DE172535C - - Google Patents

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DE172535C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H19/00Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion
    • F16H19/08Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary motion and oscillating motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

KAISERLICHES PATENTAMT.
KLASSE
Die nachstehend beschriebene Erfindung hat den Zweck, Wellen absatzweise eine bestimmte Anzahl von Umdrehungen nach der einen Richtung und dann die gleiche Anzahl Umdrehungen nach der entgegengesetzten Richtung ausführen zu lassen. Die Umschaltvorrichtung wirkt selbsttätig und kann z. B. bei Zählwerken, Rührvorrichtungen, Blenden für Leuchttürme u. dergl. Verwendung finden.
ίο Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung in drei Vorderansichten (Fig. ι bis 3) und einem Grundriß (Fig. 4) schematisch dargestellt.
In zwei Lagern α ruht eine Welle b. Dieselbe trägt eine Schnecke c und eine auf ihr verschiebbare, durch Nut und Feder an einer Drehung gehinderte Büchse d, auf der zwei Kegelräder e,f und eine Ringnut angeordnet sind, in welche der Ausrückerbolzen g eingreift. Der Bolzen g sitzt an einem Stellring h, der ebenso wie ein anderer i auf einer in den Lagern k, k1 verschiebbaren Stange / festsitzt. Zwischen beiden Stellringen ist auf der Stange I eine Büchse m verschiebbar.
Dieselbe trägt auf der den Kegelrädern zugekehrten Seite eine feststehende Rolle η Und auf der entgegengesetzten Seite ist sie mit einem Schlitze versehen, in den ein Stift ο einer Schubstange ρ eingreift. Letztere ist mit einem Winkelhebel r verbunden, der seinen Drehpunkt an dem Lagerbocke des Lagers A:1 hat.
In die Schnecke c greift ein Schneckenrad s (Fig. 4) ein, auf dessen Welle eine Scheibe t sitzt. Diese trägt einen Anschlagstift u für den Winkelhebel r. Vor den Kegelrädern dreht sich ein Zahnradbogen ν im Sinne des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles, der auf der der Verzahnung entgegengesetzten . Seite einen Anschlag n> trägt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Nach Fig. 1 bewirkt eine Drehung des Zahnradbogens ν in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles eine Drehung der Welle b nach der Richtung, daß die' linksgängige Schnecke c die Scheibe t nach links herumdreht. Ist das entsprechend der Umdrehungszahl des Zahnradbogens ν oft genug geschehen, so schlägt bei der letzten Drehung der Stift u von oben auf den Winkelhebel r und bringt diesen nach Fig. 2 zum Ausschlag. Die Schubstange ρ zieht dabei die Büchse m nach rechts. Während nun vorher (nach Fig. 1) der Anschlag w des Zahnradbogens ν rechts an der Rolle η der Büchse m vorbeiging, ist nunmehr die Rolle η so gestellt, daß der Anschlag»» diese mitsamt der Büchse m noch weiter nach rechts schiebt und dann links an ihr vorbeigleitet (Fig. 3 und .4). Die Büchse m legt sich dabei gegen den Stellring h, der die Stange / nebst Bolzen g nach rechts verschiebt. Hierdurch wird auch die Büchse d nach rechts verschoben. Der Zahnradbogen ν kommt nun mit dem Kegelrad e in Eingriff, und die Welle b erhält eine entgegengesetzte Drehung so lange, bis der Stift u von der entgegengesetzten Seite auf den
Winkelhebel r trifft und der beschriebene Vorgang sich im entgegengesetzten Sinne wiederholt. /
•Naturgemäß kann die Welle b auch durch Stirnräder bezw. Stirnradbögen in gleichartiger Weise angetrieben werden, wie überhaupt, ohne das Wesen der vorliegenden Erfindung zu ändern, die Anordnung und Ausbildung der Einzelteile eine mannigfache sein ίο kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Umkehrgetriebe zur Umsetzung einer beständig in derselben Richtung umlaufenden Drehbewegung in eine zeitweise die Drehrichtung wechselnde Schaltbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß ein dauernd in demselben Sinne sich drehender Zahnradbogen (v) das eine Kegelrad (f), das mit einem zweiten Kegelrade (e) auf einer mit der getriebenen Welle (b) verschiebbaren , aber undrehbaren Hülse (d) ge- ■ meinsam befestigt ist, absatzweise dreht, bis ein von der Welle (b) im Kreise bewegter Stift (u) nach einer bestimmten Zeit gegen einen Hebel (r) anschlägt, der eine Gleitmuffe (m) so gegen den den Ausrückbolzen (g) tragenden Stellring (h) führt, daß ein am Zahnradbogen (v) befindlicher keilförmiger Anschlag (iv) gegen den Zapfen (n) der Gleitmuffe trifft und sowohl letztere als auch den Ausrücker und die Kegelradhülse (d) verschiebt, worauf das Kegelrad (f) aus der Bahn und das Kegelrad (e) in die Bahn des Zahnradbogens (v) gebracht wird, so daß nun die Welle (b) im umgekehrten Drehsinne angetrieben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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