DE511558C - - Google Patents

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DE511558C
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Germany
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jaw
jaws
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leather
lasting machine
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/02Lasting machines with one single lasting gripper

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  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 31. OKTOBER S930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIF
KLASSE 71 c GRUPPE 30
G 71158 VII/71 c1
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 16. Oktober igjo
Paul Göhring in Bad Homburg v. d. Höhe Zwickmaschine für geklebtes Schuhwerk
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. September 1927 ab
Zwickmaschinen zum Verkleben des Oberleders mit der Brandsohle sind bekannt. Bei den bisher gebräuchlichen Maschinen wurde mit einer zwangläufig geführten Zange das 5 Oberleder über die Brandsohle gezogen, dann schob sich eine Halte- oder Andrückvorrichtung über den strammgezogenen Stoff, um ihn festzuhalten, nachdem die Zange den Stoff freigegeben hatte. Durch einen auf die Haltevorrichtung ausgeübten Druck oder Schlag wurden die beiden zu verbindenden Stoffteile fest zusammengepreßt.
Das Zusammenarbeiten dieser beiden sich waagerecht bewegenden Teile machte die Maschinen verwickelt und den Arbeitsvorgang für den Arbeiter unübersichtlich, außerdem wurde das Oberleder durch die seitlich stramm aufgeschobene Haltevorrichtung oft beschädigt.
Nach vorliegender Erfindung ist nun eine Maschine konstruiert, die wesentlich vereinfacht ist. Bei dieser neuen Maschine ist die Zange zum Anziehen des Stoffes zugleich Andrückvorrichtung, indem die eine Zangenbacke als Hammer ausgebildet ist, die unter Federdruck steht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt ihn
Abb. ι in Seitenansicht und
Abb. 2 in Vorderansicht.
In dem Maschinengestell 1 ist die Welle 2 gelagert, die durch die Riemenscheibe 3 in Drehung versetzt wird. Auf einem im Maschinengestell ι befestigten Bolzen 4 ist
em
Doppelhebel 5 drehbar gelagert, der an seinem oberen Ende eine Gleitrolle 6 trägt, die über eine Kurvenscheibe 7 gleitet. In dem unteren Teil 8 des Doppelhebeis 5 ist die hintere Zangenbacke angeordnet, bestehend aus dem an zwei Seiten feingezahnten Kopf 9, der an dem unter der Wirkung der Druckfeder 10 stehenden Bolzen 11 befestigt ist. Die kleinen Zähne an der Unterseite des Kopfes 9 dienen zum Aufrauhen des Leders beim Schlag durch die Hammerstange 12. Diese ist über dem Bolzen 11 im Maschinengestell 1 gelagert. Sie trägt den Kloben 13, mittels dessen die Hammerstange 12 durch den auf der vorderen Seite der Kurvenscheibe 7 angeordneten Wurm 14 gehoben wird. Sobald der Kloben 13 den Wurm 14 verläßt, wird die Hammerstange 12 durch Federkraft nach unten getrieben.
Auf der Antriebswelle 2 sitzt noch die Kurvenscheibe 15, auf welcher die an dem bei
16 am Maschinengestell 1 aufgehängten Hebel
17 befestigte Rolle 18 gleitet. Am unteren Ende des Hebels 17 ist das eine Ende des Hebels 19 angelenkt, dessen anderes Ende an dem Doppelhebel 20 angreift. Letzterer ist auf dem Bolzen 4 drehbar gelagert und in seinem unteren Ende zu der vorderen Zangenbacke 21 ausgebildet. Vor dieser ist der Anschlag 22 angeordnet, der in einem Auge 23 des Maschinengestells 1 befestigt ist und dem
zu zwickenden Schuh als Widerlager dient. Auf dem. Auge 23 ist ein um den Bolzen 24 drehbarer, mit Vorsprung 25 ausgerüsteter Hebel 26 angeordnet, der nach Aufwärt sbewegen als Feststellvorrichtung für den Doppelhebel 20 dient. Zu beiden Seiten der Zangenbacke 9 sind Haken 27 am Maschinengestell ι angeordnet, die entsprechend dem zu z\vickenden Schuh mittels Schraube 28 verstellt werden können. Dadurch, daß die beiden Zangenbacken 9 und 21 um den Bolzen 4 schwingen, bewegen sie sich pendelnd gegeneinander.
Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung ist folgende:
Der Schuh wird derart unter den Zangenbacken 9 und 21 gehalten, daß die zu zwickende Oberlederkante zwischen den beiden Zangenbacken zu liegen kommt. Die Sohle ist vorher mit Klebstoff bestrichen. Alsdann wird die Welle 2 mittels der Riemenscheibe 3 in Drehung versetzt. Infolge des Gleitens der Rollen b und 18 über die Kurvenscheibe 7 und ] 5 werden die unteren Teile der beiden Doppelhebel 5 und 20 gegeneinanderbewegt, die beiden Zangenbacken 9 und 21 also geschlossen. Diese haben die Oberlederkante gepackt und ziehen sie fest über den Schuhleisten. In diesem Augenblick wird der Kloben 13 der Hammerstange 12 von dem Wurm 14, auf dem er seither geruht hat, freigegeben, die Hammerstange 12 bewegt sich nach unten und führt einen kräftigen Schlag auf die Zangenbacke 11 bis 9 aus, wodurch das Stück Oberlederkante, das sich gerade unter der Zangenbacke 9 befindet, auf die Sohle aufgeklebt wird. Durch weitere Drehung der Welle 4 gehen die Zangenbacken wieder in ihre Lage zurück. Während des
ganzen Arbeitsvorganges greifen die beiden Haken 27 rechts und links neben der Zangenbacke 9 unter die Oberlederkante, so daß diese nur unter der Zangenbacke 9 festgeklebt werden kann, wahrend rechts und links die Oberlederkante offenbleibt für das weitere Einführen in das Zangenmaul.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Zwickmaschine, bei der das Zwicken unter Verwendung von Klebstoff ausgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Doppelhebel (5, 20), deren untere Enden zu Zangenbacken (9, 21) ausgebildet sind, auf einem Bolzen (4) drehbar angeordnet sind und durch zwei auf der Antriebswelle (2) sitzende Kurvenscheiben (7, 15), über welche Rollen (6, i8) der Doppelhebel (5, 20) gleiten, gegeneinandergepreßt werden und eine Hammerstange (12) verschiebbar angeordnet ist, die nach Zusammenpressen der Zangenbacken (9, 21) nach unten fällt und einen Schlag auf die eine Zangenbacke (9) ausführt, wodurch das Oberleder auf der .Sohle festgeklebt wird.
2. Zwickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zangenbacke (9) im unteren Teil des Doppelhebels (5) lose eingesetzt ist und durch die Wirkung einer Feder (10) nach oben gedrückt wird.
3. Zwickmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Zangenbacke (9) zwei Haken (27) verschieb- und einstellbar am Maschinengestell (1) befestigt sind, um die Oberlederkante rechts und links neben der Zangenbacke (9) während des Arbeitsganges hochzuhalten.
4. Zwickmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zangenbacke (21) durch einen mit Vorsprung (25) versehenen Hebel (26) festgestellt werden kann, um die Zangenbacke (21) beim Arbeitsgang stillzusetzen und nur mit der anderen Zangenbacke (9) arbeiten zu können.
5. Zwickmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenbacke (9) auf ihrer Unterseite mit kleinen Zähnen versehen ist, um das Leder beim Schlag der Hammerstange (12) aufzurauhen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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