DE1908737B2 - Vorrichtung zur Klemmhalterung einer Farbtube an der Farbzuführung einer Druckmaschine - Google Patents
Vorrichtung zur Klemmhalterung einer Farbtube an der Farbzuführung einer DruckmaschineInfo
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Description
angreift, mit einer Einschiebeöffnung, durch welche io Führung bilden, entlang derer das Mundstück einer
ein Mundstück seitlich relativ zu dieser Klemmbacke neuen Farbtube beim Einsetzen in die Klemmbacke
so eingeschoben werden kann, daß es zum Färb- geführt und verschoben werden kann,
durchlaß koaxial zu liegen kommt, und mit einem Zweckmäßigerweise ist der Fühler mechanisch mit
Klemmbackenbetätigungshebel, mit dessen Hilfe die dem Klemmbackenbetätigungshebel verbunden, so
Klemmbacke eine Klemmbewegung axial in Richtung 15 daß eine Bewegung des Klemmbackenbetätigungsauf
den Farbdurchlaß zu ausführen kann. hebeis in die Klemmstellung zur Folge hat, daß sich
Eine Vorrichtung der vorstehend geschilderten der Fühler zur Ermittlung der Stellung der Tube über
Gattung ist bekannt (britische Patentschrift 655 550). die Mündung der Einschiebeöffnung für das Tuben-Bei
dieser bekannten Vorrichtung ist der die Klemm- mundstück bewegt, backe axial verschiebende Klemmbackenbetätigungs- 20
hebel neben der seitlichen Öffnung angeordnet, die
zum Einsetzen des Farbtubenmundstückes in die
Klemmbacke dient. Die Klemmbacke läßt sich zusammen mit einer eingesetzten Farbtube durch den
Betätigungshebel an den Farbdurchlaß anpressen, 25
ohne daß Gewähr dafür gegeben ist, daß die Tubenmündung sauber auf dem Farbdurchlaß aufliegt.
Es besteht daher stets die Gefahr, daß bei einem
nicht sorgfältigen Einsetzen der Farbtube in die
Klemmbacke die Farbtubenmündung mit dem Färb- 30 liegt, welche mit dem Klemmbackenbetätigungshebel durchlaß nicht exakt fluchtet und daher beim An- derart zusammenwirkt, daß eine Tastbewegung des
hebel neben der seitlichen Öffnung angeordnet, die
zum Einsetzen des Farbtubenmundstückes in die
Klemmbacke dient. Die Klemmbacke läßt sich zusammen mit einer eingesetzten Farbtube durch den
Betätigungshebel an den Farbdurchlaß anpressen, 25
ohne daß Gewähr dafür gegeben ist, daß die Tubenmündung sauber auf dem Farbdurchlaß aufliegt.
Es besteht daher stets die Gefahr, daß bei einem
nicht sorgfältigen Einsetzen der Farbtube in die
Klemmbacke die Farbtubenmündung mit dem Färb- 30 liegt, welche mit dem Klemmbackenbetätigungshebel durchlaß nicht exakt fluchtet und daher beim An- derart zusammenwirkt, daß eine Tastbewegung des
Vorteilhafterweise sind der Fühler und der Klemmbackenbetätigungshebel
einstückig bzw. als fest zusammenhängende Teile ausgebildet.
Schließlich ist gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform vorgeschlagen, daß der Fühlerhebel
L-förmig ausgebildet und am freien Ende eines seiner Schenkel verschwenkbar angelenkt ist, während der
andere Schenkel den eigentlichen Fühler bildet, und daß der eine Schenkel einen bogenförmig gekrümmten
Ansatz besitzt, der oberhalb der Ecke des Fühlers
pressen die Tubenmündung beschädigt wird. Dadurch entsteht nicht nur eine Undichtigkeit in der Farbzuführung,
die zum Auswechseln der Farbtube zwingt, sondern diese Farbtube ist auch auf Grund
der Beschädigung ihrer Mündung für einen weiteren Einsatz unbrauchbar.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Klemmhalterung einer Farbtube mit
Fühlerhebels erreichbar ist.
Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Farbpumpe einer
Matrizenvervielfältigungsmaschine, deren Pumpe mit der erfindungsgemäßen Klemmhalterung versehen ist,
die hier in der Schließstellung gezeigt ist, F i g. 2 eine der F i g. 1 ähnliche Ansicht, bei der
den eingangs geschilderten Merkmalen so auszubil- 40 sich jedoch die Klemmhalterung in der Öffnungsden,
daß ein Anpressen der Farbtubenmündung an stellung befindet, während die übrigen Bauteile aus
den Farbdurchlaß mit der Klemmbacke nur in exakt
fluchtender Lage von Tubenmündung und Farbdurchlaß ermöglicht wird.
fluchtender Lage von Tubenmündung und Farbdurchlaß ermöglicht wird.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch 45
gelöst, daß ein Fühler über die Einschiebeöffnung
bewegbar ist, der wirksam ist, wenn eine Farbtube
nicht vollständig in die Klemmbacke eingeschoben
ist, wobei der Fühler derart mit dem Klemmbackenbetätigungshebel verbunden ist, daß er eine weitere 50 sich jedoch die Klemmhalterung in ihrer Schließ-Bewegung der Klemmbacke in Richtung auf deren stellung befindet, vollständige Klemmstellung verhindert, solange die
teilweise eingeschobene Farbtube nicht vollständig
in die Klemmbacke eingeschoben ist.
gelöst, daß ein Fühler über die Einschiebeöffnung
bewegbar ist, der wirksam ist, wenn eine Farbtube
nicht vollständig in die Klemmbacke eingeschoben
ist, wobei der Fühler derart mit dem Klemmbackenbetätigungshebel verbunden ist, daß er eine weitere 50 sich jedoch die Klemmhalterung in ihrer Schließ-Bewegung der Klemmbacke in Richtung auf deren stellung befindet, vollständige Klemmstellung verhindert, solange die
teilweise eingeschobene Farbtube nicht vollständig
in die Klemmbacke eingeschoben ist.
Bei Betätigung der Vorrichtung gemäß der Erfin- 55 eine verschwenkbar angebrachte und mit einem
dung wird die die Farbtube einsetzende Bedienungs- Schlitz versehene Scheibe 3 mit einem Klemmbackenperson
augenblicklich durch die Blockierung des betätigungshebel 4 gehalten ist. Betätigungshebels auf eine unkorrekte Position der In der Scheibe ist ein bogenförmig gekrümmter
Farbtubenmündung relativ zum Farbdurchlaß auf- Schlitz 5 ausgebildet, durch den eine Schraube 6
merksam. 60 hindurchgreift, die ihrerseits in eine senkrecht beweg-
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform bare Klemmbacke 7 eingeschraubt ist, die in Längsder
Vorrichtung gemäß der Erfindung ist jedoch richtung zur Farbzuführungsleitung 8 hin und her
vorgesehen, daß der Fühler eine Steuerkante besitzt, verschiebbar ist, welche ihrerseits vom Klemmhaltemit
der er im Zuge seiner Bewegung das Mundstück rungsteil 2 nach unten verläuft. In der unteren Waneiner
nur teilweise eingeschobenen Farbtube in die 65 dung der Klemmbacke 7 befindet sich ein Klemmrichtige
Arbeitsstellung schiebt. In diesem Falle
erfolgt somit keine Blockierung des Klemmbackenbetätigungshebels, sondern es erfolgt eine genaue
erfolgt somit keine Blockierung des Klemmbackenbetätigungshebels, sondern es erfolgt eine genaue
Gründen der Einfachheit weggelassen sind,
F i g. 3 eine Unteransicht der Klemmhalterung für die Farbtube in der Stellung gemäß F i g. 2,
F i g. 4 eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Klemmhalterung, wobei sich die Klemmhalterung in ihrer offenen Stellung befindet, und
F i g. 5 eine der F i g. 4 ähnliche Ansicht, bei der
Die F i g. 1 zeigt eine Farbpumpe mit einem Pumpenkörper 1, der eine nach unten gerichtete Halterung
2 für die Klemmvorrichtung aufweist, an der
flansch 11, dessen Oberseite 10 an einer entsprechend ausgebildeten Anlagefläche an der Unterseite des
Mundstückes einer Farbtube od. dgl. angreift.
3 4
Die Scheibe 3 ist am Klemmhalterungsteil 2 durch nehmung bildet. Die zwischen dem Scheibenansatz
eine seitlich vorspringende Erhöhung 9 an der Rück- 16 und dem lappenförmigen Ansatz 17 befindliche
seite der Scheibe 3 gehalten, die in eine entsprechend Kante 15 ist dabei entsprechend der Darstellung der
ausgebildete Ausnehmung in der Vorderwand des Fig. 3 abgerundet. Durch diese Anordnung wird
Klemmhalterungsteiles 2 eingreift. Die Krümmung 5 eine Führung für das Mundstück einer Farbtube
des Schlitzes 5 ist derart gewählt, daß der Abstand erreicht, so daß diese einfach in die zur Aufnahme
zwischen der Achse der Erhöhung 9 und dem Punkte des Mundstückes bestimmte Ausnehmung eingeführt
am einen Ende des Schlitzes 5 größer ist als der werden kann. Wenn der Betätigungshebel 4 nach
Abstand zwischen der Achse der Erhöhung 9 und unten bewegt und damit in seine in F i g. 1 ver-
dem Punkt B am anderen Ende des bogenförmig io anschaulichte Stellung gebracht wird, bewegt sich der
gekrümmten Schlitzes (siehe Fig. 2). Durch diese lappenförmige Ansatz 17 und der Ansatz 16 über die
Anordnung wird erreicht, daß bei einer entgegen dem Öffnung der zur Aufnahme des Tubenmundstückes
Uhrzeigersinn vor sich gehenden Drehung der bestimmten Ausnehmung und schieben dabei das in
Scheibe3 aus der in Fig. 1 veranschaulichten Stel- die Öffnung gebrachte Mundstück einer Farbtube in
lung die genau in den Schlitz 5 eingreifende 15 seine Arbeitsstellung, in der das Farbtubenmundstück
Schraube 6 nach unten verschoben wird und dabei konzentrisch zum unteren Ende des Farbdurchlasses 8
die Klemmbacke 7 mitnimmt. zu liegen kommt.
Die F i g. 2 veranschaulicht die untere Stellung der Wenn die Klemmbacke 7 im Zuge des Klemmvor-Klemmbacke
7, bei welcher sich der Klemmbacken- ganges nach oben bewegt wird, wird auch die Farbbetätigungshebel
4 für die Scheibe 3 in seiner ange- 20 tube nach oben geschoben, da die Anlagefläche an
hobenen Stellung befindet. Entsprechend der Dar- der Unterseite des Mundstückes der Farbtube mit der
stellung dieser Figur hat sich die Klemmbacke 7 Mundstückanlagefläche 10 des Flansches 11 zur Andabei
in bezug auf die Farbzuführung 8 so weit nach lage gelangt. Dabei wird das Mundstück der Tube
unten verschoben, daß der Raum zwischen dem an das untere Ende der Farbzuführung 8 angedrückt,
unteren Ende der Leitung 8 und der Oberfläche 10 25 Die handelsüblichen Farbtuben besitzen jeweils eine
des Klemmflansches 11 größer ist, als dies bei der elastische Beilagscheibe, welche in den oberen Teil
Darstellung nach F i g. 1 der Fall war. des Mundstückes eingesetzt ist und eine Anlage-
Die Schraube 6 besitzt einen Flachkopf 6 a mit fläche oder Sitz bildet, gegen den sich die Unterseite
verhältnismäßig großem Durchmesser, welcher an der Farbzuführung 8 schlüssig anlegen kann, womit
seiner Unterseite an einer Flachfeder 12 anliegt, die 30 eine luftdichte Abdichtung zwischen der Farbtube
im wesentlichen parallel zur Ebene der Scheibe 3 und der Farbzuführung 8 erreichbar ist.
angeordnet ist und an ihrem einen Ende eine Zunge Wie aus der Darstellung der F i g. 1 und 2 deutlich
13 aufweist, die in einen Schlitz eingreift, der in wird, wird bei einer Verdrehung der Scheibe 3
einem am Pumpenkörper ausgebildeten Ansatz 14 zwischen den Stellungen gemäß F i g. 2 und F i g. 1
vorgesehen ist. Die Feder 12 bewirkt dabei ein An- 35 nicht nur die Klemmbacke 7 angehoben, sondern es
drücken der Scheibe 3 an die Halterung 2. Gleich- wird gleichzeitig auch die Flachfeder 12 nach oben
zeitig ist diese Feder etwas nach innen gekrümmt, gedrückt, so daß die Zunge 13 noch weiter in den
so daß das Mittelteil der Feder fest an der Vorder- im Ansatz 14 ausgebildeten Schlitz eindringt,
seite der Scheibe 3 anliegt und eine Reibung erzeugt, Die F i g. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung
welche einer Verdrehung der Scheibe 3 entgegen- 40 einer anderen Ausführungsform einer Farbtuben-
wirkt. Dies hat zur Folge, daß, wenn sich die Klemm- klemmhalterung mit einem Betätigungshebel 21 für
backe 7 in ihrer angehobenen Stellung befindet und die Klemmhalterung, welcher durch zwei Schrauben
die Scheibe 3 so weit gedreht worden ist, daß sie die 20 schwenkbar gelagert ist, die in den oberen Teil
in Fig. 1 gezeigte Stellung einnimmt, einer nach des Klemmkörpers eingreifen und frei durch ent-
unten gerichteten Bewegung der Klemmbacke 7 ein 45 sprechende Laschen 22 des Betätigungshebels 21
Widerstand entgegengesetzt wird. Durch diese An- hindurchgeführt sind. In ihrem unteren Teil sind die
Ordnung wird einmal eine »geometrische Hemmung« Laschen 22 an ihrer Innenseite jeweils mit Aus-
durch das Zusammenwirken des Schlitzes 5 mit der nehmungen 5' versehen, die in etwa dem Schlitz 5
Schraube 6 erzielt und zum anderen kommt noch die aus dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel ent-
von der Feder erzeugte Reibung hinzu, um ein 50 sprechen und mit entsprechenden Stiften 6' zusam-
unbeabsichtigtes Öffnen der Klemmhalterung zu menwirken, welche an dem verschiebbaren unteren
unterbinden. Klemmteil bzw. der Klemmbacke 24 angebracht sind.
Die in Fig. 3 gezeigte Unteransicht dient zur Ein Fühlerhebel 23 ist mit einer Schraube 25 an
besseren Veranschaulichung der genauen Form des der Vorderseite des unteren, verschiebbaren Klemm-Betätigungshebels
4, welcher fest mit der Scheibe 3 55 teiles derart schwenkbar gehalten, daß er über die
zusammenhängend ausgebildet ist. Wie aus dieser vordere Einschiebeöffnung des verschiebbaren
Figur deutlich wird, besitzt der bogenförmig ge- Klemmkörpers verschwenkt werden kann. Dieser
krümmte Betätigungshebel 4 eine im wesentlichen Fühlerhebel 23 ist L-förmig ausgebildet und besitzt
rechteckige Form, wobei er eine Fläche aufweist, auf eine abgerundete Kante 26, durch die eine Farbtube
die die Kräfte in Angriff gebracht werden können, 60 sanft an Ort und Stelle gedrückt werden kann, wenn
mit denen die Scheibe 3 beim Einschieben einer diese nur halb in die Ausnehmung eingeführt worden
Farbtube in eine Drehbewegung versetzt werden ist, bevor der Klemmmechanismus betätigt wurde,
kann. Des weiteren besitzt die Scheibe 3 einen als In der Öffnungsstellung gemäß Fig. 4 befindet sich
Fühler ausgebildeten Ansatz 16 mit einem senkrecht die abgerundete Ecke 27 des Fühlerhebels 23 dabei
dazu verlaufenden lappenförmigen Ansatz 17, der 65 unmittelbar unterhalb der unteren Kante 28 der ententsprechend
der Darstellung der F i g. 2 und 3 eine sprechenden Lasche 22 des Betätigungshebels 21, von
Fortsetzung der Seitenwand 18 der Klemmbacke 7 der sie beim Schließen der Klemmhalterung gleitend
der zur Aufnahme des Mundstückes dienenden Aus- im Uhrzeigersinn verschoben wird, wodurch der
Fühlerhebel 23 über die Klemmbacke 24 geschwenkt wird. Außerdem besitzt der Fühlerhebel 23 einen
bogenförmig gekrümmten, nach oben gerichteten Ansatz 29 mit einer Spitze 29', die oberhalb der
oberen Kante 30 der entsprechenden Lasche 22 zu liegen kommt. An dem bogenförmig gekrümmten
Ansatz 29 ist außerdem ein zu ihm senkrecht stehender Stift 31 angebracht, der in F i g. 5 besser erkennbar
ist. Wie aus F i g. 5 hervorgeht, wirkt dieser Stift 31 mit einem im Betätigungshebel 21 vorgesehenen
Führungsschlitz 32 beim Öffnen der Klemmhalterung zusammen.
Bei der Lösebewegung der Klemmbacke 24 trifft die obere Kante 30 der Lasche 22 auf die nach unten
ragende Spitze 29' des Fühlerhebels 23 auf und bewirkt eine Verschwenkung des Fühlerhebels 23
entgegen dem Uhrzeigersinn. Das bedeutet also, daß sich der Stift 31 entsprechend der Darstellung der
F i g. 5 nach links verschiebt, bis sich die obere Kante
30 der Lasche 22 über die Spitze 29' schiebt und damit kein weiteres Drehmoment mehr auf den
Fühlerhebel 23 ausübt. Inzwischen fluchtet der Stift
31 jedoch bereits mit der Mündung des Schlitzes 32, so daß bei einer weiteren Verschwenkung des Betätigungshebels
21 die untere Kante des Schlitzes 32 nach links oben gegen den Stift 21 drückt und damit
diesen Stift so lange weiter nach links schiebt, bis die in Fig. 4 gezeigte Stellung erreicht ist.
Die in den F i g. 4 und 5 wiedergegebene Ausführungsform der Erfindung besitzt gegenüber der
Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 3 noch den Vorteil, daß bei der zweiten Ausführungsform nicht
die Notwendigkeit besteht, daß das Bedienungspersonal beim Betrieb einer derartigen Vorrichtung seitlich
mit der Hand in diese hineingreifen muß.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Klemmhalterung einer Farbtube an der Farbzuführung einer Druckmaschine,
bei der die Halterung einen Farbdurchlaß aufweist, der mit der Farbzuführung in Verbindung
gebracht werden kann, sowie mit einer seitlich offenen Klemmbacke, welche zum Farbdurchlaß
axial verschiebbar ist und eine nach innen gerichtete Rippe besitzt, mit der sie an der Unterseite
eines Ansatzes eines Farbtubenmundstückes angreift, mit einer Einschiebeöffnung, durch welche
ein Mundstück seitlich relativ zu dieser Klemmbacke so eingeschoben werden kann, daß es zum
Farbdurchlaß koaxial zu liegen kommt, und mit einem Klemmbackenbetätigungshebel, mit dessen
Hilfe die Klemmbacke eine Klemmbewegung axial in Richtung auf den Farbdurchlaß zu ausführen
kann, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fühler (16, 23) über die Einschiebeöffnung
bewegbar ist, der wirksam wird, wenn eine Farbtube nicht vollständig in die Klemmbacke
(7, 24) eingeschoben ist, wobei der Fühler derart mit dem Klemmbackenbetätigungshebel
verbunden ist, daß er eine weitere Bewegung der Klemmbacke (7, 24) in Richtung auf deren vollständige
Klemmstellung verhindert, solange die teilweise eingeschobene Farbtube nicht vollständig
in die Klemmbacke eingeschoben ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (16) eine Steuerkante
(15) besitzt, mit der er im Zuge seiner Bewegung das Mundstück einer nur teilweise eingeschobenen
Farbtube in die richtige Arbeitsstellung schiebt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (16) eine Fläche
(17) besitzt, die quer zur Bewegungsebene des Fühlerhebels derart verläuft, daß diese Fläche (17)
in der Öffnungsstellung der Klemmbacke (7) eine Fortsetzung einer Wandung (18) der Einschiebeöffnung
für das Mundstück bildet, so daß die Fläche (17) und die Wandung (18) zusammen eine Führung bilden, entlang deren das Mundstück
einer neuen Farbtube beim Einsetzen in die Klemmbacke (7) geführt und verschoben werden
kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (16) mechanisch mit
dem Klemmbackenbefestigungshebel (4) verbunden ist, so daß eine Bewegung des Klemmbackenbetätigungshebels
in die Klemmstellung zur Folge hat, daß sich der Fühler zur Ermittlung der Stellung
der Tube über die Mündung der Einschiebeöffnung für das Tubenmundstück bewegt.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fühler (16) und der Klemmbackenbetätigungshebel (4) einstückig bzw. als fest zusammenhängende
Teile ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlerhebel (23) ein
schwenkbar an der axial verschiebbaren Klemmbacke (24) angebrachter Hebel ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlerhebel (23) L-förmig
ausgebildet und am freien Ende eines seiner Schenkel verschwenkbar angelenkt ist, während
der andere Schenkel (23) den eigentlichen Fühler bildet, und daß der eine Schenkel einen bogenförmig
gekrümmten Ansatz (29) besitzt, der oberhalb der Ecke (27) des Fühlers liegt, welche mit
dem Klemmbackenbetätigungshebel (21) derart zusammenwirkt, daß eine Tastbewegung des Fühlerhebels
(23) erreichbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbackenbetätigungshebel
(21) eine Kante (28) besitzt, welche am Fühlerschenkel derart zur Anlage bringbar ist,
daß eine gleitende Bewegung beim Schließen stattfindet, während der Klemmbackenbetätigungshebel
(21) mit dem bogenförmig gekrümmten Ansatz (29) derart zusammenwirkt, daß eine gleitende
Bewegung nach oben beim Öffnen der Klemmhalterung stattfindet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbackenbetätigungshebel
(21) einen Führungsschlitz (32) besitzt, der an einem Stift (31) auf dem bogenförmig gekrümmten
Ansatz (29) angreift, so daß das Zusammenwirken der Kante (30) mit dem Ansatz (29) unterstützt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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