DE180974C - - Google Patents

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DE180974C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H3/00Inspecting textile materials
    • D06H3/12Detecting or automatically correcting errors in the position of weft threads in woven fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bb. GRUPPE
Zusatz zum Patente 161023 vom 11. November 1903.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1906 ab. Längste Dauer: 10. November 1918.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezweckt eine Verbesserung bezw. weitere Ausbildung der Vorrichtung zum Geraderichten verzogener Schußfäden in Geweben nach Patent 161023. Die Erfindung besteht darin, daß die das Geraderichten der Schußfäden bewirkenden Scheiben oder Ringe R von einer angetriebenen Welle W mittels einstellbarer Reibungsrollen in dem einen oder dem anderen Sinne nach Erfordernis in Drehung versetzt werden können. Durch ein stärkeres oder schwächeres Anpressen der Reibungsrollen W1 bezw. W2, W3, die in den mittels der Handhebel h bewegten, um die Achse H2 drehbaren Rahmen H1 gelagert sind, kann die Wirkung der Rollen oder Scheiben geregelt werden.
Behufs Erhöhung der Reibung zwischen Gewebe und Ring- oder Scheibenoberfläche und der hiervon abhängigen Bremswirkung der Scheiben R auf das Gewebe, ist auf der Einlaufseite des Gewebes (Fig. 3) für jeden der Ringe oder Scheiben eine Druckrolle D vorgesehen, die in einem Arm eines um C1 schwingbaren dreiarmigen Hebels C gelagert ist und deren Druck auf das Gewebe durch Verschieben von besonderen, auf den dreiarmigen Hebeln C verstellbar angeordneten Gewichten Q. und Q1 geregelt werden kann.
Zur Vermeidung eines Zusammenziehens des Gewebes in der Breitenrichtung durch die Ringe und eines Hineinziehens der im Gewebe sich bildenden Längsfalten in die Zwischenräume zwischen den einzelnen Ringen, namentlich bei dünneren Geweben, können entweder nach Art von Breitstreckern die Ringe unter Anwendung eines mittleren feststehenden Keilstückes R1 von der Mitte aus gleichmäßig divergent angeordnet (Fig. 5) oder aber rechtwinklig zu ihrer Drehachse stehende Ringe mit nach einer Schraubenlinie von geringer Steigung auf ihrer Oberfläche verlaufenden Rillen angewendet werden (Fig. 2).
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende:
Das Gewebe G wird unter Zuhilfenahme der Leitwalzen L um die von den Ringen R gebildete zylinderförmige Fläche geleitet, wobei die Druckrollen D ein festes Anliegen desselben auf der Oberfläche der Ringe R bewirken, welche von der durchgehenden Welle W unter Vermittlung der durch Herunterdrücken der Hebel H mehr oder weniger angepressten Reibungsrollen W1 in der Pfeilrichtung nach Erfordernis schneller oder langsamer in Umdrehung versetzt werden.
Zeigen sich nun im Gewebe in der Gewebelaufrichtung nach vorn ausgebogene Schußfäden, so wird durch Anheben des betreffenden Hebels H die Reibungsrolle W1 von demjenigen Ring R, den die ausgebogenen Schußfäden des Gewebes passieren, je nach Erfordernis abgehoben, während die Reibungsrollen W^, W3 an den betreffenden Ring R und die Welle W mehr oder weniger
angedrückt werden, um den betreffenden Ring R entweder je nach Bedarf nur zu bremsen oder gar in entgegengesetzter Richtung zu drehen. Hierbei wirkt die zwischen Ringoberfläche und Gewebebahn auftretende Reibung derart, daß an dieser Stelle das Gewebe bezw. die Schußfäden zurückgehalten werden, und es wird hierdurch dieselbe Wirkung jedoch in erhöhtem Maße erzielt, wie
ίο bei der Vorrichtung nach Patent 161023, wobei es noch von großem Vorteil ist, daß die neue Anordnung bezw. Gestaltung der Ringe R ein Zusammenziehen des Gewebes in der Breitenrichtung und ein Hineinziehen der im Gewebe sich bildenden Längsfalten in die Zwischenräume zwischen den einzelnen Ringen namentlich bei dünneren Geweben verhindert.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Geraderichten verzogener Schußfäden in Geweben nach Patent 161023, dadurch gekennzeichnet, daß die das Gewebe bremsenden Scheiben oder Ringe (R) in der einen oder anderen Richtung Drehbewegung mit Hilfe von Reibungsrollen (W bezw. W2, W3J empfangen , die in Schwingrahmen (HLJ gelagert sind, durch deren Verstellung sie nach Bedarf an eine gemeinsame Triebwelle (W) und die Bremsscheiben für das Gewebe angestellt werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Erhöhung der Reibung zwischen dem Gewebe und den Ringoberflächen und der hiervon abhängigen Bremswirkung der letzteren, auf der Einlaufseite des Gewebes für jeden der Ringe (R) eine Druckrolle (D) vorgesehen ist, die in dem einen Arm eines drehbar . gelagerten dreiarmigen Hebels (C) ruht, auf dessen beiden anderen Armen Gewichte (Q., Q.1,) verstellbar angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972934C (de) * 1953-08-07 1959-11-05 Krantz Soehne H Vorrichtung zum Geraderichten des bogigen Schusses von Geweben und Gewirken
DE1106722B (de) * 1957-12-19 1961-05-18 Zimmer S Erben K G Vorrichtung zum Geraderichten verzogener Gewebeschussfaeden
DE1131635B (de) * 1959-03-10 1962-06-20 Martini & Cie Vorrichtung zum Geraderichten verzogener Schussfaeden

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972934C (de) * 1953-08-07 1959-11-05 Krantz Soehne H Vorrichtung zum Geraderichten des bogigen Schusses von Geweben und Gewirken
DE1106722B (de) * 1957-12-19 1961-05-18 Zimmer S Erben K G Vorrichtung zum Geraderichten verzogener Gewebeschussfaeden
DE1131635B (de) * 1959-03-10 1962-06-20 Martini & Cie Vorrichtung zum Geraderichten verzogener Schussfaeden

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