DE177430C - - Google Patents

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DE177430C
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piston
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nails
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C3/00Portable devices for holding and guiding nails; Nail dispensers
    • B25C3/002Portable devices for holding and guiding nails; Nail dispensers nail dispensers with provision for holding and guiding nails

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 177430 .-KLASSE 70β. GRUPPE
CARL SALOMONSON in LUDVIKA, Schweden.
Vorrichtung zum Eintreiben von Reißnägeln mittels eines Druckkolbens.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Februar 1905 ab.
Zum Zweck, Reißnägel oder ähnliche breitköpfige Zwecken behufs Befestigung von Papierbogen einzutreiben, sind mit einem seitlichen Griff versehene Vorrichtungen bekannt geworden, die mit der einen Hand an der gewünschten Stelle aufgesetzt werden, worauf mit der anderen Hand das Eintreiben des Nagels mittels eines kolbenartigen Hammers erfolgt. Die Nägel sind hierbei im Inneren
ίο der Vorrichtung untergebracht.
Bei diesen Vorrichtungen ist eine Beobachtung, ob ein Nagel schon richtig seinen Platz unter dem Eintreibkolben eingenommen hat, nicht möglich. Ferner bewirkt ein auch nur geringes Schräghalten der Vorrichtung, daß auch der Nagel schräg eingetrieben wird.
Mit der den Gegenstand dieser Erfindung
bildenden Vorrichtung sollen diese Übelstände beseitigt werden, indem die Nagelvorrichtung, mit Füßen versehen, frei steht und durch Druck auf einen senkrechten Griff, der gleichzeitig den Eintreibkolben bildet, mit nur einer Hand bedient werden kann. Die Nägel, von denen ein gewisser Vorrat auf einer über den Füßen befindlichen Scheibe, durch deren Mitte der Druckkolben geht, untergebracht werden kann, gehen durch den offenen Raum unter der Scheibe, um zur Einstellung unter dem Druckkolben zu gelangen, woselbst sie deut-Hch sichtbar von federnden Lippen gehalten werden. Sie erhalten hierbei eine derartige Einstellung, daß sie von dem niedergehenden Kolben stets sicher senkrecht eingetrieben werden.
Die Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung in Fig. ι im Schnitt,
in Fig. 2 in Seitenansicht, und zwar um 900 zu der Fig. 1 gedreht, und
in Fig. 3 in der Aufsicht.
In der Darstellung sind 1 der Kolben, 2 die Hülse, in der der Kolben auf- und niederläuft, 3 die Füße und 4 die Scheibe des schemelähnlichen Teiles, in dessen Mitte die Hülse fest angebracht ist; 5 ist eine Nut und 6 ein Blech, das sich in geneigter Lage von der Scheibe aus bis ganz nahe an das untere Ende des Kolbens erstreckt. In der festen Hülse 2 liegt eine Feder 7, die den Kolben gehoben hält. Zwei das untere Ende des Kolbens umfassende federnde Lippen 8 sind an der Hülse gelenkig befestigt und werden von Federn 9 zusammengehalten. Die Nut 5 beginnt an beliebiger Stelle der Scheibe 4, verläuft in ihr spiralförmig oder im Kreise oder in anderer Form um die Hülse oder den Kolben bis zu der nach vorn hin von einem kleinen Querblech 11 begrenzten Öffnung 10 der Scheibe und dann weiter in dem von der genannten öffnung der Scheibe aus abwärts^ehenden Blech 6, an dessen Ende sie ausläuft, so daß der von der Nut abwärts geführte Reißnagel unter dem Kolben auf die eine wagerechte oder fast wagerechte Verlängerung der Nut bildenden Lippen 8 auflaufen kann.
Die einzutreibende Anzahl von Reißnägeln legt man einen nach dem anderen in die Öffnung der Scheibe und schiebt sie einen nach dem anderen durch die Öffnung 10 hinab. Die Reißnägel gleiten dann von selbst über das Blech unter den Kolben. Die Länge der Füße 3 ist so bemessen, daß der
Reißnagel zwischen dem Kolben und der Fläche, in die er hineingetrieben werden soll, den erforderlichen Platz findet, wobei er mit seiner Spitze fast bis an letztere herantritt. Man stellt die Vorrichtung so auf diese Fläche, daß sich die Reißnagelspitze gerade über dem Punkt befindet, wo der Nagel sitzen soll. Durch einen kräftigen Druck auf den Kolben treibt man den Reißnagel in das Reißbrett. Das untere Ende des Kolbens ist am Rande etwas abgerundet, so daß es zwischen den Lippen 8, 8 hindurchdringen und sie so weit auseinander bringen kann, daß der Kopf des Reißnagels hindurchgeht, worauf, nachdem der Kolben sich wieder gehoben hat, die Lippen vermöge ihrer Federung ihre vorige Lage zum Empfang des nächsten Nagels wieder annehmen. Die Vorrichtung läßt sich offenbar auch zum Eintreiben kleiner, mit festem Kopf versehener Nägel anderer Art benutzen und kann hierdurch für Tapezierer, Anstreicher u. a. von großem Nutzen sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: 2S
1. Vorrichtung zum Eintreiben von Reißnägeln mittels eines Druckkolbens, unter dem der Nagel von beweglichen Lippen festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung an einer mit Füßen versehenen Scheibe angeordnet ist, so daß der einzutreibende Nagel sichtbar ist und bezüglich richtiger Einstellung beobachtet werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe mit einer Sammelrinne für die Nägel versehen ist, die in Verbindung mit dem Einführungsschlitz steht, der die Nägel zu den am Eintreibende des Kolbens befindlichen federnden Lippen führt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT177430D Active DE177430C (de)

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