DE275089C - - Google Patents
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- DE275089C DE275089C DENDAT275089D DE275089DA DE275089C DE 275089 C DE275089 C DE 275089C DE NDAT275089 D DENDAT275089 D DE NDAT275089D DE 275089D A DE275089D A DE 275089DA DE 275089 C DE275089 C DE 275089C
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- DE
- Germany
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- strip
- spring
- block
- spreading
- piston
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C5/00—Labelling fabrics or comparable materials or articles with deformable surface, e.g. paper, fabric rolls, stockings, shoes
- B65C5/06—Labelling fabrics or comparable materials or articles with deformable surface, e.g. paper, fabric rolls, stockings, shoes using staples
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Labeling Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - M 275089 -KLASSE 8/. GRUPPE
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
%o. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 12. August 1911 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Spreizen der Etikettenklammern an Webstoffen
o. dgl., die mit äußerst einfacher Bauart höchste Leistungsfähigkeit verbindet.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι stellt eine Vorderansicht des oberen Teiles der Maschine mit einem Teilschnitt
durch deren Fuß dar;
Fig. 2 ist eine Ansicht der Maschine von der linken Seite der Fig. 1 aus gesehen,
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht der Maschine, von der entgegengesetzten Seite aus
gesehen,
Fig. 4 ein Grundriß von der Unterseite des Fußes;
Fig. 5 ist ein Schnitt durch die Anheftvorrichtung,
Fig. S a ein gegenüber der Fig. 5 um 900
gedrehter, Schnitt durch die Anheftvorrichtung,
Fig. 5 b ein der Fig. 5 ähnlicher Schnitt mit geänderter Stellung der Spreizdaumen,
Fig. 6 ein Grundriß von Fig. 5,
Fig. 7 ein Schnitt nach Linie 1J-1J der Fig. 5,
Fig. 7 ein Schnitt nach Linie 1J-1J der Fig. 5,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Streifenführungsvorrichtung ;
Fig. 9 und 10 zeigen einen Schnitt durch bzw. eine Aufsicht auf einen Teil des mit
Klammern versehenen Zettelstreifens.
Die in den Zeichnungen dargestellte Maschine kann auf einen nicht gezeichneten Tisch
gestellt und durch einen mit einer Stange 1 verbundenen Fußtritt angetrieben werden.
Die Stange 1 ist durch ein Gestell 2 hindurchgeführt und oben mit einem hohlen Kolben 3
verbunden, der oben aus dem Gestell heraustritt und von dem sämtliche bewegten Teile
angetrieben werden.
Das Gestell 2 ist in seinem oberen Teil mit einem Tisch 4 versehen, der den mit dem von
Hand zugebrachten Stoff zu verbindenden Etikettenstreifen trägt. Ein Zwischenraum S
ist zwischen der Kante des Tisches und einer Stirnplatte 6 an dem Gestell belassen, der
einen Kanal oder eine Führung für die Zinken der Klammern bildet. Um ein geringes höher
als die Oberfläche des Tisches 4 ist an dem Gestell eine Platte 7 mit einem Vorsprung 8
angeordnet (Fig. 2), die die eine Seite des Tisches etwas übergreift, um den Streifen
während der Zuführung zu hindern, sich von dem Tisch abzuheben. An der entgegengesetzten
Seite des Tisches ist innerhalb desselben bei 8a eine Führungsplatte 9 angelenkt,
die unter der Wirkung einer Feder 10 steht und an ihrer inneren, aus der Tischfläche hervortretenden
Kante mit einer zum Halten der Streifenkante geeigneten Nut 11 versehen ist
(Fig. 2 und 8), während ein Teil der Platte 9
mit der Feeler ίο in einem Schlitz unterhalb
der Tischfläche angeordnet ist, um die Nut ii
auf die geeignete Höhe zur Aufnahme des Streifens zu bringen. Jene unter dem Druck
der Feder io stehende Platte 9 bewirkt ein leicht nachgiebiges Fassen des Streifens während
der Zuführung des Streifens, um die entgegengesetzte Kante in Richtung der Stirnplatte 6 zu halten und die rechtwinklige Zu-
führung des Streifens zu sichern.
Der Streifen α wird mit Hilfe einer federnden
Klinke 12, .die in Schlitze b an der Kante des Streifens eingreift, zugeführt. Jene
Klinke ist an einem Arm 13 drehbar gelagert, der mit einem Hebel 14 verbunden ist. Der
Hebel 14 ist bei 15 an dem Gestell 2 angelenkt
und hat einen Ausschnitt 16, in den ein Stift 17 einer Stange 18 eingreift, die bei 19 in dem
Gestell 2 geführt und am oberen Ende in einer mit dem Kolben 3 verbundenen Klammer 20
befestigt ist.
Beim Niederdrücken des Kolbens wird die Klinke 12 über die Etikette hinweg zurückgezogen,
und bei fortgesetzter Abwärtsbewegung des Schlittens tritt der Stift 17 aus dem
Ausschnitt 16 heraus, und damit bleibt die Klinke 12 unbewegt. Bei der Rückwärtsbewegung
des Schlittens wird der Stift wieder in den Ausschnitt 16 zurückgeführt, die
Klinke vorwärts gedrückt und der Streifen durch Eingriff der Klinke 12 in den Schlitz b
der Streifenkante um die gewünschte Strecke vorbewegt.
Eine Feder 21 ist vorgesehen, um die Vorschubklinke unter Spannung zu halten.
Die Etikette wird alsdann zwischen den Klammern c durch ein Messer 22 von dem
Streifen getrennt. Das Messer ist an einem Rahmen oder Block 23 befestigt, der von
einem sich quer zur Be\vegungsrichtung des Streifens erstreckenden Teil 23° der Klammer
20 getragen'wird; es hat zweckmäßig eine geneigte Schneidkante, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich.
Das Messer ist ferner zweckmäßigerweise abnehmbar, indem der Rahmen 23 mit zwei Stiften 24 für Bohrlöcher im
Messer versehen ist, und wird endlich durch eine starke Blattfeder 240, die von einem an
die Klammer 20 angelenkten Halter 25 festgehalten wird, in seiner Lage gehalten.
Die Klammerhalt- und Spreizvorrichtung enthält eine Muffe 26 (Fig. 5), die in einem
hohlen Vorbau 27 des Gestelles 2 gegen Verdrehung gesichert angeordnet ist. Die Muffe
26 umschließt in ihrem unteren Teil einen mit dem Kopf 29 versehenen Stift 28. Zwischen
diesem Kopf und dem unteren Ende der Muffe ist eine Feder 30 und oberhalb des Stiftes 28
eine Feder 31 angeordnet. Letztere trägt das untere Ende eines Blockes 32, dessen oberer
Teil mit einem Schlitz 33 (Fig. 5 a) versehen ist. In dem Teil 33 sind Spreizfinger 34 drehbar
gelagert, die an ihren oberen Flächen mit flachen Nuten 34" versehen sind. Unter dem
unteren Ende des Kolbens 3 ist ein doppelarmiger Hebel 37 drehbar bei 45 gelagert,
dessen einer Arm 38 für gewöhnlich sich unter den Kopf 29 des Stiftes 28 erstreckt und
dessen anderer Arm 39 sich in die Bahn der unteren Kante des Kolbens 3 erstreckt, so daß
beim Niederdrücken des Kolbens der Stift 28 und damit die Muffe 26 mit dem Block 32 zusammen
gehoben werden.
Wenn der Block gegen den Stoff und die Etikette stößt, die gegen die Unterfläche eines
Teiles der Platte 7 anliegen, so wird seine Bewegung aufgehalten; eine weitere Bewegung
der Muffe 26 ist dann aber noch infolge der Feder 31 möglich. Bei der fortgesetzten Bewegung
jener Muffe wird deren gekrümmte Fläche 36 die unteren Enden der Spreizfinger 34 (Fig. 5b) aufwärts drücken, wobei deren
genutete Oberflächen die Zacken der Klammer in die in Fig. 9 in punktierten Linien gezeichnete
Stellung pressen, wodurch die Etikette an dem Stoff befestigt wird.
Die Führung 6 ist mit einer Feder 6a verbunden,
durch die die Kante der letzten Etikette eines Streifens gefaßt und am Herunterfallen
vom Tisch gehindert wird, bevor die Zacken der Klammer aufgebogen sind.
Vor und während des Aufbiegungsvorganges werden die,Klammerzacken mitHilfe eines
Kolbens 40 gegen seitliche Verdrehung gesichert. Dieser Kolben hat eine zum Anliegen
gegen die Rücken der Zacken geeignete gekrümmte untere Kante 41 und ist in einem
von der Platte 7 getragenen Gehäuse 410 angeordnet.
Eine Feder 42 wirkt auf jenen Kol-· ben derart, daß er normalerweise durch die
Platte nach unten hindurchtritt. Bei dem Arbeiten der Spreizvorrichtung kann jener Kolben
aber zurückgehen, die Klammerzinken noch so lange haltend, bis die Spreizung beendet
ist.
Wenn die Spreizvorrichtung ausgeschaltet werden soll, so braucht nur der Arm 39 des
Hebels 37 aus dem Wege des Kolbens 3 entfernt werden, so daß der Hebel beim Niederdrücken
jenes Kolbens unbeeinflußt bleibt. Um dies von außen bewerkstelligen zu können, ist ein Hebel 43 mit einer gabelförmigen
Klammer 44 verbunden, in welcher der Hebel 37 bei 45 drehbar gelagert ist. Die Bewegung
des Hebels 43 ist in beiden Richtungen mit Hilfe von Anschlägen 46 begrenzt.
Die Druckvorrichtungen werden von einem Querteil 23° der Klammer 20 getragen und
enthalten eine abnehmbare und in Führungen des Rahmens 23 gleitende Druckvorrichtung
50. Oberhalb dieser sind Spulen 51, an denen ein unter der Druckvorrichtung sich er-
streckendes Farbband 52 vorbeigeführt wird, und außerdem eine Spannrolle 53, die lose, in
Schlitzen eines federnden, einen Schutz für die Spulen bildenden Armes 54 untergebracht
ist. Eine der Spulen wird mit Hilfe eines Sperrades 55, in das ein an einem Pfosten 57
mit der Platte 7 verbundener Sperrhaken 56 eingreift, angetrieben, so daß bei jeder Aufwärtsbewegung
des Kolbens 3 das Sperrad um eine Zahnweite gedreht wird, um einen frischen
Teil des Farbbandes einzuschalten, wobei die drehbare Lagerung des Sperrhakens
diesem bei der entgegengesetzten Bewegung der Muffe gestattet, über die Zähne des Sperrrades
hinwegzugehen,
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:.1. Maschine zum Spreizen der Etikettenklammern an Textilstoffen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß. ein gleichzeitig mit den übrigen Arbeitsvorrichtungen bewegbarer, durch einen Doppelhebel (37) ausschaltbarer, unter Wirkung einer Feder (31) stehender geradlinig geführter Block (32) mit genuteten Spreizfingern (34) ausgestattet ist, die nach dem Auftreffen des Blockes (32, 33) auf den zu etikettierenden Stoff mit Hilfe der gekrümmten Oberfläche (36) des sich weiter aufwärts bewegenden Blockhalters (35) um ihre nahe nebeneinander liegenden Drehpunkte nach außen in die wagerechte Lage spreizbar sind.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammern von einem nachgiebigen Kolben (40) gegen seitliche Verdrehung gehalten werden.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungstisch (4) für den Streifen an einer Seite unterhalb eines Vorsprunges (8) mit einem Führungskanal (5) für die eingebrachten Klammerzinken und an der anderen Seite mit einer unter Federdruck stehenden, zum Eingriff der Streifenkante mit einer Aussparung (11) versehenen und die rechtwinklige Führung des Streifens sichernden Führungsplatte (9) versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE275089C true DE275089C (de) |
Family
ID=531403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT275089D Active DE275089C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE275089C (de) |
-
0
- DE DENDAT275089D patent/DE275089C/de active Active
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