DE181374C - - Google Patents

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DE181374C
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DE
Germany
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pick
shovel
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hand
handle
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DENDAT181374D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B1/00Hand tools
    • A01B1/02Spades; Shovels
    • A01B1/022Collapsible; extensible; combinations with other tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69. GRUPPE
CARL PETSCHINA in WIEN.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaufel, an der eine Haue angeordnet ist, welche im Bedarfsfalle gebrauchsfähig ein- und festgestellt werden kann. Solche Schaufeln werden vorteilhaft für militärische Zwecke verwendet, da sie die beiden zum Graben wichtigsten Werkzeuge in eines vereinigen und es dem Soldaten ermöglichen, im Notfalle selbst bei sehr hartem Boden und in
ίο liegender Stellung sich eine Deckung zu schaffen, indem durch Zuhilfenahme der Haue ■ der Boden zuerst gelockert und dann aufgeschaufelt werden kann. Ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung gegenüber bekannten Geräten dieser Art ist ferner darin gelegen, daß der Soldat in das in einigen Minuten aufgeschaufelte Erdreich die Schaufel derart einsetzen kann, daß die in Gebrauchsstellung befindliche Haue nach rechts
ao hin gerichtet, ist, so daß dieselbe dem Gewehrlauf als feste Auflage dienen kann, während gleichzeitig das Schaufelblatt als Gesichtsdeckung geeignet ist. Nach vorliegender Erfindung ist die Haue an dem Schaufelblatt derart angeordnet, daß sowohl die Schaufel als auch die Haue verwendet werden können, ohne den Werkzeuggriff und die Stellung des Schaufelblattes zu wechseln. Außerdem erfolgt nach dem Verschwenken der Haue die Feststellung selbsttätig.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine . Vorderansicht einer solchen Schaufel, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie a-a der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht der an der Schaufel angeordneten Haue von unten.
Auf der einen Seite der oberen Kante der 55
Schaufel 1 ist ein einen übergreifenden Lappen 2 tragender Backen 3 befestigt. Zwisehen diesem Lappen 2 und der Schaufel 1 befindet sich das breite, mit einer Bohrung 4 versehene Ende einer Haue 5, durch deren Bohrung 4 ein an dem Lappen 2 und der Schaufel 1 befestigter Bolzen 6 hindurchgeht. Auf der Unterseite der Schaufel 1 ist eine Blattfeder 7 befestigt, die zwei durch Öffnungen der Schaufel nach oben reichende Sperrstifte 8 und 9 trägt. Dementsprechend .besitzt die Haue 5 auf der Unterseite eine Vertiefung 10, in welche je nach der Stellung der Haue 5 einer der beiden, von der Feder 7 getragenen und von dieser stets nach aufwärts gedrückten Sperrstifte 8 und 9 eingreifen kann.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform der Schaufel zeigt in vollen Linien die Stellung der Haue außer Gebrauch. Hierbei greift der Sperrstift 8 in die Vertiefung 10 der Haue. Bei der durch strichpunktierte Linien angedeuteten Gebrauchsstellung greift der Sperrstift 9 in die Vertiefung 10 der Haue. Beim Überführen der Haue von einer Stellung in die andere, braucht nur der jeweilig feststellende Sperrstift durch Ab- drücken der Feder 7 aus der Vertiefung 10 gebracht zu werden, worauf die Haue in die verlangte Lage eingestellt werden kann. Um ein leichtes Einführen der Sperrstifte in die Vertiefung zu ermöglichen, sind beiderseits derselben Abschrägungen 11 vorgesehen, längs welcher der jeweilige Sperrstift bis zur Unterfläche der Haue gedrückt wird.
Die eine Seitenkante wie auch die dem Backen gegenüberliegende obere Kante der S.chaufel. kann mit einer Umbördelung 12
versehen sein, um ein Abrutschen der aufgeschaufelten Erdmassen zu verhindern. Die eine Seitenkante kann auch wie üblich geschärft sein, um die Schaufel auch als Hacke verwendbar zu machen. Statt der einen seitlichen Umbördelung kann auch nach bekannter Weise eine Zahnung vorgesehen sein, um die Schaufel auch als Säge verwenden zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schanzgerät, bestehend aus einer in eine Haue umwandelbaren Schaufel, dadurch gekennzeichnet, daß die Haue (5) um einen am Schaufelblatt (1) seitlich angeordneten Drehpunkt (6) schwenkbar und feststellbar ist, so daß die Haue in der Außergebrauchsstellung am Griff anliegt, in der Gebrauchsstellung hingegen in einer zum Griff senkrechten Stellung festgehalten wird, zu dem Zwecke, einerseits Schaufel und Haue gleichzeitig verwenden zu können, ohne den Werkzeuggriff und die Stellung des Schaufelblattes zu wechseln, und andererseits bei in Gebrauchsstellung ins aufgeschaufelte Erdreich eingesetzter, als Gesichtsdeckung angewendeter Schaufel dem Gewehrlauf durch die nach rechts gerichtete Haue eine feste Unterlage zu bieten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE181374C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006309B (de) * 1954-01-16 1957-04-11 Friedrich Hupp Zusammenlegbarer Spaten, insbesondere Mehrzweckwerkzeug oder Luftschutzgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006309B (de) * 1954-01-16 1957-04-11 Friedrich Hupp Zusammenlegbarer Spaten, insbesondere Mehrzweckwerkzeug oder Luftschutzgeraet

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