DE19032C - Neuerungen an Schrotmühlen - Google Patents

Neuerungen an Schrotmühlen

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DE19032C
DE19032C DENDAT19032D DE19032DA DE19032C DE 19032 C DE19032 C DE 19032C DE NDAT19032 D DENDAT19032 D DE NDAT19032D DE 19032D A DE19032D A DE 19032DA DE 19032 C DE19032 C DE 19032C
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DE
Germany
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innovations
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parts
grinding
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DENDAT19032D
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W. HARTMANN in Geisa
Publication of DE19032C publication Critical patent/DE19032C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/11Details
    • B02C7/14Adjusting, applying pressure to, or controlling distance between, discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
jr ; rF; Λ ~ Λ
Bei vorliegender Schrot- bezw. Mahlmühle sind die mahlehden Theile zwei verticale Scheiben, von denen nur die eine rotirt.
Diese Scheiben sind so hergestellt, dafs die über den Mahlgrund vorspringenden Erhöhungen glashart und mit äufserst scharfen Zähnen versehen sind, während alles übrige Material derselben weich ist.
Hierdurch erhalten die zerreifsenden bezw. zermahlenden Theile eine bedeutend gröfsere Haltbarkeit, als wenn die ganze Platte gehärtet wäre. Die Herstellung dieser Scheiben geschieht; auf folgende Weise: Es werden eine gröfsere Anzahl ausgestanzter Stahlblechstreifchen von der Form a, l>. oder i, nachdem dieselben gut ausgeglüht sind, vermittelst einer besonderen Vorrichtung. zusammengeprefst und dann die Oberfläche dieses Bündels, aufgehauen, wie dies bei einer gewöhnlichen Feile geschieht. Zu bemerken ist hierbei, dafs nur die Oberfläche der über den Grund der Mahlscheibe vorspringenden Theile de aufzuhauen sind, während die übrigen Theile ef glatt bleiben. Die punktirten Linien bezeichnen den Grund der Mahlscheiben.
Am besten wendet man den sogenannten Kreuzhieb an, weil dann die Oberkante der einzelnen Zähne nicht gerade, sondern sägeartig gebrochen sind, wie das aus den Fig. ι und 2 ersichtlich ist. Es zeigen dieselben die gehauenen Zähne in bedeutend vergröfsertem Mafsstabe und gleichzeitig die Stellung derselben auf der Läufer- und der Bodenscheibe zu einander. Diese Stellung der Zähne ist nämlich nicht gleichgültig, und es hat sich herausgestellt, dafs bei rascher Rotation die, Stellung in Fig. 2 die vortheilhafteste ist, während bei geringerer Rotation, also bei verschwindend kleiner Centrifugalkraft, diejenige in Fig. 1 praktischer ist:
Nachdem diese Stahlstreifchen noch gebogen sind, werden sie auf folgende Weise gehärtet:
Auf eine Platte, deren Oberfläche mit feuchtem Lehm oder sonst geeignetem Material etwa S mm hoch bestrichen ist, wird eine grofse Anzahl solcher Elemente (bis zu 150 Stück) dicht neben einander gestellt, alsdann alle ungehauenen Theile derselben ebenfalls mit einer gleich hohen Lehmschicht überdeckt. Nachdem nun das Ganze so lange Zeit einer Glühhitze ausgesetzt ist, dafs die nicht mit Lehm bedeckten Theile eine Rothglut zeigen, wird der ganze Apparat in Flüssigkeit von passender Temperatur getaucht. Die nicht mit Lehm bedeckten Theile, also die Zähne, werden hierdurch glashart, während alles übrige Material weich bleibt. Die so zubereiteten Streifchen werden nun abwechselnd mit etwas niederen Eisenstreifchen, und zwar am besten in der in Fig. 3 angedeuteten Reihenfolge, in eine glatt ausgedrehte Nuth eingesetzt bezw. die letzteren eingekeilt und vermittelst überspringender Ringe g niedergehalten.
Die ungezahnten, zwischengelegten Eisenstreifchen A erhalten Aussparungen. Macht sich nämlich ein Nachschärfen nöthig, so wird der Aufhieb der Stahlstreifchen abgeschliffen, die Stahlstreifchen wieder ausgeglüht und, wie oben beschrieben, aufgehauen, wodurch selbstverständlich dieselben etwas niedriger werden. Dieser Verlust an der Höhe wird durch die untergelegten schwachen Metallringe wieder ersetzt, während letztere auf die ungezahnten Eisenstreifchen keinen Einflufs ausüben, indem
die oben erwähnten Aussparungen über diese Ringe weggreifen.
Eine fertig montirte derartige Mühle ist in Fig. 4 a, 4 b und 4 c dargestellt. A1 ist die feststehende Scheibe, g sind die die eingesetzten Streifchen niederhaltenden Ringe. B ist die rotirende Scheibe. Diese dreht sich lose auf einem feststehenden Dorn h. Die Antriebsriemscheibe, ein Triebrad oder auch ein Handschwungrad sitzt auf der Nabe der Scheibe B. Der Dorn h dient gleichzeitig dazu, letztere mit dem Wandbock C, Fig. 4a und 4b, zu verbinden. Zwischen der Bodenscheibe A und dem erwähnten Wandbock befindet sich event, ein Arm D als Lager für ein Vorgelege, wenn ein solches für nöthig erachtet wird. Wesentlich an einer Schrotmühle ist auch noch die Stellvorrichtung zum Feiner- oder Gröbermahlen sowohl, η Is auch die Einlaufsregulirvorrichtung.
Der gegen die Läuferscheibe ausgeübte Druck des Mahlgutes ist unter Umständen sehr grofs; um hierbei durch Reibung keine Kraftverluste zu erleiden, läuft die Stirnfläche der Läufernabe gegen eine Führungsrolle z, welche auf einem Zapfen drehbar ist. Dieser Zapfen ist in das Stück k eingeschraubt, welches letztere sich auf dem Gewindezapfen / vor- und rückwärts schrauben läfst. Um das Stück k auf dem Gewinde feststellen zu können, ist es gespalten und kann mittelst einer Klemmschraube zusammengezogen werden.
Da die Führungsrolle im Verhältnifs zur Stirnfläche der Nabe grofs ist, so macht dieselbe nicht zu rasche Umdrehungen. Da ihr Drehungszapfen feststeht, so ist sie leicht in der Schmiere zu halten.
Die Einlaufsregulirvorrichtung mufs leicht zu handhaben sein und soll sich der Schieber rasch und sicher schliefsen und öffnen lassen. Dies ist durch den am Trichter P befestigten und unter Fig. 5 aufgezeichneten Mechanismus erreicht.
Durch die Feder q wird der mit breiter Reibfläche versehene und aufsen angebrachte Zeiger m und der Schieber η gegen die Trichterwand gedrückt, so dafs er in jeder Stellung haften bleibt.
Mit dem Zeiger m ist eine Kurbel ν an ein und derselben Welle befestigt. Der Stift w greift in den in den Schieber eingearbeiteten Schlitz x. Sowie man nun aufsen den Zeiger dreht, so setzt sich auch innen der Schieber in Bewegung und kann man darum, selbst wenn der Trichter mit Frucht gefüllt ist, doch leicht sehen, wie weit der Schieber geöffnet ist.
Die oben beschriebene Art der Befestigung der Scheibe A mittelst des Bolzens h mit dem Wandböckchen C gestattet ohne jegliche Umänderung die Befestigung der Scheibe, somit auch der ganzen Mühle auf einem Bocklager, wenn man dieselbe nicht an der Wand befestigen kann oder will.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Das Nachstellen der wie beschrieben zusammengesetzten Mahlfläche durch Ringe, auf welchen die geschärften Plättchen ab i aufsitzen, während die nicht geschärften Zwischenlagen A an ihren Enden mit Ausschnitten versehen sind, so dafs sie nicht auf genannten Ringen, sondern nur auf dem Grund der Nuth aufsitzen können.
2. Die Anwendung einer Führungsrolle 2, vermittelst deren Vor- und Rückwärtsbewegung die beiden Mahlscheiben genähert und entfernt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT19032D Neuerungen an Schrotmühlen Active DE19032C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2989939A (en) * 1956-12-17 1961-06-27 Lowell E Engleking Power boat hull

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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