DE501925C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Kordelsohlensandalen - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Kordelsohlensandalen

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DE501925C
DE501925C DEM102262D DEM0102262D DE501925C DE 501925 C DE501925 C DE 501925C DE M102262 D DEM102262 D DE M102262D DE M0102262 D DEM0102262 D DE M0102262D DE 501925 C DE501925 C DE 501925C
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DE
Germany
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sole
anvil
pusher
machine
cord
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Expired
Application number
DEM102262D
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English (en)
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Maschinenfabrik Moenus AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Moenus AG
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Publication date
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Publication of DE501925C publication Critical patent/DE501925C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D75/00Nailing devices on pulling-over or lasting machines

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren und IKaschine zur Herstellung von Kordelsohlensandalen Die Kordelsohlensandalen bestehen aus einer Hanfschnursohle und einem textilen Schaft, die miteinander vernäht werden. Geschieht das Vernähen im aufgeleisteten Zustande, so muß der Schaft vorher an die Sohle angeheftet werden.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt das Anheften durch Drahtklammern, indem der Amboß zum Umnieten der Klammerenden in die nachgiebige Sohle hineingedrückt wird und die Klammern durch den auf dem seitlichen Sohlenrand aufliegenden Schaft eingetrieben werden.
  • Zur Ausführung des Verfahrens ist auch eine neue Zwickmaschine entworfen worden, die den Schaftrand mittels einer Zange spannt und an der Randfläche der Sohle durch Klammern befestigt. Der Schuh kann mit dieser Maschine einwandfrei gezwickt werden, weil der Schaft vor seiner Befestigung durch eine Zange gespannt wird.
  • Gemäß der Erfindung steht die Zwickzange fest, während der die Zugspannung des Schaftes aufnehmende Sohlendrücker beweglich ist. Dadurch wird der Spannmechanismus der Maschine sehr vereinfacht. Er besteht aus einem ortsfesten und einem schwingbaren Zangenbacken, dessen Halter dem Sohlendrücker als Führung dient und der durch sein Gewicht im geöffneten Zustand gehalten wird. Die Bewegung des Sohlendrückers kann jedoch durch eiiie von Hand bediente Sperrklinke unterbrochen werden, so daß er in seiner vorderen Endlage gehalten wird. In diesem Falle findet keine Relativbewegung des Sohlendrückers gegenüber dem schwingenden Zangenbacken statt, was erwünscht ist, wenn ohne Zange gezwickt werden soll.
  • Es ist zwar eine Klammereintreibvorrichtung bekannt, bei der der Schuhträger ebenfalls mit einem Amboß versehen ist. Bei dieser bekannten Vorrichtung tritt aber der Amboß in einen vorher angebrachten Riß der Sohle ein, während er bei der Erfindung in die Sohle selbst eindringt. Dadurch ist die besondere Eignung der neuen Maschine für die Herstellung von Kordelsohlen ,erreicht.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. i ist eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Vorderansicht der in Frage kommenden neuen Teile der Maschine.
  • Fig. 3 ist ein Grundriß des Lagers 2 und der von ihm getragenen Teile.
  • Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie c-d der Fig. i.
  • Fig. $ zeigt die Wirkung der Werkzeuge in größerem Maßstabe.
  • An der Pistonplatte i der im übrigen bekannten Klammerheftmaschine ist das Lager 2 befestigt. Dasselbe trägt den Zapfen 3, um den der Hebel 4 schwingt. Letzterer trägt den beweglichen Zangenbacken 5, der mit dem am Piston 6 befestigten festen Zangenbacken 7 zusammenarbeitet. Der Hebel 4 ist als Führung für den Sohlendrücker 8 ausgebildet. Er besitzt einen Deckel g, der mittels der Schrauben io am Hebel befestigt ist. Das hintere Ende des Deckels 9 nimmt in einer Nabe die Spannschraube 11 auf. An dieser ist die Feder 12 angeschlossen, die mit dem Sohlendrücker 8 zusammenhängt und bestrebt ist, diesen in zurückgezogener Lage zu halten. Am vorderen Ende des Sohlendrückers ist der Amboß r3 angeschraubt, während das hintere Ende die Rolle 14 trägt.
  • Das Lager 2 nimmt auch den Bolzen 16 auf, um den der Winkelhebel 17 schwingbar ist. Der hintere Arm desselben trägt den Scharnierbolzen 18, der durch die Muttern 1g der Gewindestange 2o von den um den Bolzen 21 schwingenden Hebel 22 aus auf- und abwärts bewegt wird. An letzterem ist die mit der Kurvenscheibe 23 zusammenarbeitende Kurvenrolle 24 angebracht. Der Deckel g des Führungshebels 4 trägt auch die um den Bolzen 25 drehbare Sperrklinke 26. An diese ist eine Feder 27 derart angeschlossen, daß die Sperrklinke durch sie in zwei Endlagen gehalten werden kann. In der einen Endlage sperrt sie den Sohlendrücker in seiner vordersten Stellung, während sie sich in der anderen Endlage gegen den Anschlagstift 28 legt und den Sohlendrücker dann an seiner Bewegung nicht hindert.
  • In der Anfangsstellung ist die Zange geöffnet und der Sohlendrücker zurückgezogen.
  • Soll ein Schuh gezwickt werden, so wird der Schaftrand in das offene Zangenmaul eingeführt und die Sohle gegen den Sohlendrücker gedrückt, wobei der Amboß 13 in die Sohle eindringt. Sodann wird die Maschine eingerückt. Dies hat zur Folge, daß sich der Winkelhebel 17 gegen die Rolle 14 des Sohlendrückers 8 legt und diesen vorwärts bewegt. Hierbei schließt sich zunächst die Zange 5, 7, und dann wird der Sohlendrücker unter Überwindung der Spannkraft der Feder 12 weiterbewegt, bis er wie auch der mit ihm verbundene Amboß ihre Endlage erreicht haben. In diesem Augenblick wird die Klammer eingeschlagen, und deren Enden werden umgenietet. Sodann geht der Sohlendrücker zurück und die Zange öffnet sich.
  • Der beschriebene Arbeitsvorgang kann beliebig wiederholt werden. Durch das Vorgehen des Sohlendrückers wird der durch die feststehende Zange gehaltene Schaft gestreckt, so daß er sich gegen den Leisten legt und die Form desselben annimmt.
  • Sollen bestimmte Stellen des Schaftes nicht ausgereckt werden, so wird die Relativbewegung des Sohlendrückers 8 gegenüber dem Schwinghebel 4 unterbrochen, indem man den Sohlendrücker durch die Klinke 26 in seiner vordersten Stellung sperrt. Die Zange 7,5 schließt sich nach wie vor, aber die Ausreckbewegung des Sohlendrückers 8 ist durch die Sperrklinke 26 ausgeschaltet. Diese wird wieder ausgelöst, sobald man mit der Zange 7,5 wieder zu arbeiten wünscht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Kordelsohlensandalen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft am Seitenrand der Kordelsohle durch im Schuhwerk verbleibende Heftklammern befestigt wird, die sich innerhalb der Kordelsohle gegen einen in die Sohle hineingedrückten, an sich bekannten Amboß (13) umlegen.
  2. 2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei.der die ortsfest gelagerte Klammereintreibvorrichtung mit einem festen Zangenbacken versehen ist, gegen den sich ein beweglicher Zangenbacken zum Erfassen des Oberleders legt, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Zangenbacken (5) zusammen mit dem Amboß (13) und einem Sohlendrücker (8) an einem gesteuerten Schwinghebel (4) angeordnet ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß (13) und der Sohlendrücker (8) in dem Schwinghebel (4) gemeinsam verschiebbar gelagert sind.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß (13) und der Sohlendrücker (8) unter Wirkung einer Zugfeder (12) stehen und durch einen Hebel (17) derart gesteuert werden, daß zunächst die bewegliche Zangenbacke (5) zur Anlage an die feste Backe (7) kommt und darauf der Amboß (13) in die zum Umlegen einer Klammer bereite vorgeschobene Lage gebracht wird.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Amboß (13) und der Sohlendrücker (8) in der vorgeschobenen Lage durch einen Handhebel (26) gesperrt werden kann.
DEM102262D 1927-11-24 1927-11-24 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Kordelsohlensandalen Expired DE501925C (de)

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DE501925C true DE501925C (de) 1930-07-07

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DE (1) DE501925C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187955B (de) * 1962-02-13 1965-02-25 Luigi Biagini Maschine zum Aufzwicken von aufgeleistetem Schuhoberleder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1187955B (de) * 1962-02-13 1965-02-25 Luigi Biagini Maschine zum Aufzwicken von aufgeleistetem Schuhoberleder

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