DE103102C - - Google Patents

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DE103102C
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coal
screws
endless conveyor
conveyor belt
bagging
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/12Mills with non-rotating spiked members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES /.
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung.
PIERRE ALRIQ, in PARIS. Einrichtung zum Zerkleinern, Sortiren und Einsacken von Kohle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1898 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Apparat, welcher zum Zerstampfen, Sortiren, Reinigen und Einsacken aller Arten Kohle, Koks, Steinkohlen und anderer Materialien dienen soll.
Auf beiliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. ι eine Ansicht des gesammten Apparates, Fig. 2 eine Grundansicht desselben;
Fig. 3 und 4 sind Querdurchschnitte;
Fig. 5 zeigt eine Einzelheit der Anordnung der Rollen, welche die Fortbewegung der endlosen Fördergurte für die Verschiebung der Kohlen hervorruft.
Der neue Apparat besteht hauptsächlich aus einem Gerinne A mit Rändern a, in welches die zu bearbeitende Kohle mittelst einer Schaufel oder einer anderen geeigneten Vorrichtung eingeworfen wird. Das Gerinne A befindet sich am Ende eines Tisches B, welcher der Breite nach in drei Theile ^1 b.2 bs getheilt ist.
Der mittlere Theil b.2, auf welchem das Gerinne A endet, ist einfach ein endloser Fördergurl, welcher eine bewegliche Bahn zur Versetzung der Kohlen bildet und an seinen Enden über die Rollen D D' geführt wird. Da die Theile b^ und b% des Tisches B einander ähnlich sind, genügt es, den einen, z. B. £3, zu beschreiben. Derselbe ist ein Gestell mit festem Bodenbelag bei Cl1 und d2 und mit gelochten Bodenblechen bei dB di ^5.
Unter dem Theil b% des Tisches, tiefer als der Fördergurt b.2, liegt ein zweiter Gurt E, welcher an seinen Enden über die Rollen E' E" geführt wird. Unter dem Theil ^1 des Tisches befindet sich gleichfalls ein anderer Fördergurt, welcher über dieselben Rollen E' E" geführt wird (Fig. 5). Auf jedem der Theile bx und &3 des Tisches ist ein Gestell G angeordnet, welches die zwei Schrauben g1 und g2 mit Spitzen g' bezw. g" trägt. Bei H und H' bildet dasselbe Muttern zur Führung der Schrauben gx und g2 , welche mit Handrädern h h' versehen sind. Ueber den Schrauben sind die Federn Ji1 h.2 angeordnet, welche die Neigung haben, die Schrauben stets nach oben zurückzubringen. Diese Schrauben sind über den vollen Theilen άλ und <f0 der Tafeln bl und bs angebracht. Gegenüber jeder Schraube gx und g2 befindet sich eine Arbeiterin, welche an den um den Arbeitstisch angeordneten Bänken II' steht. Die Kohle, welche durch das Gerinne A ankommt, wird von dem endlosen Fördergurt b2 fortbewegt und von einer der Arbeiterinnen, welche den Schrauben gl g2 gegenüberstehen, stückweise unter eine der Schraubenspitzen gelegt und durch Andrehen der Schrauben zerstofsen. Die zerkleinerten Kohlenstücke wirft die Arbeiterin in die Abtheilungen ds di d-o. Die Kohle fällt durch die am Boden dieser Abtheilungen befindlichen Löcher und fällt auf die endlosen Fördergurte EF, welche dieselbe zur schiefen Ebene J führen.
Diese schiefe Ebene wird von gelochten Blechen gebildet. Die Löcher derselben haben verschiedene Durchmesser, z.B. die Löcher j am oberen Theil der schiefe.n Ebene sind sehr klein, die in j' sind mittlerer Gröfse; darauf folgen Löcher j" grofsen Durchmessers und schliefslich noch gröfsere j'".
Die von den endlosen Fördergurten EF geführte Kohle wird auf der schiefen Ebene
ausgebreitet und fällt je nach ihrer Gröfse durch die Löcher jj'j"j"'· Dem Boden der schiefen Ebene J wird eine Rüttelbewegung auf maschinellem Wege ertheilt. Zu diesem Zwecke erstreckt sich auf der ganzen Länge der Ebene J eine Welle K (Fig. 2 und 3), auf welcher Scheiben mit zwei Daumen k in gewissen Entfernungen angebracht sind. Bei der Umdrehung der Welle K kommen die Daumen k in Berührung mit den auf den Achsen k" drehbar angeordneten kleinen Hebeln k'. Bei ihrer Schwingung um die Achse k" heben diese Hebel die in den Führungen / beweglichen senkrechten Stangen L auf, welche mit der unteren Seite der Ebene J gelenkig verbunden sind. Es ist leicht einzusehen, dafs infolge der Gestalt der Daumen die Stangen L langsam aufgehoben werden, aber rasch herunterfallen. Dieses schnelle Fallen der den Boden der Ebene J bildenden Bleche rüttelt die Kohle gut und befördert das Durchfallen in die am Untertheil der Maschine befestigten Säcke M, welche am Ende des unter jeder Gruppe von Löchern jj'j"j"' angebrachten Gerinnes befestigt sind.
Die Welle K ist an einem ihrer Enden mit einem Kegelrad m versehen, welches mit dem auf Welle m" aufgekeilten Kegelrad m' im Eingriff steht. Die Welle m" ist an ihrem Ende mit der Riemscheibe m'" sowie mit einer anderen N versehen, welche mittelst eines Riemens oder einer Kette N' die am Ende der Rolle E' angebrachte Scheibe η in Drehung setzt.
Die Umdrehung der Welle m" wird daher auch auf die Rollen E' übertragen und dadurch die Fortbewegung der oben besprochenen endlosen Fördergurte E und F hervorgerufen. Jede Rolle E' ist mit einem Zahnrad P versehen, welches mit den kleinen Getrieben ρ im Eingriff steht. Letztere stehen im Eingriff mit den Rädern P' (Fig. 5), welche die Drehung der Rolle D' und somit die Fortbewegung des endlosen Fördergurtes b2 hervorrufen.
Die unter den Gerinnen angebrachten Säcke M sind mittelst Backen Q festgehalten, welche beim Herunterlassen auf die hervorspringenden Theile q das Gewebe der Säcke kneifen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Zerkleinern, Sortiren und Einsacken von Kohlen, bestehend aus mit Spitzen versehenen Schrauben (gl g2), welche bei ihrer Abwärtsbewegung das Zerkleinern der auf einem endlosen Fördergurt (b2) zugeführten Kohle bewirken , wobei letztere, nachdem sie auf die gewünschte Gröfse zerbrochen ist, auf andere endlose Gurte (EF) fällt, welche die Kohle zu einer Sieb- und Einsackvorrichtung führen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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