DE194820C - - Google Patents

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DE194820C
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DE
Germany
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lever
coupling
double
clamping
stage regulator
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Expired - Lifetime
Application number
DE1907194820D
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English (en)
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Publication of DE194820C publication Critical patent/DE194820C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/54Mechanisms for coupling or uncoupling operating parts, driving mechanisms, or contacts
    • H01H3/58Mechanisms for coupling or uncoupling operating parts, driving mechanisms, or contacts using friction, toothed, or other mechanical clutch

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  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 194820 KLASSE 21c. GRUPPE
Bühnenregulator. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1907 ab.
Bei den gebräuchlichen Bühnenregulatoren erfolgt das Kuppeln oder Entkuppeln der einzelnen Regulierhebel mit der gemeinsamen Antriebswelle durch an den einzelnen Hebeln angebrachte, von Hand zu bewegende Kupplungen. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß bei größeren Regulatoren der Beleuchter nicht gleichzeitig mit einer Hand das Handrad der gemeinsamen Antriebswelle bewegen
ίο und mit der anderen Hand nach Bedarf Hebel kuppeln oder entkuppeln kann, sondern gezwungen ist, sich zu dem betreffenden Hebel zu begeben und an diesem die Kupplung oder Entkupplung vorzunehmen. Von den meisten Hebeln aus wird er aber die Bühne nicht übersehen können, also nur schwer die richtige Beleuchtung treffen.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, das Kuppeln und Entkuppeln der Hebel mit Hilfe von magnetischen Kupplungen und elektrischen Druckknöpfen aus der Ferne vornehmen zu können, an einem Ort, von welchem aus die gesamte Bühne · übersehen werden kann. Von diesem Ort kann gleichzeitig direkt oder mit Hilfe von zwischengeschalteten Ketten oder Wellen die gemeinsame Antriebsvorrichtung des Regulators bewegt werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Regulator in Ansicht, Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Auf der Welle α sitzt die Kupplungsscheibe b fest; die Seilscheibe c, deren Seil • in bekannter Weise zur Bewegung des Widerstandskontaktschlittens dient, sowie das Sperrrad d mit den um Bolzen e und f drehbaren Griffhebeln g und In sind lose auf die Welle a aufgeschoben. Am Rande der Seilscheibe c sind oben zwei schräge Flächen i und k angebracht; zwischen diese beiden Flächen und den Umfang der Kupplungsscheibe b werden durch die Druckfeder / die Walzen m und η gepreßt.
Dreht man die Welle a, so dreht sich mit ihr auch die Scheibe b und durch Vermittlung der Walze m bzw. η (je nach der Drehrichtung) auch die Seilscheibe c. Die Seilscheibe nimmt bei der Drehung ihrerseits durch die beiden Druckfedern 0 bzw. ρ (je nach dem Drehsinne) mittels der Hebel g bzw. h das frei auf der Welle α sitzende Sperrad d mit.
Erregt man jetzt den Elektromagneten q, so legt sich der Bremshebel _r gegen das Sperrad und hält dieses und damit auch die Hebel g und h fest. Die Seilscheibe c dreht sich, von der Kupplungsscheibe b mitgenommen, ein kleines Stück weiter, bis die Rolle m bzw. η durch die an den Hebeln sitzende Nase s bzw. t nach innen gedrückt wird, wodurch die Seilscheibe c von der Scheibe b und dadurch auch von der Welle α entkuppelt wird.
Um die Seilscheibe wieder mit der Welle zu kuppeln, ist nur nötig, den Elektromagneten stromlos zu machen. Die Federn ο und ρ treiben dann den Doppelhebel g, h wieder in seine zu den Flächen i, k symme-
trische Stellung, so daß die Rolle m bzw. η die Seilscheibe und Kupplungsscheibe kuppeln können.
Die Anordnung kann natürlich auch derart getroffen werden, daß die Hebel bei Erregung des Elektromagneten mit der Welle gekuppelt und bei stromlosem Magneten von ihr entkuppelt werden.
Wird der zweiteilige Hebelgriff von Hand
ίο zusammengedrückt, so treiben ebenfalls die Nasen s und t die Kupplungsrollen ni und η nach innen; die Seilscheibe wird entkuppelt und kann dann von Hand beliebig bewegt werden. Der Elektromagnet muß hierbei ausgeschaltet sein.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Bühnenregulator, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer oder mehreren Antriebswellen (a) aufgeschobenen Doppelhandhebel (g, h), welche eine die Widerstandseinstellscheibe (c) mit der Antriebswelle (a) kuppelnde Klemmkupplung (b, m, n, I, i, k) beeinflussen und mit der Wider-Standseinstellscheibe (c) beweglich verbunden sind, durch Elektromagnete (q), welche auf die Naben (d) der Doppelhandhebel (g, h) einwirken und einzeln oder in Gruppen von einer beliebigen entfernten Stelle aus erregt werden können, in ihrer Stellung festgehalten oder freigegeben werden, so daß im ersteren Falle durch Zurückdrücken der Klemmkörper fm bzw. η) die Entkupplung, im letzteren Fall aber die Kupplung zwischen Antriebswelle (a) und Widerstandseinstellscheibe (c) bewirkt wird.
  2. 2. Bühnenregulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (d) der Doppelhandhebel (g, h) mit Zähnen versehen ist, in welche entsprechende Zähne des Elektromagnetankers (r) eingreifen können.
  3. 3. Bühnenregulator nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliehe Verbindung zwischen Widerstandseinstellscheibe (c) und Doppelhebel (g, h) aus zwei nach je einer Seite wirkenden Federn (0, p) besteht, so daß bei frei drehbarer Hebelnabe (d) der Doppelhebel (g, h). die Klemmkörper (m bzw. n) nicht beeinflußt und somit die selbsttätige Klemmkupplung (b, i, k, I, m, n) in Wirksamkeit tritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907194820D 1907-05-03 1907-05-03 Expired - Lifetime DE194820C (de)

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AT37167D AT37167B (de) 1907-05-03 1908-03-26 Bühnenregulator.

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