DE113459C - - Google Patents
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- DE113459C DE113459C DENDAT113459D DE113459DA DE113459C DE 113459 C DE113459 C DE 113459C DE NDAT113459 D DENDAT113459 D DE NDAT113459D DE 113459D A DE113459D A DE 113459DA DE 113459 C DE113459 C DE 113459C
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- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C3/00—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
- D06C3/02—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by endless chain or like apparatus
- D06C3/04—Tentering clips
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C2700/00—Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
- D06C2700/06—Clips or accessories for tenters or driers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8 δ.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1899 ab.
Zeichnung Fig. 1 bis 3 stellt eine Kluppe dar, welche für Spann-, Egalisirmaschinen und
dergl. zum Festhalten der Gewebe während des Breitspannens Verwendung finden soll.
Diese Kluppe kennzeichnet sich dadurch, dafs weder Federn noch Riegel oder Arretirungsstifte
u. s. w. zur Verwendung kommen, sondern dafs nur einfache Hebel und runde
Bolzen verwendet werden. Die Hebel selbst sind dergestalt unter einander verbunden, dafs
bei dem Schliefsen der Kluppe die Drehpunkte der Hebel nicht in einer geraden Linie liegen,
sondern dafs dieselben einen stumpfen Winkel bilden, wodurch Kniehebel gebildet werden,
die dem Zug der zu spannenden Gewebe durch ihr Einstemmen genügenden Widerstand leisten. Das weitere Einknicken der Kniehebel
wird durch Auflegen eines Steges auf den Führungsbügel verhindert. Ferner ist die
Anordnung der Hebel derart, dafs der die bewegliche Klemmbacke tragende Führungsbügel
sich nicht willkürlich bewegen kann, sondern dafs die Klemmbacke α durch zwei andere
Hebel in ihrer Bewegung zwangläufig geführt wird.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 die Kluppe zur Aufnahme des zu spannenden Gewebes ,
geöffnet gezeichnet, während sie in Fig. 2 geschlossen ist. Fig. 3 bildet den Grundrifs von
Fig. 2.
Die Kluppe besitzt folgende Einrichtung: die bewegliche Klemmbacke α ist durch Bolzen
b mit dem FührungsbUgel c verbunden, und es besitzt letzterer, seinen Drehpunkt in d.
In den Bolzen b greift gleichzeitig der Hebel e und an diesen der Hebel f an, durch welche
der Führungsbügel c zwangläufig vor- und zurückgeführt wird. Hebel f hat seinen Drehpunkt
in g. Hebel e ist nach aufwärts als Winkelhaken h verlängert, um ersteren nach
erfolgter Arbeit ν ausheben zu können. Der am Hebel e befindliche Steg i legt sich bei
dem Zuschlagen der Kluppe auf Führungsbügel c, und zwar so, dafs die· beiden Hebel
e und f mit ihren drei Drehpunkten eine kleine Abweichung von der geraden Linie,
also einen stumpfen Winkel (Fig. 2) bilden und dadurch den Kniehebel herstellen. Durch
diese Anordnung kann der Führungsbügel c nicht zurückgehen und bietet der Klemmbacke
α den zum Spannen des Gewebes nöthigen Widerstand. Durch das Ausheben
des Hebels e mittelst des Winkelhakens h (Fig. 4) werden die Hebel e und f in die
Stellung Fig. 1 zurückgelegt und dadurch wird zum Auflegen der zu spannenden Gewebe ein
freier Raum geschaffen.
k ist ein an die Klemmbacke α angelötheter Blechstreifen, welcher das Umschlagen der
Klemmbacke α verhindern soll, wenn die Kluppe in umgekehrter Richtung leer zurückkauft
(Fig. 5).
Die Anordnung der Kniehebel kann auch unterhalb des Kluppenkörpers durch Verlängerung
des Führungsbügels c über seinen Drehpunkt hinaus angeordnet werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Kluppe für Gewebespannmaschinen u. s. w., dadurch gekennzeichnet,) dafs der die bewegliche Klemmbacke (a) tragende Führungsbügel (c) durch Hebel (ef) zwang-läufig geführt wird, die beim Schliefsen der Kluppe einen stumpfen Winkel und infolge dessen Kniehebel bilden, welche bei eintretender Gewebespannung durch die Auflage eines Verbindungssteges (i) auf den Klemmbackenführungsbügel (c) gegen weiteres Einknicken geschützt werden.
- 2. Eine Kluppe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die bewegliche Klemmbacke mit einem Taster (k) versehen ist, welcher sich beim Rücklauf der Kluppe gegen die feste Klemmbacke legt und so ein Umschlagen der beweglichen Klemmbacke verhindert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE113459C true DE113459C (de) |
Family
ID=383038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT113459D Active DE113459C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE113459C (de) |
-
0
- DE DENDAT113459D patent/DE113459C/de active Active
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