DE29269C - Herstellung von Schachteln aus Pappe - Google Patents
Herstellung von Schachteln aus PappeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B31B50/60—Uniting opposed surfaces or edges; Taping
- B31B50/68—Uniting opposed surfaces or edges; Taping by stitching, stapling or riveting
Landscapes
- Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
Zusatz zum Patent No. 23045 vom 23. Januar 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. März 1884 ab. Längste Dauer: 22. Januar 1898.
Die Fortbildung der im Patent No. 23045 dargestellten Erfindung besteht zunächst darin,
die zur Vereinigung der Kastenecken zur Verwendung kommenden Klammern in ihrer Form
dahin zu ändern, dafs die Klammerschenkel c c eine zur Klammermitte α concentrische Bogenform
haben, Fig. ia und ib. Das Heften mit einer solchen Klammer geschieht in einer automatisch
sich vollziehenden Operation und zwar derart, dafs zuerst die Klammer nach Mafsgabe
des Winkels der Ecke gebogen wird, worauf dann die concentrischen Schenkel durch die
Ecken der Schachtel getrieben werden und schliefslich die durchgetriebenen Klammerenden
zurückgebogen werden.
Die Erfindung umfafst ferner eine Einrichtung an Heftmaschinen, um die genannte Operation
zu vollziehen.
Zur automatischen Vereinigung der Kastenecken mittelst Klammern von angegebener Form
dient die in Fig. 1 theilweise im Verticalschnitt, in Fig. 2 im Grundrifs und in Fig. 3 in Endänsicht
dargestellte Maschine, in welcher auf dem Träger d die Klammern aufgereiht, von
der Klappe e überdeckt sind und durch Federdruck oder Gewichtszug nach dem Kopfende
der Maschine vortransportirt werden, um einzeln in einen verticalen Kanal zu gleiten, wenn der
Druckstempel in diesem Kanal so weit gehoben ist, dafs die Klammer in den Kanal eintreten
kann.
Der Druckstempel /, welcher durch den Hebel g gehoben und gesenkt wird, umschliefst
einen zweiten Druckstempel h, welcher unter Federdruck steht und nach Mafsgabe der Bahnlänge,
in welchem sein Stift j gleitet, innerhalb des Druckstempels f sich bewegen kann.
Diese Details sind in den Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 genauer zu sehen. Der innere Druckstempel
h trägt an seiner unteren, der Maschine zugekehrten Seite zwei kleine, drehbare Flügel kk
(s. auch Fig. 13, 14 und 15 in vergrößertem
Mafsstabe) in Segmentform. Diese Flügel haben Schlitze, in welche vom Stempel / vorstehende
Stifte eingreifen; dadurch werden, so lange der innere Stempel durch Federdruck, aus dem
Druckstempel / unten vortritt, die Flügel die Stellung Fig. 4 und 6 annehmen, wobei ihre
Unterkanten eine waagrechte Linie bilden.
In dieser Stellung steht der innere Stempel h mit seinen Flügeln k k noch, wenn der Druckstempel
f sich nach unten bewegt und die Flügel auf der geraden Klammer a, welche
vom Stempel in dem verticalen Kanal nach unten geschoben werden, aufliegen. Bei weiterem
Niedergehen des Druckstempels f drückt er die Flügel um ihren Drehpunkt nach unten,
wodurch die Klammer um die auf dem Sattel i aufruhende Kastenecke gebogen wird und wobei die Klammerenden c c in die Kastenwände
eintreten. Diese Stellung ist aus Fig. 9 und 10 ersichtlich, in welchen, wie in Fig. 6 und 8,
α1 αΛ die Kastenwände bezeichnen. Imgleichen
Moment hebt sich in einem Schlitz des Sattels i der oben mit schrägen Kanten versehene Stempel
/ von unten nach oben und biegt die Klammerenden c zurück, woraus die Heftung,
wie Fig. Ii und -12 (auch Fig. 13 des Haupt-Patentes)
zeigen, entsteht. Hierauf geht der Stempel / nach unten, während sich Stempel/ hebt, wobei er mittelst der Stifte in den Flügelschlitzen
die Flügel wieder in die Stellung Fig. 4 und 6 hebt. Der Eintritt der concentrisch
gebogenen Klammerenden wird durch die entsprechende Form am unteren Ende des Klammerkanals, Fig. 6, wesentlich erleichtert
und nebenbei durch diese Klammerendenform der Vortheil erreicht, dafs die Kasten wand nur
rechtwinklig, also nur in der Stärke der. Pappe durchbrochen wird, was bei spitzwinkligem
Durchstechen der Klammern nicht der Fall ist. Der Stempel / wird in einem Schlitz des Sattels i
geführt, so dafs der Sattel selbst als Unterlage der zu bindenden Kastenwände dient. Der
Kopf der Heftmaschine ist an dem Gestell der Maschine so weit vorgerückt, dafs Kasten von
beträchtlicher Tiefe bis auf den Boden an den Kanten zusammengeheftet werden können.
Die Bewegung der Theile erfolgt durch eine (nicht gezeichnete) Trittbewegung, welche durch
Stange m mit dem Bewegungsmechanismus der Maschine verbunden ist. Sie ist an dem um η
drehbaren Theil 0 befestigt, dessen Schlitz zum grofsen Theil excentrisch zum Drehpunkt η
steht; nur der obere Theil des Schlitzes ist concentrisch zu n. Steht 0 in der in punktirten
Linien gezeichneten Stellung, Fig. 1, und geht die Zugstange m durch Trittbewegung nach
unten, so schwingt der Theil ο mit seinem Schlitz und schliefst durch das Gelenk p den
um r drehbaren Hebel g nach unten, wodurch sich die Stempel / und // nach unten bewegen
und die Heftoperation vollziehen. Beim letzten Theil der Schwingbewegung des Schlitzes tritt
das untere Ende des Gelenkes p in den concentrischen Theil des Schlitzes und macht keine
weitere Bewegung. Von diesem Augenblick an drückt Nase s des Theiles 0 gegen die in Führungen
verschiebbare, horizontale Stange t, die den Winkel u dreht, der hierdurch den Stempel
/ hebt, welcher das Zurückbiegen der Klammerenden bewirkt.
Zur genauen Wirkung des Stempels / bezüglich seiner Hubhöhe kann die Stange / an
ihrem Kopf mit einer Stellschraube versehen sein. Es kann diese Stange auch durchschnitten
sein und die gegenüberstehenden Köpfe mit Rechts- und Linksgewinde versehen werden, so
dafs die Stange t durch eine für beide Gewinde gemeinschaftliche Mutter in ihrer Länge für den
angegebenen Zweck genau justirt werden kann. Die Rückbewegung des Theiles 0 kann mit
Hülfe der Feder ζ unter Mitwirkung des Gegengewichtes χ erfolgen.
Claims (3)
1. Zum Zusammenheften von Kastenecken die
Anwendung von Klammern, deren umgebogene Schenkel eine zur Klammermitte concentrische Bogenform haben.
2. Das Verfahren des Zusammenheftens von Kastenecken durch Biegen der Klammer
nach Mafsgabe des Winkels, den die Kastenecke bildet, Einstechen der kreisförmigen
Klammerenden in die zusammenstofsenden Kastenwände und Zurückbiegen der durchgesteckten
Klammerenden in einer automatisch sich vollziehenden Operation.
3. Eine Heftmaschine, gekennzeichnet durch einen Druckstempel/ und einen von diesem
umschlossenen Druckstempel h, welch letzterer an seinem unteren Ende drehbare
Theile k (Flügel) trägt, die von dem Druckstempel f zur Biegung der Klammer α und
zum Einstechen der Klammerenden c niedergedrückt werden, in Combination mit einem
Stempel /, der die eingestochenen Klammerenden zunickbiegt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29269C true DE29269C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=305454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29269D Expired DE29269C (de) | Herstellung von Schachteln aus Pappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29269C (de) |
-
0
- DE DENDAT29269D patent/DE29269C/de not_active Expired
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