung.
Dieselbe besteht aus dem Träger a, der etwa die Form des Vorderteiles einer Sohle besitzt und etwas nach unten gewölbt ist (Fig. 4 und 5). Die Länge des Trägers entspricht etwa zwei Drittel derjenigen eines mittelgroßen normalen Fußes. Zweckmäßig wird dieser Träger aus Metallblech hergestellt und am hinteren Teil mit zwei Lappen b versehen, an welchen der Holzschaft c durch Anschrauben o. dgl. befestigt wird.
Der Träger α besitzt eine Führung d für den auf ihm verstellbaren Schieber e. Die Feder f drückt den Schieber e gegen die Decke der Führung d.
Auf dem Schieber e ist die Zahnstange g durch Niete h o. dgl. befestigt. Am hinteren Ende des Schiebers e ist ein Ansatz i angeordnet, der einerseits zum Niederdrücken des hinteren Teiles der Futtersohle beim Rückwärtsbewegen des Schiebers dient und andererseits dessen Vorwärtsbewegung begrenzt.
Der Holzschaft c (Fig. 7) besitzt eine Rinne k, in welcher die Achse / des' in die Zahnstange g eingreifenden Zahnrades m gelagert ist. Ein Deckblech η sichert die Achse / in der Rinne k und dient gleichzeitig zum Befestigen der Klemmfeder o.
. Die Futtersohle ρ (Fig. 1) wird mit ihrem Vorderteil in die Spitzen r des Schiebers e eingehakt, mit ihrem Hinterteil dagegen von der Klemmfeder 0 gegen das Schließblech η gedrückt und ist in dieser Lage zum Einführen in den Schuh bereit. Vor dem Einführen wird die untere Fläche der Futtersohle ρ von den Spitzen r bis zu dem Ansatz i mit Klebstoff belegt, und ebenso wird der Fersenteil des Schuhes mit Klebstoff versehen. Hat man den Träger α mit der Futtersohle ρ in den Schuh eingeführt und entsprechend fest angedrückt, so beginnt man die Achse / derart zu drehen, daß sich der
Schieber in Richtung des Pfeiles I (Fig. 3) nach rückwärts bewegt. Hierbei geben zunächst die Spitzen r den vorderen Teil der Futtersohle ρ frei, während der Anschlag i den hinteren Teil der Futtersöhle p, entsprechend der fortschreitenden Rückwärtsbewegung, unter der Klemmfeder 0 wegzieht und gegen die Brandsohle andrückt.
Zum Herausnehmen der Vorrichtung aus dem Schuh dreht man zweckmäßig den Schieber e zuerst wieder etwas nach vorwärts.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum Befestigen von Futtersohlen in Schuhen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß über einer gewölbten Andrückplatte (α), in der Längsrichtung der letzteren beweglich, ein Schieber (e) angeordnet ist, dessen vorderes Ende eine Vorrichtung (r) zum Festhalten der Futtersohle bei . der Einführung besitzt, und dessen hinteres Ende einen Ansatz (i) trägt, der zum Andrücken des hinteren Teiles der Futtersohle bei der Rückbewegung des Schiebers (e) dienen soll.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem mit der Andrückplatte (α) verbundenen Gestell (c) eine Klemmfeder (0) derart angebracht ist, daß sie die Futtersohle bei der Einführung festhält, bei der Rückbewegung des Schiebers (e) jedoch die Futtersohle durchschlüpfen läßt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Andrückplatte (α) und dem Schieber (e) eine die genannten Teile auseinander spreizende Schleiffeder (f) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung des Schiebers (e) ein Zahngetriebe (I, m, g) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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