DE149705C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE149705C DE149705C DENDAT149705D DE149705DA DE149705C DE 149705 C DE149705 C DE 149705C DE NDAT149705 D DENDAT149705 D DE NDAT149705D DE 149705D A DE149705D A DE 149705DA DE 149705 C DE149705 C DE 149705C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- keyhole
- lock
- key
- bolt
- security
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B17/00—Accessories in connection with locks
- E05B17/14—Closures or guards for keyholes
- E05B17/16—Closures or guards for keyholes shaped as pins or key bits
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
'•ff nt*»j ι '. ir <i
KAISERLICHES
PATENTAMT
149705 KLASSE 68«.
Vorliegende
Erfindung
betrifft eine
Schlüssellochsperre, d. i. eine Vorrichtung zum Verstopfen des Schlüsselloches, welche,
nachdem sie in das Schlüsselloch eingeführt und abgesperrt wurde, das Einführen eines
Schlüssels und Aufsperren des Türschlosses, wie auch die Herstellung eines Wachsabdruckes
vom Schlüsselloche zur Nachahmung des Schlüssels verhindert.
ίο Die Vorrichtung besteht im wesentlichen
(wie bekannt) aus einem der Schlüssellochform in der Tür entsprechend gestalteten
Sicherheitsschlosse, das, nachdem es mittels eines besonderen Schlüssels aufgesperrt wurde,
vollständig in das Schlüsselloch eingeführt werden kann, und zwar so, daß es nach erfolgtem
Absperren weder mit einem fremden Schlüssel noch einem anderen Gegenstand zurückgezogen
bezw. hineingestoßen oder im Loche gedreht werden kann. Der Schlüssel des Schlosses selbst kann bei aufgesperrtem
Schlosse nur samt der ganzen Vorrichtung aus dem Schlüsselloche herausgezogen werden.
Dabei ist das zur Aufnahme des Schlüssels dienende Schlüsselloch der Vorrichtung stets
unzugänglich, so daß eine Nachahmung auch dieses Schlüssels stets unmöglich gemacht ist.
Das bei dieser Schlüssellochsperre angewendete Sicherheitsschloß besteht nun gemäß
der Erfindung aus einem verschiebbaren Riegel, der durch Vermittelung eines im Innern
des S'chjosses geführten Schiebers mittels des Sicherheitsschlüsselbartes vor- und zurückgeschoben
werden kann. Bevor jedoch der Schlüsselbart die hierzu erforderliche Stellung erreicht hat, muß derselbe die in beliebiger,
bestimmter Anzahl übereinander angeordneten und durch entsprechende Feder gespannten
bekannten verschiebbaren Zuhaltungen einordnen. Die Anzahl und Form dieser Zu-Haltungen
bedingen eine besondere Form des Schlüsselbartes, so daß sich ein mit einem anders
geformten Schlüsselbart ausgestatteter Schlüssel zum Auf- oder Absperren des Sicherheitsschlosses
nicht eignet.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Schnitt der Vorrichtung in geöffnetem, d. i. in jenem Zustande, in welchem
sie in das Schlüsselloch eingeführt werden kann, Fig. 2 eine rechtsseitige Ansicht von Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Schnitt ähnlich wie Fig. ι bei abgezogenem Schlüssel in geschlossenem
Zustande.
Fig. 4 ist die Vorderansicht von Fig. 1 mit Weglassung des das Schloß abdeckenden
Gehäuses.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach Linie 5-5 ■
von Fig. i.
Fig. 6 ist eine Vorderansicht ähnlich wie Fig. 4 bei teilweise abgenommenen Zuhaltungen
in abgesperrtem Zustande.
Fig. 7 ist ein Schnitt ähnlich wie Fig. 5 nach Linie 7-γ von Fig. 3, und
Fig. 8 zeigt in Seitenansicht die in das 65;
Schlüsselloch eingeführte Vorrichtung mit einem Schnitt der Tür und des Türschloßgehäuses.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht die Vorrichtung aus einem dem Schafte des
Türschlüssels entsprechend starken, runden Bolzen ι und einem mit diesem zusammenhängenden
viereckigen Klotz 2. Letzterer dient zur Aufnahme des Schlosses und ist von einem Gehäuse 4 (Fig. 1) umgeben, welches
genau in die Öffnung des das Schlüsselloch · überdeckenden Türbeschlages 3 (Fig. 8) hineinpaßt.
An dem einen Ende ist der Bolzen 1 zur Aufnahme des Schlüssels 5 zentral eingebohrt
und zur Einführung des Schlüsselbartes 6 mit einem Längsschlitz 7 versehen,
welch letzterer sich, um die Drehung des Schlüsselbartes 6 zu ermöglichen, unten in
einem Querschlitz 8 fortsetzt. In der Mitte ist der Bolzen 1 in der in Fig. 2 ersichtlichen
Form quer durchbohrt und ist in dieser Querbohrung ein Riegel 9 verschiebbar gelagert.
Der eine Arm 91 des Riegels 9 ist in einem Ausschnitt des Klotzes 2 "verschiebbar gelagert
und auf der Oberfläche mit einer schräg verlaufenden Nut 10 versehen, in welche ein
Bolzen 12 aiii Boden eines im Klotz 2 zwischen
Schwalbenschwanzführungen geführten Schiebers 11 eingreift. Auf der Oberfläche besitzt
der Schieber 11 einen Schlüsselangriff 13, in welchen der Schlüsselbart 6 bei der Drehung
zum. Zwecke der Verschiebung des Schiebers 11 eingreift. Aus Sicherheitsrücksichten kann
jedoch der Schieber 11 erst dann verschoben werden, wenn die den Schieber in der üblichen
Weise festzustellenden Zuhaltungen 14 (von welchen in der dargestellten Ausführungsform
beispielsweise zwei angewendet worden sind, jedoch in bekannter Weise eine beliebige Anzahl
angewendet werden könnte) durch den entsprechend geformten Schlüsselbart 6 entgegen
der Wirkung der den Ausschnitt 15 der Zuhaltungen' 14 gegen den Stift 16 des
Schiebers 11 pressenden Federn 17 "zurückgedrängt
worden sind. Infolge dieser geradlinigen Verschiebung des Schiebers 11 verschiebt
sich der Stift 12 des letzteren in der schrägen Nut 10 des Riegels 9 und bringt
letzteren je nach der Drehrichtung des Schlüssels in die durch Fig 1 oder 3 veranschaulichte
offene oder geschlossene Lage. In der Ruhestellung befindet sich Riegel 9 in der
in Fig. 3 dargestellten geschlossenen Lage, d. h. der Vorsprung· 9- des Riegels 9 steht an
der Oberfläche des Bolzens 1 hervor. Nun kann der Schlüssel 5 frei in die Sicherheitsvorrichtung
eingeführt werden (Fig. 6). Beim Drehen des Schlüssels 5 wird nun in der be- · reits beschriebenen Weise der Vorsprung 9-des
Riegels 9 in die Querbohrung des Bolzens I vollständig zurückgezogen (Fig·. 1).
Nun kann die Vorrichtung leicht in das zu sperrende Schlüsselloch eingeführt, jedoch der
Schlüssel 5 aus der Vorrichtung vorläufig nicht herausgezogen werden, weil der Bart 6 nicht
mehr dem Schlitz 7 gegenübersteht. Beim Zurückdrehen des Schlüssels wird die Vorrichtung
innen im Schlüsselloche versperrt (Fig. 8), und nachdem nun der Vorsprung 9"
des Riegels 9 hinter die Deckplatte 18 des Türschloßgehäuses greift und hierdurch festgehalten
wird, kann der Schlüssel 5 abgezogen werden, wobei die Vorrichtung selbst im Schlüsselloch zurückbleibt (Fig. 8), um dadurch
das Öffnen des Türschlosses von beiden Seiten her zu verhindern. Wenn nun der Schlüssel 5 wieder eingeführt und entsprechend
gedreht wird, so wird der Vorsprung 9- des Riegels 9 in der beschriebenen Weise in das
Innere des Bolzens 1 zurückgezogen und die Vorrichtung kann nun mittels des im Querschlitze
8 befindlichen Schlüsselbartes 6 aus dem Schlüsselloche entfernt werden. Zur besseren Verhinderung des Verdrehens der
eingeführten Schlüssellochsperre ist ein Stift 19 am vorderen Ende des Klotzes 2 angeordnet,
welcher in den unteren Teil des Schlüsselloches in der Deckplatte 18 des Türschloßgehäuses
eingreift.
Claims (2)
1. Schlüssellochsperre, bestehend aus einem der Schlüssellochform in der Tür
entsprechend gestalteten, mittels eines besonderen Schlüssels absperrbaren Sicherheitsschlößchen,
gekennzeichnet durch einen in den Bolzen (1) zurückziehbaren Riegel
(9), der durch Vermittelung eines im Inneren des Sicherheitsschlosses geführten Schiebers (11) mittels des Bartes (6)
des zum Sicherheitsschlößchen gehörigen Schlüssels vorgeschoben, hinter die Deckplatte
des Türschloßgehäuses greift, während ein am unteren Ende des Sicherheitsschlosses
angeordneter Stift (19) am unteren Teil des Schlüsselloches in das
Schlüsselloch des Türschloßgehäuses eingreift und dadurch eine Verdrehung der Schlüssellochsperre verhindert.
2. Schlüssellochsperre nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung
mehrerer zur Sicherung des Schiebers (11) dienender, in die Sperrlage federnder, den
Schieber (11) verdeckender Zuhaltungen (14), die nur mittels des Bartes des Sicherheitsschlüssels
eingeordnet werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE149705C true DE149705C (de) |
Family
ID=416692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT149705D Active DE149705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE149705C (de) |
-
0
- DE DENDAT149705D patent/DE149705C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2417322A1 (de) | Tuerschloss | |
| DE4239686A1 (de) | ||
| DE149705C (de) | ||
| DE2902578C2 (de) | Mittels Permanentmagnetschlüssel betätigbarer Schließzylinder | |
| DE3108606A1 (de) | "vorhaengeschloss" | |
| DE2035282A1 (de) | Mit Schließzyhnder ausgerüstetes Lenkschloß | |
| DE2618180C2 (de) | Schloß mit einer Falle an einer Schranke | |
| DE10329691B4 (de) | Schloss mit im Drehknopf beweglich gelagertem Gleitblock | |
| DE10329414B4 (de) | Schließvorrichtung | |
| DE4310107C1 (de) | Schließzylinder | |
| DE834816C (de) | Mittels Druecker zu betaetigendes Schloss | |
| DE2325627A1 (de) | Fallenriegelschloss | |
| DE2743091C2 (de) | Vorrichtung zum Vergrößern des Ausschließhubes eines eintourig mittels Schlüssel schließbaren Schubriegels in einem Schloß mit Falle und Schubriegel | |
| DE402388C (de) | Riegelsperrvorrichtung | |
| AT15987B (de) | Schlüssellochverschluß in Form eines in das Schlüsselloch einzuführenden und darin zu sichernden einem Schlüsselbarte ähnlichen Sperrkörpers. | |
| DE2811664C2 (de) | ||
| EP1024240B1 (de) | Verriegelungsvorrichtung | |
| DE1653969C3 (de) | Drehriegelschloßanordnung | |
| DE227364C (de) | ||
| DE3134470A1 (de) | "zylinderschloss, insbesondere fuer schluesselschalter" | |
| DE925336C (de) | Aufsteckschloss | |
| DE279172C (de) | ||
| DE121523C (de) | ||
| DE2020359C3 (de) | Lenkschloß für Kraftfahrzeuge | |
| DE202004003782U1 (de) | Vorhängeschloss |