DE197482C - - Google Patents

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DE197482C
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sheaf
grain
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drive wheel
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D37/00Reaper-binders
    • A01D37/02Reaper-binders with receiving platform and binding apparatus but without elevating canvases

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)

Description

te>7]
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 197482 KLASSE 45 c. GRUPPE
angeordnet ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1906 ab.
Bei den bisher bekannten Getreidemährnaschinen, welche das geschnittene Getreide zu Garben binden, wird der Bindeapparat meistens an der Außenseite der Maschine, und zwar seitlich von dem Hauptantriebsrade angeordnet. Das Getreide wird durch Elevatoren, Hebetücher usw. von dem Schneidetisch über das Antriebsrad gehoben, um dem B'indeapparat zugeführt zu werden. Dabei muß
ίο die Maschine eine erhebliche Arbeit leisten, um das Getreide von den Schneidemessern bis zum Binder zu bringen. Die Transportvorrichtungen gestalten sich sehr kompliziert, da sie unabhängig von dem dichten oder dünnen Stande des Getreides gleichmäßig fördern sollen; auch wird die Maschine durch die bedeutende Getreidemenge, die sie gleichzeitig trägt, stark beschwert. Bei ebenfalls bekannten Maschinen ist der Bindeapparat direkt neben dem Messertisch angeordnet, und zwar an der Innenseite des Antriebsrades. Das Auswerfen der fertigen Garben erfolgt entweder durch Stürzen nach hinten oder durch Ablegen zur Seite. Das Ablegen durch Stürzen bedingt jedoch besonders bei sehr reifem Getreide große Kornverluste.
Gemäß der vorliegenden Erfindung soll die bekannte Plattform oder der Bindetisch in der Nähe des Schneidetisches so ausgeführt werden, daß die auf dem Bindetisch fertiggestellte Garbe von dem Tisch einfach herabfallen kann, ohne mit dem Hauptantriebsrade in Berührung zu kommen. Um dies zu ermöglichen, muß der Bindetisch so kurz sein, daß zwischen seinem freien Ende und dem Hauptantriebsrade noch genügend Raum verbleibt, um hier die Garbe in der gleichen Stellung, wie sie gebunden ist, ablegen zu können. Hierbei muß die Plattform oder der Bindetisch während der Bildung der Garbe, wenn sich das Getreide ansammelt, an der freien Seite abgeschlossen sein, damit das Getreide, nicht ohne gebunden zu werden, über die Plattform hinabgeschoben wird. Zu diesem Zweck ist ein an sich bekannter Vorhalter (oder mehrere) angeordnet, der während der Bildung der Garbe die Plattform an der offenen Seite abschließt, so daß das durch einen kleinen Elevator zugeführte und durch bekannte Stopfer auf die Plattform geschobene Getreide sich auf derselben anhäuft, bis der Bindeapparat in Wirkung tritt. Nach erfolgtem Binden der Garbe weicht der Vorhalter entweder zurück oder dreht sich, so daß die Garbe von der Plattform herabgeschoben und abgelegt werden kann. Sofort nach erfolgtem Ablegen der fertigen Garbe nimmt der Vorhalter seine ursprüngliche Stellung am Ende der Plattform wieder ein.
Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen die vorliegende Erfindung in einer nur zum Teil schematischen Vorderansicht (Fig. 1) und in einer Aufsicht (Fig. 2).
Die Konstruktion der Getreidemähmaschine wird als bekannt vorausgesetzt. Der Messer-
balken ι erhält seinen Antrieb in bekannter Weise und bewegt sich in seiner Führung, an welche sich der aus dem Transporttuch 2 bestehende bekannte Tisch anschließt. Das abgeschnittene Getreide wird gegen das Band 3 geführt und von diesem dem kleinen Elevator 4 übergeben, dieser bewegt es aufwärts auf die hier zweckmäßig etwas schräg gestellte Bindeplattform 5. Um hierbei ein Zurückfallen des Getreides zu verhindern, sind auf der oberen Welle des Elevators 4, die ihren Antrieb durch Kette und Zwischen-
- gelege von dem Triebrade 6 erhält, an sich bekannte Stopfer 7 in Gestalt von Daumen angeordnet, welche bei ihrer Drehung das von dem Elevator geförderte Getreide abnehmen und auf die Plattform 5 schieben. Diese wird während dieser Arbeitsperiode an ihrem freien Ende durch einen Vorhalter 8 (oder mehrere) abgeschlossen, dessen Form beliebig ist, weshalb sie auf der beiliegenden Zeichnung nur schematisch angedeutet ist. Es häuft sich also auf der Plattform 5 das Getreide an, und sobald die Getreidemenge groß genug ist, tritt der hier ebenfalls nur schematisch angedeutete Garbenbinder 9 in Wirkung und die Garbe wird gebunden. Hierauf weicht der Vorhalter 8 zurück und die Garbe wird von der Plattform 5 herabgeworfen. Dies kann in verschiedenartigster Weise erzielt werden, z. B. durch Verschiebung der Garbenbindenadel 9 oder auch durch Herumschwingen des Vorhalters 8. Die Garbenbindenadel 9 erhält hierbei ihre Bewegung durch das Schubkurbelgetriebe 10, dessen Kurbelrad 11 mittels Kettenrad und Kette sowie Kegelradübersetzung vom Hauptantriebsrade der Maschine angetrieben wird. Der Vorhalter 8 ist mit der Bindenadel durch einen punktiert angedeuteten Rahmen verbunden und wird durch die Zahnräder 12 und 13 bewegt, so daß er mit der Bindenadel sowohl eine drehende wie auch eine gleitende Bewegung machen kann. Da der Kurbelarm am Rade 11 länger ist ale an der Welle der Bindenadel, wie Fig. ι erkennen läßt, so folgt daraus, daß die Bindenadel 9 und mit ihr der Vorhalter 8 sowohl sich drehen wie in dem Rahmen 14 gleiten müssen. Da diese Einrichtung nicht als Teil der vorliegenden Erfindung angesehen wird, so ist auch auf eine ausführliche Darstellung verzichtet. Als das Wesen der Erfindung wird lediglich die hier dargestellte Anordnung der Garbenbindeplattform angesehen, welche das Auswerfen der fertigen Garben innerhalb der Maschine gestattet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Getreidemähmaschine mit Garbenbinder, dessen Bindetisch seitlich vom Schneidetisch angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bindetisch so kurz ist, daß zwischen seinem freien Ende und dem Antriebsrade genügend Raum verbleibt, um das Ablegen der Garbe zwischen dem Bindetisch und dem Antriebsrade zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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