DE18358C - Brech- und Schwingmaschine - Google Patents

Brech- und Schwingmaschine

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Publication number
DE18358C
DE18358C DENDAT18358D DE18358DA DE18358C DE 18358 C DE18358 C DE 18358C DE NDAT18358 D DENDAT18358 D DE NDAT18358D DE 18358D A DE18358D A DE 18358DA DE 18358 C DE18358 C DE 18358C
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DE
Germany
Prior art keywords
breaking
gear
crushing rollers
vibrating machine
machine
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Active
Application number
DENDAT18358D
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English (en)
Original Assignee
J. ROGUET in Paris
Publication of DE18358C publication Critical patent/DE18358C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10Separating vegetable fibres from stalks or leaves
    • D01B1/14Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
    • D01B1/22Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with crushing or breaking rollers or plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES. :
ί PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
JUST ROGUET in PARIS. Brech- und Schwingmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. October 1881 ab.
Zur Verarbeitung der vegetabilischen Gespinnstfasern, wie Flachs, Hanf, Nessel, Jute, Alfa, Aloe etc., ist die Abtrennung der eigentlichen Spinnfaser von den Stengeln oder den Rinden erforderlich. Dieses wird in zwei Operationen erreicht: 1. durch das Brechen der Stengel oder der Rinden, 2. durch das Schwingen, das die Spinnfaser von allen fremden Körpern befreit und dieselbe zugleich geschmeidig macht.
Das Brechen erfolgt mittelst zweier Paare cannelirter Walzen, deren Cannelirimg von verschiedener Gröfse, so dafs die Holzfaser an möglichst vielen, dicht neben einander liegenden Stellen gebrochen wird.
Das Schwingen mit der Schwingtrommel ist eine Art Dreschen und Stampfen des Materials mit polirten Scheiben oder Messern auf polirten Unterlagen; es wird durch dasselbe die Spinnfaser von den fremden Körpern getrennt und mitgerissen.
Mit vorliegender Maschine kann man brechen und schwingen oder auch unabhängig von einander nur brechen und nur schwingen.
Auf den Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Grundrifs der Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 die andere Seitenansicht,
Fig. 4 eine Vorderansicht,
Fig. 5 ein Schnitt durch den Antriebmechanismus der Brechwalzen.
Das Gestell B der Maschine ist durch schmiedeiserne Traversen d verbunden.
Auf der einen Seite der Schwingtrommelwelle A sitzt die Riemscheibe P (Losscheibe P'), mit welcher die Maschine angetrieben wird, auf der anderen Seite die Riemscheibe F, welche mit den Riemen H H' und der Riemscheibe G (Losscheiben G' G") die Brechwalzen E und E' nach der einen oder anderen Richtung dreht, durch die Räderübersetzung RR', TT' und mittelst des auf der anderen Seite der Achse / sitzenden, mit doppelter Verzahnung versehenen Rades S, in welches die Zahntriebe der Brechwalzen E eingreifen.
Die oberen Brechwalzen E' werden durch Stahl- oder Kautschukfedern α auf die unteren Walzen E gedrückt und der Druck durch die Schrauben b regulirt.
Auf den Achsen der Brechwalzen E sind Zahnrädchen, die in Eingriff mit dem Zahnrad S, Fig. S, sind und durch dasselbe in Rotation versetzt werden. Das Zahnrad 61 sitzt lose auf der Achse /; in dasselbe greift das Zahnrad Q, welches wiederum lose auf dem mit der Welle / fest verbundenen Excenter K sitzt. Mit dem Zahnrad Q ist der Hebel L fest verbunden, welcher durch den Hebel M mit dem Excenter N auf der Achse A in Verbindung steht. Durch die Rotation der Achse A schwingt der Hebel L mit dem Zahnrad Q vor- und rückwärts und dreht das Zahnrad S mit den Brechwalzen vor- und rückwärts. Durch gleichzeitige Drehung der Welle / wird das Zahnrad Q durch das Excenter K in der Verzahnung 2 und 3 des Zahnrades .S continuirlich im Kreise herum versetzt, wodurch letzteres aufser der alternativen eine Differentialbewegung nach einer Richtung erhält, drehend im Sinne der Rotation der Welle I, die auf die Brechwalzen übertragen wird und das Material nach der einen oder der anderen Richtung verschiebt.
Durch Umkehren der Drehungsrichtung der Welle / wird auch die Rotation der Brechwalzen eine entgegengesetzte.
Mit dem Hebel ]W, der Stange X, welche die Gabeln für die Riemen HH' trägt, wird die Räderübersetzung RR' TT' ein- und ausgerückt und umgesteuert.
Das zu brechende und schwingende Material wird auf den Tisch U gebracht und nach. einseitiger Bearbeitung wieder auf denselben zurückgeschafft und dann von der anderen Seite in die Maschine gebracht.
Die auf der Achse A sitzende Schwingtrommel besteht aus den Armen C, den polirten Scheiben D aus Holz oder Metall, welche in Abständen fest oder beweglich angebracht sind, Unterlagen von Kautschuk haben, um die Stöfse zu mildern, und mit Bürsten oder Kämmen besetzt sein können, wenn· solches vortheilhaft sein sollte.
Durch Drehen des Rades 5 mit der Hand kann man das Material durch die Brechwalzen der Schwingtrommel zuführen. Concentrisch zur Schwingtrommel sind polirte Unterlagen Y angebracht, auf welchen die Gespinnstfaser geschmeidig geschlagen wird.
Der Kasten / schliefst die Schwingtrommel nach oben ab. In dem Holzkasten Z sammelt sich das Werg nebst den Abfällen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die aus den Zeichnungen ersichtliche Brech- und Schwingmaschine in ihrer Gesammtheit.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT18358D Brech- und Schwingmaschine Active DE18358C (de)

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