DE230855C - - Google Patents

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DE230855C
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Germany
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eccentric
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pressure rollers
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roller
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C29/00Processing shellfish or bivalves, e.g. oysters, lobsters; Devices therefor, e.g. claw locks, claw crushers, grading devices; Processing lines
    • A22C29/02Processing shrimps, lobsters or the like ; Methods or machines for the shelling of shellfish
    • A22C29/024Opening, shelling or peeling shellfish
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/32Regulating or varying draft
    • D01H5/34Regulating or varying draft by manual adjustments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 230855 -KLASSE 76 c. GRUPPE
MEYER & PERRIN in PARIS.
Bei den bekannten Streckwerken wird das sich regelmäßig wiederholende Abheben der Druckwalzen vom Lieferzylinder mittels einfächer Hebedaumen bewirkt, die mit gleich-S mäßiger Geschwindigkeit umlaufen. Eine Veränderung in der Wirkung der Daumen wurde bisher nur insofern ermöglicht, als man auswechselbare Übersetzungsräder für den Antrieb der Daumenwelle in Anwendung brachte, um
ίο entsprechend der Veränderung der Drehungsgeschwindigkeit die Hubzahl für eine gewisse Zeiteinheit veränderlich zu machen. Bei dieser bekannten Einrichtung muß natürlich im Falle einer Beschleunigung des Daumenumlaufs und der dadurch entstehenden Vergrößerung der Hubzahl auch jede einzelne Hubdauer entsprechend verkürzt werden. Es bleibt also die Dauer einer Abhebung der Druckwalzen immer in einem gleichen bestimmten Verhältnis zur Anzahl der Abhebungen in der Zeiteinheit. Infolgedessen müssen bei dem sich gleichbleibenden Umlauf des Flügels oder Läufers und einer Beschleunigung der Hubfolge auch entsprechend . weniger Drehungen auf den jeweils frei werdenden Teil des Gespinstes kommen.
Dem Bekannten gegenüber bietet nun die den Gegenstand der Erfindung bildende Hubvorrichtung den Vorteil, daß das Verhältnis zwischen der Dauer der Abhebung der Druckwalzen und der Hubzahl in einer gegebenen Zeiteinheit in gewissen Grenzen geändert werden kann. Es wird dadurch möglich, die Streckwirkung in der Zeiteinheit verschieden zu regeln und dabei dem frei werdenden Gespinst nach Belieben mehr oder weniger Drall zu geben.
Diese Wirkung wird erreicht durch Anwendung einer in ihrem Umkreise veränderlichen Auflauf bahn an dem exzentrischen Huborgan, das unter Vermittelung von Schwinghebeln das Abheben und Senken der Druckwalzen verursacht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Hubvorrichtung im Aufriß mit teilweisem Schnitt.
Fig. 2 zeigt verschiedene Querschnitte des exzentrischen Huborgans nach den Linien a-a, b-b, c-c und d-d der Fig. 1.
Die von dem Lieferzylinder 1 zeitweise abzuhebenden Druckwalzen 2 sind in bekannter Weise in den oberen Einschnitten von besonderen, auf einer gemeinschaftlichen Welle 4 festgekeilten Hebelarmen 5 gelagert. Auf derselben Welle 4 sitzt ein Hebelarm 12 fest, der am freien Ende eine Rolle 11 trägt, an welcher der Umfang des sich drehenden exzentrischen Huborgans 17 abläuft, um unter Vermittelung des Hebels 12, der Welle 4 und der Walzentragarme 5 das Abheben und Anstellen der Druckwalzen 2 zu bewirken.
Der angestrebte Erfindungszweck beruht auf der eigenartigen Gestaltung des Exzenters 17. Dieser ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein länglicher, zweckmäßig hohler exzentrischer Körper, bei welchem der den größten Radius aufweisende Teil des zur Achse konzentrischen Umfangs vom einen Ende nach dem anderen hin, wie die Schnitte in
Fig. 2 zeigen, immer schmaler wird, während umgekehrt der den kleinsten Radius zeigende, ebenfalls zur Achse konzentrische Teil des Umfangs immer breiter wird. Um die Dauer des Anhebens der Druckzylinder im Verhältnis zur Dauer des Anstellens zu verändern, ist es nur nötig, den Exzenter 17 im Sinne des Pfeiles α und β (Fig. 1) gegenüber der Rolle 11 zu verschieben. Zum Zwecke
to dieser Verschiebung hat der Exzenter zur Achse eine Schraubenspindel 21 erhalten. Man hat nur nötig, zwei auf der Schraubenspindel zu beiden Enden des Exzenters sitzende Stellringe 19,19 zu lösen und den Exzenter durch Drehen an seinem vorspringenden Rande 18 in der einen oder anderen Richtung um die jeweilig gewünschte Strecke auf der Spindel 21 vor- oder zurückzuschrauben. Ihre Drehbewegung erhält die in dem Gestell 24 gelagerte Schraubenspindel 21 mit dem darauf durch die Stellringe 19 gegen unabhängige Drehung gesicherten Exzenter 17, 18 durch die Zahnräder 22,23. Eine mit Gradeinteilung versehene, am Gestell 24 festsitzende Schiene 25' und ein den Rand 20 des Daumens 17,18 umfassender Schieber 26' gestatten das Ablesen des Verhältnisses zwischen der Drehung und Streckung des Gespinstes.
An allen Stellen des Exzenters 17 bleibt die Differenz zwischen dem kleinen Und dem großen Radius die gleiche. Es wird also auch die Rolle 11, gleichviel ob sich dieselbe am einen oder anderen Ende oder an irgendeiner Stelle zwischen den beiden Enden des Exzenters befindet, immer um das gleiche Maß gehoben und gesenkt werden. Anders verhält es sich aber bei gleichbleibender Umlaufsgeschwindigkeit des Exzenters mit den Zeitabschnitten, in welchen die Rolle 11 in der Hoch- und Tiefstellung verharrt. Bei der in Fig. ι gezeigten Stellung berührt die Rolle 11 den Exzenter 17, wo dessen im größten Radius konzentrisch gekrümmte Hubfläche am breitesten ist. Die Rolle 11 und mit dieser die Druckwalzen werden also im größten Teil der für eine ganze Umdrehung des Exzenters erforderlichen Zeiteinheit in der gehobenen Stellung verharren, während ein äußerst geringer Teil der Zeiteinheit auf die Tiefstellung der Rolle 11 und die Anstellung der Druckwalzen entfällt. Je mehr die Stelle d-d. des Exzenters der Rolle 11 genähert wird, desto mehr ändert sich das Verhältnis zwischen der Dauer der Abhebung und der Dauer der Anstellung der Druckwalzen, indem erstere abnimmt und letztere zunimmt. Es kann also bei sich gleichbleibender Umlaufsgeschwindigkeit des Exzenters dem Gespinst verschiedener Drall gegeben werden.
Für diese Wirkung ist nicht ausschließlich die auf der Zeichnung gegebene Gestaltung des Exzenters erförderlich. Der Exzenter kann auch aus zwei oder mehr gleichen schmalen Exzenterscheiben zusammengesetzt sein, die etwa eine Gestaltung ähnlich dem; Querschnitt d in Fig. 2 haben können und auf ihrer Welle in verschiedenen Winkeln zueinander verstellbar sein müssen. Die Breite der Rolle 11 muß aber in diesem Falle der Gesamtbreite der Exzenterscheiben entsprechen.
Nehmen sämtliche dicht nebeneinander angeordnete Exzenterscheiben auf ihrer Welle die gleiche Stellung ein, dann würde ihre Hubwirkung genau derjenigen entsprechen, welche der Exzenter 17 der Fig. 1 hervorbringt, wenn sich die Stelle d-d an der Rolle 11 befindet. Verstellt man die Exzenterscheiben derart zueinander, daß die im größten Radius gekrümmten kurzen Hubflächen der einzelnen Scheiben mehr oder weniger gegeneinander in der Umlaufsrichtung überstehen, dann wird auch die über sämtliche Scheiben reichende Rolle entsprechend mehr oder weniger lange Zeit in der Hochstellung gehalten bleiben, während sich die Dauer ihrer Tiefstellung entsprechend verkürzt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Hubvorrichtung für die Druckwalzen von Streckwerken für Spinnereimaschinen, gekennzeichnet durch ein exzentrisches Huborgan, bei dem die sich an dem Hubübertragungsmittel abwälzenden Auf lauf strecken bei gleichbleibender Hubhöhe derart verschieden bzw. veränderlich sind, daß das Verhältnis zwischen der Dauer der Abhebung und der Dauer der Anstellung der Druckwalzen verschieden geregelt werden kann.
2. Hubvorrichtung nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine vor der Übertragungsrolle verschiebbare Exzentertrommel (17), bei welcher der im größten Radius gekrümmte, die Dauer der Abhebung der Druckwalzen bestimmende Teil der Auflauffläche von einem Trommelende nach dem anderen hin an Breite zunimmt, während in der gleichen Richtung der im kleinsten Radius gekrümmte, die Dauer der Anstellung der Druckwalzen bestimmende Teil no der Auflauffläche entsprechend an Breite abnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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