DE170378C - - Google Patents

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DE170378C
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crank
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/02Milking machines or devices with mechanical manipulation of teats

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
170378 KLASSE 45 g·.
GEORGE HUTCHINSON in SEATOUN B.WELLINGTON, Neu-Seeland.
Aufhängevorrichtung für die Melkvorrichtung von Melkmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1904 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung für die Melkvorrichtung" von Melkmaschinen, bei der der die MeIkvorrichtung tragende Rahmen rasch unter regelbarer Spannung an das Euter angelegt oder von demselben abgehoben werden kann, wodurch eine raschere und bequemere Bedienung des Melktieres ermöglicht wird, als dies bis jetzt der Fall war. Die bekannten
ίο Vorrichtungen bestehen aus einem Hängearm und zwei Querarmen, die durch Federdruck gegen den Hängearm bewegt werden und so den Leib der zu melkenden Kuh fest umschließen. Beim Anlegen bezw. Lösen dieser Vorrichtung muß der eine Querarm mittels Zahnstangentriebes auf dem Hängearm verschoben, also gehoben oder gesenkt werden. Demgegenüber wird bei der neuen Vorrichtung durch den Zahnstangentrieb nur eine ungefähre Einstellung bewirkt, während das feste Anliegen bezw. schnelle Lösen der Vorrichtung durch Spannen oder Entspannen der bekannten, den Querarm gegen den Hängearm drückenden Feder mittels einer Spann- kurbel erzielt wird. Eine Ausführungsform der Vorrichtung ist durch die Fig. 1 und 2 in Ansicht und in Draufsicht veranschaulicht.
Die Melkvorrichtung wird von dem zu
melkenden Tiere durch eine Stange 11 getragen, welche an ihrem unteren Ende einen Querarm 12 trägt. An dem oberen Ende der Stange 11 ist eine einstellbare Hülse 13 angeordnet, an der ein Querarm 14 angelenkt ist. Dieser Arm 14 trägt einen mittels Lappen 15 um einen Zapfen 16 drehbar angeordneten, auf dem Rücken des Tieres liegenden Sattel 17. An dem Ende des Armes 14 ist eine Feder 18 mit regelbarer Spannung befestigt, an die sich ein über eine Rolle 19 geführtes Seil 20 anschließt, das mit dem Zapfen einer Spannkurbel 21 ver-. bunden ist. Letztere ist an einer Hülse 22 angelenkt und diese hängt durch ein Verbindungsstück 23 mit der früher erwähnten Hülse 13, mit welcher sie längs der Stange 11 gleitet, zusammen. Die Stange 11 ist an ihrem oberen Ende als Zahnstange ausgebildet und kann durch eine in der Hülse 13 gelagerte, von einer Kurbel 24 betätigte Schnecke 25 bewegt werden. Zur Begrenzung der die Spannung der Feder 18 beeinflussenden Bewegung der Kurbel 21 nach der einen Richtung dient der an der Hülse 22 vorgesehene Anschlag 26.
Die Benutzung dieser Aufhängevorrichtung geschieht auf folgende Weise: Die Entfernung der beiden Arme 14 und 12 voneinander wird durch Verschiebung der Hülse 13 vermittels der Schnecke 25 dem zu melkenden Tiere angepaßt. Der Sattel 17 wird zum festen Anliegen auf den Tierrücken gebracht; indem die Spannung der Feder 18 durch Drehung der Kurbel 21 im Sinne des Uhrzeigers erhöht wird. Die Vorrichtung kann
von einem Tier auf das andere übertragen werden, ohne daß die Länge des Seiles geändert zu werden braucht.
Es ist ersichtlich, daß nach Einstellung der Vorrichtung an dem zu melkenden Tiere durch Schwenken der Kurbel in einem Sinne der Zitzenpressenrahmen unter Spannung an das Euter angelegt wird, während nach Verdrehung der Kurbel im anderen Sinne das ίο Seil 20 nachläßt, wodurch der Zitzenpressenrahmen von dem Euter sich entfernt, worauf die ganze Vorrichtung leicht entfernt werden kann.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch: Aufhängevorrichtung für die Melkvorrichtung von Melkmaschinen mit einem durch Federkraft gespannten Gestänge, dadurch gekennzeichnet, daß die den oberen Querarm gegen den Hängearm drückende Schraubenfeder durch ein an ihrem Ende angreifendes Seil mit einer Spannkurbel (21) verbunden ist, zum Zwecke, durch einfaches Umlegen derJ Kurbel ein festes Anliegen oder ein schnelles Lösen der Aufhängevorrichtung zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    SERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDROCKEREi.
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