DE633005C - Sperreinrichtung fuer Winden, Stellhebel u. dgl., im besonderen fuer Eisenbahnsicherugseinrichtungen - Google Patents

Sperreinrichtung fuer Winden, Stellhebel u. dgl., im besonderen fuer Eisenbahnsicherugseinrichtungen

Info

Publication number
DE633005C
DE633005C DEV31416D DEV0031416D DE633005C DE 633005 C DE633005 C DE 633005C DE V31416 D DEV31416 D DE V31416D DE V0031416 D DEV0031416 D DE V0031416D DE 633005 C DE633005 C DE 633005C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
locking device
levers
winches
safety devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV31416D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm V Friderici
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH filed Critical Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Priority to DEV31416D priority Critical patent/DE633005C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE633005C publication Critical patent/DE633005C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • B61L19/14Interlocking devices having electrical operation with electrical locks
    • B61L19/16Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

Im Eisenbahnsicherungswesen werden Vorrichtungen benötigt, welche handbetätigte Winden oder Stellhebel z. B. für Überwegschranken nach der Betätigung in der Endlage sperren sollen, bis diese Sperrung durch eine Betätigung von anderer Seite, z. B. durch, einen Stromstoß, wiederaufgehoben wird. Solche Sperren sind meistens so ausgebildet, daß nach. Betätigung des Stellorgane ein
to Sperrhebel oder eine Sperrtaste betätigt werden muß, die ihrerseits dann durch einen Stromstoß erst wieder freigegeben wird. Diese Anordnung ist jedoch unzweckmäßig. Man muß nämlich nach. Betätigung des Stellorgans noch eine besondere Handlung vornehmen, um die Sperrvorrichtung in Tätigkeit zu setzen; so besteht die Möglichkeit, daß diese Handlung vergessen wird, oder aber der Wärter wird durch diese zusätzliche
ao Handlung, die er bei Betätigung jedes Stellorgans vornehmen muß, so belastet, daß er von wichtigeren Dingen, die er nach Betätigung des Stellorgans zu beachten hat, abgelenkt wird. Es soll nun durch, die Erfindung erreicht werden, daß eine zusätzliche Betätigung zum Zwecke der Sperrung des Stellorgans überflüssig wird. Dies geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß man bei Betätigung des Stellorgans selbsttätig die Sperrung vorbereitet, die nach Beendigung der Stellbewegung auch selbsttätig ausgelöst wird. Hierbei ist nun noch zu beachten, daß ein etwaiges Verklemmen der Sperrvorrichtung keinen Einfluß haben darf auf den die Sperrvorrichtung sperrenden Anker des Magneten. Außerdem muß die Sperrvorrichtung so stark ausgebildet sein, daß sie einem mit erheblicher Kraft auf sie ausgeübten Druck standhält. Um nun den genannten Erfordernissen gerecht zu werden, wird gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß zwei Federn vorgesehen sind, von denen die eine die Verriegelung bewirkt, während die andere die Verriegelung aufhebt.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Fig. 1, 2 und 3 beispielsweise erläutert.
In Fig. ι ist 1 das Stellorgan, in diesem Fall eine Antriebskurbel, die durch das Zahnrad 2 eine Seiltrommel 31 o. dgl. bewegt. Fest mit der Kurbel und dem Zahnrad verbunden ist die Welle 3, die in eine Gewindespindel 4 ausläuft. Auf der Spindel sitzt die Stellmutter 5, welche bei der Bewegung nach rechts den Hebel 6 mitnimmt und dabei die Feder 7 zusammendrückt. Am Ende dieser Bewegung wird der Hebel 6 gefangen, weil der Anker 8 des Magneten 9 mit seiner Nase
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Wilhelm v. Friderici in Berlin-Schmargendorf.
ίο in die Rastii der Klinke 12 einfällt. Dieser Zustand ■'entspricht * der einen Endlage des Steliorg^ns, tfoä zwar der unge-., sperrten. Der gesperrte Zustand ist in Fig. 3 veranschaulicht. >'-.;
Wird nun die Kurbel zur Betätigung der Seiltrommel 31 im Uhrzeigersinn gedreht,' so bewegt sich die Stellmutter 5 nach links, bis am Ende der Drehbewegung die Nase ίο 13 die Schräge 14 der Klinkeis in die Höhe drückt, so· daß die Sperrstange 16 durch die Feder 17 nach rechts gedrückt wird. Dadurch gelangt das Ende 18 der Sperrstange '16 in den Ausschnitt 19 der Sperrscheibe 20 und verhindert jede weitere Drehung der Kurbel1. Da die Nase 21 der Klinke 12 nun hinter den Bund 22 der Sperrstange gefallen ■ ist, bleibt die Sperrstange gesperrt, so daß ein Druck von außen die ao Sperrung der Scheibe nicht aufheben kann. Mit der Sperrklinke 12 ist der Anker 8 des Magneten ein weiteres Stück herabgefallen, so daß die Kontaktbrücke 23 die Kontakte 24 überbrückt. Auf diese Weise kann die Festa5 legung der Sperrstange 16 überwacht werden. Wenn nun ein Zustand herbeigeführt ist, bei dem die Sperrung des. Stellorgans aufgehoben werden soll, muß der Magnet 9 (z. B. durch Kontaktgabe eines vom Fahrzeug betätigten Schienenstromschließers) erregt werden, worauf die Nase 10 des Ankers die Rast 11 der Klinke verläßt, so· daß die starke Feder 7 den Hebel 6 nach links bewegt. Hierbei nimmt die Hebelanlage 25 den Bund 26 der Sperrstange mit, wobei der Druck der schwächexen Feder 17 überwunden wird. Da nun die Sperxscheibe 20 freigegeben ist, kann die Kurbel wieder betätigt werden, und zwar in der anderen Drehrichtung, wobei die Stellmutter 5 und mit ihr der Hebel 6 wieder nach rechts mitgenommen werden bis zur ungesperrten Endstellung des Stellorgans.
Bei der so· beschriebenen Anordnung tritt die Sperrung des Stellorgans sofort bei Er-45' reichen der einen Endlage ein.
Es kann nun eine Anordnung nach Fig. 2 gewählt werden, bei welcher die Sperrung .erst dann eintritt, wenn der Sperrmagnet ".abfällt in der Endlage des Stellorgans. Zu '.diesem Zweck ist die Klinke 12 nach rück-■vyärts verlängert zur Stütze 27, die durch die 'Feder 28 nach unten gezogen wird, so daß sie bei angezogenem Magnetanker die Schwinge 6 gegen den Bund 26 abstützt. Die Feder 29 ist so stark, daß sie bei Stromloswerden des Magneten die Klinke 12 gegen den Zug der Feder 28 bewegt, worauf die Stange 16 in die Sperrstellung gelangt. Das Aufheben der Sperre geschieht dann wieder, wie oben beschrieben, durch das Anziehen des Magneten.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sperreinrichtung für Winden, Stell- 6S hebel u. dgl., im besonderen für Eisenbahnsicherungseinrichtungen, wobei eine selbsttätige oder fremdausgelöste Sperrung in der einen Endlage der Vorrichtung bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Federn vorgesehen sind, die in der Ruhelage beide gesperrt sind, und von denen die eine die Verriegelung bewirkt, während die andere die Verriegelung aufhebt.
2. Sperreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Stellvorrichtung eine Stellmutter (5) verbunden ist, die in der einen Bewegungsrichtung die Spannung der einen Feder (7), in der anderen Bewegungsrichtung die Freigabe der anderen Feder (17), die die Verriegelung herbeiführt, bewirkt.
3. · Sperreinrichtung nach Anspruch 1, bei der die Auflösung der Sperre dadurch geschieht, daß zur Sperrung und Auslösung ein Elektromagnet (9) verwendet wird, wobei eine mit ' dem Anker verbundene Nase (10) beim Anziehen des Magneten eine Rast (11) verläßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV31416D 1934-12-22 1934-12-22 Sperreinrichtung fuer Winden, Stellhebel u. dgl., im besonderen fuer Eisenbahnsicherugseinrichtungen Expired DE633005C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV31416D DE633005C (de) 1934-12-22 1934-12-22 Sperreinrichtung fuer Winden, Stellhebel u. dgl., im besonderen fuer Eisenbahnsicherugseinrichtungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV31416D DE633005C (de) 1934-12-22 1934-12-22 Sperreinrichtung fuer Winden, Stellhebel u. dgl., im besonderen fuer Eisenbahnsicherugseinrichtungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE633005C true DE633005C (de) 1936-07-17

Family

ID=7586412

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV31416D Expired DE633005C (de) 1934-12-22 1934-12-22 Sperreinrichtung fuer Winden, Stellhebel u. dgl., im besonderen fuer Eisenbahnsicherugseinrichtungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE633005C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2253475A1 (de) Antriebsvorrichtung fuer leitspindeln
DE1500634B1 (de) Elektromagnetventil mit Gesperre
DE102016218635A1 (de) Elektromechanischer Betätiger zum Betätigen einer Bremse einer Aufzugsanlage
DE102015100067A1 (de) Parksperrenanordnung
DE10308017A1 (de) Steuervorrichtung mit Klappanker
EP0004588A2 (de) Auslösevorrichtung für ein Ventil einer Brandlöschanlage
DE633005C (de) Sperreinrichtung fuer Winden, Stellhebel u. dgl., im besonderen fuer Eisenbahnsicherugseinrichtungen
DE525873C (de) Vorrichtung fuer nicht umkehrbare Drehungsuebertragung
DE678641C (de) Durch Elektromotor und durch Elektromagneten betaetigte Bremseinrichtung
DE937776C (de) Einstellvorrichtung fuer ein Waehlergetriebe eines Drucktelegraphen
DE418576C (de) Einrichtung zum Stillsetzen des Antriebes von Ruderanlagen
DE554616C (de) Ruderanlage
DE110900C (de)
DE651988C (de) Selbsttaetige Sperrvorrichtung fuer die Hubvorrichtung von elektromagnetischen Schienenbremsen
DE475056C (de) Stellvorrichtung fuer Strassenbahnweichen mit Federzungen
DE102017100732A1 (de) Touch-Bar mit elektrischer Ansteuerung
DE539345C (de) Antrieb fuer Schaltvorrichtungen mit gerasteten Zwischenstellungen
DE545204C (de) Wechselstromzeitrelais
DE655471C (de) UEberwachungseinrichtung fuer Weichen und Signale
DE532747C (de) Bremse fuer ein Stellhebelwerk, insbesondere fuer Wagenfenster
DE662237C (de) Schaltung fuer Streckenblockfelder
DE1588365B1 (de) Antriebsvorrichtung fuer Hochspannungsschalter
DE461119C (de) Mit einer Verriegelungsvorrichtung ausgeruestete OElzugtaste fuer Signalanlagen
DE102023207235A1 (de) Parksperrenanordnung
DE456311C (de) Auf einem Zug angeordnete selbsttaetige Bremsausloesevorrichtung