DE511558C - - Google Patents
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- DE511558C DE511558C DENDAT511558D DE511558DA DE511558C DE 511558 C DE511558 C DE 511558C DE NDAT511558 D DENDAT511558 D DE NDAT511558D DE 511558D A DE511558D A DE 511558DA DE 511558 C DE511558 C DE 511558C
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- jaws
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- leather
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D21/00—Lasting machines
- A43D21/02—Lasting machines with one single lasting gripper
Landscapes
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 31. OKTOBER S930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIF
KLASSE 71 c GRUPPE 30
G 71158 VII/71 c1
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 16. Oktober igjo
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 16. Oktober igjo
Paul Göhring in Bad Homburg v. d. Höhe Zwickmaschine für geklebtes Schuhwerk
Zwickmaschinen zum Verkleben des Oberleders mit der Brandsohle sind bekannt. Bei
den bisher gebräuchlichen Maschinen wurde mit einer zwangläufig geführten Zange das
5 Oberleder über die Brandsohle gezogen, dann schob sich eine Halte- oder Andrückvorrichtung
über den strammgezogenen Stoff, um ihn festzuhalten, nachdem die Zange den Stoff
freigegeben hatte. Durch einen auf die Haltevorrichtung ausgeübten Druck oder Schlag
wurden die beiden zu verbindenden Stoffteile fest zusammengepreßt.
Das Zusammenarbeiten dieser beiden sich waagerecht bewegenden Teile machte die
Maschinen verwickelt und den Arbeitsvorgang für den Arbeiter unübersichtlich, außerdem wurde das Oberleder durch die
seitlich stramm aufgeschobene Haltevorrichtung oft beschädigt.
Nach vorliegender Erfindung ist nun eine Maschine konstruiert, die wesentlich vereinfacht
ist. Bei dieser neuen Maschine ist die Zange zum Anziehen des Stoffes zugleich Andrückvorrichtung,
indem die eine Zangenbacke als Hammer ausgebildet ist, die unter Federdruck steht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
und zwar zeigt ihn
Abb. ι in Seitenansicht und
Abb. 2 in Vorderansicht.
In dem Maschinengestell 1 ist die Welle 2 gelagert, die durch die Riemenscheibe 3 in Drehung versetzt wird. Auf einem im Maschinengestell ι befestigten Bolzen 4 ist
Abb. 2 in Vorderansicht.
In dem Maschinengestell 1 ist die Welle 2 gelagert, die durch die Riemenscheibe 3 in Drehung versetzt wird. Auf einem im Maschinengestell ι befestigten Bolzen 4 ist
em
Doppelhebel 5 drehbar gelagert, der an seinem oberen Ende eine Gleitrolle 6 trägt, die über
eine Kurvenscheibe 7 gleitet. In dem unteren Teil 8 des Doppelhebeis 5 ist die hintere
Zangenbacke angeordnet, bestehend aus dem an zwei Seiten feingezahnten Kopf 9, der an
dem unter der Wirkung der Druckfeder 10 stehenden Bolzen 11 befestigt ist. Die kleinen
Zähne an der Unterseite des Kopfes 9 dienen zum Aufrauhen des Leders beim Schlag
durch die Hammerstange 12. Diese ist über dem Bolzen 11 im Maschinengestell 1 gelagert.
Sie trägt den Kloben 13, mittels dessen die Hammerstange 12 durch den auf der
vorderen Seite der Kurvenscheibe 7 angeordneten Wurm 14 gehoben wird. Sobald der
Kloben 13 den Wurm 14 verläßt, wird die Hammerstange 12 durch Federkraft nach
unten getrieben.
Auf der Antriebswelle 2 sitzt noch die Kurvenscheibe 15, auf welcher die an dem bei
16 am Maschinengestell 1 aufgehängten Hebel
17 befestigte Rolle 18 gleitet. Am unteren Ende des Hebels 17 ist das eine Ende des
Hebels 19 angelenkt, dessen anderes Ende an dem Doppelhebel 20 angreift. Letzterer
ist auf dem Bolzen 4 drehbar gelagert und in seinem unteren Ende zu der vorderen Zangenbacke
21 ausgebildet. Vor dieser ist der Anschlag 22 angeordnet, der in einem Auge 23
des Maschinengestells 1 befestigt ist und dem
zu zwickenden Schuh als Widerlager dient. Auf dem. Auge 23 ist ein um den Bolzen 24
drehbarer, mit Vorsprung 25 ausgerüsteter Hebel 26 angeordnet, der nach Aufwärt sbewegen
als Feststellvorrichtung für den Doppelhebel 20 dient. Zu beiden Seiten der Zangenbacke 9 sind Haken 27 am Maschinengestell
ι angeordnet, die entsprechend dem zu z\vickenden Schuh mittels Schraube 28 verstellt
werden können. Dadurch, daß die beiden Zangenbacken 9 und 21 um den Bolzen 4
schwingen, bewegen sie sich pendelnd gegeneinander.
Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung ist folgende:
Der Schuh wird derart unter den Zangenbacken 9 und 21 gehalten, daß die zu
zwickende Oberlederkante zwischen den beiden Zangenbacken zu liegen kommt. Die Sohle ist vorher mit Klebstoff bestrichen.
Alsdann wird die Welle 2 mittels der Riemenscheibe 3 in Drehung versetzt. Infolge des
Gleitens der Rollen b und 18 über die Kurvenscheibe
7 und ] 5 werden die unteren Teile der beiden Doppelhebel 5 und 20 gegeneinanderbewegt,
die beiden Zangenbacken 9 und 21 also geschlossen. Diese haben die Oberlederkante
gepackt und ziehen sie fest über den Schuhleisten. In diesem Augenblick wird der Kloben 13 der Hammerstange 12 von
dem Wurm 14, auf dem er seither geruht hat, freigegeben, die Hammerstange 12 bewegt
sich nach unten und führt einen kräftigen Schlag auf die Zangenbacke 11 bis 9
aus, wodurch das Stück Oberlederkante, das sich gerade unter der Zangenbacke 9 befindet,
auf die Sohle aufgeklebt wird. Durch weitere Drehung der Welle 4 gehen die Zangenbacken
wieder in ihre Lage zurück. Während des
ganzen Arbeitsvorganges greifen die beiden Haken 27 rechts und links neben der Zangenbacke
9 unter die Oberlederkante, so daß diese nur unter der Zangenbacke 9 festgeklebt
werden kann, wahrend rechts und links die Oberlederkante offenbleibt für das weitere
Einführen in das Zangenmaul.
Claims (5)
1. Zwickmaschine, bei der das Zwicken unter Verwendung von Klebstoff ausgeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Doppelhebel (5, 20), deren untere Enden zu Zangenbacken (9, 21)
ausgebildet sind, auf einem Bolzen (4) drehbar angeordnet sind und durch zwei auf der Antriebswelle (2) sitzende Kurvenscheiben
(7, 15), über welche Rollen (6, i8) der Doppelhebel (5, 20) gleiten,
gegeneinandergepreßt werden und eine Hammerstange (12) verschiebbar angeordnet
ist, die nach Zusammenpressen der Zangenbacken (9, 21) nach unten fällt
und einen Schlag auf die eine Zangenbacke (9) ausführt, wodurch das Oberleder auf der .Sohle festgeklebt wird.
2. Zwickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zangenbacke
(9) im unteren Teil des Doppelhebels (5) lose eingesetzt ist und durch die Wirkung einer Feder (10) nach oben
gedrückt wird.
3. Zwickmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben
der Zangenbacke (9) zwei Haken (27) verschieb- und einstellbar am Maschinengestell
(1) befestigt sind, um die Oberlederkante rechts und links neben der
Zangenbacke (9) während des Arbeitsganges hochzuhalten.
4. Zwickmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Zangenbacke (21) durch einen mit Vorsprung (25) versehenen Hebel (26) festgestellt
werden kann, um die Zangenbacke (21) beim Arbeitsgang stillzusetzen und
nur mit der anderen Zangenbacke (9) arbeiten zu können.
5. Zwickmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zangenbacke (9) auf ihrer Unterseite mit kleinen Zähnen versehen ist, um das Leder
beim Schlag der Hammerstange (12) aufzurauhen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511558C true DE511558C (de) |
Family
ID=575322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT511558D Active DE511558C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511558C (de) |
-
0
- DE DENDAT511558D patent/DE511558C/de active Active
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