DE18026C - Cylinder-Wassermesser mit Wippensteuerung - Google Patents

Cylinder-Wassermesser mit Wippensteuerung

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DE18026C
DE18026C DENDAT18026D DE18026DA DE18026C DE 18026 C DE18026 C DE 18026C DE NDAT18026 D DENDAT18026 D DE NDAT18026D DE 18026D A DE18026D A DE 18026DA DE 18026 C DE18026 C DE 18026C
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Germany
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rocker
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rocker control
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DENDAT18026D
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R. WEISE und A. PAUL in Magdeburg
Publication of DE18026C publication Critical patent/DE18026C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/14Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
    • G01F3/16Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Das Neue an diesem Kolbenwassermesser besteht in dem Mechanismus, welcher die Bewegung des Kolbens auf den Schieber überträgt und die Umsteuerung des letzteren bewirkt.
Die Bewegung des Schiebers D, Fig. 1, wird dadurch bewerkstelligt, dafs der Kolben B, welcher durch den Wasserdruck im Cylinder A lose hin- und hergeschoben wird, unmittelbar vor Vollendung seines Hubes auf einen starren Rahmen EE1 und dieser wiederum auf die beiden Wippen FF1 einwirkt, welche vermittelst der Schieberstange d eine Umsteuerung des Schiebers D, entsprechend der jeweiligen Endstellung des Kolbens B, veranlassen und gleichzeitig auch mittelst Zähne ζ den Hubzähler in Thätigkeit setzen.
Der Rahmen besteht aus den beiden Querstücken E E1, Fig. i, die durch die Stangen e e1, Fig. 2 und 3, zu einem starren Ganzen verbunden sind. Auf die beiden Stifte e2 und es, welche in der Mitte der Querstücke befestigt und in den Cylinderdeckeln, durch Stopfbüchsen abgedichtet, verschiebbar sind, wirkt der Kolben B, der kurz vor Erreichung seiner Endstellung den einen oder anderen Stift, je nach seiner Stellung im Cylinder A, verschiebt und dadurch gleichzeitig die Wippen ausschlägt und ausklinkt. Die Uebertragung der Bewegung des Rahmens auf die Wippen erfolgt durch den verlängerten Theil des Stiftes e2, Fig. 1 und 4, welcher zu diesem Zweck behufs Aufnahme der oberen Stifte der um die Bolzen / und f1 oscillirenden Wippen FF1 mit einem Schlitz ei, Fig. 1 und 4, versehen ist.
Bei der Bewegung des Rahmens bezw. des Stiftes e2 in der einen oder anderen Richtung wird jedesmal eine der Wippen mitgenommen, und zwar so lange, bis die Zähne/2 oder/3 der betreffenden Wippe die der anderen tibergreifen. Eine ellipsenförmig gebogene Blattfeder G, deren Enden aufgerollt und auf die Stifte g und gl aufgesteckt sind, sucht beständig die unteren Arme der Wippen einander zu nähern, so dafs in der höchsten Stellung der Zähne der bewegten Wippe die Zähne der ruhig verbliebenen Wippe in die Zahnlücken der anderen schnell eingeworfen werden, wobei gleichzeitig die Umsteuerung des Schiebers D erfolgt.
Wird zum Beispiel der Kolben B durch das Wasser, welches durch den Einlauf b, Fig. 2, und den Kanal a, Fig. 1, in den Cylinder gelangt, nach rechts verschoben, so wirkt er vor Vollendung seines Hubes auf den Stift ez ein, an dessen Bewegung durch Vermittelung des Rahmens EE1 die Wippe F\ Fig. 1 und 6, theilnimmt, während die Wippe F in Ruhe bleibt, da der an ihr befestigte Stift, als Mitnehmer dienend, dem verlängerten geschlitzten Theil des Stiftes <?2 freie Bewegung gestattet. Sobald die Wippe F1 so weit mitgenommen worden ist, dafs die Spitzen ihrer Zähne /3 über die Zähne/2 der Wippe F gleiten können, so wird der untere Arm der letzteren, welcher bisher in Ruhe blieb, infolge der Wirkung der durch das Auseinandergehen der unteren Arme der Wippen gespannten Blattfeder G schnell nach links geworfen, die Schieberstange d bezw. den Schieber D dabei mitnehmend. Letzterer ist nun umgesteuert, und die Wippen nehmen die durch die Fig. 5 dargestellte Lage ein.
Wirkt dagegen der Kolben B auf den Stift e1
ein, was der Lage der Wippen Fig. 5 entspricht, so wird die Wippe F in der Bewegung mitgenommen, während die andere F^ stehen bleibt, deren unterer Arm mit seinem Stift d"2 gegen die Endkante des äufseren offenen Schlitzes der Schieberstange d anliegt. Ist die Wippe F in ihrer äufsersten Stellung angelangt, in welcher . das Uebereinandergreifen der Zähne /2 und /3 stattfinden kann, so wird die bisher ruhende Wippe F1 durch die Wirkung der Feder G in ihre ursprüngliche parallele Lage zur Wippe F zurückgebracht, wobei ihr unterer Arm mittelst des Stiftes d' die Schieberstange bezw. den Schieber nach rechts bewegt, und die Wippen nehmen wieder die aus Fig. 1 und 6 ersichtliche Lage ein. Daraus folgt, dafs immer diejenige Wippe, welche bei der Bewegung desRahmen EE1 in Ruhe bleibt, die Umsteuerung des Schiebers veranlafst.
Die Einrichtung zum Zählen der Kolbenhübe behufs Messens des den Apparat passirenden Wassers ist folgende:
Jede iWippe besitzt an ihrem oberen Arm einen seitlich vorstehenden Zahn z, welcher bei der Öse llation seiner Wippe das Vorschalten eines das Zählwerk in Gang setzenden Zahnrades ff bewirkt. Kommen die Wippen aus der Lage Fig. 1 und 6 in die Stellung Fig. 5, so entfernt sich der Zahn ζ der Wippe F1 von den Zähnen des Rades ff, während derjenige der Wippe F sich vor einen Zahn des letzteren stellt und in seiner aufwärtsgellenden Bewegung das Zahnrad um die Hälfte seiner Zahntheilung vorwärts dreht. Wenn die Wippen aus der Lage Fig. 5 in die durch die Fig. 1 und 6 dargestellte übergehen, bewegt sich der Zahn ζ der Wippe F abwärts und läfst das Schaltrad ff in der Stellung, in welche er es zuvor gebracht hatte. Bewegt sich nun der Zahn der Wippe F1 aufwärts, so verschiebt er. das Rad ff um die andere Hälfte seiner Zahntheilung. Diejenige Wippe also, welche das jedesmalige Umsteuern des Schiebers D bewirkt, veranlafst gleichzeitig auch das Vorschieben des Rades ff um eine halbe Zahntheilung, woraus folgt, dafs· nach jedem einmaligen Hin- und Hergange des Kolbens B das Zahnrad um einen ganzen Zahn vorgeschoben wird. Die Uebertragung der Bewegung des Schaltrades ff auf die übrigen, in einem Hubzähler erforderlichen Räder erfolgt in bekannter Weise. Λ
Um bei einem aus irgend einem Grande stattfindenden Stillstand des Wassermessers den Bewohnern des mit einem solchen Apparat versehenen Hauses das Wasser nicht zu entziehen, ist die Vorrichtung getroffen, dafs das Wasser auch dann in die Hausleitung gelangen kann, ohne durch den Cylinder des Apparates hindurchströmen zu müssen. Dies wird erreicht durch Einsetzung eines Ventils / in den Abflufsrohrstutzen ί>\ Fig. 2. Dasselbe functionirt jedoch nur dann, wenn es in Betrieb gestellt wird.
Zu dem Behufe ist das untere Ende der Ventilspindel mit einer Eindrehung i versehen, damit das Ventil durch Einführen des Schlitzes eines Schiebers K, Fig. 2 und 9, in diese Emdrehung zurückgehalten wird. Dieser Schieber wird durch ein Hängeschlofs k in seinem eingeschobenen Zustand erhalten, so dafs kein Unberufener, sondern nur die den Wassermesser zu beaufsichtigende Person den Schieber herausziehen und das Ventil in Thätigkeit setzen kann.
Zum Schutz sind die beweglichen, aufserhalb des Apparates befindlichen Theile durch die Deckel K1 und X2 überdeckt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die vorstehend beschriebene und durch Zeichnung dargestellte Wippensteuerung bei Cylinder-Wassermessern, bestehend aus dem Rahmen E E1 e e' und den um die Stifte//1 drehbaren Wippen FF1, deren seitlich vorstehende Zähne ζ zur Ingangsetzung eines geeignet construirten Zählwerks dienen.'
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT18026D Cylinder-Wassermesser mit Wippensteuerung Active DE18026C (de)

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