DE192077C - - Google Patents

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DE192077C
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Germany
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coupling
rack
sleeve
bolt
locking device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/18Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating axially
    • B61G1/20Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE. 20e. GRUPPE
BERNHARD MÖBIUS in ESSEN-WEST.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1906 ab.
Die Erfindung bietet eine Neuerung an Vorrichtungen zum Bewegen von achsial drehbaren Kuppelgliedern und besteht in einer Feststellvorrichtung für die Entkupplungsvorrichtung, durch die die Kupplung in der Kuppelstellung festgestellt, jedoch in ihrer freien Beweglichkeit in wagerechter Ebene nicht gehindert wird.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung in Aufsicht, Fig. 2 in Vorderansicht.
ίο Die Zugstange α wird in der gebräuchlichen Weise durch die Pufferbohle hindurchgeführt und endigt in zwei ringförmigen Ansätzen b, auf denen eine Hülse c drehbar angebracht ist. Letztere ist in ihrem Innern mit ringförmigen Ausdrehungen d versehen und zeigt vorn eine in Fig. 2 dargestellte Öffnung e. In diese ist der freie, auf beiden Seiten mit seitlichen Ansätzen versehene Kupplungsbolzen f eingeführt, und nachdem derselbe um 90 ° gedreht ist, durch Splintbolzen g, der mit einer um die Hülse greifenden Feder versehen ist, in dieser Lage gesichert. Dadurch ist gleichzeitig Hülse, Kuppelbolzen und Zugstange gegeneinander festgestellt. Ferner ist die Hülse c zweiteilig und an ihrem Hinterteil als Zahnrad h ausgebildet, das in eine Zahnstange i, die an beiden Seiten in Handgriffe- k endigt, eingreift. Gehalten wird die Zahnstange durch Lager I.
. Zur Feststellung der Zahnstange dient ein in Schellen sich bewegender Schieber m, der in der Mitte ein viereckiges Loch von solcher Dimension zeigt, daß gerade die Zugstange hindurchgeht, während unten am Schieber mittels der Verbindungsstücke η eine mit Einschnitten 0 versehene Flachschiene gehalten wird, die zur Feststellung der Zahnstange dient. An letzterer ist ein Sperriegel f gelagert, der durclf eine Zugfeder q und Gestänge r bedient werden kann. Zur Unterstützung des Kupplungsbolzens /bzw. als Notkupplung dienen Haken s, die sich bei Drehung der Hülse hinter entsprechende Ansätze t der gegenüberliegenden Hülse legen können. Die an den Seiten der Zugstangen-angebrachten Federn u dienen dazu, die Zugstange in ihrer senkrechten Lage zur Pufferbohle zu halten, zugleich aber auch der Zugstange kleine seitliche Bewegungen zu gestatten. Um ein Zusammenziehen der Wagen bis zur Berührung der Puffer zu ermöglichen, ist eine der bekannten Spannvorrichtungen vorgesehen.
Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende:
Soll ein Kuppeln zweier Wagen erfolgen, so werden zunächst die Wagen zusammenge-. fahren, bis die Puffer sich berühren. Dabei wird der Kuppelbolzen f in die öffnung e- der gegenüberliegenden Hülse eingeführt. und somit auch gleichzeitig der Haken s über letztere geführt. Um nun das eigentliche Kuppeln der Wagen zu bewerkstelligen, wird bei der gegenüberliegenden und nicht mit Bolzen versehenen Hülse das an dem Handgriff k angebrachte Gestänge r angezogen. und somit Sperriegel p aus den Einschnitten 0 herausgehoben. Die Zahnstange ist nun freigegeben und kann durch die vorerwähnten Handgriffe k vor- bzw. zurückgeschoben werden. Diese Bewegung der Zahnstange überträgt sich auf das Zahnrad h, das seinerseits die Hülse c dreht. Durch diese Drehung ist der vorhin eingeführte Kuppelbolzen in der Hülse festgehalten, da die an ihm angebrachten Ansätze sich jetzt in die ring-
förmigen Ausdrehungen der Hülse eingelegt haben und nicht mehr den Bolzen freigeben, weil die in Fig. 2 dargestellte Öffnung e sich
: um go° gedreht hat. Gleichzeitig ist Haken s der feststehenden Hülse hinter den Ansatz t der bewegten Hülse gelangt. Während dieser Zeit ist der federbeeinflußte Sperriegel p wieder in einen der Einschnitte 0 eingeschnappt, dadurch die Zahnstange und somit auch die Hülse feststellend. Hiernach wird die Kupplung gespannt ; damit sie sich hierbei verschieben kann, ist das Rad h genügend breit ausgeführt. Entsprechend der Bewegung der Zugstange α wird auch der auf derselben angebrachte Schieber m.
und somit auch unter Vermittlung des Sperrriegels p die Zahnstange bewegt. Die Hülse bleibt daher trotz ihrer seitlichen Bewegung festgestellt, da sich die Zahnstange ebenfalls in gleicher Weise wie die Hülse c bewegt. Soll ein Entkuppeln der Wagen stattfinden, so wird der Sperriegel in oben beschriebener Weise aus den Einschnitten 0 herausgehoben, worauf die Hülse durch die Zahnstange wieder zurückgedreht werden kann, wodurch der Kupplungsbolzen f freigegeben wird und die Wagen aus- einander fahren können.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch :
    Feststellvorrichtung mittels von der Seite des Fahrzeugs aus bedienbaren Bolzens für die zum Bewegen achsial drehbarer Kuppelglieder dienende Zahnstange, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung (p, 0), deren einer Teil (Bolzen p) an der Zahnstange (i), deren anderer Teil (Rasten 0) an einer mit der Kupplung verbundenen, parallel der Pufferbohle geführten Schiene (x) angeordnet ist, die derart mit der Kupplung verbunden ist, daß sie nur die Bewegung der Kupplung in wagerechter Ebene mitmacht und bei eingelegter Sperrvorrichtung die Zahnstange (i) mitnimmt, zum Zweck, eine unbeabsichtigte Bewegung der Kupplung in die Offenstellung zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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