DE62918C - Aufzwickmachine - Google Patents

Aufzwickmachine

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DE62918C
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DE
Germany
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toe
support
fork
pins
fingers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62918D
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English (en)
Original Assignee
L. DRESSLER, in Firma EDUARD LlNGEL, in Erfurt, Löberflur 22 c
Publication of DE62918C publication Critical patent/DE62918C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/16Lasting machines with lasting pincers and toe- or heel-embracing wipers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/12Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
    • A43D21/125Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last with a plurality of pincers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/18Lasting machines with lasting pincers and straight-acting wipers, also for forming the shank portions of shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES PATENTAMT.
Nachstehend beschriebene Erfindung betrifft Aenderungen an der unter No. 61033 geschützten Aufzwickmaschine und besteht in Verbesserungen der Fersenstütze und Zehenstütze zum Halten des Leistens, ferner in Aenderungen, welche die Anordnung und Form der Zehenklemme betreffen, schließlich in Verbesserungen des· Endformers zur Bethätigung der Seitenbacken.
Die neuen Vorrichtungen sind auf beiliegenden Zeichnungen, an der Aufzwickmaschine des Haupt-Patentes angebracht, veranschaulicht. Fig. ι zeigt die Maschine in Seitenansicht, Fig. 2 in Vorderansicht; Fig. 3 zeigt in vergröfsertem Mafsstab die Stutzungsweise des Leistens in Seitenansicht, Fig. 4 in Vorderansicht; Fig. 5 ist in Seitenansicht die Fersenstütze für den Leisten, Fig. 6 eine Vorderansicht derselben. Fig. 7 stellt einen Horizontalschnitt in Richtung der Schnittlinie x-x (Fig. 5) dar, die Feststellung der hinteren Leistenstütze und die Fersenstütze zeigend. Fig. 8 giebt einen Verticalschnitt in Richtung der.Schnittlinie y-y, Fig. 5. Fig. 9 und 10 zeigen die vordere und hintere Ansicht der Zehenklemme, Fig. 11 bis 14 in Ober-, Seiten-, Innen- und Unteransicht das nachgiebige Auflager für die Zehenstütze. Die Fig. 15, 16, 17 und 18 veranschaulichen den Endformer, und zwar Fig. 15 die Vorderansicht desselben, Fig. 16 die Innenansicht der Seitenfinger, Fig. 17 die Seitenansicht des Endformers und Fig. 18 zeigt die Gestalt der vier unteren Finger in Oberansicht.
Bei vorliegender Neuerung wird die Leistenbefestigung dahin abgeändert, dafs der Leisten nicht wie bei dem Haupt-Patent mittelst eines Stiftes, der in eine entsprechende Oeffnung des Leistens greift, gehalten wird, sondern der Leisten ruht mit seiner Ferse auf einer Fersenstütze N, mit seinem Zehentheil an der ■Zehenstütze O, wobei die Zehenstütze elastisch gemacht ist und ebenso wie eine dritte elastische Leistenstütze P mittelst eines durch den Fufs beweglichen Trittes zurückgezogen werden kann. Der Leisten wird, wenn eingespannt,, mit dem übergeholten Schaft und der Brandsohle dann auf seiner Sohlenseite von dem Spannrahmen H gehalten.
Die Fersenstütze N ist mittelst des Auges N1 auf das Gehäuse P1 der Leistenstütze P ge- ■ -steckt und mittelst der Klemmschraube IV2, Fig. 5 bis 7, festgehalten.. Die Fersenstütze bildet einen Arm, an dessen vorderem Ende der Stützschuh N3 befestigt ist. Dieser Stützschuh hat die Form einer nach hinten etwas verjüngten Gabel, deren Zinken oben verbreitert sind und die zur Schonung des über den Leisten gezogenen Schaftes vortheilhaft mit einem Lederfutter iV4 überzogen werden. Der Stützschuh besitzt unten einen Keilzapfen ΛΓ.5, Fig. 6, welcher in eine Schwalbenschwanznuth am vorderen Ende der Fersenstütze greift und durch eine Druckschraube N6 befestigt wird. .
Die Leistenstütze hat einen vorderen geriffelten Schraubenkopf P2, dessen Gewindezapfen in den
Bolzen P3 greift und in demselben verstellt werden kann. Der Bolzen P3 wird in der im Haupt-Patent beschriebenen Weise durch Niederdrücken des Trittes P*, Fig. i, unter Vermittelung des Rädervorgeleges P5, der Welle P6 und des Armes P7, Fig. 7, dessen Gabel P8 hinter die Mutter P9 am Bolzen P3 greift, zurückgezogen; dagegen wird der Bolzen P3 und damit der Schraubenkopf P2 in der ebenfalls im Haupt-Patent beschriebenen Weise durch eine Feder P10 elastisch vorgeprefst. Die Welle Pe ist auch im Stande, in der gleichen Weise die Zehenstütze O zurückzuschieben.
Die Zehenstütze O besitzt einen Schuh O1, Fig. Ii bis 14, welcher mittelst Zapfen O2 in dem Bolzen O3 sitzt, an seiner gegen den Schuh sich legenden Seite kreisförmig ausgehöhlt ist und ein federndes Kissen O4 aufnimmt, gegen welches der über den Leisten gezogene Schaft sich legt. Dadurch wird eine Verletzung des Schaftes beim Einspannen des Leistens und beim Ueberholen des Schaftes vermieden.
Um nun Leistenstütze und Zehenstütze während des Einspannens und Aufzwickens vollkommen festzuhalten, so dafs dieselben nicht zurückgeprefst werden können, ist eine Sicherung Q angeordnet. Dieselbe besteht aus einem Keil Q1, der durch einen Hebel Q.2 in einem Schlitz P11 der Leistenstütze beweglich ist und sich gegen die Mutter P9 des Bolzens P3 zu legen vermag. Der Hebel Q.2 ist an dem Auge Q3 drehbar, so dafs er, in Richtung des Pfeiles IV gedreht (Fig. 6), den Keil Q1 gegen die Mutter P9 festlegt und das Zurückgehen des Bolzens P3 verhindert. Die Fersenstütze dagegen kann sich immer frei zurückbewegen, was bei dem Ueberholen von wesentlichem Vortheil ist.
Um den Kopf R ■ der Zehengabel beliebig zu den Zangen S, welche den Schaft an der Zehe aufzwicken, verlegen zu können, ist die Stange S\ welche den Zangenkopf S2 trägt, nicht fest mit dem Lagerkopf R verbunden, sondern in Lagerböcken S3 gehalten, welche direct an dem Stellkopf R1 für die Zehenklemme befestigt sind. Es kann infolge dessen die Neigung des Zehengabelkopfes R und damit die der Zehenklemme beliebig verändert werden, ohne dafs hierdurch die Zehenzangen in ihrer Lage beeinflufst werden. Die Zehenklemme R2 selbst, welche aus den Gabelschenkeln Rs und i?4 besteht (Fig. 3 und 4, 9 und 10), erhält an ihrer Vorderseite einen federnden Draht Pv5, der mittelst der Stifte Pv8 an den Enden der Gabelschenkel R3 und P4 angreift und die Maulweite der Klemme in der Tiefe derselben verringert. Diese Feder R5 hat den Zweck, den Schaft an der Zehenspitze fest zu pressen und zu falten, indem er sich zunächst, bevor die Gabelschenkel R3 und Ri in Wirkung kommen, über die Zehenspitze bewegt. Durch die Anwendung des Drahtes R5 wird es ermöglicht, spitze Schuhe derart zu zwicken, dafs die Falten auf der Spitze des Schuhes regelmä'fsig gelegt werden. Die Zehenklemme wird in bekannter Weise mittelst Zapfens R7 am Kopf oder der Stellstange desselben befestigt.
Der Endformer T für die Seitenbacken, Fig. 1 5 bis 18, wird nach vorliegender Neuerung dahin abgeändert, dafs derselbe eine Reihe Stifte T1 erhält, deren .eine Seite für den Rechtsleisten, deren andere für den Linksleisten tauglich ist, so dafs es nur der einfachen Auswechselung je zweier zusammengehöriger Endformer bedarf, um die Finger des Formers, z. B. aus dem Rechtsleisten in den Linksleisten, und umgekehrt, einzustellen. Die Stifte T1 entsprechen der Anzahl der zur Verwendung kommenden Finger T2. Die Finger T2 werden in der im Haupt-Patent angedeuteten Weise in den Rahmen J"3 gespannt und mittelst des Formers T* in die der Sohlenfläche entsprechende Form des Leistens gestellt. Um ein Verletzen des Schaftes beim Ueberstreifen desselben über den Seitentheil des Leistens während der Thätigkeit der Finger zu vermeiden, sind die Finger selbst mit Blattfedern T5 ausgerüstet, welche die Finger T2 gegen den Former T1* drücken, jedoch einem übermäfsigen Druck nachgeben können. Gegen die Zapfen T6 der Finger T2 drücken die Stifte T1 des Endformers. Die in ihrer Tiefe ausgehöhlten Schlitze T7 ermöglichen ein leichtes Befestigen des Endformers T auf dem mit verstärkten Köpfen versehenen Bolzen T*8 und gestatten die leichte Auswechselung desselben.
Die beiden oberen Finger U und U1, sowie die beiden unteren Finger U2 und U3 beeinflussen die Maulbreite der Zehenklemme und der Fersenklemme, und zwar sind die Finger U und U3 nach d, die Finger U1 und C/2 nach c, Fig. 18, abgebogen, so dafs zwischen den beiden neben einander liegenden Fingern die Zehenklemme und die Fersenklemme geführt werden, und demgemäfs, ohne ausweichen zu können, sich entsprechend der Lage der Finger U1 und U2 schliefsen. Die Lage der Finger U1 und U2 wird durch die beiden Schrauben U5 bestimmt, während ein seitliches Verschieben sämmtlicher Finger durch die Stellschraube verhindert wird.
Auf der unteren Seite können noch zwei weitere entsprechend ausgehöhlte oder abgebogene Finger U6 U6 angeordnet sein, um die zwangläufige Bewegung der längeren Fersenklemme nicht zu behindern.
Der Former 2"4 kann zur Ausübung eines nachgiebigen Druckes mit einem Gummipolster T10 ausgefüllt werden," welches der Sohlenform des Leistens angepafst ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die Aufzwickmaschine nach Patent No. 6103 3 dahin abgeändert, dafs der Leisten mit übergezogenem Schaft nicht durch eingelassene Stifte gehalten wird, sondern mit seinem Fersenende auf einer gabelförmigen Fersenstütze (N), mit seinem Zehenende auf einer weichen, elastischen und zurückziehbaren Zehenstütze (O) und aufserdem noch durch eine ebenfalls zurückzieh bare Leistenstütze (P) gehalten wird, wobei die letztere durch einen Keil (Q1) festgelegt werden kann.
    Bei der unter 1. nach Patent No. 61033 gekennzeichneten Aufzwickmaschine die Abänderung, dafs die Stangen (S1) für die Zehentheilzwickzangen direct an dem Stellkopf (R1) für den Zehenklemmenkopf (R) und nicht an letzterem befestigt.sind, zu dem Zwecke, die Lage der Zehenzwickzangen unabhängig von der Lage des Zehengabelkopfes (R) zu machen.
    Bei der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung des Drahtes R5 an der Vorderfläche der Zehenklemmengabel und mit den Gabelschenkelenden der letzteren verbunden, zu dem Zwecke, die regelmäfsige Faltenlegung beim Zwicken von spitzen Schuhen zu ermöglichen.
    Bei der unter 1. gekennzeichneten Aufzwickmaschine die Verwendung eines mitStiften T1 versehenen Endformers T von solcher Einrichtung, dafs die eine Begrenzungsseite der Stifte die Finger T2 der Seitenbacken für einen Linksleisten, die andere Begrenzungsseite der Stifte die Finger für einen Rechtsleisten stellt; ferner die Anordnung eines elastischen Polsters T10 am Former in Verbindung mit den Federn Th zur Erzielung eines elastischen Druckes der Finger.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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