DE178586C - - Google Patents

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DE178586C
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conveyor belt
threshing
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/10Feeders
    • A01F12/14Feeders with band-cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

kaiserliches
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178586 KLASSE 45 e. GRUPPElO.
ALFRED BÖTTCHER und KURT BÖTTCHER in BENNDORF β. DELITZSCH.
und Aufschneiden der Garben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1905 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
bildet ein Einleger - für Breitdreschmaschinen, bei dein das in Garben gebundene Getreide aufgeschnitten und durch Förderband und Greifer der Dreschtrommel zugeführt wird.
Die bekannten derartigen Einleger mit Messern zum Durchschneiden des Garbenbandes finden im allgemeinen nur Anwendung bei Lang- oder Stiftendreschmaschinen, bei ίο denen die Garben lang eingelegt werden, wobei das Garbenband in einfacher Weise von einem in Richtung der Bewegung angeordneten Scheibenmesser durchschnitten wird.
Um nun eine solche Einrichtung auch bei Breitdreschmaschinen verwenden zu können, ohne die erforderliche Änderung der Bewegungsrichtung der Garben durch besondere endlose Bänder hervorrufen zu müssen, ist nach der vorliegenden Erfindung die Einrichtung so getroffen, daß das mit der Aufschneidvorrichtung für die Garbe versehene Band, wie an sich ebenfalls bekannt, quer zur Maschine angeordnet, aber gleichzeitig an der Einlegöffnung vorbeigeführt ist, und daß die Garben von diesem Förderband seitwärts durch einen Schieber heruntergeschoben werden -und so in die Einlegöffnung hineingelangen, um von der Dreschtrommel breit bearbeitet zu werden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht des Einlegers,
Fig. ia eine an demselben zu befestigende Verlängerung in derselben Ansicht.
Fig. 2 und 2a sind Grundrisse dazu,
Fig. 3 und 3a Schnitte nach Linie 1-1 der Fig. 2 und 2a, wobei das Förderband fortgelassen ist.
Fig. 4 und 4a zeigen die Förderbahn mit abgenommenem Förderband im Grundriß, Fig. 5 die Auswerfervorrichtung im Grundriß,
Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. i.
Der Einleger B wird mittels der Stützen C getragen und mit der Vorderseite an der Maschine befestigt. An dem einen oder anderen Ende des Einlegers kann eine Verlängerung A angesetzt werden. Diese Verlängerung trägt. zwei Rollen ν (Fig. ia, 2a, 3a), über welche ein Förderband 0 läuft. Der Antrieb dieses Förderbandes erfolgt durch das Zahnrad i1, welches von einem Zahnrad i in Umdrehung versetzt wird. Das Zahnrad i ist an dem Verlängerungsstück A gelagert. Wird nun letzteres an dem Einleger befestigt, so greift das Zahnrad i in ein Zahnrad h ein, das an einer Rolle v1. des Rahmens B befestigt ist, über welche ein zweites Förderband 0 läuft. Der Antrieb dieses Förderbandes erfolgt von der Dreschmaschine aus unter Vermittelung eines Riemens, welcher über eine Riemscheibe d läuft, die fest auf Welle b angeordnet ist. Neben dieser Scheibe ist noch eine lose Scheibe angeordnet, auf welche der Riemen mittels des Ausrückers gebracht und somit die Welle p angehalten werden kann.
Die Welle p trägt ein Zahnrad b, welches auf derselben mittels einer Spindel q verschoben werden kann derart, daß es mit den
verschiedenen Zahnkränzen eines Zahnrades a in bekannter Weise in Eingriff oder außer Eingriff gebracht werden kann. Dieses Zahnrad a sitzt mit einer Rolle νΆ auf derselben Welle, so daß der Antrieb des Förderbandes mit verschiedener Geschwindigkeit erfolgen kann. Das Getreide wird in gebundenen oder ungebundenen Garben auf das Förderband gebracht und auf ihm die Garben, wenn sie gebunden sind, mittels
ίο eines Scheibenmessers aufgeschnitten, worauf es so lange vorwärts getragen wird, bis es gegen einen an der Unterseite mit einer Bürste versehenen Schieber n1 trifft, der in Nuten η der das Förderband von den Seiten begrenzenden Wände u eingeschoben ist.
Sobald das Getreide in dieser Stellung angelangt ist, wird es seitlich von dem Förderband 0 herunter auf eine schräge Fläche g geschoben, auf welcher es in die Einfallöffnung der Dreschmaschine gleitet. Das Abschieben von dem Förderband geschieht durch einen Schieber oder Auswerfer I, der seinerseits an der Unterseite auch mit einem Bürstenkörper m versehen ist.
Der Antrieb dieses Auswerfers erfolgt durch eine gekröpfte Welle s, welche ihre Drehung mittels Kegelräder ί von der Antriebswelle des Einlegers erhält. Die Welle s ist mit dem Auswerfer durch eine Stange s1 verbunden, die an einer mit in Nuten geführten Klötzen r versehenen Querstange s3 des Aus werf ers / angreift. Zum Abstellen und Einrücken der Vorrichtung ist der Hebel c vorgesehen, welcher an einem Stellbogen e in verschiedenen Stellungen mittels der Klinke λ; (Fig. 6) feststellbar und an eine Riemengabel/ angelenkt ist.
Um bei Verwendung eines aus einzelnen Querstäben zusammengesetzten · Förderbandes zu verhindern, daß die vorher vom Getreide abfallenden Körner zur Erde fallen, sind unter den Förderbändern aus Längsstäben bestehende Holzgitter w vorgesehen, auf denen die Förderbänder laufen. . Der von den Seitenwänden u gebildete Kasten ist nach unten durch einen Boden h abgeschlossen, auf welchem sich die durch das Holzgitter fallenden Körner sammeln.
Der Boden h ist nach der Seite geneigt und
besitzt eine Auslaßrinne h, welche unter der schrägen Fläche g angeordnet ist, so daß also das Getreide auch in die Einfüllöffnung der Dreschmaschine gelangt.
Um das Förderband 0 immer gespannt zu halten, sind Rollen v1 vorgesehen, welche an der Unterseite der Vorrichtung verstellbar gelagert sind.
Um zugleich das Band der Garbe durchschneiden zu können, ist auf der Verlängerung α ein Messer y vorgesehen, das durch die Zahnräder ζ und z1 angetrieben wird und seitlich mit gegen dasselbe andrückbaren Backen zum Schärfen versehen sein kann. Die Lager der das Messer y tragenden Welle sind vorteilhaft in einer Kreisnut verstellbar, damit das Messer der Dicke der verschiedenen Garben angepaßt werden kann. . Wie bereits erwähnt, kann das Verlangerungsstück A auf beiden Seiten der Vorrichtung angebracht werden. Dementsprechend kann auch der Schieber ηΛ in verschiedene Nuten eingesetzt werden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Einleger für Breitdreschmaschinen mit Förderband und Scheibenmesser zum Zuführen und Aufschneiden der Garben, gekennzeichnet durch einen Schieber (I) über einem in der Querrichtung des Dreschkastens an der Einlegöffnung vorbeigeführten Förderband, welches die lang aufge-
* gebenen und von einem Kreismesser aufgeschnittenen Garben von dem Förderbande in die Einlegöffnung des Dreschkastens hinunterschiebt..
2. Einleger für Breit dreschmaschinen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der das Band aufnehmenden Rinne vor der Einlegöffnung und dem Schieber mit Öffnungen versehen sind, durch die der durch Kurbelgetriebe über die ganze Breite des Bandes bewegte Schieber die Garben herunterschiebt.
3. Einleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Scheibenmesser (y) mit den zugehörigen Ubertraguhgsrädern auf dem rinnenartigen Kasten (A) eines besonderen Förderbandes angeordnet ist, welches an das eine oder das andere Ende des unter dem Schieber (I) angeordneten Förderbandes derart angeschlossen werden kann, daß beim Bewegen dieses Förderbandes das erste Förderband und von diesem die Messerscheibe ebenfalls bewegt werden.
4. Einleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines aus Querstäben gebildeten Förderbandes dasselbe über ein Gitter, durch welches die Körner hindurchfallen können, geführt wird und der rinnenförmige Kasten mit einem schrägen Boden (h) versehen ist, der quer zur Bewegungsrichtung des Förderbandes verläuft und sich an eine in die Einfüllöffnung der Dreschtrommel mündende Rinne anschließt.
5. Einleger nach Anspruch 1, dadurch ' gekennzeichnet, daß der Schieber (I) an seiner Unterseite mit das Förderband berührenden Bürsten versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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