DE175779C - - Google Patents
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- DE175779C DE175779C DENDAT175779D DE175779DA DE175779C DE 175779 C DE175779 C DE 175779C DE NDAT175779 D DENDAT175779 D DE NDAT175779D DE 175779D A DE175779D A DE 175779DA DE 175779 C DE175779 C DE 175779C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C13/00—Brewing devices, not covered by a single group of C12C1/00 - C12C12/04
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 175779 -■ KLASSE 6 b. GRUPPE
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Ventileinrichtung zur Regelung des Druckes
in einem Warmwassergefäß, das zur Erhitzung des bei der Bierbereitung angewendeten
Wassers dient und auch zur Kondensierung der aus der Würzepfanne entweichenden Dämpfe benutzt werden kann. Ferner
kann in dem Gefäß steriles Wasser von der Außenluft, in der sich schädliche niedere
ίο Organismen befinden, abgeschlossen erhalten
werden.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch das Warmwassergef äß;
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch das Warmwassergef äß;
Fig. 2 ist eine Draufsicht bei abgehobenem Deckel, und
Fig. 3 und 4 zeigen einzelne Teile der Anordnung in größerem Maßstabe.
Der gewölbte Boden α des Gefäßes ist aus Gußeisen hergestellt und mit Füßen versehen,
welche den ganzen Behälter stützen. Mit diesem Boden ist ein Stahlblechmantel b verbunden,
an den sich der Deckel mittels Winkelringe dicht anschließt. Im Boden α befindet
sich ein Rohr d, aus dem der Niederschlag des Wassers, der sich beim Kochen bildet,
entfernt wird. Oberhalb des Bodens sind Hähne e und f angebracht, von denen der
eine den Einlaß und der andere den Auslaß des Dampfes vermittelt. Beide Hähne sind
an die Enden eines Schlangenrohres g angeschlossen, welches in einem gewissen Abstand
vom Boden α liegt und durch welches Heizdampf zur Erhitzung des Wassers geleitet
wird.
Seitlich ist am Mantel b ein Hahn h, welcher mit einem Rohr i zum Ableiten des
warmen Wassers für die verschiedenen Zwecke der Brauerei versehen ist, angeordnet; ferner
ein Thermometer j, ein dicht verschließbares Mannloch, ein Wasserstandanzeiger I und endlich
zur Einführung kalten Wassers ein Hahn m, dessen Stutzen in einen Fülltrichter η
mündet, über den sich der Zulauf hahn ο befindet.
Damit das Wassergefäß keinesfalls über den obersten Rand des zylindrischen Mantels
hinaus gefüllt werden kann, liegt der obere Rand des Fülltrichters genau in der Ebene
des Mantelrandes. Der Fülltrichter besteht aus zwei Kegeln, die mit ihren großen Grundflächen
aneinander stoßen, so daß das Wasser ohne Verlust aus einem oberen Wasserkasten eingefüllt werden kann.
In den Deckel c mündet ein mit Hahn q versehenes Rohr ρ, welches die Verbindung
mit einem auf der Zeichnung nicht ersichtlichen Kochkessel (Würzepfanne) herstellt.
Ferner münden in den Deckel c ein aufrecht stehendes Rohr r und ein Ventil s (Fig. 3).
Das Rohr r vermittelt den Eintritt komprimierter Luft' in das Warmwassergefäß und
ist durch einen Hahn u an die Luftleitung t angeschlossen.
Der Griff ν (Fig. 4) des Hahnes u ruht auf einem Bund χ der Spindel des damit ver-
bundenen Ventils s (Fig. 3), sobald dieses durch den Innendruck geschlossen ist, so daß
das Öffnen des Hahnes u verhindert wird, solange das Ventil s geschlossen ist. Der
Bund χ ist noch an das gabelförmige Ende eines Hebelsy angelenkt, gegen dessen anderes
Ende sich der Griff \ des Hahnes q legt, wenn dieser offen ist, um einem Öffnen
des Ventils s Widerstand zu leisten. Die Fig. 4 zeigt ebenso wie Fig. 1 die Ventileinrichtung
in denjenigen Arbeitsstellungen, die erforderlich sind, wenn das Gefäß mit der Kochpfanne in offener Verbindung steht,
um die der Pfanne entsteigenden Dämpfe in dem Wassergefäß kondensieren zu lassen.
Sobald der Hahn q geschlossen wird, kann sich das Ventil s öffnen und der Griff ν des
Hahnes u ist freigegeben, aber sobald der Druck im Gefäß steigt, schließt sich das
Ventil s von neuem und der Bund χ drückt abermals gegen den Griff v, dessen Drehung
verhindernd. Diese Einrichtung schützt vor ungeschickter Handhabung.
Die Vorrichtung wird noch durch ein Sicherheitsventil w am Deckel c vervollständigt.
Wenn man das heiße Wasser in den Maischbottich befördern will, so läßt man durch
Rohr r Preßluft durch Öffnen des Hahnes u in den Behälter; das Wasser wird alsdann
durch die Leitung i nach dem Öffnen des Hahnes h abgedrückt. Die Preßluft wird
zweckmäßig vorher sterilisiert.
Wenn man den aus der Kochpfanne kommenden Dampf kondensieren lassen will, so
öffnet man den Hahn q, nachdem der Behälter mit kaltem Wasser gefüllt worden ist.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Ventileinrichtung zur Regelung des Druckes in zur Herstellung von sterilem Bier dienenden Warmwassergefäßen und zur Sicherung der Hähne gegen falsche Einstellung, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Deckel des Warmwassergefäßes ein durch den Innendruck sich selbsttätig schließendes Ventil fs) mit seiner Stange (x) gegen den Griff des Hahnes einer Rohrleitung fr) für komprimierte und sterilisierte Luft derart drückt, daß diese Leitung abgesperrt bleibt, solange das Ventil fs) geschlossen ist, und daß die Stange (x) mit einem Hebel (y) verbunden ist, dessen äußerer Arm von dem Griff (%) des Hahnes (q) des die Dämpfe aus der Würzepfanne in das Warmwassergefäß führenden Rohres (p) niedergedrückt wird, wenn diese Leitung (p) offen ist, so daß das Ventil fs) stets geschlossen gehalten wird, wenn die Leitung (p) offen ist. 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE175779C true DE175779C (de) |
Family
ID=440393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT175779D Active DE175779C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE175779C (de) |
-
0
- DE DENDAT175779D patent/DE175779C/de active Active
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