DE169960C - - Google Patents

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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/02Output mechanisms with visual indication, e.g. counter drum

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  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung für Registrierkassen mit mehreren Geldbehältern oder Schubladen, deren jede von einem der Verkäufer zu benutzen ist. Der Zweck der neuen Vorrichtung besteht darin, in sicherer Weise zu verhindern, daß ein Verkäufer ohne die Gefahr einer Entdeckung den Geldbehälter eines anderen Verkäufers öffnen kann. Zu diesem Zweck werden gemäß vorliegender Erfindung beim öffnen der verschiedenen Geldbehälter verschiedenfarbige Signale durch Beleuchtung oder Durchleuchtung sichtbar gemacht. Jeder Verkäufer kann daher, auch wenn er sich nicht in der Nähe der Kasse befindet, bei Benutzung der Kasse durch einen anderen Verkäufer durch einen Blick auf das erschienene Farbensignal, das auf große Entfernungen hin unterschieden werden kann, sich davon überzeugen, welcher Geldbehälter geöffnet worden ist.
Durch die neue Anzeigevorrichtung ist ferner eine Kontrolle durch den Käufer darüber ermöglicht, ob der Verkäufer die Kasse richtig handhabt. Wird jeder Verkauf er mit einem farbigen Abzeichen, wie Knopf, Rosette o. dgl., versehen, das hinsichtlich der Farbe mit dem Signal übereinstimmt, das beim öffnen des zu dem Verkäufer gehörenden Geldbehälters erscheint, so kann der Käufer durch Vergleich des Verkäuferabzeichens mit dem erschienenen Farbensignal feststellen, ob die Kasse richtig gehandhabt worden ist.
Die neue Vorrichtung ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. . . ;
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Kasse.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Kasse nach 2-2 in Fig. i.
Fig. 3 zeigt einen Tastenriegel.' Fig. 4 zeigt eine Schublade in Oberansicht.
Fig. 5 ist eine Oberansicht der Anzeigerahmen.
Fig. 6 ist eine Einzelheit des Kassengetriebes.
Die dargestellte, mit der neuen Vorrichtung versehene Kasse ist mit auf einer Welle 2 (Fig. 2) drehbaren Registrierrädern 1 versehen, die an ihrem Umfang Gruppen von Ziffern von ο bis 9 besitzen. Die Registrierräder ι werden durch Klinken 3 (Fig. 2) angetrieben, die an auf der Welle 2 drehbaren Hebeln 4 angelenkt sind. Die Hebel 4 werden andererseits durch übereinander liegende Hilfsrahmen 5 (Fig. 1) angetrieben. Jeder Hilfsrahmen 5 ist mit einem abgestuften Sektor 6 (Fig. 2) versehen, der mit den Schaftenden der Tasten 7 so zusammenwirkt, daß die Hilfsrahmen 5 in den Werten der niedergedrückten Tasten entsprechenden Stellungen angehalten werden.
Nachdem die Hilfsrahmen 5 in der beschriebenen Weise eingestellt worden sind, werden sie in ihre obere Normalstellung durch einen Hauptantriebsrahmen 8 zurückgebracht, der auf der Welle 2 drehbar und ungefähr in seiner Mitte mit einem ebenfalls auf der Welle 2 drehbaren, unter alle Hilfsrahmen 5 sich erstreckenden Hebel 8a verbunden ist. Der Hauptrahmen 8 ist an jedem Ende mit einem aufwärts gerichteten, starren Arm 9 (Fig. 2) versehen. Jeder dieser Arme trägt eine Rolle 10, und beide Rollen 10 wirken
mit Hubarmen 11 zusammen. Die Hubarme
11 sind an den Enden eines Rahmens 12 angebracht, der an jedem Ende bei 13 am Kassengestell drehbar ist. Die Arme des Rahmens 12 erstrecken sich durch Schlitze in der Vorderwand des Kassengehäuses und sind durch eine als Handgriff dienende Querstange 14 miteinander verbunden. Hierdurch kann der Rahmen 12 von Hand angetrieben werden, um den Hauptrahmen 8 aufwärts zu bewegen, nachdem dieser, wie weiter unten beschrieben, freigegeben und zum Fallen gebracht ist.
Die Hubarme 11 sind so angeordnet, daß sie beim Niederdrücken des Rahmens 12 die Arme 9 heben und darauf noch ein gewisses Stück sich frei bewegen können, um die Tastenriegel nach dem vollständigen Heben des Hauptrahmens 8 und vollendeter Registrierung anzutreiben. Zu diesem Zweck ist jeder Arm-11 an seinem oberen Ende mit einem konzentrischen Teil na versehen. Nachdem die Arme 9 vollständig gehoben worden sind, bewegen sich die konzentrischen Teile na unter den Rollen 10 vorwärts, ohne die Arme 9 weiter zu bewegen.
Der Rahmen 12 wird in der Normalstellung (Fig. 2) durch einen am Kassengestell drehbaren Sperrhebel 15 gesichert, der mit einer Sperrnase 16 und einem segmentförmigen Ansatz 17 versehen ist. Die Nase 16 greift über einen Stift 18 des Rahmens 12 und hält letzteren dadurch in niedergedrückter Lage. Wird jedoch die Sperrklinke 15 nach hinten gedrückt, so wird der Rahmen 12 freigegeben und kann mit seinem vorderen Ende sich heben. Die Aufwärtsbewegung des Rahmens
12 wird anfangs durch auf den Zapfen 13 des letzteren sitzende Federn 19 bewirkt, die einerseits gegen diesen Rahmen und andererseits gegen feststehende Stifte 20 des Kassengestells wirken. Nach dieser geringen Anfangsbewegung des Rahmens 12 werden die Rollen 10 nicht mehr durch die konzentrischen Kanten 1 ia der Arme II gestützt. Der Hauptrahmen 8 wird daher freigegeben und kann sich abwärts bewegen. Bei der Abwärtsbewegung des Rahmens 8 bewegen sich die Arme 9 nach hinten, und durch die gegen die vorderen Kanten der Arme 11 wirkenden Rollen 10 wird der Rahmen 12 vollständig gehoben. Beim Aufwärtssteigen des Rahmens 12 gleitet der Stift 18 an der Kante des gekrümmten Armes 17 entlang, so daß die Sperrklinke 15 zu einem weiter unten beschriebenen Zweck in ausgerückter Stellung gehalten wird.
Nachdem die Teile in die oben beschriebenen Stellungen gebracht worden sind, ergreift der Verkäufer die Stange 14 des Rahmens 12 und drückt letzteren nieder.
Hierdurch drücken die Arme 11 die Rollen 10 mit den Armen 9 aufwärts, so daß der Hauptrahmen 8 in die Normalstellung zurückbewegt wird. Gelangt der Rahmen 12 in die unterste Normalstellung, so greift die Sperrklinke 15 wieder selbsttätig' über den Stift 18 und sichert den Rahmen 12 in seiner Stellung. Die Sperrklinke 15 wird durch eine Drucktaste 22 angetrieben, die durch eine Feder 23 in die Normalstellung zurückgebracht wird. Das innere Ende des Schaftes dieser Taste wirkt gegen die vordere Kante der Sperrklinke 15, um letztere nach hinten zu drücken. Die Sperrklinke 15 wird nach ihrer Freigabe durch eine zwischen ihrem Arm 25 und dem Kassengestell angeordnete Feder 24 in die Normalstellung zurückgebracht.
In der Normalstellung der Kassenteile (Fig. 2) ist es unmöglich, die Taste 22 zu bewegen und den Antriebsrahmen 12 freizugeben , so daß ein Antrieb der Kasse verhindert ist. Wird jedoch eine der Schubladen 26, 27, 28 oder 29 geöffnet, so wird die Taste 22 freigegeben, und bei deren Bewegung wird die Sperrklinke 15 so bewegt, daß der Rahmen 12 freigegeben wird. Zu diesem Zweck ist der Sperrhebel 15 mit einer Sperrnase 30 versehen. Ein an einer Welle 31* angebrachter Hebel 31 nimmt für gewöhnlich eine wagerechte Lage ein, so daß sein vorderes Ende 32 an der Nase 30 anliegt und auf diese Weise eine Rückwärtsbewegung der Sperrklinke 15 verhindert. Die Welle 31* ist mit einem hinteren Arm 32** versehen, der für gewöhnlich durch eine Feder 31s gegen den Stift 34 einer senkrecht beweglichen Stange 35 gedruckt wird. Zu einem weiter unten beschriebenen Zweck ist die Welle 31* an der entgegengesetzten Seite der Kasse mit einem zweiten, dem Hebel 31 ähnlichen Hebel versehen, der jedoch keinen hinteren Arm 32s besitzt.
Durch Hochbewegung der Stange 35 werden die Hebel 31 gedreht. Diese Stange kann jedoch unabhängig von den Bewegungen der Hebel 31 zwecks Sperrung der Anzeigeräder in die Normalstellung zurückkehren. Die Zurückbewegung der Hebel 31m die Normalstellung erfolgt nach der Sperrung der Anzeigeräder. Die Stange 35 wird durch Öffnen irgend einer Schublade zwecks Drehung des Hebels 31 und Freigabe der Nase 30 der Sperrklinke 15 gehoben. Durch eine Feder 36 wird die Stange 35 selbsttätig abwärts bewegt.
An der Stange 35 sind seitliche Stifte 37 in der Nähe der Rückwände der bezüglichen Schubladen angebracht. An der Hinterseite jeder Schublade ist ein Arm 38 angelenkt, der mit einem seitlichen, schrägen Flansch 39 und einem Anschlagarm 40 versehen ist. Die
Arme 40 wirken gegen die Rückwände der bezüglichen Schubladen und verhindern so ein Abwärtsschwingen der Arme 38, gestatten jedoch ein Aufwärtsschwingen dieser Arme.
Die Stifte 37 und Flanschen 39 sind so angeordnet (Fig. 2), daß beim Herausziehen einer Schublade der zugehörige Flansch. 39 gegen seinen Stift 37 wirkt und so' die Stange 35 hebt. Beim weiteren Herausziehen der Schublade wird der Flansch 39 mit seinem Stift 37 außer Berührung gebracht; die Stange 35 wird jedoch in der hochgehobenen Lage gesperrt. Zu diesem Zweck ist das obere Ende der Stange 35 mit einem Stift 41 versehen, der in einen Längsschlitz 42 am hinteren Ende eines bei 44 drehbaren Hebels 43 greift. Das vordere Ende 45 des Hebels 43 bildet für gewöhnlich einen Anschlag für einen auf einer Welle 47 angebrachten hängenden Arm 46. Dieser Arm wird durch eine am Kassengestell befestigte Feder 48 nach hinten gezogen. Die Welle 47 trägt eine Reihe von federbeeinflußten Klinken 49, die für gewöhnlich in an den Anzeigerädern 51 angebrachte Sperräder 50 eingreifen.
Die Anzeigeräder 51 sind auf einer Welle 52 drehbar und mit Zahntrieben 53 versehen, in welche Zahnstangen 54 eingreifen. An den unteren Enden sind diese Zahnstangen an auf der Welle 2 drehbaren Hebeln 55 angelenkt, die in bekannter Weise mit Bolzen 56 der bezüglichen Hilfsrahmen 5 zusammenwirken.
Befinden sich die Teile in der Normalstellung (Fig. 2), so sind die Anzeigeräder 51 in ihrer eingestellten Lage durch die Klinken 49 gesperrt. Wird jedoch die Stange 35 durch Öffnen einer Schublade gehoben, so wird das vordere Ende 45 des Hebels 43 so weit niedergedrückt, daß der Arm 46 freigegeben und durch seine Feder 48 über dem Hebelarm 45 rückwärts bewegt wird; hierdurch wird der Hebel 43 gesperrt. Durch diese Bewegung des Armes 46 werden alle Klinken 49 mit den Sperrädern 50 außer Eingriff gebracht, so daß die Anzeigeräder 51 durch die mittels der Federn 50* abwärts bewegten Zahnstangen 54 in die Nullstellung zurückgebracht werden. Solange der Arm 46 in der rückwärts bewegten Stellung bleibt, bleibt auch die Stange 35 in der hochgehobenen Stellung, und die Taste 22 ist freigegeben.
Wird jedoch die Taste 22 niedergedrückt, so wird der Rahmen 12 freigegeben, und die Anzeigeräder können in ihre neue Stellung gebracht werden. Beim Niederdrücken des Rahmens 12 in die Normalstellung wird der Arm 46 vorwärts geschwungen, so daß die Klinken 49 mit den Zahnrädern 50 in Eingriff gebracht und die Anzeigeräder in der eingestellten Lage gesperrt werden. Während der Zeit, während welcher der Rahmen 12 aus seiner Normalstellung bewegt ist, wird die Nase 30 der Klinke 15 über dem vorderen Ende 32 des Hebels 31 gehalten, so daß nach der Freigabe dieses Hebels sein vorderes Ende gegen die Unterseite der Nase 30 wirkt. In die Normalstellung kann der Hebel 31 erst dann zurückschnellen, wenn der Rahmen 12 wieder in die Normalstellung gebracht und die Klinke 15 durch ihre Feder 24 vorwärts bewegt worden ist.
Während die Klinke 15, wie oben beschrieben, in der hinteren Lage gehalten wird, wird durch die mittels der Nase 30 bewirkte Sperrung des Hebels 31 in der niedergedrückten Lage die Aufwärtsbewegung der weiter unten beschriebenen Sperrstange 79 und das öffnen einer Schublade verhindert. Nachdem der Hebel 31 in die Normalstellung gelangt ist, werden die Stifte 37 der Stange 35 hinter die Flanschen 39 (Fig. 2 und 4) gebracht. Wird jetzt die geöffnete Schublade geschlossen, so wirkt die hintere Seite ihres Flansches 39 so gegen den zugehörigen Stift 37, daß die Klinke 38 gehoben wird, bis der Flansch von dem Stift freigegeben wird; alsdann fällt die Klinke 38 in die Normalstellung zurück.
Die Drehung der Welle 47 zum Zweck, die Anzeigeräder zu sperren und die Aufwärtsbewegung des vorderen Endes 45 des Hebels 43 hinter den Arm 46 zu gestatten, wird durch einen Lenker 58 (Fig. 2 und 6) bewirkt, durch den das untere Ende des auf der Welle 47 angebrachten Armes 46 mit dem Arm 59 (Fig. 6) eines schwingenden Rahmens 60 verbunden ist.
Der auf einer Welle 65 drehbare Rahmen 60 wird nach seiner Freigabe durch eine Feder 61 zurückbewegt, die einerseits mit diesem Rahmen und andererseits mit der Welle 65 verbunden ist. An dem Rahmen 60 ist ein seitlicher Zapfen 62 angebracht, der als Anschlag für einen Antriebslenker 63 dient. Dieser Antriebslenker wird für gewöhnlich gegen den Stift 62 durch eine Feder 64 gedrückt, die zwischen dem Lenker 63 und einem. Arm 67 auf der Welle 65 angeordnet ist. Das untere Ende des Lenkers 63 ist an dem Hebel 8a drehbar und sein oberes Ende ist mit einem kurvenförmigen Schlitz 68 versehen, durch den die Welle 65 hindurchgeht. An dem oberen Ende des Lenkers 63 ist ferner eine geneigte Schulter
69 vorgesehen, die gegen den Stift 62 wirken kann.
Wird der Hebel 8a beim Antrieb der Kasse abwärts bewegt, so wirkt eine Daumenfläche
70 des Lenkers 63 so gegen den Stift 62, daß dieser Lenker entgegen der Wirkung seiner Feder 64 seitwärts gedrückt wird. Ist
der Lenker um eine genügende Länge abwärts bewegt worden, so wird er von dem über die geneigte Schulter 69 hinweggehenden Stift 62 freigegeben. Nach der Freigabe wird der Lenker 63 durch die Feder 64 in die Normalstellung zurückbewegt, und die Schulter 69 befindet sich jetzt unter dem Stift 62. Wird darauf der Lenker 63 gehoben, so wird der Stift 62 infolge der Schräge der Schulter 69 vorwärts gedruckt, bis er schließlich in den Schlitz 68 eintritt. Hierdurch wird der Rahmen 60 (Fig. 2) nach vorn geschwungen, so daß der Sperrhebel 43 wieder den Arm 46 sperren kann, um die Klinken 49 mit den Sperrädern 50 der Anzeigeräder in Eingriff zu halten. Sobald der Lenker 63 die obere Stellung erreicht hat, wird der Stift 62 von der Wandung des Schlitzes 68 freigegeben und kann in die Normalstellung nach Fig. 6 zurückkehren.
Jede Klinke 38 (Fig. 2) ist mit einem nach hinten gerichteten hakenförmigen Arm 75 versehen, der mit einem Stift 76 eines federbeeinflußten Glockenhammers Jj zusammenwirkt. Dieser Hammer wird beim öffnen der zugehörigen Schublade durch den Haken 75 nach vorn gezogen und schnellt nach der Freigabe von diesem Haken zurück gegen eine Glocke 78 an der Hinterwand des Gehäuses, so' daß ein Glockenzeichen ertönt. Die Glocken 78 der verschiedenen Schubladen haben einen verschiedenen Klang, so daß die verschiedenen Verkäufer es hören, wenn ihre Schublade geöffnet wird.
Wird der Hebel 31 beim Öffnen einer Schublade in oben beschriebener Weise ge-. dreht, so sperrt er alle übrigen Schubladen der Kasse und verhindert auch die Hineinbewegung der geöffneten Schublade in das Gehäuse, bis er in seine Normalstellung· zurückbewegt worden ist. Zu diesem Zweck sind mit den Hebeln 31 zwei senkrecht verschiebbare Stangen 79 (Fig. 1 und 2) verbunden, die mittels Längsschlitzen 81 über Stifte 80 der Hebel 31 greifen. Jede Stange 79 ist mit seitlichen Knaggen 82 versehen, die sich für gewöhnlich oberhalb der Bahn entsprechender, an den Seiten der Schubladen angebrachter Knaggen 83 befinden. Wird eine Schublade herausgezogen, so werden ihre Knaggen 83 unterhalb der entsprechenden Knaggen 82 der Stange 79 bewegt. Bei weiterer Herausbewegung der Schublade wird jedoch die Stange 79 abwärts bewegt, so daß alle Knaggen 82 in die Bahnen der Knaggen 83 gebracht werden. Die geschlossenen Schubladen sind nun durch die Knaggen 82 in der geschlossenen Lage gesperrt, und ebenso kann die geöffnete Schublade vorläufig nicht geschlossen werden, da bei der Hineinbewegung der Schublade ihre Knaggen 83 gegen die zugehörigen Knaggen 82 der Stangen 79 stoßen würden.
Der Haupthebel 31 wird, wie oben erwähnt, nach seiner Drehung durch die Nase 30 gesperrt, bis der Hauptrahmen 12 angetrieben wird. Es ist daher unmöglich, nach dem öffnen einer Schublade eine andere Schublade zu öffnen oder die erstere zu schließen, bevor der Hauptrahmen zunächst zwecks Einstellung der verschiedenen Kassenteile angetrieben und dann in seine Normalstellung zurückbewegt worden ist.
Beim Öffnen irgend einer Schublade können, wie oben beschrieben, alle Anzeigeräder in ihre Nullstellung zurückkehren, ferner wird die Sondertaste 22 freigegeben, und alle übrigen Schubladen werden gesperrt. Außerdem wird durch Öffnen irgend einer Schublade eine Sonderanzeigevorrichtung· für den Verkäufer, zu dem die Schublade gehört, eingestellt. Gemäß vorliegender Erfindung ist die Sonderanzeigevorrichtung so beschaffen, daß sie von jeder Seite der Kasse aus und auf eine große Entfernung hin erkannt wird. Zu diesem Zweck kommen farbige Signale zur Verwendung, die den verschiedenen Verkäufern entsprechen. Die Sichtbarkeit der farbigen Signale wird durch künstliche Beleuchtung erhöht, so daß diese Signale von jedem Teil eines Geschäftsraumes aus und auf Entfernungen hin zu erkennen sind, bei denen Anzeigen anderer Art nicht mehr voneinander unterschieden werden können. Jede Anzeigevorrichtung besteht aus einem rechteckigen Rahmen 84. (Fig. 2 und 5), der an jeder Seite eine kreisrunde Öffnung besitzt. Diese öffnungen sind durch farbiges Glas, Marienglas oder einen anderen farbigen, durchscheinenden Stoff bedeckt.
Die Rahmen 84 sind verschieden groß und ■ineinander angeordnet (Fig. 5). Für gewöhnlich werden die Rahmen durch Stangen 86 (Fig. 2) in hochgehobener Stellung gehalten, so daß die durch die durchscheinenden, farbigen Platten 85 bedeckten Öffnungen oberhalb der runden Anzeigeöffnungen 87· (Fig. 5) des Kassengehäuses liegen. In dem Gehäuse ist in gleicher Höhe mit den Öffnungen 87 ein elektrisches oder anderes Licht 88 angeordnet. Wird einer der Anzeigerahmen 84 in seine Anzeigestellung abwärts bewegt, so werden seine farbigen Platten 85 über die Öffnungen 87 gebracht, so daß an allen Seiten der Kasse ein farbiges Signal sichtbar wird. Jeder Verkäufer kann daher auch in größerer Entfernung von der Kasse beim Hören eines Glockenzeichens sofort an dem erschienenen farbigen Signal erkennen, welche Schublade geöffnet worden ist. Diese farbigen Signale können noch auf Entfernungen hin unterschieden werden, bei denen
ein Unterschied hinsichtlich der Glockenzeichen nicht mehr wahrnehmbar ist.
Die die Anzeigerahmen tragenden Stangen 86 erstrecken sich an der Seite der Kasse neben den Schubladen (Fig. 2). Jede Stange 86 wird für gewöhnlich in der oberen Nichtanzeigestellung durch eine an der Seite der zugehörigen Schublade angelenkte winkelförmige und an einem Anschlag 90 der Schublade anliegende Klinke 89 gehalten. Auf den wagerechten Teilen der Klinken 89 ruhen an den Stangen 86 angebrachte, seitliche Stifte 91. Beim öffnen einer Schublade wird die entsprechende Klinke 89 unter dem zugehörigen Stift 91 fortgezogen, so daß dessen Stange 89 herabfällt und der farbige Anzeigerrahmen 84 des betreffenden Verkäufers in die Anzeigestellung gebracht wird. Der Anzeigerahmen verbleibt in dieser Anzeigestellung, bis irgend eine andere Schublade geöffnet wird; hierdurch wird der Anzeigerahmen wieder gehoben und in dieser Lage gesperrt. Dieses Heben eines abwärts bewegten Rahmens wird durch an den Seiten der bezüglichen Schubladen angeordnete Flanschen 92 bewirkt, die aus einem schrägen feststehenden Teil und einem unteren drehbaren Teil 93 bestehen. Der Teil 93 wird für gewöhnlich durch eine Feder 94 mit dem feststehenden Teil 92 in annähernd gleicher Richtung gehalten.
Nachdem irgend eine Stange 86 sich, wie oben beschrieben, abwärts bewegt hat, wird sie durch weiteres Öffnen der zugehörigen Schublade zunächst wieder hochgehoben, indem ihr seitlicher Stift 91 mit der Klinke 93 und dem schrägen Flansch 92 in Berührung kommt. Bei weiterer Herausbewegung der Schublade wird jedoch die Stange wieder freigegeben, so daß sie sich wieder abwärts bewegt. Beim Schließen der Schublade wirkt der drehbare Teil 93 gegen den Stift 91 und wird dadurch gehoben, bis er am Ende der Hineinbewegung der Schublade wieder hinter dem Stift 91 in die Normalstellung zurückfällt. Jede Stange 86 ist mit vier Stiften 91 versehen, von denen je einer in der Nähe des Teiles 93 der zugehörigen Schublade angeordnet ist.
Aus vorstehendem erhellt, daß, wenn sich der Anzeigerahmen einer Schublade in der unteren Anzeigestellung befindet, dieser Anzeigerahmen bei dem Öffnen einer anderen Schublade dadurch in die obere Nichtanzeigestellung gebracht wird, daß der zu letzterer Schublade gehörige drehbare Teil 93 und Flansch 92 gegen den Stift 91 der Stange 86 des erwähnten Anzeigerahmens wirkt und ihn hebt. Bei der Aufwärtsbewegung der Stange 86 wird durch ihren Stift 91 die zugehörige Klinke 89 um ihren Zapfen gedreht, bis der Stift 91 sich über die Klinke 89 bewegt hat; hierauf fällt die Klinke 89 wieder in die Normalstellung zurück und bildet dadurch wieder eine Stütze für die gehobene Stange 86. Damit die Stifte 91 und Klinken 89 der verschiedenen Schubladen sich nicht bei ihrer Bewegung gegenseitig hinderlich sind, sind sämtliche Klinken 89 in verschiedenen senkrechten Ebenen angeordnet, so daß irgend ein Stift 91 nur durch die zugehörige Klinke 89 gesperrt wird.
Jede Schublade ist an ihrem vorderen Ende mit einem Kombinationsschloß bekannter Art versehen. Bei der dargestellten Kasse ist jede Schublade mit einer Reihe federbeeinflußter, mit Öffnungen versehener Arme 97 versehen. Diese Arme erstrecken sich über senkrecht bewegliche Bolzen 98, deren untere abgeschrägte Enden für gewohnlich durch Federn 100 in Öffnungen 99 des Kassengehäuses gedrückt werden. Beim Herausziehen einer Schublade werden die zugehörigen Bolzen 98 infolge der Abschrägung an ihrem unteren Ende nach oben gedrückt; es können jedoch' nur dann alle Bolzen 98 zwecks Freigabe der Schublade sich aus den Höhlungen 99 bewegen, wenn die Arme 97 so eingestellt sind, daß über jedem Bolzen 98 eine Öffnung oder Aussparung des entsprechenden Armes 97 sich befindet. Nach Fig. 4 müssen der zweite und vierte Arm 97 von links aus betrachtet vorwärts bewegt werden, während der erste und dritte Arm in ihrer Lage verbleiben müssen, damit die Schublade geöffnet werden kann.
Diese Kombinationsschlösser dienen als erste Sicherheitsvorrichtung, um zu verhindern, daß ein Verkäufer die Schublade eines anderen Verkäufers öffnet. Die Kombination dieser Schlösser kann jedoch von den verschiedenen Verkäufern erkannt werden, und es dienen daher die Signalvorrichtungen als weiteres Sicherheitsmittel, um zu verhindern, daß ein Verkäufer ohne die Gefahr einer Entdeckung die Schublade oder den Behälter eines anderen Verkäufers öffnen kann.
Öffnet ein Verkäufer die Schublade eines anderen Verkäufers, so ertönt das unterscheidende Glockensignal, das von dem Verkäufer, für den diese Schublade bestimmt ist, gehört wird, wenn er sich in der Nähe der Kasse befindet. Hält sich aber dieser Verkäufer in größerer Entfernung von der Kasse auf, so hört er nur, daß ein Glockenzeichen ertönt, ohne imstande zu sein, die Tonhöhe zu unterscheiden. Durch einen Blick auf das farbige Signal ist er jedoch sofort darüber unterrichtet, welche Schublade von dem die Kasse handhabenden Verkäufer geöffnet worden ist. Verläßt ein Verkäufer
den Raum, in dem die Kasse aufgestellt ist, so kann er seine Kassenschublade mittels eines an letzterer angeordneten Schlosses mit Schlüssel sperren. Befindet sich ein Verkäufer jedoch in Sehweite der Kasse, so besteht keine Gefahr, daß ein anderer Verkäufer die dem ersteren Verkäufer gehörende Schublade öffnen kann, ohne daß diese unrechtmäßige Benutzung entdeckt werden kann.
ίο Wie bereits erwähnt, wird der letzte Teil der Rückbewegung des Rahmens 12, nachdem der Hauptrahmen 8 in die Normalstellung zurückgebracht worden ist, zur Freigabe der niedergedrückten Betragstasten benutzt. Zu diesem Zweck ist an dem Rahmen 12 ein Arm 103 (Fig. 2) angebracht, der an seinem unteren Ende mit einer Nase 104 versehen ist. Sobald sich der Rahmen 12 seiner Normalstellung nähert, wirkt die Nase 104 gegen eine an dem oberen Arm eines Winkelhebels 106 angelenkte Klinke 105. Die Klinke 105 wirkt gegen einen so am Winkelhebel 106 angebrachten Anschlagstift 105* (Fig. 3), daß sie nur bei der Abwärtsbewegung des Rahmens 12 als Widerlager dient, bei dessen Aufwärtsbewegung sich dagegen um ihren Zapfen dreht. Der Winkelhebel 106 bildet einen Arm eines Rahmens 107, der sich unter alle Tastenriegel 108 (Fig. 3) erstreckt. Wird der Winkelhebel 106 in oben beschriebener Weise gedreht, so werden alle Tastenriegel 108 gehoben, so daß ihre Sperrausschnitte ill mit den Stiften 112 der niedergedrückten Tasten außer Eingriff kommen.
Die Tasten werden daher freigegeben und können in die Normalstellung zurückkehren. Der Rahmen 107 wird für gewöhnlich durch eine am Hauptgestell befestigte Feder 109 in der Stellung nach Fig. 2 gehalten. Bei Aufwärtsbewegung des Rahmens 12 dreht die Nase 104, wie oben beschrieben, die Klinke 105 um ihren Zapfen, während der Winkelhebel 106 stillsteht.
Die neue Vorrichtung kann natürlich anstatt bei einer Registrierkasse mit nur einem Addierwerk und ohne Druckwerk, wie in den Zeichnungen veranschaulicht, auch bei beliebigen anderen Registrierkassen Verwendung finden, z. B. bei solchen, bei denen ein Druckwerk und für jeden Geldbehälter ein besonderes Addierwerk vorgesehen ist, so daß der in jedem Geldbehälter befindliche Betrag besonders registriert wird. In solchem Falle würden bei der dargestellten Kasse die verschiedenen Addierwerke und das Druckwerk vorteilhaft durch die senkrecht beweglichen Stangen 86 eingestellt werden. Die Anordnung und Wirkungsweise der farbigen Signale kann beliebig geändert sein, ohne daß sich das Wesen der Erfindung ändert. Wie oben beschrieben, kann bei der dargestellten Kasse jede Schublade geöffnet werden, ohne daß vorher eins der übrigen Kassenorgane angetrieben worden ist. Nachdem eine Schublade jedoch geöffnet worden ist, kann sie nicht wieder geschlossen und kann nicht eine andere Schublade geöffnet werden, bis zunächst durch Niederdrücken der Freigabetaste 22 der Hauptantriebsrahmen 12 freigegeben worden ist. Kein Verkäufer wird die Kasse in diesem teilweise angetriebenen Zustand lassen, da dann irgend ein anderer Verkäufer zu dem Inhalt der geöffneten Schublade gelangen kann.
Die Lichtquelle 88 kann beliebig gewählt sein; vorteilhaft wird elektrisches Licht verwendet. Dieses Licht kann beständig leuchten oder bei jeder Handhabung der Kasse durch irgend eine Schaltvorrichtung ein- und ausgeschaltet werden, die mit dem Hauptantriebsrahmen oder den Schubladen verbunden ist.
Um die Käufer über die Zugehörigkeit der verschiedenen Verkäufer zu den entsprechenden farbigen Signalen der Kasse in Kenntnis zu setzen, tragen die Verkäufer vorteilhaft ein entsprechendes farbiges Abzeichen, z. B. eine farbige Mütze, einen farbigen Knopf, eine farbige Rosette o. dgl. Begibt sich ein Verkäufer zur Registrierkasse, um eine Registrierung vorzunehmen, so kann der Käufer feststellen, ob der von dem Verkäufer getragene farbige Knopf mit dem erschienenen farbigen Signal übereinstimmt.
Bei der neuen Signalvorrichtung ist für einen Verkäufer, der unbefugterweise die Schublade eines anderen Verkäufers öffnet, die Gefahr einer Entdeckung dieser unbefugten Benutzung sehr groß, da der Eigentümer und die anderen Verkäufer einen Blick auf die Kasse werfen werden, sobald sie hören, daß letztere gehandhabt wird, und das farbige Signal auf große Entfernung hin anzeigt, welche Schublade geöffnet worden ist.
Um ein gleichzeitiges Öffnen mehrerer Schubladen zu vermeiden, kann eine Sperrvorrichtung bekannter Art vorgesehen sein. Die Schubladen können auf beliebige Weise in dem Gehäuse angeordnet sein, um leicht heraus- und hineinbewegt werden zu können. Bei der dargestellten Kasse gleiten die einzelnen Schubladen mittels eines schwalbenschwanzförmigen Ansatzes 20a (Fig. 1) in entsprechenden Schlittenführungen des Gehäuses. Erforderlichenfalls können im Schubladengehäuse Federn angeordnet sein, durch die die Schubladen nach öffnen der betreffenden Kombinationsschlösser herausgedrückt werden.
Wie oben beschrieben, beseitigt ein Verkäufer durch Öffnen seiner Schublade die vorherige Anzeige der Kasse; er ist daher
gezwungen, die Kasse so zu handhaben, daß dem Käufer der Betrag seines Kaufes angezeigt wird. Die Kasse ist gesperrt, bis eine Schublade geöffnet worden ist, und jede Schublade ist nach deren Öffnen gesperrt, bis die Kasse angetrieben worden ist. Auf diese Weise ist eine wirksame Sicherung' geschaffen und jeder Verkäufer gez\vungen, die verschiedenen Kassenteile in der richtigen
ίο Reihenfolge zu handhaben.
Die Teile der Anzeigevorrichtung brauchen nicht durch Schubladen angetrieben zu werden, sondern können auch in Verbindung mit anderen Kassenorganen zur Freigabe von Geldbehältern wirken.
Die neue Anzeigevorrichtung kann auch an einem von der Kasse fern gelegenen Orte oder in mehreren Ausführungen an verschiedenen Orten angeordnet sein, in welchem Fall die Einstellung der verschiedenen farbigen Signale durch elektrische Übertragung o. dgl. erfolgen kann.

Claims (4)

Pate nt-An Sprüche:
1. Anzeigevorrichtung für Registrierkassen mit mehreren Geldbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß beim Öffnen bezw. Freigeben jedes Geldbehälters durch Beleuchtung oder Durchleuchtung einer farbigen Scheibe (85) o. dgl. ein farbiges Signal sichtbar gemacht wird, welches für jeden Geldbehälter von anderer Farbe ist, zum Zweck, selbst auf größere Entferriungen hin kenntlich zu machen, welcher Geldbehälter benutzt wird.
2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung ineinander beweglicher Rahmen (84), die mit mehreren bei jedem Rahmen (84) verschieden farbigen Scheiben (85) versehen sind und von denen jeder beim Öffnen je eines Geldbehälters so bewegt wird, daß die Scheiben (85) über entsprechende Schauöffnungen (87) des Kassengehäuses gelangen, innerhalb dessen eine Lichtquelle (88) sich befindet, derart, daß an allen Seiten der Kasse ein farbiges Signal sichtbar wird.
3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen (84) in einer oberen Nichtanzeigestellung durch Stangen (86) gehalten werden, deren Stifte (91) für gewöhnlich auf einem wagerechten Teil von an der zugehörigen Schublade angelenkten, mit einem senkrechten Teil an je einem Stift (90) der Schublade anliegenden Klinken (89) ruhen, und daß beim öffnen einer Schublade der entsprechende Rahmen (84) infolge Fortbewegung seiner Klinken (89) unter den Stiften (91) in die Anzeigestellung herabfällt, wobei die herabgefallenen Stangen (86) beim Öffnen einer anderen Schublade so gehoben werden, daß die Stifte
(91) dieser Stangen die Klinken (89) der vorher benutzten Schublade drehen und nach dem Zurückfallen der Klinken (89) wieder von diesen gestützt werden.
4. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Schublade schräge, aus einem festen Teil
(92) und einem drehbaren Teil (93) bestehende Führungen angeordnet sind, die beim Öffnen einer Schublade, falls vorher eine andere Schublade benutzt worden ist, gegen Stifte (91) der zu letzterer gehörenden Stangen (86) so wirken, daß diese Stangen gehoben und darauf durch die zugehörigen Klinken (89) gesperrt werden, wobei beim Schließen der Schublade die Teile (93) durch die in der unteren Stellung befindlichen Stifte (91) der zu letzterer Schublade gehörenden Stangen (86) gedreht werden und darauf wieder in die Normalstellung gelangen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gebruckt in der reichsdruckerei.
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