DE17987C - Neuerungen an Apparaten zum Reguliren der Stromstärke bei Verwendung des Stromes zu Beleuchtungs- und anderen Zwecken - Google Patents
Neuerungen an Apparaten zum Reguliren der Stromstärke bei Verwendung des Stromes zu Beleuchtungs- und anderen ZweckenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
ST. GEORGE LANE FOX in LONDON.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. August 1881 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Anordnung und die Construction eines Apparates,
der von einem zwischen die Hauptleitungen und die Erdleitung eingeschalteten Elektrometer
oder Elektrodynamometer in Thätigkeit gesetzt wird, wenn die Stromstärke in der Hauptleitung
über eine gewisse Grenze hinausgeht oder unter eine solche sinkt. Der Zweck der Intliätigkeitsetzung des Apparates ist, durch ihn
den Betrieb der elektrischen Generatoren zu reguliren; ebenso kann die Thätigkeit des
Apparates verwendet werden, um die Commutatoren secundärer Batterien und die Wirkung
von Rheostaten zu controliren und zu reguliren. Sobald eine unzulässige Veränderung in der
Stromstärke der Hauptleitungen eintritt, schliefst das Elektrometer oder Elektrodynamometer
den Stromkreis in dem Apparat, dessen Bewegung, wenn es sich um die Regulirung des
Betriebes elektrischer Generatoren handelt, zur Einwirkung auf die Drosselklappe der Betriebsdampfmaschine verwendet werden kann.
Fig. ι zeigt einen Aufrifs; Fig. 2 eine Oberansicht
des Apparates, in welchem der Stromkreis in den beiden Elektromagneten m m durch
ein Elektrometer oder Elektrodynamometer zu geeigneter Zeit geschlossen wird. Wie in
Fig. 2 ersichtlich, sind die beiden Elektroniagnete
m m zu gemeinschaftlichem Stromkreise mit einem dritten Elektromagneten m1
verbunden. Die Armatur »z2 des letzteren ist mit einer Feder mz versehen und ähnlich wie
der gewöhnliche Neef'sche Hammer (Selbstunterbrecher)
einer Inductionsrolle angeordnet, so dafs sie schwingt, wenn der Stromkreis durch irgend einen der Contactstifte des Elektrometers
geschlossen wird. . Armatur m2 trägt
eine Sperrklinke ;«4, die durch die Schwingungen
das Sperrrad ;«5 in Drehung versetzt, welche
Bewegung sich auf eine Anordnung überträgt, die durch die Elektromagnete m m je nach der
erforderlichen Regulirungsvorrichtung ein- oder ausgerückt wird. Die in den Figuren dargestellte
Anordnung besteht aus dem konischen Rade m6, das mit dem Sperrrade m5 auf einer
Welle sitzt, und aus den konischen Rädern m7 ms,
die auf der Welle m9 sitzen, welche mit dem
zu regulirenden Theil in geeigneter Verbindung steht. Die für die beiden Elektromagnete in m
gemeinschaftliche Armatur n1 sitzt an dem Ende des Hebels wz'°, der bei mix seinen
Drehpunkt hat und oben gabelförmig um die Welle m9 und in eine Nuth derselben fafst.
Wird nun die Armatur nl von dem einen oder dem anderen der Magneten m m angezogen, so
verschiebt Hebel m10 die Welle m9 in der
einen oder der anderen Richtung, wodurch das eine oder das andere konische Rad m7 ms mit
dem Rade me in Eingriff kommt.
Zuweilen wendet Erfinder an Stelle des dritten Elektromagneten m1 zwei je mit den
beiden Magneten mm verbundene Elektromagnete an. In diesem Falle müssen für jedes
Paar der Magnete getrennte schwingende Armaturen angeordnet werden, die dann je auf
zwei Zahnkränze wirken, welche in entgegengesetzten Richtungen auf der Peripherie des
Rades ms. angeordnet sind. Hierbei können
dann die Wechselräder in Wegfall kommen, da die Drehung des Sperrrades in der einen
oder anderen Richtung in geeigneter Weise auf den die Regulirung veranlassenden Theil übertragen
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die beiden Elektromagnete m m, die mit dem dritten Elektromagneten m1 (oder mit zwei Elektromagneten) in einem gemeinschaftlichen Stromkreise verbunden sind, dessen Armatur m2, sobald sie auf die beschriebene Weise zum Schwingen gebracht wird, dem Rade »z5 durch Klinke »z4 Drehung ertheilt, welche sicli durch das Rad m6 und durch die Räder m1 oder ms auf Welle in3 überträgt, wobei der Eingriff des einen oder des anderen der letztgenannten Räder, also die Drehungsrichtung, der Welle m9, durch die Stellung der Armatur n1 bedingt wird.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17987C true DE17987C (de) |
Family
ID=294893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17987D Active DE17987C (de) | Neuerungen an Apparaten zum Reguliren der Stromstärke bei Verwendung des Stromes zu Beleuchtungs- und anderen Zwecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17987C (de) |
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0
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