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Vorrichtung zum Stopfen von Zigarettenpapierh-ülsen mit Tabak Die
Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Stopfen von Zigarettenpapierhülsen mit Tabak,
bei der durch einen Bedienungshebel eine über einen Zwischenhebel auf eine rreßplatte
wirkende Kurvenscheibe und ein Tabukausstoßschieber betätigt wird, sowie mit einer
vom bedienungshebel zeitweise betätigten Klemm- und Preigabevorrichtung .ür die
auf einen Rohransatz aufgeschobene Zi/farNttenhü.lse.
Derartige
Vorrichtungen sind beispielsweise durch die deutsche Patentschrift 1 182 122 bekannt.
Bei ihnen wird die 2reßplatte in Auswerfrichtung zwangsläufig betätigt, während
ihr Rückhub von Federn bewirkt wird. Dabei tritt der Nachteil auf, daß die Federn
bei von Tabakresten zugesetzten Preßplattenführungen die Preßplatte nicht mit Sicherheit
in ihre Ausgangslage zurückführen können. Dann hängt die freßplatte in einer
Zwischenstellung fest und macht die Vorrichtung unbrauchbar.
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Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Naeht;e,@l ,zu vermeiden
und eine Stopfvorrichtung zu schaffen,die sicher und zuverlässig arbeitet.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß der die
Tabakpreßplatte betätigende Zwischenhebel mit seiner einen Seite den Freßhub und
mit seiner anderen Seite den Rückhub der Preßplatte erzwingt: Gemäß einem anderen
Merkmal' der Neuerung wird eine vorteilhafte Weiterbildung der Vorrichtung dadurch
erreicht, daß der Zwieohenhebel gegenüber der Tabakpreßf platte mittels einer Langloohführung
geführt ist. Dadurch ist eine kontinuierliche Kraftübertragung gewährleistet. Auch
ist es von Vorteil, daß die Kurvenscheibe mit dem Zwischenhebel über ein Kuppelelement
(,Langloch
und Stift) verbunden ist. J@3mit wird die zwangsl,#iufige
obertragung der bewegen vreiter vervollkormmet. Schließlich ist es auch vorteilhaft,
daß die Kurvenscheibe einerseits mit der riebelrückseite des Zwischen-Nebels zusammenarbeitet
und andererseits eine Lan#-lochführung aufweist, in die ein Stift od. dgl. des Zwischenhebels
verbindunggebend eingreift. Auch dadurch arbeitet die Vorrichtung sicherer und zuverlässiger
als andere.
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Des weiteren begteht eine vorteilhafte Ausgestaltung einer Vorrichtung
zum Stopfen von Zigarettenpabierhülsen mit 12abak der eingangs erwähnten lL't darin,
da ß für L@i@-,@@retten mit und ohne riltermundstück Duz der Vorrichtuiig ein in
den kufschiebebereich einer @ig@_ret°@enh,;Ä_1 se auf einen Rohrstutzen einschwenkbarer
Hebel angeordnet ist, daß dieser Hebel als Doppelhebel ausgebildet ist und daß sein
eines Erde mit zwei Einstellmarken versehen ist und sein Arbeitsende mit dem Rohrstutzen
zusammenarbeitet und daß schließlich der Hebel ein gerilltes Griffende aufweist
und reibungsfixiert am Gehäuseunterteil gelagert sowie gegebenenfalls in dieses
eingelassen ist, Auf diese :leise ist eine Einrichtung geschaffen, durch Irrelche
Zigarettenhülsen mit und ohne filterlnundstück gelt :erden können, indem die entsprechenden
Zigarettenhüls en einmal mehr und einri@l weniger «reit auf den Rohr-:3tutzen aufgeschoben
werden können.
Ein Ausführungebeiapiel der Neuerung ist in der Zeichnung
dargestellt, und zwar;.zeigen:.
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B'ig. 1 die Stopfvorrichtung in perspektivieoher Ansicht Ytg.
2 die Stopfvorrichtung ,im Schnitt nach der Linie iI-II in Pig.
1
Fig. 3 die verschiedenen Hebel der Stopfvorrichtung, fig. 4 einen Zwischenhebel
der Stopfvorrichtung, Pig. 5 einen anderen Zwischenhebel der Stopfvorriohtung, fig.
6 ein Zurvenstüok der ßtopfVorriohtung, Fig. 7 einen aeitliohen
Stellhebel und
Pig. 8 eine Ansicht ähnlich der nach der $ig.
3
mit einem Zwischenhebel nach der Fig. 4. Die Vorrichtung hat einen Gehäuseunterteil
1 und einen auf diesen aufsteckbaren Gehäuseoberteil 2. Der Unterteil 1 ist aus
farblich getöntem und der Oberteil 2 aus glasklarem Kun®tstoff hergestellt.
Der Gehäuaeunterteil 1 ist mit einer schlitzförmigen Ausnehmung 3 versehen, die
von einem um eine Welle 4 schwenkbaren Bedienungehebel 5 durchgriffen wird (vgl.
auch fig. 2). Dieser trägt an seinem aus der Ausnehmung herausragenden, freien Ende
eine drehbewegliche Handhabe 6. Mit der Welle 4 und mit dem Bedienungshebel 5 ist
ein Kurvenstück 7 fest verbunden (vgl. auch fig. 3). Das 7 hat eine
Nase
8 und ein Bogenstück 9, mit denen es mit einem Zwischenhebel 10 zusammenarbeitet,
der auf eine reehtecki!,-,e Freßplatte 11 einwirkt. Die Preßplatte ist-mit einem
Stift 12 versehen, in den der Zwischenhebel 10 mit einem Langloch 13 eingehängt
ist. Ein vorderer Druckbogen des Zwischenhebels trägt die Bezugszahl 14; er liegt
beim Druckhub an der Freßplatte 11 an. Das Kurvenstück 7, der Zwischenhebel 10 und
die Freßplatte 11 liegen in einer gemeinsamen Ebene in dem Gehäuse 1, 2.
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.Auf der Welle 4 ist noch ein Schlepphebel 15 gelagert. Er liegt über
dem Bedienungshebel 5 und ist wie dieser in der Ausnehmung 3 beweglich. Der Bedienungshebel
5 trägt einen Anschlagstift 16, der mit dem Schlepphebel 15 zusammenarbeitet. Der
Schlepphebel 15 ist an seinem freien :ü.de mit einem Langloch 17 versehen, in das
ein Stift 18 eines Tabakausstoßschiebers 19 eingreift, der rechtwinkelig zu der
Tabakpreßplatte 11 im Gehäuse 1, 2 beweglich ist. Diese Verbindung kann jedoch auch
in anderer #deise, z. b. durch einen Zusatzhebel hergestellt werden, wie er in der
deutschen Patentschrift 1 182 122 beschrieben ist.
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biit dem Schlepphebel 15 ist im Bereich der welle 4 ein Ansatz 20
fest verbunden, der mit einem Spiel von etwa >0o an eine Ausnehmung 21 des mit dem
Bedienungshebel 5 gekoppelten Kurvenstücks 7 eingreift.
. In Ausstoßrichtung
des Tabakausstoßsehiebers 19 ist ein Rohrstutzen 25 angeordnet, der mit einer in
den Fig. 3 und 7 angedeuteten, aber sonst nicht näher dargestellten Klemm- und Freigabevorrichtung
versehen ist, mit der eine Zigarettenhülse an der Vorrichtung festgehalten oder
während eines Endhubes des Bedienungshebels 5 von dieser freigegeben wird.
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Wie in den Fig. 3, 5 und 6 zu erkennen ist, sind das Bur,tenstück
7 und der Zwischenhebel 10 noch mit einem Kuppelelement 26, 27 versehen, das aus
einem gebogenen Langloch 26 und einem Stift 27 besteht. Ein Langlochaneatz 28 des
Kurvenstückes 7 ist flacher als das übrige Kurvenstück und übergreift eine flache,
beispielsweise mit einem Fingerfräser hergestellte Ausnehmung 29 des Zwischenhebels
10, ohne eine Begrenzungswand 30 der Aus-' nehmung 29 zu erreichen. Auf diese Weise
können das Kurvenstüok 7 und der Zwischenhebel 10 in einer Ebene liegen und sich
trotzdem übergreifen: Die beschriebene Stopfvorrichtung wirkt wie folgt: Nach dem
Einbringen einer gewissen Tabakmenge und dem Aufstecken einer Zigarettenpapierhülse
auf den Rohrstutzen 25 wird der Bedienungshebel 5 betätigt. Über die Nase 8 des
Kurvenstückes 7 und über den Zwischenhebel 10 wird die Tabakpreßplatte,ll zur Verdichtung
der für eine Zigarette bestimmten Menge Tabak nach rechts bewegt (Fig. 3).
Dabei
schwenkt der Bedienungshebel 5 im Uhrzeigersinn um die welle 4 und sein Anschlagstift
16 erreicht den ächlepphebel 15. Wenn die Tabakpreßplatte 11 ihre in der Fig. 3
rechte Endstellung erreicht hat, läßt das 'bogenförmige Langloch 26 in dem Kurvenstück
7 noch einen Endhub des Bedienungshebels 5 zu, während dem die Klemm- und Freigabevorrichtung
die Zigarettenhülse festhält, bis sie gestopft ist, und sie am Schluß dann ffeigibt.
Dabei gleitet der Langlochansatz 28 über die kusnehmung 29 des Zwischenhebels 10,
ohne daß letzterer einen weiteren Hub macht.
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wird nun der Bedienungshebel 5 wieder in seine Ausgangsstellung zurückgenommen,
so nimmt das mit dem Bedienungshebel 5 fest verbundene Kurvenstück 'T an dieser
Bewegung teil. Nach kurzem Leerhub wird das Kuppelelement 26, 27 zwischen dem Kurvenstück
7 und dem Zwischenhebel 10 wirksam und der Zwischenhebel 10 wird ebenfalls zurückgezogen.
Da außerdem der Zwischenhebel 10 mit der Preßplatte 11 über die Verbindung 12, 13
gekuppelt ist, geht auch die freßplatte in ihre Ausgangsstellung zuruek. Der Rückhub
von Zwischenhebel 10 und Freßplatte 11 wird also zwangsläufig durchgeführt. Dadurch
können Tabakreste, die evtl. in die Gleitschienen der Preßplatte 11 eingedrungen
sind, die 2reßplattenbewegung nicht hemmen und die Stopfvorrichtung arbeitet sicher
und zuverlässig.
In der Fig. 4 ist ein Gabelhebel 23 dargestellt,
der an der Stelle des Zwischenhebels 10 verwendet werden kann; Die Pig. 8
zeigt, wie dieser Qabelhebel 23 in die Stopfvorrichtung eingebaut. ist. Es ist,zu
erkennen, daß auch durch die Gabel eine zwangsläufige Rückführung der Preßplatte
11 gewährleistet ist; dabei. liegt die Gabel einerseits mit ihrem Druckbogen 14
und mit ihrem Langloch 13 an der PreBplatte 11 bzw. an deren Stift@12 fest und andererseits
steht sie mit der Rückseite des Kurvenstückes 7 in Verbindung.
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In der Fig. 7 ist außer einem oben dargestellten waagrechten Schieberteil
3o der Klemm- und Freigabevorrichtung ein kleiner Doppelhebel 31 gezeigt, der zwei
mögliche Stellungen hat. In der einen, mit der Marke 0 bezeichneten Stellung liegt
er mit seinem Arbeitsende 32 an dem Rohrstutzen 25 an und erlaubt dann das Aufschieben
der Zigarettenhüleennur um ein kurzes Stück. Dies ist wichtig, falls Zigarettenhülsen
ohne Filtermundstück gestopft werden sollen. Dabei kann die Hülsenlänge besser ausgenutzt
werden. In der Stellung F gibt der Doppelhebel 31 die Hülse frei: Der Doppelhebel
31 hat ein gerilltes Griffende 33 und ist neben seiner Lagerung allein durch seine
Reibung am Gebäuseunterteii 1 gehalten. Er liegt in einer flachen Vertiefung 34
des Gehäuseunterteils, in die er eingelassen ist. - .
Schließlich
ist in der Fig. 8 noch eine Verstellbarkeit des Kur7enstückes 7 dargestellt, die
aus einem bogenförmigen :Gangloch 35 und einer Feststellschraube 36 besteht, die
im Bedienungshebel 5 verschraubt ist. Sollen Zigarettenpapierhülsen unterschiedlicher
Iängen gestopft werden, so wird nach dem lösen der Feststellschraube 36 das Kurvenstück
7 in bezug auf den Bedienungshebel 5 neu eingerichtet und dann wieder fixiert.