DE29269C - Herstellung von Schachteln aus Pappe - Google Patents

Herstellung von Schachteln aus Pappe

Info

Publication number
DE29269C
DE29269C DENDAT29269D DE29269DA DE29269C DE 29269 C DE29269 C DE 29269C DE NDAT29269 D DENDAT29269 D DE NDAT29269D DE 29269D A DE29269D A DE 29269DA DE 29269 C DE29269 C DE 29269C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
plunger
bracket
punch
wings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT29269D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. PEKRUN in Dresden
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE29269C publication Critical patent/DE29269C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/60Uniting opposed surfaces or edges; Taping
    • B31B50/68Uniting opposed surfaces or edges; Taping by stitching, stapling or riveting

Landscapes

  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
Zusatz zum Patent No. 23045 vom 23. Januar 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. März 1884 ab. Längste Dauer: 22. Januar 1898.
Die Fortbildung der im Patent No. 23045 dargestellten Erfindung besteht zunächst darin, die zur Vereinigung der Kastenecken zur Verwendung kommenden Klammern in ihrer Form dahin zu ändern, dafs die Klammerschenkel c c eine zur Klammermitte α concentrische Bogenform haben, Fig. ia und ib. Das Heften mit einer solchen Klammer geschieht in einer automatisch sich vollziehenden Operation und zwar derart, dafs zuerst die Klammer nach Mafsgabe des Winkels der Ecke gebogen wird, worauf dann die concentrischen Schenkel durch die Ecken der Schachtel getrieben werden und schliefslich die durchgetriebenen Klammerenden zurückgebogen werden.
Die Erfindung umfafst ferner eine Einrichtung an Heftmaschinen, um die genannte Operation zu vollziehen.
Zur automatischen Vereinigung der Kastenecken mittelst Klammern von angegebener Form dient die in Fig. 1 theilweise im Verticalschnitt, in Fig. 2 im Grundrifs und in Fig. 3 in Endänsicht dargestellte Maschine, in welcher auf dem Träger d die Klammern aufgereiht, von der Klappe e überdeckt sind und durch Federdruck oder Gewichtszug nach dem Kopfende der Maschine vortransportirt werden, um einzeln in einen verticalen Kanal zu gleiten, wenn der Druckstempel in diesem Kanal so weit gehoben ist, dafs die Klammer in den Kanal eintreten kann.
Der Druckstempel /, welcher durch den Hebel g gehoben und gesenkt wird, umschliefst einen zweiten Druckstempel h, welcher unter Federdruck steht und nach Mafsgabe der Bahnlänge, in welchem sein Stift j gleitet, innerhalb des Druckstempels f sich bewegen kann.
Diese Details sind in den Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 genauer zu sehen. Der innere Druckstempel h trägt an seiner unteren, der Maschine zugekehrten Seite zwei kleine, drehbare Flügel kk (s. auch Fig. 13, 14 und 15 in vergrößertem Mafsstabe) in Segmentform. Diese Flügel haben Schlitze, in welche vom Stempel / vorstehende Stifte eingreifen; dadurch werden, so lange der innere Stempel durch Federdruck, aus dem Druckstempel / unten vortritt, die Flügel die Stellung Fig. 4 und 6 annehmen, wobei ihre Unterkanten eine waagrechte Linie bilden.
In dieser Stellung steht der innere Stempel h mit seinen Flügeln k k noch, wenn der Druckstempel f sich nach unten bewegt und die Flügel auf der geraden Klammer a, welche vom Stempel in dem verticalen Kanal nach unten geschoben werden, aufliegen. Bei weiterem Niedergehen des Druckstempels f drückt er die Flügel um ihren Drehpunkt nach unten, wodurch die Klammer um die auf dem Sattel i aufruhende Kastenecke gebogen wird und wobei die Klammerenden c c in die Kastenwände eintreten. Diese Stellung ist aus Fig. 9 und 10 ersichtlich, in welchen, wie in Fig. 6 und 8,
α1 αΛ die Kastenwände bezeichnen. Imgleichen Moment hebt sich in einem Schlitz des Sattels i der oben mit schrägen Kanten versehene Stempel / von unten nach oben und biegt die Klammerenden c zurück, woraus die Heftung, wie Fig. Ii und -12 (auch Fig. 13 des Haupt-Patentes) zeigen, entsteht. Hierauf geht der Stempel / nach unten, während sich Stempel/ hebt, wobei er mittelst der Stifte in den Flügelschlitzen die Flügel wieder in die Stellung Fig. 4 und 6 hebt. Der Eintritt der concentrisch gebogenen Klammerenden wird durch die entsprechende Form am unteren Ende des Klammerkanals, Fig. 6, wesentlich erleichtert und nebenbei durch diese Klammerendenform der Vortheil erreicht, dafs die Kasten wand nur rechtwinklig, also nur in der Stärke der. Pappe durchbrochen wird, was bei spitzwinkligem Durchstechen der Klammern nicht der Fall ist. Der Stempel / wird in einem Schlitz des Sattels i geführt, so dafs der Sattel selbst als Unterlage der zu bindenden Kastenwände dient. Der Kopf der Heftmaschine ist an dem Gestell der Maschine so weit vorgerückt, dafs Kasten von beträchtlicher Tiefe bis auf den Boden an den Kanten zusammengeheftet werden können.
Die Bewegung der Theile erfolgt durch eine (nicht gezeichnete) Trittbewegung, welche durch Stange m mit dem Bewegungsmechanismus der Maschine verbunden ist. Sie ist an dem um η drehbaren Theil 0 befestigt, dessen Schlitz zum grofsen Theil excentrisch zum Drehpunkt η steht; nur der obere Theil des Schlitzes ist concentrisch zu n. Steht 0 in der in punktirten Linien gezeichneten Stellung, Fig. 1, und geht die Zugstange m durch Trittbewegung nach unten, so schwingt der Theil ο mit seinem Schlitz und schliefst durch das Gelenk p den um r drehbaren Hebel g nach unten, wodurch sich die Stempel / und // nach unten bewegen und die Heftoperation vollziehen. Beim letzten Theil der Schwingbewegung des Schlitzes tritt das untere Ende des Gelenkes p in den concentrischen Theil des Schlitzes und macht keine weitere Bewegung. Von diesem Augenblick an drückt Nase s des Theiles 0 gegen die in Führungen verschiebbare, horizontale Stange t, die den Winkel u dreht, der hierdurch den Stempel / hebt, welcher das Zurückbiegen der Klammerenden bewirkt.
Zur genauen Wirkung des Stempels / bezüglich seiner Hubhöhe kann die Stange / an ihrem Kopf mit einer Stellschraube versehen sein. Es kann diese Stange auch durchschnitten sein und die gegenüberstehenden Köpfe mit Rechts- und Linksgewinde versehen werden, so dafs die Stange t durch eine für beide Gewinde gemeinschaftliche Mutter in ihrer Länge für den angegebenen Zweck genau justirt werden kann. Die Rückbewegung des Theiles 0 kann mit Hülfe der Feder ζ unter Mitwirkung des Gegengewichtes χ erfolgen.

Claims (3)

Patent-AnSprüche:
1. Zum Zusammenheften von Kastenecken die Anwendung von Klammern, deren umgebogene Schenkel eine zur Klammermitte concentrische Bogenform haben.
2. Das Verfahren des Zusammenheftens von Kastenecken durch Biegen der Klammer nach Mafsgabe des Winkels, den die Kastenecke bildet, Einstechen der kreisförmigen Klammerenden in die zusammenstofsenden Kastenwände und Zurückbiegen der durchgesteckten Klammerenden in einer automatisch sich vollziehenden Operation.
3. Eine Heftmaschine, gekennzeichnet durch einen Druckstempel/ und einen von diesem umschlossenen Druckstempel h, welch letzterer an seinem unteren Ende drehbare Theile k (Flügel) trägt, die von dem Druckstempel f zur Biegung der Klammer α und zum Einstechen der Klammerenden c niedergedrückt werden, in Combination mit einem Stempel /, der die eingestochenen Klammerenden zunickbiegt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT29269D Herstellung von Schachteln aus Pappe Expired DE29269C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29269C true DE29269C (de) 1900-01-01

Family

ID=305454

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT29269D Expired DE29269C (de) Herstellung von Schachteln aus Pappe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29269C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH549443A (de) Verfahren und heftapparat zur herstellung von oesenheftklammern im heftapparat einer drahtheftmaschine und zum heften von falzbogen mittels den oesenheftklammern.
DE3139995A1 (de) Klammerheft-geraet
DE29269C (de) Herstellung von Schachteln aus Pappe
EP3137262A1 (de) Heftklammergerät
DE10313924A1 (de) Klammerformungsanordnung in einem Heftapparat
DE128017C (de)
DE259481C (de)
DE307578C (de)
DE82392C (de)
DE636531C (de) Heftgeraet mit selbsttaetiger Klammerbildung
DE616377C (de) Verfahren und Vorrichtung zum maschinellen Heften mit U-foermigen Drahtklammern
DE834403C (de) Heftgeraet
DE46322C (de) Schachtelbeklebmaschine
DE10307097B4 (de) Vorrichtung zum manuellen Zusammenheften eines Stapels von Papierbögen
DE44549C (de) Drahtheftmaschine mit selbstthätiger Klammerbildung
DE53591C (de) Drahtheftmaschine
DE2649345A1 (de) Montagegeraet zum befestigen von abstandhaltern an baustahlarmierungseisen
DE71071C (de) Papiersackmaschine
DE270697C (de)
DE112079C (de)
DE39120C (de) Drahtheftmaschine
DE254956C (de)
DE37625C (de) Briefumschlag - Maschine
DE32621C (de) Drahtheftmaschine mit selbsttätiger Klammerbildung unter Benutzung des Gegenstands des Patentes Nr. 24563
DE573126C (de) Heftmaschine mit Sperrvorrichtung