DE191998C - - Google Patents

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DE191998C
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tumblers
locking
groove
widened
safety lock
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DE1907191998D
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/14Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for fastenings for doors; for turnstiles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand dieser Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des Schlosses nach dem Patent 190988 in der Weise, daß die Sicherheit gegen unbefugtes öffnen durch eigentümliche Anordnung gleichzeitig durch die Hauptzuhaltungen beeinflußter weiterer Zuhaltungen (Gegenzuhaltungen), welche von außen nicht sichtbar und auch nicht zugänglich sind und durch die einzuführende Schließscheibe (Marke) mittels der Hauptzuhaltungen ausgelöst werden, wesentlich erhöht wird. Die Zuhaltungen werden hierbei zweckdienlich derart bemessen und geführt, daß sie durch die Schließscheibe ungleichmäßig ausgelöst werden und somit die genaue Anpassung der Schließscheibe an die Zuhaltungen um so mehr geboten ist. Bei der Durchbildung des vorliegenden Schlosses ist auch darauf Rücksicht genommen, daß der mit'dem Handgriff (Schließgriff) drehbare Schloßkörper, in den die Schließscheibe durch das ihn umgebende Gehäuse hindurch eingeführt wird, ohne weitere Hilfsmittel stets leicht in die zum Einführen der Schließscheibe passende Stellung gebracht und darin festgehalten werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein derartiges Sicherheitsschloß durch Fig. 1 im senkrechten Schnitt, durch Fig. 2 in Vorderansicht und durch Fig. 3 und 4 je im wagerechten Schnitt, jedoch einmal (Fig. 4) mit ausgelösten Zuhaltungen fertig zum Schließen dargestellt. Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen die Zuhaltungen in anderer Ausführung.
Die Zuhaltungen \, die in dem mit Griff ο und Nuß b fest verbundenen drehbaren Körper 01 neben dem für die durch den Hebel bzw. Eindrücker d einzuführende Schließscheibe α bestimmten Schlitz ρ angeordnet sind, werden zwecks Schließens je nach der Länge und Anordnung der auf die Zuhaltungen auf treffenden Zähne a1 der Scheibe a mehr oder weniger so weit verschoben, bis sie aus der im Gehäuse u vorgesehenen Nut bzw. Aussparung w heraustreten und hinter sich im Gehäuse u auf Federn gelagerte Gegenzuhaltungen y so weit aus dem Körper ο 1 herausdrängen, daß dieser gedreht werden kann.
Würden nun hierbei die Zuhaltungen mittels Dietriche o. dgl. an Stelle der Scheibe a so weit bewegt, daß ebenfalls eine Entsperrung stattfindet, so verhindert die im Sinne der Drehrichtung des Griffes 0 bzw. Körpers o1, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, verbreiterte Nut w ein Weiterdrehen (Schließen), da die Zuhaltungen dann nach dem nicht zu vermeidenden Herausziehen der Dietriche nach ganz kurzer Drehbewegung am Ende der verbreiterten Nut w hängen bleiben und der Körper o1 den Schlitz ρ dann verdeckt. Bei einem Zurückdrehen in entgegengesetztem Sinne würden die Gegenzuhaltungen dann alsbald weitere Bewegungen des Körpers 0 *
verhindern. Die Gegenzuhaltungen y bestimmen somit auch die für das Einführen der Scheibe α passende Stellung des Körpers ο 1.
Anstatt die Längsachsen der Gegenzuhaltungen y in die Längsachsen der Zuhaltungen \ zu legen, könnten die ersteren auch, wie Fig. 5 und 6 in zwei Stellungen zeigen, so angeordnet sein, daß sie mittels besonderer
ίο Nasen \* der Zuhaltungen, gegebenenfalls auch unter Zwischenschaltung von Kolben, Hebeln o. dgl. bewegt werden.
Der Einführungsschlitz ρ und diesem entsprechend die Zuhaltungen sowie Nut n> können auch horizontal zur Drehachse des Körpers o1, wie in Fig. 2 bei p1 und p2 punktiert angedeutet, oder auch in beliebiger Schräglage angeordnet sein.
Damit die Schließscheibe α bei der Drehung des Teiles 0' nicht in der Nut w hängen bleibt, ist die Schließscheibe bei a2 etwas verbreitert. Mit diesen Lappen α2 legt sie sich in entsprechende Aussparungen o2 im Körper 0 ' ein.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Sicherheitsschloß mit einem durch Zuhaltungen gesperrten Drücker nach Patent 190988, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließscheibe (a) bei gleichmäßiger oder ungleichmäßiger Verschiebung der Hauptzuhaltungen (\) durch diese auf weitere, das drehbare Gehäuse (ol) für gewöhnlich ebenfalls sperrende, von außen unsichtbar gelagerte Gegenzuhaltungen (y) derart einwirkt, daß · durch die Schließscheibe beide Zuhaltungsgruppen gleichzeitig eingeordnet werden.
  2. 2. Ein Sicherheitsschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zuhaltungen (\) sperrende Nut (w) so. verbreitert ist, daß beim Gebrauche eines Dietrichs o. dgl. und etwaigem Auslösen der Zuhaltungen (y) ein Sperren der Zuhaltungen in der Nut bei beginnender Drehung des Körpers (01J noch stattfindet und der Einführungsschlitz (p) zwecks Verhinderung des Einfahrens von Dietrichen o. dgl. durch den Körper (o1) verdeckt wird.
  3. 3. Ein Sicherheitsschloß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß durch die verbreiterte Nut (w) ein Zurückdrehen des Körpers (o1) bis zur Sperrung der Zuhaltungen (y) zwecks Einführung der richtigen Schließscheibe ermöglicht ist, sobald durch unbefugtes Auslösen der Zuhaltungen der Körper (o 1J so weit im Bereich der verbreiterten Nut (w) gedreht ist, daß die Zuhaltungen von außen nicht mehr sichtbar sind.
  4. 4. Ein Sicherheitsschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließscheibe (a) gegenüber der Sperrnut (w) durch Lappen (a2J so verbreitert ist, daß sie bei der Drehung des Körpers (o 1J über die Nut (w) frei hinübergleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907191998D 1906-09-18 1907-02-19 Expired DE191998C (de)

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