DE324925C - Antrieb fuer Weichen u. dgl. mit Verriegelungsvorrichtung - Google Patents

Antrieb fuer Weichen u. dgl. mit Verriegelungsvorrichtung

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DE324925C
DE324925C DE1919324925D DE324925DD DE324925C DE 324925 C DE324925 C DE 324925C DE 1919324925 D DE1919324925 D DE 1919324925D DE 324925D D DE324925D D DE 324925DD DE 324925 C DE324925 C DE 324925C
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disc
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DE1919324925D
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EISENBAHNSIGNAL BAUANSTALT MAX
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EISENBAHNSIGNAL BAUANSTALT MAX
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/06Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
    • B61L5/065Construction of driving mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Bei der Fernstellung von Weichen ist es erwünscht, in Bedarfsfällen die Weiche, die für gewöhnlich aufschneidbar sein soll, nach ihrer Umstellung verriegeln zu können, so daß sie nicht aufgeschnitten werden kann. Die Erfindung betrifft eine hierfür dienende Vorrichtung, bei der nur ein einziges Triebwerk erforderlich ist.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in zwei
ίο Ausführungsbeispielen (Fig. ι bis 3 und 5 bis 7), jedes außerdem mit einer zusätzlichen Einrichtung (Fig. 4 und 8), schematisch dar.
Durch die Treibvorrichtung ρ wird bei der
in'den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführmigsform in bekannter Weise eine lose auf der Welle t drehbare Scheibe a in Umdrehung versetzt, die eine zweite, mit ihr gleichachsige, mit der Welle t fest verbundene Scheibe u mitnimmt. Mit der Welle i ist ein Zahnrad ν vereinigt, das in eine die Weiche umsteuernde Zahnstange m eingreift. (Zur leichteren Übersicht sind die Stellscheibe und die mit ihr verbundenen Teile mit den Buchstaben der Gruppe α bis c, die Riegelscheibe .und die mit ihr verbundenen Teile mit t bis s und die ortsfest gelagerten mit m bis p bezeichnet.)
In Fig. τ ist vorausgesetzt, daß die Scheiben α und u und das zu letzterer gehörige Zahnrad ν sich in Umdrehung befinden, und zwar im Sinne der eingezeichneten Pfeile. Die Scheibe α nimmt die Scheibe 11 dadurch mit, daß ein an ihr befindlicher Anschlag b sich gegen einen Anschlag it'1 der Scheibe u legt. Ist die Umlegung der Weiche vollendet, so wird in bekannter Weise die Weiter-.
drehung· der Scheibe u durch die Anschläge 0, 3 verhindert, und es fällt eine Sperre n1 in eine am Umfange der Scheibe u angeordnete Lücke χ ein (Fig. 2), so daß ein Rückdrehen der Scheibe unter gewöhnlichem Kraftaufwand, also ein mutwilliges oder versehentliches Rücklegen der Weiche, verhindert wird, während bei genügendem Kraftaufwand, wie er bei dem Aufschneiden der Weiche durch ein Fahrzeug auftritt, dank der schräg ansteigenden Begrenzung der Lücke χ ein Rückdrehen der Scheibe u unter Abdrängen der Sperre n1 möglich ist. Diese Einrichtung ist bekannt.
Soll eine Verriegelung der Weiche nicht stattfinden, so verharren die Teile in der gezeichneten Lage. Soll aber die Weiche verriegelt werden, so geschieht das durch eine weitere Drehung der Treibvorrichtung p, und zwar durch folgende, den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung.
Der Anschlag w1 an der Scheibe u ist, ebenso wie der für die entgegengesetzte Drehung dienende Anschlag κ/2, verschiebbar gelagert, beispielsweise an einem Schieber y1, •der so bewegt werden kann, daß der Anschlag τν1 dem ihn treibenden Anschlage b an der Scheibe α ausweicht (Fig. 2). Dieses Ausweichen wird nach Vollendung der Weichenumstellung in dem gezeichneten Beispiel durch die einfallende Sperre m1 hervorgerufen, indem diese auf die Kopfseite des Schiebers yl trifft und diesen, einer Federkraft entgegen, nach innen drückt. Infolgedessen findet der Anschlag b keinen Widerstand mehr vor sich, es kann sich also die
Scheibe α weiterdrehen, Ohne die festgehaltene Scheibe u mitzunehmen. Durch dieses Weiterdrehen aber tritt ein mit der Scheibe α fest verbundener haken-förmiger Riegel c über das Sperrglied η1 oder einen an ihm angebrachten seitlichen Vorsprung (Fig. 3) und verhindert so, daß die Sperre n1 aus der Lücke χ durch Zurückdrehen der Scheibe u wieder herausgedrängt werden kann. An Stelle der in dem Beispiel dargestellten Scheiben können natürlich auch andere Bewegungsteile, wie Schieber .0. dgl., Anwendung finden.
Bei dieser Einrichtung besteht die Gefahr, daß nach Abstellung der Treibmaschine diese durch ihre Bewegungsenergie weiterläuft und die Verriegelung auch in solchen Fällen herbeiführt, wo sie nicht gewünscht wird. Das ; kann dadurch vermieden werden, daß man ; Sperrvorrichtungen anordnet, die den Eintritt | der Verriegelung nach der Umstellung so ; lange hindern, bis die Treibvorrichtung zum ' Stillstand oder annähernd zum Stillstand ge- j kommen ist. Bei der Anordnung nach Fig. 4 sind zu- diesem Zweck die Anschläge b und w1 in der Weise abgeschrägt, daß die •Sperre n1 den Schieber y1 so lange nicht zu bewegen vermag, als die Scheibe a mit ihrem Anschlage b gegen den Anschlag w1 drückt. Erst wenn dieser Druck dadurch, daß die ; Treibmaschine zur Ruhe kommt, aufhört, : vermag die Sperre n1 den Schieber 3/1 zu be- : wegen und dadurch den Anschlag K'1 aus der Bahn des Anschlages b zu entfernen. Die gleiche \'orrichtung kann auch dazu benutzt < werden, bei der Aufhebung der Verriegelung i ein ungewolltes Rückstellen der Weiche zu verhindern.
An Weichenstellvorrichtungen der hier in , Frage kommenden Art hat man zur Erleich- ) terung des Umstellens die Einrichtung ge- : troffen, daß eine mit entsprechenden Schrägflächen ausgestattete Scheibe zunächst die | Sperren n1, n" aushebt, bevor die mit ihr | gleichachsig angeordnete und von ihr mitge- . nommene eigentliche Stellscheibe u ihre Be- ■ wegung beginnt. Diese die Sperren beseitigende Scheibe kann für die beschriebene Au- ; Ordnung als Scheibe α benutzt und zu diesem ■ Zwecke mit dem Riegel c versehen werden. '
Die Fig. 5 bis 8 zeigen das zweite Ausführungsbeispiel. Hier sind die beiden Scheiben α und 11 mit getrennten Achsen angeord- ; net. Sie sind durch Reibungs- (Schleif-) ; Kupplungen mit je einem gleichachsigen Zahnrade α·1 und u1 verbunden, die beide gemeinsam durch ein Zahnrad /> von der Treibmaschine aus angetrieben werden, so daß die ; beiden Scheiben α und u gleiche Drehrich- ! tung erhalten. ]
Die Fig. 5 entspricht der Stellung nach Fig. i. Die Scheibe u dreht sich im Sinne ; des Uhrzeigers, die Scheibe a, die· sich im gleichen Sinne drehen möchte, wird festgehalten, da sich der an ihr befindliche Riegel c gegen die Sperre n1 legt.
Ist die Weiche umgelegt, so ist der Ansatz s der Scheibe u an den Anschlag 0 gelangt, die Scheibe u wird festgehalten, (lie Sperre n> ist in die Rast χ eingefallen (Fig. 6). Aufschneidbarkeit durch Rückdrehung der Scheibe 11 ist vorhanden. Soll die Aufschneidbarkeit beseitigt werden, so wird durch weiteren Umlauf der Treibmaschine, also des Antriebrades ρ, die Scheibe α weitergedreht, was die die Scheibe u mit ihrem Zahnrade u1 verbindende Schleifkupplung gestattet. Dadurch tritt der mit der Scheibe α verbundene Riegel c über das Sperrglied η1, so daß dieses selbst mit Gewalt nicht aus der Rast χ ausgehoben werden kann (Fig. 7). Die Bewegung der Scheibe α wird durch Anschläge d1 und q begrenzt.
Dreht sich bei Rückstellung der Weiche die Scheibe u wieder entgegengesetzt dem Uhrzeiger, so nimmt auch die Scheibe a an dieser Drehung teil, bis der Riegel c gegen die Sperre n" tritt, worauf die Schleif kupplung in Wirksamkeit tritt und die Scheibe a stehenbleibt, während die Scheibe u sich weiterdreht.
Auch hier besteht die Gefahr, daß die Verriegelung auch ungewollt durch Weiterlaufen der Treibmaschine herbeigeführt wird. Eine Vorrichtung, die das verhütet, zeigt Fig. 8. An dem Riegel c sind Schrägflächen angebracht, die zum Zwecke des Aufhaltens der Scheibe α gegen entsprechend abgeschrägte Enden von federnden Sperrhebeln r1, r" i°o treffen, die' an den Sperren w1, κ2 gelagert sind. Solange bei der Lage nach Fig. 8 der durch die Treibmaschine ausgeübte Druck des Riegels c gegen das Hebelende r1 besteht, kann sich dieser Hebel aus der Bahn des Riegels nicht entfernen. Erst wenn die Treibmaschine stillsteht, zieht die durch das Einfallen der Sperre n1 in die' Rast χ gespannte Feder s1 den Sperrhebel r1 abwärts und gibt die Scheibe α für eine weitere Drehung frei.
Die Vorrichtung kann natürlich, außer für Weichen, auch für andere Stellvorrichtungen, die den gleichen Bedingungen unterliegen, dienen.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Antrieb für Weichen u. dgl. mit Verriegelungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein und dieselbe Treibmaschine zwei Scheiben o. dgl. (a, u) in Bewegung gesetzt werden, von denen die eine, die Weiche bewegende,
    (μ) nach Vollendung der Weichenumstellung vom Antrieb abgekuppelt wird, während die andere, mit dem Riegel (c) versehene, von dem Triebwerk in die die Weichenverriegelung bewirkende Lage gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die A'erriegelungsscheibe (α) die Stellscheibe (u) mittels Anschläger (b, w1, w") mitnimmt, von denen nach Vollendung der Weichenumstellung der eine aus der Bahn des anderen entfernt wird (Fig. ι bis 4).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bekannten, die Stellteile in deren Endlage sichernden, Sperrglieder (ti1, n2) bei ihrem Einfallen in die sperrende Lage das Ausrücken der Anschläge (τν1, ws) an der getriebenen Scheibe (11) aus der Bahn des treibenden Anschlages (/;) bewirken (Fig. ι bis 4).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, ■dadurch gekennzeichnet, daß die bekannte, die Sperren (κ1, η") vor Beginn einer Weichenumstellung aushebende .Scheibe gleichzeitig als Verriegelungsscheibe (a) dient.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellscheibe («) und die Verriegelungsscheibe (α) durch Schleifkupplungen mit dem Antrieb (ρ) verbunden sind, so daß bei Festhalten der einen Scheibe 'die andere gedreht werden kann (Fig. 5 bis 8).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stellscheibe sichernden Sperrglieder (/t1, M-) in ihrer nicht sperrenden Lage die Drehung der Verriegelungsscheibe (ti·) hineiern und sie nach Einfallen in die Sperrlage freigeben (Fig. 5 bis 8).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Sperren, die den Eintritt der Verriegelung nach der Umstellung oder den Beginn der Rückstellung nach der Entriegelung, oder beides, so lange hindern, bis die Treibvorrichtung zum Stillstand oder annähernd zum Stillstand gekommen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919324925D 1919-12-21 1919-12-21 Antrieb fuer Weichen u. dgl. mit Verriegelungsvorrichtung Expired DE324925C (de)

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DE (1) DE324925C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5633090A (en) * 1993-01-21 1997-05-27 Schott Glaswerke Lead-and cadmium-free glass composition for glazing, enameling and decorating glass

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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