DE18101C - Typenschleifmaschine - Google Patents
TypenschleifmaschineInfo
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- DE18101C DE18101C DENDAT18101D DE18101DA DE18101C DE 18101 C DE18101 C DE 18101C DE NDAT18101 D DENDAT18101 D DE NDAT18101D DE 18101D A DE18101D A DE 18101DA DE 18101 C DE18101 C DE 18101C
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- types
- type
- grinding machine
- stones
- type grinding
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B5/00—Devices for making type or lines
- B41B5/08—Tools or auxiliaries
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bisher zwar vielfach versucht worden, durch Construction von Vorrichtungen den mit
dem Schleifen der Typen betrauten Arbeitern, welche infolge dieser anstrengenden, aufreiben-/den
Beschäftigung meist binnen verhältnifsmäfsig kurzer Zeit an Bleikolik und ähnlichen Krankheiten
dahinsiechen, Erleichterung zu verschaffen, jedoch ohne nennenswerthen Erfolg. Dahingegen
erscheint die auf beiliegenden Zeichnungen, Blatt I und II, dargestellte Maschine
in hohem Grade geeignet, den angestrebten Zwecken bezüglich einer der Gesundheit nicht
nachtheiligen Schleifmethode der Typen zu entsprechen.
Die allgemeine Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Die zu schleifenden Typen werden entweder mittelst Stahlbänder, die über Rollen gelegt
sind, zwischen zwei Schleifsteine hindurchgeführt und je nach ihrer Gröfse entweder durch
einfaches Durchziehen zwischen feststehenden Steinen fertig gearbeitet, oder es ist für gröfsere
Sorten Typen die Einrichtung getroffen, dafs die Steine bewegt werden, und zwar entweder
der obere und der untere Stein zugleich oder nur einer für sich allein. Ferner ist die Maschine
nicht nur mit einem Typen-Einlegemechanismus versehen, sondern auch mit Vorrichtungen,
vermittelst welcher die fertig geschliffenen Typen in sogenannte Winkelhaken eingelegt werden. Die specielle Einrichtung
der dargestellten Maschine ist im wesentlichen die nachstehend erläuterte.
Das Gestell der Maschine trägt die auf Wellen B und B1 sitzenden Bandscheiben A
und A\ Welle B erhält ihre Bewegung mittelst geeigneter Uebersetzung von der Schwungradwelle
C aus, die entweder mittelst Kurbelrades, Trittmechanismus oder durch Elementarkraft in
geeigneter Weise in Rotation versetzt wird. Ueber die Scheiben A A1 sind die endlosen
Stahlbänder Ό gelegt, die mit Einschnitten c versehen sind, in welch letztere die zu schleifenden
Typen einfallen. Je nach Dimension der Maschine können die Bandscheiben zur Aufnahme
von mehr Stahlbändern entsprechend breit gemacht werden. Bei Anordnung eines Bandes und zum Schleifen der gewöhnlichen
Typengröfse genügt es, wenn die beiden Steine E E1 unbeweglich sind und nur stellbar
eingerichtet werden, so dafs der Zwischenraum derselben je nach der Typenstärke eingestellt
werden kann. Nächstdem ist bei feststehenden Steinen in Betracht gezogen, dafs der obere
Stein sich wegen eventueller Reinigung leicht abheben läfst. Zur Vermeidung einer schnellen
Abnutzung der Stahlbänder durch den Schleifstaub sind die Scheiben A A1 an ihrem Umfang
mit Gummi oder ähnlichem Material belegt. Die zu schleifenden Typen werden in grofser Anzahl im Winkelhaken F über einander
geschichtet, und ist letzterer direct über die Mitte der von Scheibe .5 ablaufenden Stahlbänder
gesetzt. Unter dem Stahlband ist vor dem Stein eine Unterlage zum Aufliegen der Typen angebracht. Sobald eine Type aus dem
Winkelhaken herausfällt, gelangt sie in einen Einschnitt des unter demselben hingleitenden
Bandes und wird durch letzteres zwischen die Steine geführt und hierbei von dem anhaftenden
Grat befreit. Die fertig geschliffene Type gelangt am entgegengesetzten Ende der Steine
mittelst des Bandes wiederum auf eine Unterlage, um von dieser nach der Leitriefe in den
Sammelhaken zu gelangen. Der Sammelhaken G hat als Boden, auf welchem sich die erste Type
aufsetzt, eine Feder /, die an den Wandungen festklemmt und nur durch die Wirkimg eines
besonderen Eindrückhebels H nach Mafsgabe der Typendicke abwärts geschoben wird. Es
wird durch diese Einrichtung bezweckt, dafs sich die Typen stets direct über einander
schichten müssen und in jedem Fall das leicht vorkommende Uebereckstellen derselben vermieden
wird. Hebel H drückt die eingelegte Type stets nur so weit nieder, dafs sie mit der
Leitriefe in einer Horizontalebene liegt. Für grofse Typendimensionen, wo es angezeigt ist,
bewegliche Steine anzuordnen, werden die Steine durch Excenter J und J1 bewegt. Diese Excenter
sitzen auf der von B aus getriebenen Welle K und sind durch steife Pleuelstangen L Lx
mit den Steinen E E1 verbunden. Diese ruhen auf Kugeln, die in den Kugelnestern M
liegen und den Widerstand ganz erheblich verringern. Die Verstellung der Steine geschieht
wie bei der feststehenden Anordnung mittelst eines Handrades JV, welches durch Kreuzstück O
mit den Kugelnestern M derart verbunden ist, dafs ein gleichmäfsiges Heben des Steines möglich
wird, wobei Kreuzstück O am Spindelbock P entsprechend geführt wird, so dafs ein
Schränken des Steines ausgeschlossen ist. Aufserdem ist bei der gezeichneten Anordnung, die
zu vier Bändern berechnet wurde, die Vorkehrung getroffen, dafs die Bänder nicht continuirlich
transportirt werden, sondern zur Erzielung leichten Ganges der Maschine eine periodische
Bewegung erhalten, welche durch einen Schaltmechanismus hervorgebracht wird, der mit auf
Wellen BB1 sitzenden Sperrrädern J? R\ Fig. 3,
in Verbindung steht. Die Sperrstange S, Fig. 4, trägt zwei Klinken tt1 und erhält ihre Bewegung
durch eine am Schwungrad T angebrachte Nase h, welche gegen den Daumen / der Sperrstange
S drückt.
Durch Feder m wird die Sperrstange stets wieder zurückbewegt. Gleichzeitig mit dem
Sperrmechanismus wird der Eindrückhebel H bewegt, so dafs stets nach erfolgtem Vorschub,
der gewöhnlich eine Typenlänge beträgt, das Eindrücken der in den Sammelhaken gelangten
Type stattfindet. Hebel .θ" wird ebenfalls durch
angebrachte Feder / in seine normale Stellung gebracht. Damit die Bänder stets genau unter
dem Typen einleger laufen, werden dieselben besonders geführt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Typenschleifmaschine, deren Eigenthümlichkeit darin besteht, dafs mittelst endloser, mit Einschnitten versehener, über Scheiben A Ax continuirlich oder periodisch laufender Stahlbänder D Typen zwischen zwei stellbare Steine, die entweder feststehen oder beweglich sind, hindurchgeführt werden, wobei über den Stahlbändern die Typen-Einleger F und zum Zweck des Ansammeins fertig geschliffener Typen der Sammelhaken G angebracht sind, wovon letzterer mit beweglichem Boden und mit Eindrückhebel H im Zusammenhang steht.Hierzu 2 Blatt Zeichnunsren.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18101C true DE18101C (de) |
Family
ID=295000
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18101D Active DE18101C (de) | Typenschleifmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18101C (de) |
-
0
- DE DENDAT18101D patent/DE18101C/de active Active
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