DE672159C - Schneidvorrichtung an zangenartigen Verschlusswerkzeugen fuer Bandeisenumreifungen von Packstuecken - Google Patents

Schneidvorrichtung an zangenartigen Verschlusswerkzeugen fuer Bandeisenumreifungen von Packstuecken

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DE672159C
DE672159C DEB173215D DEB0173215D DE672159C DE 672159 C DE672159 C DE 672159C DE B173215 D DEB173215 D DE B173215D DE B0173215 D DEB0173215 D DE B0173215D DE 672159 C DE672159 C DE 672159C
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pliers
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cutting
cutting device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/185Details of tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description

  • Schneidvorrichtung an zangenartigen Verschlußwerkzeugen für Bandeisenumreifungen von Packstücken Die Erfindung bezieht sich ,auf Schneidvorrichtungen für Bandeisenumreifungen.
  • Die bekannten Verschlußwerkzeuge besitzen ein Messer, durch welches nach der Verschlußbildtulg das über den Verschluß herüberragende Bandeisenende abgetrennt wird. In allen Fällen, gleichgültig, ob das Messer fest oder verschiebbar angeordnet ist, wird dasselbe senkrecht auf die Fläche des zu schneidenden Bandendes zu bewegt. Es hat sich gezeigt, daß diese. Art der Messerbewegung einen sehr großen Kraftaufwand erfordert und ein frühzeitiges Abnutzen der Schneide bedingt.
  • Die Erfindung schlägt nun vor, das Schneidmesser nicht wie bisher nur senkrecht, sondern senkrecht und quer - also schräg - zur Bandfläche zu bewegen, wodurch sich ein ziehender Schnitt ergibt, der bedeutend weniger Kraft erfordert und eine geringere Abnutzung der Schneide ergibt. Der Antrieb des Messers erfolgt zweckmäßig durch die Zangenbacken.
  • Die Schrägführung des Messers kann in verschiedener Weise erfolgen. Besonders einfache Anordnungen ergeben sich, wenn das Schneidmesser an der einen Zangenbacke drehbar angeordnet ist und mit einer parallel zur Bandfläche verlaufenden Kante an einem Anschlag der Zangenbacke gleitet oder wenn das Schneidmesser mittels eines Langloches und eines meiner der beiden Zangenbacken befestigten Bolzens seitlich bewegt wird, wobei es mittels einer schräg zur Bandfläche gerichteten Kante . an .einer gegenüber dem Zangenmittelpunkt ortsfest angeordneten Gleitfläche entsprechender Neigung gleitet. Die Gleitfläche wird dabei in, einfacher Weise durch zwei zueinander versetzte Bolzen gebildet.
  • Zum Ausgleich des Verschleißes des Abschneidme.ssers und zur Regelung der Schneidtiefe sind gemäß der Erfindung in dem Auflager für das Umreifungsband Sam Verschlußw er 'kzeug selbst oder an dern das Werkzeug C tragenden Gestell unterhalb des Umreifu.ngsbandes eine oder mehrere Schrauben eingesetzt.
  • Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung sind in den Abbildungen dargestellt. Im einzelnen zeigen die Abb. i und 2 eine Verschlußzange mit Abs.chneidmess-er in geschlossener und geöffneter Stellung, die Abb.3 und q. die Anordnung des. Abschneidmessers bei einem kombinierten Spann-und Verschlußwerkzeug.
  • In :den Abb. i und 2 bedeuten i die Zangenschenkel, welche um den Drehpunkt 2 schwingen und durch die Druckbolzen 3, 'die durch die in der gemeinsamen Achse q. miteinander verbundenen Winkelhebels bewegt werden, geschlossen oder geöffnet werden. 6 ist ein in die Zangenschenkel i eingelassenes Stanzmesser, welches durch die Bolzen 7 gehalten wird, die in den Zangenscheukein i gelagert sind. 8 und 9 sind die End4tt., des Umreifungsb.andes, welche an der Ver :'Ä: schlußstelle in der Hülse i o liegen. 12 islt' das Maul der Zange, mit welchem die Verschlußteile gefaßt werden. Über dem Zangenmaul 12 liegt das Abschneidmesser 13, welches an dem in dem linken Zangenschenkel i befestigten Bolzen 14 gelagert ist und an dem im rechten Zangenschenkel befestigten Bolzen i 5 während des Schließens der Zange entlang gleitet. Durch die Bewegung. der Bolzen 14 und 15, die um den Zangendrehpunkt beim Schließen der Zange eine Kreisbewegung ausführen, wird das Abschneidmesser sowohl senkrecht als auch quer zur Bandfläche geführt. Am unteren Ende der Zangenschenkel befinden sich beiderseits die Vorsprünge 16, welche das Gegenlager für die Bandenden bilden. Das Abschneidmesser 13 wird durch die Feder 17_ hochgehalten, wodurch die Einführung des Umreifungs@ bandes in dass Zangenmaul erleichtert wird.
  • Die Abb.3 und 4 enthalten eine andere Ausbildung der Abschneidvorrichtung, wobei zugleich gezeigt ist, wie die Anordnung bei einem mit einer Spannvorrichtung kombinierten Vers@chlußwerkzeug ausgebildet sein kann. Abb.4 stellt das kombinierte Werkzeug in der Ansieht von vorn dar, während Abb.3 eine Ansicht von rechts nach Fortnahrne der Verschlußvorrichtung zeigt. Die Verschlußvorrichtung ist jedoch in dieser Abbildung zum besseren Verständnis der Bewegungsvorgänge strichpunktiert angedeutet.
  • In der Abb.4 bedeutet 2o das Gestell zur Aufnahme der einzelnen Vorrichtungen, 21 das Spannrädchen, mit welchem das obere Ende 22 des Umreifungsba;ndes zum Anspannen um den Packgegenstand über dass untere Bandende 23 nach links gezogen wird. 24 ist der zur Bewegung des Spannrädchens dienende Handhebel. Die Verschlußvorrichtung, bestehend ,aus den Zangenschenkeln 25 und den Winkelhebeln 26, ist durch den Bolzen 27 an denn Schieber 28 befestigt, der in einer am Gestell 2o :angebrachten Prismenführung auf und ,ab gleitet.
  • Die Abb.4 stellt das Werkzeug nach Ausführung des Verschlusses dar. Zur erneuten Einführung des Umreifungsbandes wird die Verschlußvorrichtung durch den Doppelhebel 29 gehoben, welcher zwangsläufig durch den zur Spannvorrichtung gehörenden Exzenterhebel 3o bewegt wird. Der Bolzen 34 welcher die Winkelhebe126 miteinander verbindet, ist nach links verlängert und wird in der Nut 32 des Schiebers 28 geführt, damit die Verschlußvorrichtung, die um den Drehpunkt 27 schwingt, in. der richtigen senkrechten Lage über dem Umreifungsbande gehalten ,wird.
    as Abschneidmesser 33 liegt in dem
    den Ring 34 gebildeten Zwischenraum
    chen der Verschlußvorrichtung und dem
    'Schieber z8. Es wird in der in der Abb. 3 dargestellten Weise nach abwärts gegen das obere Bandende 22 gedrückt und findet Gegendruck an der Fußplatte 37 des .Gestells 2o. Zur Regelung der Schneidtiefe, im besonderen bei abgenutztem, nachgeschliffenem Messer, dienen die Schrauben 38, welche in der Fußplatte 37 eingesetzt sind.
  • Das Abschneidmesser 33 wird beim Schließen der Zangenschenke125 durch den im rechten Zangenschenkel befestigten Stift 35 nach links verschoben und gleitet mit seiner oberen Kante an den Stiften 36 entlang. Durch den geneigten Verlauf der Oberkante wird das Abschneidmesser 33 beim Verschlußvorgang senkrecht zur Bandfläche bewegt. Es wird .also auch bei dieser Anordnung sowohl eine senkrechte als auch eine zur Bandfläche quer gerichtete Bewegung des Abschneidmessers erreicht.
  • Die Stifte 36 können, wie es auch dargestellt ist, bei dem mit einer Spannvorrichtung kombinierten Verschl.ußwerk anstatt an diesem selbst auch .an dem Gestell 2o befestigt sein, ohne daß an der Wirkungsweise der Vorrichtung etwas geändert wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schneidvorrichtung an zangenartigen Verschlußwerkzeugen für Bandeise'numreifungen von Packstücken, bei ,welcher das Schneidmesser an der Zange befestigt und verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidmesser senkrecht und quer zur Bandfläche bewegt wird.
  2. 2. Schneidvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da@ß das Schneidmesser durch die Zangenhacken angetrieben wird.
  3. 3. Schneidvorrichtun:g nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidmesser an der einen Zangenbacke drehbar angeordnet ist und mit einer parallel zur. Bandfläche verlaufenden Kante an einem Anschlag der anderen Zangenbacke gleitet.
  4. 4. Schneidvor richtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidmesser mittels eines Langloches und eines in einer der beiden Zangenbacken befestigten Bolzens seitlich bewegt wird, wobei es mittels einer schräg zur Bandfläche gerichteten Kante an einer gegenüber dem Zangenmittelpunkt ortsfest angeordneten Gleitfläche entsprechender Neigung, die zweckmäßig durch zwei versetzt angeordnete Bolzen gebildet ist, gleitet und dabei senkrecht zur Bandfläche vorgeschoben wird.
  5. 5. Schneidvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich des Verschleißes des Abschneidmessers und zur Regelung der Schneidtiefe in dem Auflager für das Umreifungshand am Verschlußw erkzeug selbst oder an dem das Werkzeug tragenden Gestell unterhalb des Umreifungsbandes eine- oder mehrere das Widerlager bildende einstellbare Schrauben eingesetzt sind.
DEB173215D 1936-03-03 1936-03-03 Schneidvorrichtung an zangenartigen Verschlusswerkzeugen fuer Bandeisenumreifungen von Packstuecken Expired DE672159C (de)

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