DE177430C - - Google Patents
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- DE177430C DE177430C DENDAT177430D DE177430DA DE177430C DE 177430 C DE177430 C DE 177430C DE NDAT177430 D DENDAT177430 D DE NDAT177430D DE 177430D A DE177430D A DE 177430DA DE 177430 C DE177430 C DE 177430C
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- DE
- Germany
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- piston
- disc
- nail
- nails
- lips
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C3/00—Portable devices for holding and guiding nails; Nail dispensers
- B25C3/002—Portable devices for holding and guiding nails; Nail dispensers nail dispensers with provision for holding and guiding nails
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 177430 .-KLASSE 70β. GRUPPE
CARL SALOMONSON in LUDVIKA, Schweden.
Vorrichtung zum Eintreiben von Reißnägeln mittels eines Druckkolbens.
Zum Zweck, Reißnägel oder ähnliche breitköpfige Zwecken behufs Befestigung von Papierbogen einzutreiben, sind mit einem seitlichen
Griff versehene Vorrichtungen bekannt geworden, die mit der einen Hand an der gewünschten Stelle aufgesetzt werden, worauf
mit der anderen Hand das Eintreiben des Nagels mittels eines kolbenartigen Hammers
erfolgt. Die Nägel sind hierbei im Inneren
ίο der Vorrichtung untergebracht.
Bei diesen Vorrichtungen ist eine Beobachtung, ob ein Nagel schon richtig seinen
Platz unter dem Eintreibkolben eingenommen hat, nicht möglich. Ferner bewirkt ein auch
nur geringes Schräghalten der Vorrichtung, daß auch der Nagel schräg eingetrieben wird.
Mit der den Gegenstand dieser Erfindung
bildenden Vorrichtung sollen diese Übelstände beseitigt werden, indem die Nagelvorrichtung,
mit Füßen versehen, frei steht und durch Druck auf einen senkrechten Griff, der gleichzeitig
den Eintreibkolben bildet, mit nur einer Hand bedient werden kann. Die Nägel, von
denen ein gewisser Vorrat auf einer über den Füßen befindlichen Scheibe, durch deren Mitte
der Druckkolben geht, untergebracht werden kann, gehen durch den offenen Raum unter
der Scheibe, um zur Einstellung unter dem Druckkolben zu gelangen, woselbst sie deut-Hch
sichtbar von federnden Lippen gehalten werden. Sie erhalten hierbei eine derartige
Einstellung, daß sie von dem niedergehenden Kolben stets sicher senkrecht eingetrieben
werden.
Die Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung in Fig. ι im Schnitt,
in Fig. 2 in Seitenansicht, und zwar um
900 zu der Fig. 1 gedreht, und
in Fig. 3 in der Aufsicht.
In der Darstellung sind 1 der Kolben, 2 die Hülse, in der der Kolben auf- und
niederläuft, 3 die Füße und 4 die Scheibe des schemelähnlichen Teiles, in dessen Mitte
die Hülse fest angebracht ist; 5 ist eine Nut und 6 ein Blech, das sich in geneigter Lage
von der Scheibe aus bis ganz nahe an das untere Ende des Kolbens erstreckt. In der
festen Hülse 2 liegt eine Feder 7, die den Kolben gehoben hält. Zwei das untere Ende
des Kolbens umfassende federnde Lippen 8 sind an der Hülse gelenkig befestigt und
werden von Federn 9 zusammengehalten. Die Nut 5 beginnt an beliebiger Stelle der
Scheibe 4, verläuft in ihr spiralförmig oder im Kreise oder in anderer Form um die
Hülse oder den Kolben bis zu der nach vorn hin von einem kleinen Querblech 11 begrenzten
Öffnung 10 der Scheibe und dann weiter in dem von der genannten öffnung der Scheibe
aus abwärts^ehenden Blech 6, an dessen Ende sie ausläuft, so daß der von der Nut abwärts
geführte Reißnagel unter dem Kolben auf die eine wagerechte oder fast wagerechte
Verlängerung der Nut bildenden Lippen 8 auflaufen kann.
Die einzutreibende Anzahl von Reißnägeln legt man einen nach dem anderen in die
Öffnung der Scheibe und schiebt sie einen nach dem anderen durch die Öffnung 10 hinab.
Die Reißnägel gleiten dann von selbst über das Blech unter den Kolben. Die
Länge der Füße 3 ist so bemessen, daß der
Reißnagel zwischen dem Kolben und der Fläche, in die er hineingetrieben werden soll,
den erforderlichen Platz findet, wobei er mit seiner Spitze fast bis an letztere herantritt.
Man stellt die Vorrichtung so auf diese Fläche, daß sich die Reißnagelspitze gerade über dem
Punkt befindet, wo der Nagel sitzen soll. Durch einen kräftigen Druck auf den Kolben
treibt man den Reißnagel in das Reißbrett. Das untere Ende des Kolbens ist am Rande
etwas abgerundet, so daß es zwischen den Lippen 8, 8 hindurchdringen und sie so weit
auseinander bringen kann, daß der Kopf des Reißnagels hindurchgeht, worauf, nachdem
der Kolben sich wieder gehoben hat, die Lippen vermöge ihrer Federung ihre vorige
Lage zum Empfang des nächsten Nagels wieder annehmen. Die Vorrichtung läßt sich offenbar auch zum Eintreiben kleiner,
mit festem Kopf versehener Nägel anderer Art benutzen und kann hierdurch für Tapezierer,
Anstreicher u. a. von großem Nutzen sein.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Eintreiben von Reißnägeln mittels eines Druckkolbens,
unter dem der Nagel von beweglichen Lippen festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung an einer mit Füßen versehenen Scheibe angeordnet ist, so daß der einzutreibende
Nagel sichtbar ist und bezüglich richtiger Einstellung beobachtet werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe mit
einer Sammelrinne für die Nägel versehen ist, die in Verbindung mit dem Einführungsschlitz
steht, der die Nägel zu den am Eintreibende des Kolbens befindlichen federnden Lippen führt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177430C true DE177430C (de) |
Family
ID=441902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177430D Active DE177430C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177430C (de) |
-
0
- DE DENDAT177430D patent/DE177430C/de active Active
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