DE189016C - - Google Patents

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DE189016C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189016 ^ KLASSE 86 c. GRUPPE
GIORGIO HOFER in TURIN. Schützenwechsel für Webstühle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1906 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Schützenwechsel für Webstühle, bei welchem die Steiglade durch zwei ineinanderliegende Exzenter verstellt wird, welche unmittelbar auf der Ladenwelle sitzen. Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die Endstellungen der Exzenter nach beiden Seiten durch ein Federkippgesperre gehalten werden, welches sich auf der Welle einstellen läßt, um den Gesamthub der Steiglade veränderlich zu gestalten.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht, und zwar bedeuten
Fig. ι eine Stirnansicht desselben, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1, während Fig. 4 in verkleinertem Maßstabe schematisch die verschiedenen Stellungen der Steiglade veranschaulicht. Der Kasten 5^ enthält vier Kammern 1, 2, 3, 4 und wird von der Stange 6 getragen, welche mit dem Exzenterring 7 in fester Verbindung steht. Die Ladenwelle 8 ist in dem Webstuhlgestell 91 gelagert und trägt die lose Exzenterscheibe 9, auf welcher die zweite größere Exzenterscheibe 10 sitzt; letztere trägt den mit der Stange 6 verbundenen Exzenterring 7. Die auf der Welle 8 lose sitzende Exzenterscheibe 9 steht in starrer Verbindung mit einer Muffe 11, auf welche die Enden zweier Ketten 12 und 13,
in entgegengesetzter Richtung verlaufend, aufgewickelt sind; die freien Enden dieser Ketten greifen an Platinenstangen 14 bezw. 15 an. Mit der Muffe 11 steht eine sektorartige Verlängerung 16 in Verbindung, an welcher eine einen Führungsklotz 18 durchdringende Stange 17 angelenkt ist. Der Klotz 18 ist an einem auf der Welle 18 sitzenden Arm 19 drehbar befestigt. Auf der Stange 17 sitzt eine Spiralfeder 92, welche sich mit ihrem oberen Ende gegen ein Kopfstück 20, mit ihrem unteren Ende gegen den Klotz 18 legt; durch die Spannkraft der Feder 92- wird die Stange 17 in Richtung gegen die Welle 8 verschoben, wodurch die Muffe 11 mit dem Exzenter 9 stets in einer ihrer Endstellungen gehalten wird, welche durch einen sektorartigen Anschlag 21 des Kurbelarmes 19 bestimmt sind. Der Anschlag dient hierbei zur Regelung des Hubes der Steiglade.
Erfolgt ein Zug an der einen oder anderen Kette 12, 13, so dreht sich die Muffe 11 in der einen oder anderen Richtung, wobei sich der Sektor gegen die eine oder andere Fläche des Anschlages 21 legt. Für eine dieser Stellungen befindet sich die Exzenterscheibe 9 (Fig. 2) in ihrer höchsten Lage, in der anderen Stellung dagegen in ihrer tiefsten Lage. In gleicher Weise wird eine zweite auf der Welle 8 sitzende Muffe 22 mittels der Ketten 23, 24 bewegt, welch letztere unter der Wirkung der Platinen 25, 26 stehen. Mit der Muffe 22 ist ein Führungsarm 27 verbunden, innerhalb dessen der von der Exzenterscheibe 10 getragene Stift 28 gleitet, so daß bei Drehung der Muffe 22 die Exzenterscheibe 10 infolge der zwangläufigen
Führung des Stiftes 28 innerhalb des Schlitzes des Armes 27 mitgenommen wird. Die Muffe 22 ist in gleicher Weise wie die Muffe 11 mit einem sektorartigen Ansatz 29 versehen, welcher unter der Wirkung einer Stange 31 abwechselnd gegen die eine oder andere Fläche des Anschlages 30 sich legt. Die Stange 31 steht unter der Wirkung einer Spiralfeder 32, welche in gleicher Weise wie die Spiralfeder 92 auf der Stange 17 angeordnet ist.
Je nachdem eine Zugwirkung auf das eine oder andere Kettenpaar ausgeübt wird, nehmen die beiden Exzenterscheiben 9 und 10 eine der aus Fig. 4 ersichtlichen vier Stellungen ein, wobei die Steiglade 5 in entsprechender Weise angehoben bezw. gesenkt wird. Entsprechend jeder der Stellungen der Fig. 4 gelangt der eine oder andere der vier Schützen in die arbeitsbereite Lage x,y.
Die Einstellung der Platinenstangen 14,
15, 25, 26 kann entweder von Hand oder selbsttätig erfolgen. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist die Antriebsvorrichtung für diese Stangen schematisch angedeutet, da es sich hier um eine bekannte Einrichtung handelt. Im wesentlichen besteht die Antriebsvorrichtung aus dem Messerträger 33, welchem durch entsprechende Zwischenübersetzung von der Antriebswelle aus bei jedem Hub des Webstuhls eine abwechselnde Bewegung nach oben erteilt wird. Die Stange 33 trägt das wagerechte Messer 34, welches bei jedem Hub unter die am oberen Ende der Stangen 14, 15, 25, 26 angeordneten Vorsprünge oder Haken 35, 36, 37, 38 der eingestellten Platinen greift.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schützenwechsel für Webstühle, bei welchem die Steiglade durch zwei ineinanderliegende, unmittelbar auf der Ladenwelle sitzende Exzenter verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Endstellungen der Exzenter durch ein Federkippgesperre (16, 17, 92, 21 bezw. 29, 31, 32, 30) gehalten werden, wobei sein Anschlag (21 bezw. 30) auf der Welle zur Regelung des Hubes der Steiglade dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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