DE100178C - - Google Patents

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DE100178C
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belt
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pulley
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/24Equipment for mounting belts, ropes, or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ KLASSE 47: Maschinenelemente.
Riemenaufieger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1897 ab.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Riemenaufleger ist auf der Zeichnung in
Fig. 1 in Oberansicht,
Fig. 2 in Seitenansicht und
Fig. 3 in Stirnansicht dargestellt.
Fig. 4 zeigt den Aufleger in Ansicht von oben, nachdem der obere Theil gegen den unteren um 90 Grad nach oben gedreht ist.
Fig. ι a ist eine Seitenahsicht der Führungsstange nebst dem oberen Theil des Handgriffes.
Fig. 5 stellt eine etwas veränderte Ausführung des Riemenauflegers dar, während
Fig. 6 bis 10 die Anwendung des Riemenauflegers in seinen verschiedenen Stellungen veranschaulichen.
Auf das eine Ende einer Führungsstange a ist eine mit Seitenlappen a2 a- versehene Büchse mittels einer Schraube α3 festgestellt. Die Seitenlappen a2 dienen als Lager für die Achse b -eines T-Stückes c, dessen nach oben gerichteter Schenkel c1 einen Bolzen d trägt. Auf diesem ist der Mitnehmer e el lose befestigt, dessen beide Backen durch die auf dem Bolzen sitzende Feder/ mittels einer Flügelmutter stets gegen einander gehalten werden. Dieser Mitnehmer, dessen Backen am hinteren Ende fest auf einander liegen, dient zur Aufnahme des aufzulegenden Riemens und erhält zu diesem Zwecke an seinem vorderen Ende eine entsprechende Aussparung e2.
Auf dem einen Backen e ist eine Kappe g befestigt, die bis zur äufseren Kante des anderen Backens e1 reicht und einen Winkel h besitzt, dessen einer Schenkel so weit vorsteht, dafs er beim Drehen des Mitnehmers um seinen Zapfen gegen das vorstehende Ende der Achse b anstöfst.
Wird der Riemen, statt von links nach rechts, von rechts nach links aufgeworfen, so mufs diesem entsprechend der Winkel h auf die entgegengesetzte Seite der Kappe g gesetzt werden, zu welchem Zweck der Winkel mittels eines Bügels g1 an der Kappe lösbar festgehalten wird.
Während der Backen e des Mitnehmers mit der Kappe g fest verbunden ist, kann der andere Backen e1 infolge der auf ihn einwirkenden Feder / von dem Backen e etwas entfernt werden, um so die Maulweite des Mitnehmers auch für dickere Riemen benutzen zu können.
Soll mittels dieser Vorrichtung ein Riemen aufgeworfen werden, so bringt man den Riemen zwischen die beiden Backen des Mitnehmers (Fig. 6 und 7) und führt letzteren mit seinem festen Backen gegen den Rand der sich drehenden Scheibe, auf welche der Riemen aufgeworfen werden soll (Fig. 8). Nun führt man den Mitnehmer nebst Riemen entsprechend der Drehung der Scheibe mit dieser nach oben (Fig. 9) und weiter nach links, wobei der Mitnehmer durch die Drehung derselben mitgenommen und dadurch eine Drehung um seine Achse machen wird. Sobald nun bei dieser Drehung der Winkelarm h mit seiner unteren Kante über die Büchse gelangt, wird der Mitnehmer auch noch eine Drehung um seinen Zapfen d in der Pfeilrichtung in Fig. 4 machen und so von der Riemscheibe heruntergedreht,
so dafs nunmehr nur noch der Riemen auf der Riemscheibe verbleibt. Die Führungsstange α wird mittels des Schlitzes al an dem Kopf eines passend langen Handgriffes i mit Bolzen und Mutter i1 befestigt, wobei diese Befestigung derart sein mufs, dafs ein Verstellen von Führungsstange und Handgriff möglich ist.
Bei der in Fig. 5 dargestellten VoFrichtung wird als Lager statt der beiden Lappen a2 a2 ein Rohrstück r benutzt und der Zapfen d rechtwinklig gebogen, so dafs er sowohl als Achse für die eine wie auch als Zapfen für die zweite senkrecht zur ersten erfolgende Drehung dient.
Der Riemenaufleger zeichnet sich durch seine überaus einfache Gestalt sowie durch seine sichere Wirkungsweise und leichte Handhabung vor bisher bekannten Auflegern aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Riemenaufleger, dadurch gekennzeichnet, dafs der den Riemen haltende Mitnehmer, zwischen dessen Backen e e1 der Riemen federnd gehalten wird, so gelagert ist, dafs er zunächst eine Drehung um eine parallel zur Scheibenachse liegende Achse b und dann auch noch eine Drehung um einen hierzu rechtwinkligen Zapfen d ausführen kann, um beim Führen des Auflegers gegen den Rand der Riemscheibe und mit dieser in der Drehrichtung nach oben das Auflaufen des Riemens und das selbsttätige Freigeben des Auflegers zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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