DE183247C - - Google Patents

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DE183247C
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DE
Germany
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rod
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pawl
push rod
spring
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Expired - Lifetime
Application number
DE1905183247D
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English (en)
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Publication of DE183247C publication Critical patent/DE183247C/de
Application filed filed Critical
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/14Stretching or spreading lasts; Boot-trees; Fillers; Devices for maintaining the shape of the shoe
    • A43D3/1433Shoe-trees
    • A43D3/1466Shoe-trees stretching the length of a shoe, i.e. longitudinally expandable
    • A43D3/1475Shoe-trees stretching the length of a shoe, i.e. longitudinally expandable adjustable

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 183247 -KLASSE 71 c. GRUPPE
GUSTAV PABST in HAMBURG.
Zweiteiliger, einstellbarer Streckleisten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1905 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen sogenannten Streckleisten, welcher aus zwei Teilen, dem Zehenteil und Hackenteil, besteht, die durch ein Sperrwerk in der jeweilig eingestellten Lage gehalten werden. Streckleisten dieser Art sind bereits bekannt. Um eine möglichst bequeme Lösung und Wiederfeststellung des Sperrwerks zu bewirken, wird nach der vorliegenden Erfindung in einem
ίο drehbaren, die Einstellung des Leistens bewirkenden Griff eine Schubstange derart geführt, daß sie oben aus dem Griff vorragt und durch den Daumen entgegen der Spannung einer Feder einwärts gedrückt werden kann. Die Schubstange steht unten mit der Klinke des Sperrwerks in Verbindung und löst diese im niedergedrückten Zustande aus, während das Sperrwerk sofort wieder in Eingriff gelangt, sobald die Schubstange freigegeben wird und der Einwirkung ihrer Feder folgt.
Fig. ι zeigt einen Leisten in einen Schuh eingesetzt im Höhenschnitt, und die Fig. 2 und 3 zeigen Abarten gleichfalls im Höhenschnitt. Fig. 4 zeigt den teilweisen Schnitt des Griffes der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform.
Bei den in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen bildet der Griff h eine Ver- längerung einer Stange g eines Parallelogramms g, c,f, d, das als gelenkige Verbindung zwischen dem Zehenteil α und dem Hackenteil, b dient. Bei der Ausführungsform Fig. ι sind die Sperrzähne 0 des Sperrwerks an der oberen Stange c des Parallelogramms in einem Bogen konzentrisch zum Verbindungszapfen der Stangen c und g angebracht. Die Klinke i ist drehbar am Griff h gelagert und steht durch eine über ihren Drehzapfen hinausgehende Verlängerung mit der in dem Griff h geführten Schubstange k in Verbindung. Letztere besitzt zweckmäßig an ihrem oben vorragenden Ende einen Knopf m, gegen welchen von unten eine Feder η drückt, so daß die Stange k in ihrer Höchststellung und die Klinke i im Eingriff mit den Sperrzähnen ο gehalten wird. Hat man durch Drücken auf den Knopf i das Sperrwerk gelöst, so ist man imstande, den Griff vorwärts oder rückwärts zu schwenken und hierdurch den Leisten zu strecken bezw. zu verkürzen. Läßt man den Knopf m los, so schnappt die Klinke i in die Sperrzähne 0 ein und hält den Leisten in der eingestellten Lage.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform sitzen die Sperrzähne 0 an der Unterkante der Stange d. Die Klinke wird durch die Feder ρ gebildet, welche verhältnismäßig lang und gekrümmt ist, um dem Ausschlag des Parallelogramms Rechnung zu tragen und an einer Verlängerung der Stange c befestigt ist. Die Schubstange k wirkt hier unmittelbar auf die Feder ρ ein, um bei einem Druck auf den Knopf m eine Aus- L lösung der gleichzeitig als Klinke dienenden Feder ρ zu bewirken.
Bei der durch die Fig. 3 und 4 zur Darstellung gebrachten Ausführungsform wird das Parallelogramm durch einen Parallelschieber ersetzt. Die Stange d1, welche drehbar mit dem Hackenteil b verbunden ist, ist an der aus zwei Lamellen gebildeten Stange c1
des Zehenteils a parallel geführt, zweckmäßig dadurch, daß ein Stift q der Stange dl in einen Längsschlitz r der Stange c1 und ein Stift s der letzteren in einen Schlitz t der Stange d1 eingreift. Es können auch noch weitere Führungsstifte u vorgesehen sein. Die Sperrzähne ο sitzen hier an der Stange dl oben und die Klinke i1 sitzt drehbar an einer Verbreiterung der Stange c1 und ist mit
ίο einem Hohlzapfen ν ausgestattet, welcher von einer Ringschleife w der unter Spannung der Feder η stehenden Schubstange kl erfaßt wird. Der innere Durchmesser des Hohlzapfens ν ist so groß gewählt, daß
.15 dieser und somit die Klinke V- durch die Stange k1 bewegt werden kann, ohne durch den Verbindungszapfen zwischen Griff h und Stange cl behindert zu werden. In einer gabelartigen Verlängerung g1 des Griffes h ist ein Schlitz χ vorgesehen, durch welchen der Stift q der Stange d1 greift, so daß durch Umlegen des Griffes h nach vorn der Leisten verlängert und durch Umlegen nach hinten bei gleichzeitigem Anheben der Klinke i1 durch einen Druck auf den Knopf m verkürzt werden kann. '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zweiteiliger, einstellbarer Streckleisten mit einem Gesperre zur Feststellung der Leistenteile, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zur Einstellung der Leistenteile (a, b) dienenden Griff (h) eine Schubstange (k b'ezw. kl) geführt ist, die mit der die Leistenteile gesperrt haltenden Klinke (i bezw. ρ bezw. 11J in Verbindung steht, so daß durch Einwärtsdrücken der Schubstange entgegen der Wirkung einer Feder (n) die Leistenteile gelöst werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1905183247D 1905-07-29 1905-07-29 Expired - Lifetime DE183247C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT30651D AT30651B (de) 1905-07-29 1906-06-15 Zweiteiliger, einstellbarer Streckleisten.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE183247C true DE183247C (de)

Family

ID=447267

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1905183247D Expired - Lifetime DE183247C (de) 1905-07-29 1905-07-29

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DE (1) DE183247C (de)

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