DE1908747A1 - Verfahren zum Abscheiden von pyrogenem Titandioxid-Pigment aus einer Gassuspension - Google Patents
Verfahren zum Abscheiden von pyrogenem Titandioxid-Pigment aus einer GassuspensionInfo
- Publication number
- DE1908747A1 DE1908747A1 DE19691908747 DE1908747A DE1908747A1 DE 1908747 A1 DE1908747 A1 DE 1908747A1 DE 19691908747 DE19691908747 DE 19691908747 DE 1908747 A DE1908747 A DE 1908747A DE 1908747 A1 DE1908747 A1 DE 1908747A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- suspension
- titanium dioxide
- titanium
- water
- pigment
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01G—COMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
- C01G23/00—Compounds of titanium
- C01G23/04—Oxides; Hydroxides
- C01G23/047—Titanium dioxide
- C01G23/07—Producing by vapour phase processes, e.g. halide oxidation
- C01G23/075—Evacuation and cooling of the gaseous suspension containing the oxide; Desacidification and elimination of gases occluded in the separated oxide
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/02—Particle separators, e.g. dust precipitators, having hollow filters made of flexible material
- B01D46/04—Cleaning filters
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/66—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
- B01D46/70—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by acting counter-currently on the filtering surface, e.g. by flushing on the non-cake side of the filter
- B01D46/71—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by acting counter-currently on the filtering surface, e.g. by flushing on the non-cake side of the filter with pressurised gas, e.g. pulsed air
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D2273/00—Operation of filters specially adapted for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D2273/20—High temperature filtration
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geology (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
Description
Pyrogenes Titandioxid-Pigment wird durch Oxydation
eines verdampften Titanhalogenids, im allgemeinen Titantetrachlorid,
bei hoher Temperatur (oberhalb etwa 768° C) hergestellt. Bei Operationen im handelsüblichen Maßstab
verläuft diese Oxydation normalerweise nicht exotherm genug, um' die gewünschten Reaktionstemperaturen aufrechtzuerhalten;
deshalb wird im allgemeinen zusätzliche Wärme in die Zone der Oxydationsreaktion eingeführt, was beispielsweise durch
Verbrennen eines Heizgases in diesem Raum geschieht.
Das aus der Reaktionszone ausströmende Produkt, das die pigmentartige Substanz in verschiedenen gasförmigen Nebenprodukten
suspendiert enthält, wird dann gekühlt und anschließend in eine geeignete Auffanganlage geleitet, wo das
feste Pigment von den gasförmigen Nebenprodukten abgetrennt
WR/Si
-2-
909839/1426
und gesammelt wird. Bei einer derartigem Anlage, die sich
, zum Auffangen, von Titandioxid-Pigmenten aus einer Suspension
eignet, handelt es sich-im allgemeinen um eine Saokfilteranlage.
Sie besitzt eine Kammer, in der eine Vielzahl von zylindrischen, senkrecht angeordneten Filtersäcken aufgehängt
ist. Die Säcke sind aus einem porösen Material, normalerweise einem filzartigen Stoff hergestellt, welcher den Durchtritt
der festen Teilchen, die aufgefangen werden sollen,
^ verhindert, aber genügend durchlässig ist, um die gasförmigen
Komponenten der Suspension ohne wesentliche Behinderung hindurchströmen zu lassen. Die aus dem Reaktionsgefäß ausströmende
Suspension wird also nach dem Abkühlen in die Kammer geleitet, in der der Pigmentanteil der Suspension
zurückgehalten wird, während die gasförmigen Komponenten durch die Piltersäcke hindurchströmen und anschließend aus
der Anlage entfernt und nach Wunsch behandelt werden. Die Oxydation des Titanhalogenids führt außerdem zu halogenhaltigen
Nebenprodukten, die im allgemeinen einen wesentlichen
" Anteil des die Reaktionszone verlassenden Produktes bilden.
Es ist daher oft angebracht, die Abgase aus der Pigment-Abscheidevorrichtung einem Prozeß zu unterwerfen, um das
Halogen zurückzugewinnen, bevor man die ease abbläst oder in anderer Weise fortschafft. Das in der Kammer abgeschiedene
feste Pigment wird normalerweise am Boden der Kammer
—3— 9098 39/*-
gesammelt. Da die Pigmentteilcben nun häufig dazu neigen,
auf den Außenflächen der Filtersäcke au "backen»8, ist ins
allgemeinen auch eine geeignete Yorriebtung vorgesehen, um die Filtersäcke in gewissen Abständen umzuwenden und/
oder das Fließen des Stromes vorübergehend zu unterbrechen,
um den Kuchen von den Filtersäeken zu entfernen, lach einem Verfahren zur Reinigung der Filtersäoke wird in regelmäßigen
Abständen ein Gas in die Säcke hineingeblasen. Bei der Abscheidung
von pyrogenem Titandioxid-Pigment aus den anhaftenden
Reaktionsgasen wurde die Erfahrung gema&t, daß sich die Filtersäcke trotz dieser Reinigung schnell verstopfen. Dieses
Verstopfen zeigt sich offensichtlich an einem erheblichen Anstieg des Druckabfalls innerhalb der Sackfilteranlage. Beim
Anstieg des Druckabfalls steigt natürlich auch die Kraft an, die erforderlich ist, um ein bestimmtes Volumen des das
Reaktionsgefäß verlassenden Produktes mit konstanter Geschwindigkeit durch den Sackfilter zu befördern. Oft nimmt
die Verstopfung der Filtersäcke ein solches Ausmaß an, daß eine Verminderung des Durchflusses in dem Oxydationsgefäß
erforderlieh wird, um die Operationen bei vermindertem Volumendurchlauf durch die Auffangvorrichtung aufrechtzuerhalten.
Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß, ein Verfahren
zum Abscheiden von pyrogenem Titandioxid-Pigraent aus der
Suspension in den aus dem Reaktionsgefäß ausströmenden Gasen. zu schaffen, welches diese Nachteile nicht besitzt.
09839/%62
19Q8747
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß
vor der Filtration und während sich die Temperatur der Suspension unter etwa 316 C, aber über etwa 93° C befindet,
eine geringe Menge Wasser in die Suspension eingebracht wird Es wurde gefunden, daß die eingebrachte Menge Wasser etwa
zwischen 0,1 und 2 Gew. -$> des festen Titandioxid-Pigments
in der Suspension liegt, vorzugsweise zwischen etwa 0,2 und etwa 1 Gew.-$ des Titandioxid-Pigments.
Zum besseren Verständnis des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird dieses anhand der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele zeigt, näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Fließschema, das ein typisches
Sackfilter-Abscheidesystem für ein Verfahren zur Herstellung von pyrogenem Titandioxid
zeigt, während
Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer leitung zeigt, die geeignete Einspritzvorrichtungen
zur Durchführung der Erfindung besitzt.
In Fig. 1 wird in Reaktionsgefäß 1 pyrogenes Titandioxid-Pigment
durch Oxydation eines verdampften Titanhalogenids erzeugt, Wie bereits oben erwähnt, wird normalerweise zusätzliche
Wärme in die Reaktionszone eingeführt, was zum
Beispiel durch Verbrennen eines Heizgases (wie Kohlenmon-
-5-909839/U2S
oxid) in dieser Zone geschieht, um die brauchbaren Reaktionstetnperaturen
von 816° σ oder darüber aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus sind verschiedene Zusatzstoffe bekannt,
die die Eigenschaften des fertigen Pigments günstig beeinflussen, wenn sie in die Zone der Oxydationsreaktion eingebracht
werden. Der Zusatz solcher Hilfsstoffe, wie Kalium-,
Silizium- oder Aluminiumverbindungen usw. in geringen Mengen, das heißt weniger als etwa 5 Gew.-#, bezogen auf das
Gesamtfestprodukt, sowie Wasser oder Wasser bildender Verbindungen
in ähnlichen geringen Mengen wird demgemäß allgemein angewandt und als im Rahmen der Erfindung liegend angesehen.
In jedem Fall enthält der bei der Oxydationsreaktion abfließende Strom !Titandioxid-Pigment suspendiert in
verschiedenen gasförmigen Nebenprodukten aus den Oxydationsund Verbrennungsreaktionen. Die Temperatur des Stromes liegt
normalerweise über etwa 871° C und vorzugsweise in der Nähe
von 1093° C. Die Analyse der Gase in einer Suspension, die ein Reaktionsgefäß zur Erzeugung von pyrogenem Titandioxid
unter Verwendung von TlCl, als Ausgangsmaterial zur Gewinnung
dea Pigments und unter Zuhilfenahme eines OO-reichen Heizgases verlassen, geht aus der folgenden Aufstellung
hervor:
| Hauptkomponente | Ungefähre V0I.-5& |
| 50 | |
| U2 | 10 |
| oo2 | 25 |
| °2 | 15 |
-6-909839/1421
Normalerweise enthält die abströmende Suspension auch·
bis zu etwa 1 Vol.-^ bestimmter unbedeutender Komponenten,
■wie nichtumgesetzte TiGl^-Dämpfe und HCl oder andere Halogenwasser
st Offverbindungen. Wenn metallische Zusatzstoffe ebenfalls in der Reaktionszone vorhanden gewesen sind, können
auch Spuren von Verbindungen, wie Aluminiumchlorid oder andere Halogenide, anwesend sein.
Fach Verlassen des Reaktionsgefäßes wird die Suspension gewöhnlich auf etwa 93° C bis etwa 316° G abgekühlt,
bevor sie der Filtration unterworfen wird. Da eine zu lange Verweilzeit bei Temperaturen über 760° C für die Qualität
des fertigen Pigments schädlich ist, sollte das anfängliche Abkühlen auf Temperaturen unterhalb dieses ¥ertes so
schnell wie möglich erfolgen. Ein geeignetes Verfahren zum raschen Abkühlen des die Oxydationszone verlassenden Produktes
auf unter 760 C besteht darin, daß eine angemessene Menge der gekühlten Abgase durch die Leitung 13 aus der
Peststoffiltration zurückgeleitet wird in das das Reaktionsgefäß verlassende heiße Produkt im Kühlmischer 2. Um eine
P unnötige Erhöhung des Gasvolumens der abfließenden Suspension zu verhindern, ist es aber angebracht, daß nur eine
so große Menge der den Sackfilter 5 durch die Leitung 14 verlassenden gekühlten Abgase in den Kreislauf zurückgefüh*
wird, wie nötig ist, um das abströmende Produkt gerade unter die Temperatur abzukühlen, bei der noch eine
schädliche Einwirkung auf die Eigenschaften des Pigments
-7-909839/1421
eintritt, ζ. B. auf etwa 649 bis 705° O. Die zweite Stufe
des Kühlprozesses, das beißt, das weitere Abkühlen des Produktes auf etwa 93° G bis 316° G, wird normalerweise
mit Hilfe von Wärmeaustauschern, wie 3 und 4, durchgeführt.
Sas in dieser Weise gekühlte Produkt aus dem Reaktionsgefäß wird dann durch die Zuleitung 6 in die Behandlungskammer
7 des Sackfilters 5 geleitet. Die mit Pigment beladenen Gase strömen durch die Behandlungskammer hindurch,
wobei das Pigment abgetrennt wird, wenn die gasförmigen Komponenten durch die Mltersäoke 10 hindurchströmen.
Das auf den Außenflächen 11 der Säcke abgeschiedene Pigment fällt in den Bodenteil des Sackfilters 5, was im allgemeinen
durch Gegendruck oder mechanische Vorrichtungen, die periodisch die Piltersäcke und/oder den Gasstrom durch die
Säcke stören, gefördert wird. In dem vorliegenden Beispiel wird das Gas in den Verteiler 9 geleitet und periodisch
abgeblasen oder durch die Düsen 12 in die offenen Enden der Filtersäcke 19 gedrückt. Die erzielte Bewegung der
Eiltersäcke durch die Gasstöße bewirkt eine Reinigung der Außenflächen 11 von dem größten Teil des darauf abgeschiedenen
festen Materials. Nach dem Niedersinken auf den Boden des Sackfilters 5 kann das feste Pigment durch die leitung
15 abgezogen werden.
Trotz solcher Reinigungsmethoden wird aber die Abscheidung des pyrogenen Titandioxid-Pigments in der Sack-
-8-909839/142S
■ filteranlage oft durch die Verstopfung der Poren der Piltersäoke
behindert, was wiederum zu einem außerordentlichen Druckabfall innerhalb der Anlage und/oder zu einer erheblich
verminderten Abscheidekapazität führt.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem aber weitgehend gelöst durch Einblasen von Wasser in den mit Pigment beladenen
Gasstrom vor dessen Eintritt in den Piltersack. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht
in einer merklich verbesserten lebensdauer des Piltersackes.
^ Die Art und Veise, wie das Wasser in den gekühlten,
das Reaktionsgefäß verlassenden Gasstrom eingeleitet wird, ist im allgemeinen nicht kritisch, vorausgesetzt, daß eine
gute Durohmischung des Wassers mit dem Strom erfolgt. Es wurde zum Beispiel gefunden, daß das Wasser in geeigneter
Weise durch Rohr 21 und Düse 24 in den gekühlten abfließenden Strom innerhalb der Leitung 22 eingebracht werden kann,
wie Pig. 2 zeigt. Zum verstärkten Durchmischen kann der Gasstrom durch ein Venturirohr gedrosselt und das Wasser
an der Drosselstelle des Venturirohr.es eingeblasen werden.
W Die Stelle, an der das Wasser dem gekühlten Abflußstrom zugesetzt wird, ist im allgemeinen nicht kritisch, vorausgesetzt,
daß der Gasstrom auf unter etwa 316° G, aber nicht unter 93° C abgekühlt ist. Dementsprechend kann in
den verallgemeinerten FließUld der Pig. 1 das Einspritzen
des Wassere vorteilhafterweise an einem beliebigen Punkt hinter de« V&raeauetauscber 4 und vor dem Sackfilter 5
909839/1421
erfolgen. Das Wasser kann beispielsweise aus dem Reservoir 16 durch die Leitung 17 in. den abfließenden Gasstrom in
leitung 18 eingeführt werden. Wenn das Rohr bei Temperaturen wesentlich über etwa 316° C, zum Beispiel bei 427° C, eingespritzt
wird, kann eine unerwünscht heftige Reaktion des Wassers mit der Haupthalogenkomponente des Stromes eintreten.
Es ist zwar im allgemeinen ganz günstigs das Wasserin flüssiger Form in den Abflußstrom einzuspritzen, ist
aber doch aus Gründen einer besseren Abmeßgenauigkeit usw.
vorzuziehen, das Wasser zunächst zu verdampfen und dann den Wasserdampf in den abfließenden Gasstrom einzublasen.
Die Menge des in den gekühlten Abflußstrom einzublasenden Wassers wird im allgemeinen ins Verhältnis gesetzt
zu dem Gewicht des darin mitgeführten Titandioxids und liegt
gewöhnlich innerhalb eines Bereichs von etwa 0,1 bis etwa 1 Gew.-^, wie bereits ausgeführt wurde. Zur Erzielung
einer optimalen Wirksamkeit und für eine möglichst wirtschaftliche Durchführung des Verfahrens sollte die Menge
des nicht umgesetzten Titanhalogenids, die sich in dem gekühlten
Abflußstrom beim Verlassen des Kühlmisohers 2 befindet, bei der Festsetzung des genauen Anteils an
einzubringendem Wasser in Rechnung gestellt werden. Es wurde
festgestellt, daß die Einbringung zusätzlicher Mengen Wasser über die zur Umsetzung mVt den freien Titanhalogeniden
(und irgendwelchen anderen, in dem das Reaktionagefäß verlassenden Strom vorhandenen, nicht umgesetzten Metallhalo-
-10-909839/1421
:
getiiden) hinaus erforderliche Menge gewöhnlich nicht au
merklichen weiteren Verbesserungen bei der Filtration führt. Beispielsweise beträgt das stöohiometrische
Verhältnis von Wasser zu Titanchlorid für dessen Hydrolyse 36 Teile Wasser zu 190 Gewichtsteilen TiCl«. Das optimale
Gewichtsverhältnis von Wasser zu nicht umgesetztem TiCl.
könnte daher etwa 1/5 oäer ein wenig darüber betragen. Um
eine bessere Vorstellung von diesen optimalen Mengen Wasser zu erhalten, die in der Praxis zuzusetzen sind, ist es natürlich
notwendig, die Konzentrationen dieser nicht umgesetzten Halogenide abzuschätzen, was beispielsweise durch
chroraatographische Analyse des abfließenden Gasstromes
oder nach Belieben auf theoretischem Wege durch Analyse der Reaktionsgleichgewichte und der Kinetik der öütanbalogenidOxydation
unter den im einzelnen vorliegenden Bedingungen geschehen kann.
Die folgenden Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung.
Beiepiel 1
Im Reaktionsgefäß 1 wird kontinuierlich pyrogenes Titandioxid-Pigment hergestellt, welcbee im Reaktiouegasgemisob
suspendiert 1st, wobei das Verhältnis etwa 2£65 kg Titandioxid pro Stunde (5,000 Ib/br) und etwa 2576 obm
Reaktionsgase pro Stunde (92,000 SCFH) beträgt. Die ale
-11-9098397 142*
Ausgangsmaterial benutzte Titanverbindung war Titantetrachlorid.
Außerdem wurden etwa 45» 3 kg Aluminiumchlorid pro Stunde als Zusatzstoff in das Reaktionsgefäß eingetragen.
Das die Reaktionszone verlassende Produkt wurde von etwa 1260° C auf etwa 705° G abgekühlt, was praktisch sofort
nach dem Austritt aus dem Reaktionsgefäß durch zusätaliches Einleiten von etwa 8400 cbm/Std. (300,000 SCFH) vorher
gekühlten und filtrierten Gases aus dem Reaktionsgefäß in das Gas in dem Kühlmischer 2 geschah. Darauf wurde die
so gekühlte abströmende Suspension nacheinander durch die Wärmeaustauscher 3 und 4 geleitet, wo die Temperatur auf
205° C herabgesetzt wurde. Von dem gekühlten Reaktionsprodukt
wurde dann eine Probe praktisch sofort aus dem Wärmeaustauscher 4 nach unten abgezogen und quantitativ auf
Titantetrachlorid und Aluminiumchlorid analysiert. Es ergab sich, daß etwa 20,4 kg Titantetrachlorid pro Stunde und
etwa 9,1 kg Aluminiumchlorid pro Stunde in dem gekühlten Abflußprodukt enthalten waren. Das gekühlte Produkt wurde
dann in eine Sackfilteranlage 5 eingeleitet, die wie früher beschrieben, mit einer Gegendruckvorrichtung ausgerüstet
war und sechs Behandlungskammern besaß, in denen jeweils 48 Filtersäcke mit einer länge von 183 cm und einem
Durchmesser von 15 ca aufgehängt waren. Das zur Herstellung der Filtersäcke benutzte Utterial war ein aus Polytetrafluoräthylen
gewonnener ?ilcBtoff. Der beabsichtigte Druok-
-12-909839/1411
abfall innerhalb des Sackfilters betrug etwa 12,7 cm H„O.
Der Druckabfall innerhalb der Saokfilteranlage wurde dann in Abständen von 25 Stunden ermittelt und die Ergebnisse
sind in Tabelle I aufgeführt. Jeder Jiltersack wurde mit
etwa 60 Impulsen pro Stunde dem oben, beschriebenen G-egendruckverfabren
unterworfen.
Es zeigte sich, daß nach etwa 400 Stunden kontinuierlicher Betriebsdauer unter den angegebenen Bedingungen der
Druckabfall innerhalb des Sackfilters beträchtlich anstieg. Deshalb wurde nach Ablauf dieser Betriebsdauer von 400
Stunden der Arbeitsprozeß unterbrochen und der Sackfilter auseinandergenommen und untersucht. Es zeigte sich, daß
die Außenflächen 11 der Sackfilter 10 durch Pigmentmaterial praktisch verschlossen oder verstopft waren, und zwar in
einem Ausmaß, daß sich ein Pigmentkuchen von etwa 1,3 cm Dicke auf den Außenflächen befand.
-13-
909839/142 $
| Betriebsdauer | Druckabfall | Beispiel 2 |
| (Stunden) | (cm H2O) | |
| 25 | 7,6 | |
| 50 | 12,7 | |
| 75 | . 17,8 | |
| 100 | 10,2 | |
| 125 | 12,7 | |
| 150 | 22,8 | |
| 175 | 12,7 | |
| 200 | 15,2 | |
| 225 | 20,3 | |
| 250 | 17,8 | |
| 275 | 22,8 | |
| 300 | 27,9 | |
| 325 | 25,4 | |
| 350 | 27,9 | |
| 375' | 30,5 | |
| 400 | 30,5 | |
(umgerechnet aus inches H0O)
Dieses Beispiel ist im wesentlichen eine Wiederholung des Beispiels 1 mit dem Unterschied, daß Wasser in Form von
Dampf zusätzlich kontinuierlich in den mit Pigment beladenen Gasstrom im Anschluß an den letzten Wärmeaustauscher und vor
dem Eintritt in den Sackfilter eingeblasen wurde. Es wurde also an einem Punkt etwa 15,2 m stromaufwärts von der Sackfilterzuleitung
6 und etwa 7,6 m stromabwärts von Wärmeaustauscher 4 Dampf in den gekühlten, das Reaktionsgefäß ver-
-14-
909839/1425
lassenden Gasstrom eingeblasen, und zwar mit einer Geschwindigkeit
von etwa 9 kg Wasser pro Stunde oder einer Menge von 0,4 Gew.-^, bezogen auf das Titandioxid-Pigraent. Diese
Einblasgeschwindigkeit wurde gewählt, um etwa 80 ?S der
Menge zur Verfügung zu stellen, die stö'cbiometriscb theoretisch
für die vollständige Hydrolyse der in üem Strom
vorhandenen !Titan- und Aluminiumchloride erforderlich wäre. In !Tabelle II unten sind die Werte für den Druckabfall
aufgeführt, die bei der Durchführung'des erfindüngsgemäßen
Absoheideverfahrens ermittelt wurden»
| Tabelle II | |
| Betriebsdauer | Druckabfall |
| (Stunden) | (cm H2O) |
| 25 | 7,6 |
| 50 | 10,2 |
| 75 | 7,6 |
| 100 | 10,2 |
| 125 | 12,7 |
| 150 | 10,2 |
| 175 | 12,7 |
| 200 | 7,6 |
| 225 | 10,2 |
| 250 | 15,2 |
| 275 | 10,2 |
| 300 | 12,7 |
| 325 | 15,2 |
| 350 | 12,7 |
| 375 | 10,2 |
| 400 | 12,7 |
in.Gb.es
90983-9/1435
Nach Ablauf von 400 Stunden wurde der Betrieb unterbrochen
und das Sackfiltergerät auseinandergenommen und untersucht. Es zeigte sich, daß die Filtersäcke nur einen
sehr geringen Pigmentkuchen auf den Außenflächen aufwiesen, der eine durchschnittliche Dicke von weniger als etwa
3 mm besaß. Weiter wurde nach verschiedenen vergleichenden Wiederholungsversuchen der Verfahren nach Beispiel I und
dem vorliegenden Beispiel festgestellt, daß die durchschnittliche lebensdauer der Piltersäcke etwa verdoppelt wurde,
wenn Wasser in den gekühlten, das Reaktionsgefäß verlassenden Gasstrom gemäß dem Verfahren der Erfindung eingeblasen
wurde.
Obgleich sich die Beschreibung und die Beispiele der Erfindung spezifisch auf die Sackfiltration von pyrogenes
Titandioxid enthaltenden Gasströmen beziehen, ist die Erfindung auch bei anderen Filtrationsverfahren anwendbar.
-16-
909839/142 S
Claims (5)
1. Verfahren zur Abtrennung eines durch Hochtemperaturosiyda-r
tion eines Titantetrabalogeniddampfes erzeugten Titandioxidpigmente
aus der bei der Reaktion gebildeten Suspension in gasförmigen Nebenprodukten bei Temperaturen über etwa
785° C durch Abkühlen der Suspension auf unter etwa 316° O
und Hindurchleiten der gekühlten Suspension durch ein poröses Filtermaterial, das den Pigmentanteil der Suspension auf
seiner einen Seite absondert, während die gasförmigen Komponenten der Suspension hindurchströmen, dadurch gekennzeichnet,
daß vor der Filtration und während sich die Temperatur
der Suspension unter etwa 316° C aber über etwa 93° C befindet, eine geringe Menge Wasser in die Suspension eingebracht
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des in die Suspension eingebrachten Wassers mindestens
etwa 0,1 Gew.-^ des Titandioiids in der Suspension
ausmacht.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, üäB
das zwecks Bildung des Titandioxid-Pigments oxydierte Titantetrahalogenid Titantetrachlorid ist und die Menge
des eingebrachten Wassers unter 2 Gew.-#, bezogen auf das
WR/Si -17-
909839/1*21.
Titandioxid in der Suspension und nicht wesentlich mehr beträgt, als stöchiometrisch für die theoretisch vollständige
Hydrolyse des nicht umgesetzten Titanhalogenids in der
Suspension erforderlich ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß während der Oxydationsreaktion ein Aluminiumbalqgenid
als Hilfsstoff vorhanden ist und die eingebrachte Menge Wasser nicht wesentlich über der stöchiometrischen
Menge liegt, die für die theoretisch vollständige Hydrolyse des nicht umgesetzten Titanhalogenids und nicht umgesetzten
Aluminiumhalogenids in der Suspension erforderlich ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,,dadurch
gekennzeichnet, daß Wasser als Dampf eingeblasen wird.
9 09839/142^ ■ ■,
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US70597968A | 1968-02-16 | 1968-02-16 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908747A1 true DE1908747A1 (de) | 1969-09-25 |
| DE1908747B2 DE1908747B2 (de) | 1980-08-14 |
| DE1908747C3 DE1908747C3 (de) | 1981-04-02 |
Family
ID=24835713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908747A Expired DE1908747C3 (de) | 1968-02-16 | 1969-02-17 | Verfahren zur Abtrennung eines durch Hochtemperaturoxidation erzeugten Titandioxid-Pigments |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3493342A (de) |
| DE (1) | DE1908747C3 (de) |
| FR (1) | FR2002085A1 (de) |
| GB (1) | GB1212471A (de) |
| NL (1) | NL6902490A (de) |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE755316A (fr) * | 1969-08-28 | 1971-02-26 | Ppg Industries Inc | Procede pour produire du bioxyde de titane |
| US3607049A (en) * | 1970-01-22 | 1971-09-21 | Cabot Corp | Cooling of pyrogenic titanium dioxide pigment containing gas streams |
| JPS5815013A (ja) * | 1981-07-21 | 1983-01-28 | Asahi Glass Co Ltd | 珪素の窒化物の合成方法 |
| US4578090A (en) * | 1984-10-15 | 1986-03-25 | Kerr-Mcgee Chemical Corporation | Method for processing gaseous effluent streams recovered from the vapor phase oxidation of metal halides |
| US4735635A (en) * | 1986-01-10 | 1988-04-05 | Westinghouse Electric Corp. | Apparatus and process for filtering high temperature gas streams |
| ES2035498T3 (es) * | 1989-11-13 | 1993-04-16 | Kronos Titan-Gesellschaft Mbh | Procedimiento y dispositivo para la preparacion de dioxido de titanio. |
| IT1289574B1 (it) * | 1995-04-07 | 1998-10-15 | Danieli Off Mecc | Procedimento per la rimozione di molecole organo-alogenate da correnti gassose e relativo impianto |
| US6887566B1 (en) * | 1999-11-17 | 2005-05-03 | Cabot Corporation | Ceria composition and process for preparing same |
| AU2003291166A1 (en) * | 2002-11-26 | 2004-06-18 | Cabot Corporation | Fumed metal oxide particles and process for producing the same |
| US8038971B2 (en) * | 2008-09-05 | 2011-10-18 | Cabot Corporation | Fumed silica of controlled aggregate size and processes for manufacturing the same |
| US8729158B2 (en) * | 2008-09-05 | 2014-05-20 | Cabot Corporation | Fumed silica of controlled aggregate size and processes for manufacturing the same |
| JP5038449B2 (ja) * | 2010-03-09 | 2012-10-03 | キヤノン株式会社 | 画像形成装置 |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1097958B (de) * | 1957-11-29 | 1961-01-26 | British Titan Products | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Oxyden |
| DE1206399B (de) * | 1963-04-27 | 1965-12-09 | Bayer Ag | Verfahren zur Durchfuehrung von Gasphasenreaktionen |
| US3310377A (en) * | 1964-08-13 | 1967-03-21 | American Potash & Chem Corp | Process for treating a gaseous mixture containing titanium dioxide |
| DE1258852B (de) * | 1965-05-17 | 1968-01-18 | Du Pont | Verfahren zur Herstellung von TiO-Pigmenten in der Rutilmodifikation |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2899278A (en) * | 1959-08-11 | lewis | ||
| US2394633A (en) * | 1941-04-04 | 1946-02-12 | Pittsburgh Plate Glass Co | Preparation of titanium dioxide pigment |
| US2721626A (en) * | 1951-12-15 | 1955-10-25 | Du Pont | Cooling and separating by condensation of hot gaseous suspensions |
| US2909409A (en) * | 1955-12-08 | 1959-10-20 | Thann Fab Prod Chem | Process for cooling hot gases containing suspended titanium dioxide particles |
| US2990249A (en) * | 1958-10-09 | 1961-06-27 | Degussa | Process of preparing finely divided oxides by hydrolysis |
| NL302523A (de) * | 1962-12-24 |
-
1968
- 1968-02-16 US US705979A patent/US3493342A/en not_active Expired - Lifetime
-
1969
- 1969-02-17 FR FR6903833A patent/FR2002085A1/fr not_active Withdrawn
- 1969-02-17 GB GB8512/69A patent/GB1212471A/en not_active Expired
- 1969-02-17 NL NL6902490A patent/NL6902490A/xx unknown
- 1969-02-17 DE DE1908747A patent/DE1908747C3/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1097958B (de) * | 1957-11-29 | 1961-01-26 | British Titan Products | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Oxyden |
| DE1206399B (de) * | 1963-04-27 | 1965-12-09 | Bayer Ag | Verfahren zur Durchfuehrung von Gasphasenreaktionen |
| US3310377A (en) * | 1964-08-13 | 1967-03-21 | American Potash & Chem Corp | Process for treating a gaseous mixture containing titanium dioxide |
| DE1258852B (de) * | 1965-05-17 | 1968-01-18 | Du Pont | Verfahren zur Herstellung von TiO-Pigmenten in der Rutilmodifikation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1212471A (en) | 1970-11-18 |
| NL6902490A (de) | 1969-08-19 |
| FR2002085A1 (de) | 1969-10-03 |
| DE1908747B2 (de) | 1980-08-14 |
| DE1908747C3 (de) | 1981-04-02 |
| US3493342A (en) | 1970-02-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2722760C2 (de) | ||
| DE2227176A1 (de) | Verfahren zum Reinigen von quecksilberhaltigen Gasen | |
| DE2159847B2 (de) | Verfahren zur Behandlung von geschmolzenem Aluminium | |
| DE1908747A1 (de) | Verfahren zum Abscheiden von pyrogenem Titandioxid-Pigment aus einer Gassuspension | |
| DE2549896A1 (de) | Verfahren zum entfernen von stickstoffoxiden aus abgasen | |
| DE2812168A1 (de) | Verfahren zur entfernung von chlorverunreinigungen aus tio tief 2 | |
| DE1592324A1 (de) | Verfahren zur Reinigung eines hauptsaechlich aus Ammoniak bestehenden Gases | |
| DE2750006A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines wasserstoffreichen gases | |
| DE2409008C2 (de) | Verfahren zum Reinigen eines wasserstoff- und/oder kohlenoxidhaltigen Rohgases | |
| DE1150955B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von hochdispersen Oxyden | |
| DE2228342A1 (de) | Verfahren und neutralisationsreaktor zur herstellung von ammoniumnitrat | |
| EP0070542A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Chlordioxid | |
| DE1210783B (de) | Verfahren zur Herstellung von hochfluorierten Perhalogenverbindungen | |
| EP0242678B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Phosphorpentoxid mit verminderter Reaktivität | |
| DE1261857B (de) | Verfahren zur Herstellung von Melamin | |
| DE2703935A1 (de) | Verfahren zur reinigung von waessrigen acrylamidloesungen | |
| DE1805698A1 (de) | Verbessertes Oxychlorierungsverfahren | |
| DE2854489C2 (de) | Verfahren zum Entfernen von Alkylbleiverbindungen aus Gasströmen | |
| DE2246806C2 (de) | Verfahren zur Reinigung von Abgasen | |
| DE2951133C2 (de) | ||
| DE2035185A1 (de) | Verfahren zum Abtrennen von Eisen von anderen Metallen | |
| DE2854086A1 (de) | Entfernung von phosphin aus mit phosphin verunreinigten kohlenmonoxydgasstroemen | |
| DE1177624B (de) | Verfahren zur Reinigung von Helium | |
| DE1546164A1 (de) | Verfahren zum Regenerieren salzsaeurehaltiger Beizfluessigkeiten | |
| DE2736692C2 (de) | Wiedergewinnung von Vanadatverbindungen aus wäßrigen Lösungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: MONTEDISON S.P.A., MAILAND/MILANO, IT |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: DERZEIT KEIN VERTRETER BESTELLT |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |