DE197482C - - Google Patents
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- DE197482C DE197482C DENDAT197482D DE197482DA DE197482C DE 197482 C DE197482 C DE 197482C DE NDAT197482 D DENDAT197482 D DE NDAT197482D DE 197482D A DE197482D A DE 197482DA DE 197482 C DE197482 C DE 197482C
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- Germany
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- sheaf
- grain
- platform
- binding
- drive wheel
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D37/00—Reaper-binders
- A01D37/02—Reaper-binders with receiving platform and binding apparatus but without elevating canvases
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)
Description
te>7]
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 197482 KLASSE 45 c. GRUPPE
angeordnet ist.
Bei den bisher bekannten Getreidemährnaschinen, welche das geschnittene Getreide zu
Garben binden, wird der Bindeapparat meistens an der Außenseite der Maschine, und zwar
seitlich von dem Hauptantriebsrade angeordnet. Das Getreide wird durch Elevatoren,
Hebetücher usw. von dem Schneidetisch über das Antriebsrad gehoben, um dem B'indeapparat
zugeführt zu werden. Dabei muß
ίο die Maschine eine erhebliche Arbeit leisten,
um das Getreide von den Schneidemessern bis zum Binder zu bringen. Die Transportvorrichtungen
gestalten sich sehr kompliziert, da sie unabhängig von dem dichten oder
dünnen Stande des Getreides gleichmäßig fördern sollen; auch wird die Maschine durch
die bedeutende Getreidemenge, die sie gleichzeitig trägt, stark beschwert. Bei ebenfalls
bekannten Maschinen ist der Bindeapparat direkt neben dem Messertisch angeordnet,
und zwar an der Innenseite des Antriebsrades. Das Auswerfen der fertigen Garben erfolgt entweder durch Stürzen nach hinten
oder durch Ablegen zur Seite. Das Ablegen durch Stürzen bedingt jedoch besonders bei
sehr reifem Getreide große Kornverluste.
Gemäß der vorliegenden Erfindung soll die bekannte Plattform oder der Bindetisch in
der Nähe des Schneidetisches so ausgeführt werden, daß die auf dem Bindetisch fertiggestellte
Garbe von dem Tisch einfach herabfallen kann, ohne mit dem Hauptantriebsrade in Berührung zu kommen. Um dies zu
ermöglichen, muß der Bindetisch so kurz sein, daß zwischen seinem freien Ende und
dem Hauptantriebsrade noch genügend Raum verbleibt, um hier die Garbe in der gleichen
Stellung, wie sie gebunden ist, ablegen zu können. Hierbei muß die Plattform oder
der Bindetisch während der Bildung der Garbe, wenn sich das Getreide ansammelt, an der freien Seite abgeschlossen sein, damit
das Getreide, nicht ohne gebunden zu werden, über die Plattform hinabgeschoben wird. Zu
diesem Zweck ist ein an sich bekannter Vorhalter (oder mehrere) angeordnet, der während
der Bildung der Garbe die Plattform an der offenen Seite abschließt, so daß das durch einen kleinen Elevator zugeführte und
durch bekannte Stopfer auf die Plattform geschobene Getreide sich auf derselben anhäuft,
bis der Bindeapparat in Wirkung tritt. Nach erfolgtem Binden der Garbe weicht der
Vorhalter entweder zurück oder dreht sich, so daß die Garbe von der Plattform herabgeschoben
und abgelegt werden kann. Sofort nach erfolgtem Ablegen der fertigen Garbe nimmt der Vorhalter seine ursprüngliche
Stellung am Ende der Plattform wieder ein.
Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen die vorliegende Erfindung in einer nur
zum Teil schematischen Vorderansicht (Fig. 1) und in einer Aufsicht (Fig. 2).
Die Konstruktion der Getreidemähmaschine wird als bekannt vorausgesetzt. Der Messer-
balken ι erhält seinen Antrieb in bekannter Weise und bewegt sich in seiner Führung,
an welche sich der aus dem Transporttuch 2 bestehende bekannte Tisch anschließt. Das
abgeschnittene Getreide wird gegen das Band 3 geführt und von diesem dem kleinen
Elevator 4 übergeben, dieser bewegt es aufwärts auf die hier zweckmäßig etwas schräg
gestellte Bindeplattform 5. Um hierbei ein Zurückfallen des Getreides zu verhindern,
sind auf der oberen Welle des Elevators 4, die ihren Antrieb durch Kette und Zwischen-
- gelege von dem Triebrade 6 erhält, an sich bekannte Stopfer 7 in Gestalt von Daumen
angeordnet, welche bei ihrer Drehung das von dem Elevator geförderte Getreide abnehmen
und auf die Plattform 5 schieben. Diese wird während dieser Arbeitsperiode an ihrem freien Ende durch einen Vorhalter 8
(oder mehrere) abgeschlossen, dessen Form beliebig ist, weshalb sie auf der beiliegenden
Zeichnung nur schematisch angedeutet ist. Es häuft sich also auf der Plattform 5 das
Getreide an, und sobald die Getreidemenge groß genug ist, tritt der hier ebenfalls nur
schematisch angedeutete Garbenbinder 9 in Wirkung und die Garbe wird gebunden. Hierauf weicht der Vorhalter 8 zurück und
die Garbe wird von der Plattform 5 herabgeworfen. Dies kann in verschiedenartigster
Weise erzielt werden, z. B. durch Verschiebung der Garbenbindenadel 9 oder auch durch
Herumschwingen des Vorhalters 8. Die Garbenbindenadel 9 erhält hierbei ihre Bewegung
durch das Schubkurbelgetriebe 10, dessen Kurbelrad 11 mittels Kettenrad und Kette
sowie Kegelradübersetzung vom Hauptantriebsrade der Maschine angetrieben wird. Der Vorhalter 8 ist mit der Bindenadel durch
einen punktiert angedeuteten Rahmen verbunden und wird durch die Zahnräder 12
und 13 bewegt, so daß er mit der Bindenadel sowohl eine drehende wie auch eine
gleitende Bewegung machen kann. Da der Kurbelarm am Rade 11 länger ist ale an der
Welle der Bindenadel, wie Fig. ι erkennen läßt, so folgt daraus, daß die Bindenadel 9
und mit ihr der Vorhalter 8 sowohl sich drehen wie in dem Rahmen 14 gleiten müssen.
Da diese Einrichtung nicht als Teil der vorliegenden Erfindung angesehen wird, so ist
auch auf eine ausführliche Darstellung verzichtet. Als das Wesen der Erfindung wird
lediglich die hier dargestellte Anordnung der Garbenbindeplattform angesehen, welche das
Auswerfen der fertigen Garben innerhalb der Maschine gestattet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Getreidemähmaschine mit Garbenbinder, dessen Bindetisch seitlich vom Schneidetisch angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bindetisch so kurz ist, daß zwischen seinem freien Ende und dem Antriebsrade genügend Raum verbleibt, um das Ablegen der Garbe zwischen dem Bindetisch und dem Antriebsrade zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197482C true DE197482C (de) |
Family
ID=460368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT197482D Active DE197482C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197482C (de) |
-
0
- DE DENDAT197482D patent/DE197482C/de active Active
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