DE189016C - - Google Patents
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- DE189016C DE189016C DENDAT189016D DE189016DA DE189016C DE 189016 C DE189016 C DE 189016C DE NDAT189016 D DENDAT189016 D DE NDAT189016D DE 189016D A DE189016D A DE 189016DA DE 189016 C DE189016 C DE 189016C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189016 ^ KLASSE 86 c. GRUPPE
GIORGIO HOFER in TURIN. Schützenwechsel für Webstühle.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Schützenwechsel für Webstühle,
bei welchem die Steiglade durch zwei ineinanderliegende Exzenter verstellt wird,
welche unmittelbar auf der Ladenwelle sitzen. Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen
dadurch, daß die Endstellungen der Exzenter nach beiden Seiten durch ein Federkippgesperre
gehalten werden, welches sich auf der Welle einstellen läßt, um den
Gesamthub der Steiglade veränderlich zu gestalten.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel
zur Darstellung gebracht, und zwar bedeuten
Fig. ι eine Stirnansicht desselben, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht der
Vorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1, während Fig. 4 in verkleinertem
Maßstabe schematisch die verschiedenen Stellungen der Steiglade veranschaulicht.
Der Kasten 5^ enthält vier Kammern 1, 2,
3, 4 und wird von der Stange 6 getragen, welche mit dem Exzenterring 7 in fester
Verbindung steht. Die Ladenwelle 8 ist in dem Webstuhlgestell 91 gelagert und trägt
die lose Exzenterscheibe 9, auf welcher die zweite größere Exzenterscheibe 10 sitzt;
letztere trägt den mit der Stange 6 verbundenen Exzenterring 7. Die auf der Welle 8
lose sitzende Exzenterscheibe 9 steht in starrer Verbindung mit einer Muffe 11, auf
welche die Enden zweier Ketten 12 und 13,
in entgegengesetzter Richtung verlaufend, aufgewickelt sind; die freien Enden dieser
Ketten greifen an Platinenstangen 14 bezw. 15 an. Mit der Muffe 11 steht eine sektorartige
Verlängerung 16 in Verbindung, an welcher eine einen Führungsklotz 18 durchdringende
Stange 17 angelenkt ist. Der Klotz 18 ist an einem auf der Welle 18
sitzenden Arm 19 drehbar befestigt. Auf der Stange 17 sitzt eine Spiralfeder 92, welche
sich mit ihrem oberen Ende gegen ein Kopfstück 20, mit ihrem unteren Ende gegen den
Klotz 18 legt; durch die Spannkraft der Feder 92- wird die Stange 17 in Richtung
gegen die Welle 8 verschoben, wodurch die Muffe 11 mit dem Exzenter 9 stets in einer
ihrer Endstellungen gehalten wird, welche durch einen sektorartigen Anschlag 21 des
Kurbelarmes 19 bestimmt sind. Der Anschlag dient hierbei zur Regelung des Hubes der
Steiglade.
Erfolgt ein Zug an der einen oder anderen Kette 12, 13, so dreht sich die Muffe 11 in
der einen oder anderen Richtung, wobei sich der Sektor gegen die eine oder andere Fläche
des Anschlages 21 legt. Für eine dieser Stellungen befindet sich die Exzenterscheibe 9
(Fig. 2) in ihrer höchsten Lage, in der anderen Stellung dagegen in ihrer tiefsten
Lage. In gleicher Weise wird eine zweite auf der Welle 8 sitzende Muffe 22 mittels
der Ketten 23, 24 bewegt, welch letztere unter der Wirkung der Platinen 25, 26 stehen.
Mit der Muffe 22 ist ein Führungsarm 27 verbunden, innerhalb dessen der von der Exzenterscheibe 10 getragene Stift 28 gleitet,
so daß bei Drehung der Muffe 22 die Exzenterscheibe 10 infolge der zwangläufigen
Führung des Stiftes 28 innerhalb des Schlitzes des Armes 27 mitgenommen wird. Die Muffe
22 ist in gleicher Weise wie die Muffe 11 mit einem sektorartigen Ansatz 29 versehen,
welcher unter der Wirkung einer Stange 31 abwechselnd gegen die eine oder andere
Fläche des Anschlages 30 sich legt. Die Stange 31 steht unter der Wirkung einer
Spiralfeder 32, welche in gleicher Weise wie die Spiralfeder 92 auf der Stange 17 angeordnet
ist.
Je nachdem eine Zugwirkung auf das eine oder andere Kettenpaar ausgeübt wird, nehmen
die beiden Exzenterscheiben 9 und 10 eine der aus Fig. 4 ersichtlichen vier Stellungen
ein, wobei die Steiglade 5 in entsprechender Weise angehoben bezw. gesenkt wird. Entsprechend jeder der Stellungen
der Fig. 4 gelangt der eine oder andere der vier Schützen in die arbeitsbereite Lage x,y.
Die Einstellung der Platinenstangen 14,
15, 25, 26 kann entweder von Hand oder selbsttätig erfolgen. In dem gezeichneten
Ausführungsbeispiel ist die Antriebsvorrichtung für diese Stangen schematisch angedeutet,
da es sich hier um eine bekannte Einrichtung handelt. Im wesentlichen besteht die Antriebsvorrichtung aus dem Messerträger
33, welchem durch entsprechende Zwischenübersetzung von der Antriebswelle
aus bei jedem Hub des Webstuhls eine abwechselnde Bewegung nach oben erteilt wird.
Die Stange 33 trägt das wagerechte Messer 34, welches bei jedem Hub unter die am
oberen Ende der Stangen 14, 15, 25, 26 angeordneten Vorsprünge oder Haken 35, 36,
37, 38 der eingestellten Platinen greift.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schützenwechsel für Webstühle, bei welchem die Steiglade durch zwei ineinanderliegende, unmittelbar auf der Ladenwelle sitzende Exzenter verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Endstellungen der Exzenter durch ein Federkippgesperre (16, 17, 92, 21 bezw. 29, 31, 32, 30) gehalten werden, wobei sein Anschlag (21 bezw. 30) auf der Welle zur Regelung des Hubes der Steiglade dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189016C true DE189016C (de) |
Family
ID=452595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189016D Active DE189016C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189016C (de) |
-
0
- DE DENDAT189016D patent/DE189016C/de active Active
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