DE166709C - Registrierkasse mit mehreren, unabhaengig von der registriervorrichtung zu benutzenden geldbehaeltern und einem oder mehreren stellorganen fuer die verkaeufer - Google Patents

Registrierkasse mit mehreren, unabhaengig von der registriervorrichtung zu benutzenden geldbehaeltern und einem oder mehreren stellorganen fuer die verkaeufer

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DE166709C
DE166709C DE1904166709D DE166709DA DE166709C DE 166709 C DE166709 C DE 166709C DE 1904166709 D DE1904166709 D DE 1904166709D DE 166709D A DE166709D A DE 166709DA DE 166709 C DE166709 C DE 166709C
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    • G07GREGISTERING THE RECEIPT OF CASH, VALUABLES, OR TOKENS
    • G07G1/00Cash registers
    • G07G1/0018Constructional details, e.g. of drawer, printing means, input means
    • G07G1/0027Details of drawer or money-box

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der Registrierkasse nach Patent 162678. Bei der Kasse nach jener Erfindung ist eine Alarmvorrichtung angeordnet, die in dem Falle in Wirkung tritt, wenn ein Geldbehälter geöffnet wird und zuvor das entsprechende Verkäuferstellorgan nicht angetrieben bezw. das allen Verkäufern gemeinsame Stellorgan nicht in die entsprechende
ίο Stellung gebracht worden war. Diese Alarm-
fc vorrichtung kann in Form eines akustischen oder optischen Signals in Wirkung treten.
Gemäß vorliegender Erfindung ist die oben erwähnte Einrichtung so verbessert, daß nicht nur bei unrichtiger Benutzung der Kasse, d. h. beim Öffnen eines Geldbehälters und Bewegen eines nicht zugehörigen Verkäuferstellorgans bezw. Bewegen des gemeinsamen Verkäuferstellorgans in eine nicht entsprechende Stellung, diese unrichtige Benutzung durch ein Signal 'kenntlich gemacht wird, sondern auch bei richtiger Benutzung der Kasse, d. h. beim Öffnen eines Geldbehälters und Bewegen des zugehörigen Verkäuferstellorgans bezw. Bewegen des gemeinsamen Verkäuferstellorgans in die entsprechende Stellung, durch ein Signal auf große Entfernung hin angegeben wird, welcher Verkäufer die Kasse benutzt hat. Zu diesem Zweck werden bei der neuen Kasse sowohl durch die Geldbehälter oder deren Freigabeorgane als auch durch das oder die Verkäuferstellorgane besondere Anzeigeelemente eingestellt, die so zusammenwirken, daß bei Freigabe oder Öffnen eines Geldbehälters und Handhabung des entsprechenden Verkäuferstellorgans bezw. Bewegung des gemeinsamen Verkäuferstellorgans in die richtige Stellung eine bestimmte, für jedes Verkäuferstellorgan bezw. für jede Stellung des gemeinsamen Verkäuferstellorgans verschiedene Anzeige hervorgerufen wird^, bei Freigabe oder Öffnen eines Geldbehälters und Bewegung eines nicht zugehörigen Verkäuferstellorgans bezw. Bewegung des gemeinsamen Verkäuferstellorgans in eine nicht entsprechende Stellung dagegen eine von den vorigen Anzeigen abweichende Anzeige hervorgerufen wird.
Die neue Kasse ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch einen Teil der Kasse. Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Sondertastenreihe sowie der Sonderanzeigevorrichtung. Fig. 3 ist· eine Vorderansicht der Teile nach Fig. 2, teilweise geschnitten. Fig. 4 zeigt eine mit den Schubladentasten zusammenwirkende Kontaktvorrichtung. Fig. 5 zeigt die Sonderanzeigevorrichtung in größerem Maßstabe.
Allgemein beschrieben, sind bei der beispielsweise dargestellten Kasse auf einer Hauptwelle 1 (Fig. 1 und 2) Antriebsrahmen 2
drehbar, und jeder Rahmen 2 ist mit einem abgestuften Rahmen 3 (Fig. 2) versehen, der mit den Enden der Tastenschäfte zusammenwirkt, um die Bewegungen der Rahmen 2 entsprechend dem Wert der niedergedrückten' Tasten zu beschränken. Nachdem die Rahmen 2 freigegeben und ihnen die Abwärtsbewegung in durch die vorher niedergedrückten Tasten bestimmte Stellungen gestattet worden ist, werden sie, um die Registrierung zu bewirken, in ihre Normalstellung durch einen Handhebel 4 (Fig. 1) zurückgebracht, der mit dem Hauptantriebshebel 5. verbunden ist. Der Hebel 5 ist ebenfalls auf der Welle I drehbar und dient zur Aufwärtsbewegung aller Rahmen 2.
In den Zeichnungen sind nur die Vorrichtungen für die Verkäufertastenreihe dargestellt, und ebenso ist nur diese Tastenreihe beschrieben; die Verkäufertastenreihen und ihre Verbindungen wirken wie bei bekannten Kassen der beispielsweise dargestellten Art und sind daher nicht näher erläutert.
Der Rahmen 2 der Verkäufertastenreihe ist mit einem Flansch 6 (Fig. 2) versehen, durch den sich eine Stellschraube 7 erstreckt. Diese Stellschraube 7 wirkt gegen das hintere Ende eines auf der Welle 1 drehbaren Hebels 8, dessen vorderes Ende mit dem bezüglichen abgestuften Sektor oder Rahmen 3 durch eine-Federo, verbunden ist. Auf diese Weise wird das hintere Ende des Hebels 8 gewöhnlich beim Abwärtssteigen des Rahmens 2 mit der Schraube 7 in Berührung gehalten.
Das vordere Ende des Hebels 8 ist mit einer Zahnstange 10 verbunden, die mit einem an dem Verkäuferanzeigerad 12 befestigten Zahntrieb II in Eingriff steht. Das Verkäuferanzeigerad 12 ist auf einer Welle 13 drehbar (Fig. 3). Infolge dieser Anordnung werden die Bewegungen des Rahmens 2 dem Anzeigerad 12 mitgeteilt und letzteres wird in eine solche Stellung bewegt, daß ein der niedergedrückten Verkäufertaste 14 (Fig. 3) entsprechendes Zeichen angezeigt wird.
Neben jeder Taste 14 (Fig. 3) mit halbkreisförmigem Kopf ist eine Schubladentaste 15 mit ebenfalls halbkreisförmigem, nach der entgegengesetzten Seite gerichteten Kopf (Fig. ι und 3) angeordnet. Beide Tasten 14 und 15 bilden somit, wie aus Fig. 3 hervorgeht, der Form nach eine einzige in der Mitte geteilte Taste, jedoch kann jede dieser beiden Tasten unabhängig von der anderen niedergedrückt werden. Die Schäfte 16 und 17 der Tasten 14 und 15 liegen nebeneinander (Fig. 3) und erstrecken sich paarweise durch auseinandergerückte Führungsplatten 18 und 19 (Fig. 2) des Kassengestells. Jedes Paar bildet der Form nach einen einzigen Tastenschaft und ist von einer Feder 20 umgeben, die gegen Stifte 21 und 22 der bezüglichen Schäfte wirkt, um die Tasten in die Normalstellung zurückzubewegen, nachdem sie niedergedrückt worden sind. Die Stifte 21 (Fig. 2) der Tasten 14 wirken mit Haken 23 eines Tastenriegels 24 zusammen, der auf der Welle ι drehbar ist, um die Tasten 14 in bekannter Weise in der niedergedrückten Stellung zu sperren.
Der Tastenriegel 24 (Fig. 2) wird gewöhnlich in der gehobenen Stellung durch einen an diesem Riegel angebrachten Stift 25 gehalten, der auf einer Schulter 26 eines Hebels 27 ruht. Der Hebel 27 ist auf einer Welle 28 drehbar und erstreckt sich hinter allen Tastenstiften 21. Gewöhnlich ist der Hebel 27 durch eine Feder 29 vorwärts gezogen, die ihn mit dem Hauptrahmen verbindet. Beim Niederdrücken einer Taste 14 kommt ihr Stift 21 mit der vorderen Kante ■ des Hebels 27 in Berührung und drückt ihn zurück, so daß die Schulter 26 unter dem Stift 25 fortbewegt wird und der Tastenriegel 24 herabfallen und die Taste in der niedergedrückten Lage sperren kann. Der Tastenriegel 24 wird darauf zwecks Freigabe der Taste 14 durch einen abwärtsgerichteten Arm 30 angetrieben, der an dem Riegel 24 vorgesehen ist. Dieser Arm 30 wird durch eine Stange 31 gehoben, die an einem auf einer Welle 33 angeordneten Hebel 32 angebracht ist. An dem Hebel 32 ist in der Nähe seines hinteren Endes eine Klinke 34 (Fig. .1) angelenkt, die mit einem winkligen Flansch 35 versehen ist. Diese Klinke 34 wird gewöhnlich durch eine letztere mit dem Hebel 32 verbindende Feder 36 in der Stellung nach Fig. ι gehalten, wobei die Bewegung der Klinke 34 durch einen Anschlag 37 begrenzt wird. An dem Hebel 5 ist eine Rolle 38 angeordnet, die bei Abwärtsbewegung dieses Λ Hebels gegen die Unterseite des Flansches 35 wirkt und die Klinke 34 um ihren Zapfen dreht. Bei Rückkehr des Hebels 5 in die Normalstellung wirkt die Rolle 38 gegen die Oberseite des Flansches 35 und drückt hierdurch, da die Klinke 34 durch den Stift 37 an der Drehung in dieser Richtung verhindert ist, das hintere Ende des Hebels 32 nach unten, so daß der Tastenriegel 24 zwecks Freigabe der niedergedrückten Taste gehoben wird.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß eine der Tasten 14 niedergedrückt und in der niedergedrückten Lage gesperrt werden kann, ohne in irgend einer Weise die benachbarte Schubladentaste 15 zu beeinflussen, oder die Taste 15 kann zwecks Freigabe des gewünschten Geldbehälters unabhängig niedergedrückt werden. Bei der gewöhnlichen Kassenbenutzung werden jedoch die benach-
harten Tasten 14 und 15 zusammen durch einen einzigen Antrieb niedergedrückt; hierbei setzt der Handhabende seinen Finger auf beide Tasten 14 und 15 und drückt sie gleichzeitig nieder. Durch diesen Antrieb wird die Taste 14, wie oben erwähnt, in der niedergedrückten Lage gesperrt, um die darauf folgende Bewegung des Anzeigerades 12 zu regeln. Durch Niederdrücken einer Taste 15 wird sofort die bezügliche Schublade freigegeben.
Die Schubladen 40 sind in geeigneter Weise in einem Gehäuse 41 angeordnet, so daß sie nach der Freigabe durch Federn 42 herausgetrieben werden können. Jede dieser Schubladen ist an der Rückseite mit einem hakenförmigen Arm 43 versehen, hinter den gewöhnlich ein senkrecht in dem Gehäuse geführter Riegel 44 greift. Das obere Ende jedes Riegels 44 ist mit einer vergrößerten Öffnung 45 versehen, in die einer der Stifte 46 hineinragt. Diese Stifte 46 sind an Hebeln 47 angebracht, die auf der Welle 33 drehbar und an ihren vorderen Enden mit Rollen 48 (Fig. 1) versehen sind. Gegen, jede dieser Rollen 48 kann das daumenförmige Ende je eines Armes 49 wirken. Diese Arme 49 erstrecken sich von den rechten Enden einer Reihe übereinander gesteckter Hülsen 50 abwärts, welche letzteren auf einer Welle 51 angeordnet und an den entgegengesetzten Enden mit einer Reihe gekrümmter Arme 52 versehen sind. Die Arme 52 (Fig. 1 und 3) können mit den Tastenstiften 22 zusammenwirken und haben eine verschiedene Länge. Ferner sind diese Arme 52 so angeordnet, daß beim Niederdrücken einer der Tasten 15 der zugehörige Hebel 52 gedreht wird, so daß durch Vorwärtsbewegung seines Daumenarmes 49 (Fig. 1) das hintere Ende des ihm entsprechenden Hebels 47 entgegen der Wirkung einer den letzteren mit dem Gestell verbindenden Feder 53 gehoben und die bezügliche Schublade freigegeben wird. Auf diese Weise kann der Handhabende, falls er es wünscht, jede besondere Schublade lediglich durch Niederdrücken der zugehörigen Taste 15 öffnen; hierdurch wird das Kassengetriebe in keiner Weise beeinflußt.
Quer über alle Hebel 47 erstreckt sich ein auf der Welle 33 drehbarer Rahmen 54 (Fig. 1), der an seinem hinteren Ende mit einer Klinke 55 (Fig. 2) versehen ist. Die Klinke 55, deren Bewegung in der einen Richtung durch einen Anhaltestift 56 begrenzt wird, wirkt mit einem Stift 57 zusammen, der an einem federbeeinflußten Sperrahmen 58 (Fig. 2 und 4) angebracht ist. Der Rahmen 58 ist auf einer Welle 59 drehbar und besitzt eine Sperrnase 60. In einer isolierenden Querstange 63 (Fig. 1 und 4) sind federbeeinflußte Schieber 61 in solcher Weise angeordnet, daß sie durch die hinteren Enden der Hebel 47 gehoben werden können, falls die letzteren zwecks Freigabe der Schubladen angetrieben werden. Jeder Schieber'61 ist durch einen Draht 64 mit einer der weiter unten näher beschriebenen Glühlampen 65 (Fig. 2) verbunden. In einer Metallplatte 67 (Fig. 2) ist eine Reihe von Kontaktschiebern 66 angeordnet. Die Platte 67 ist mit einem Hauptdraht 69 verbunden, der wiederum mit allen Lampen 65 verbunden ist.
Jeder Schieber 61 ist mit einem Kopf 70 versehen, der bei Aufwärtsbewegung des Schiebers über den Schwingrahmen 58 greift, so daß der letztere bei Rückbewegung des Hebels 47 den Schieber 61 in Berührung mit dem gegenüberliegenden Kontaktschieber 66 hält. Beim Antrieb eines anderen Hebels 47 wird der vorher gehobene Schieber 61 freigegeben, und der neue Schieber 61 wird in der gehobenen Lage gesperrt. Jede Lampe 65, die eingeschaltet worden ist, leuchtet daher bis zum folgenden Niederdrücken einer der Tasten 15.
Wie aus Fig. 2 und 5 ersichtlich, sind die Lampen 65 in einem runden Gehäuse 72 angeordnet, das oben auf dem Kassengehäuse angebracht ist. Das Gehäuse 72 ist an jeder Seite mit einer kreisrunden Öffnung Jt1 (Fig. 2 und 3) versehen, in der sich je eine metallische Scheibe 74 drehen kann. Beide Scheiben sind auf einem Zapfen 75 (Fig. 3) angebracht, der in abwärts gerichteten Armen 76 des Gehäuses 72 drehbar ist. Der Zapfen 75 trägt ferner einen Zahntrieb JJ (Fig. 2), der in ein Zahnrad 78 greift, und dieses Zahnrad 78 steht wiederum mit dem Zahntrieb 11 des Sonderanzeigerades 12 in Eingriff. Das Zahnrad 78 ist in geeigneter Weise im Gehäuse 72 gelagert und bei 79 weggeschnitten, um nicht eine der Lampen 65 zu bedecken. Jede Scheibe 74 ist mit zehn Öffnungen versehen, von denen neun mit 78^ bezeichnet sind und die übrig bleibende mit 79^ bezeichnet ist. Die Öffnung 79" jeder Scheibe 74 ist durch eine gewöhnliche, farblose Glasscheibe bedeckt, während die Öffnungen 78" durch rot oder anders gefärbte Glasscheiben bedeckt sind.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß bei Drehung des Sonderanzeigerades 12 die Scheiben 74 entsprechend eingestellt werden. Durch diese Bewegung der Scheiben 74 werden die Öffnungen 79^ gegenüber derjenigen Lampe 65 gebracht, die mit der zu dem besonderen Verkäufer gehörigen Schublade verbunden ist, welcher die Kasse angetrieben hat. Hat dieser Verkäufer seine Schubladentaste 15 richtig niedergedrückt, so wird die gegenüber den beiden öffnungen 79*
liegende Lampe 65 erleuchtet und dadurch auf beiden Seiten der Kasse ein weißes Licht sichtbar. Dieses weiße Licht bildet eine Anzeige für die Verkäufer und für den Eigenturner, daß die Kasse richtig benutzt, d. h. die der niedergedrückten Verkäufertaste 14 entsprechende Schublade geöffnet worden ist. Würde jedoch ein Verkäufer nach dem Niederdrücken seiner besonderen Verkäufertaste 14 die Schublade eines anderen Verkäufers öffnen, so würde eine Lampe gegenüber einer der Öffnungen 78" erleuchtet werden, und es würde ein rotes Licht sichtbar werden, so daß den Verkäufern und dem Eigentümer angezeigt würde, daß die Kasse unrichtig benutzt worden ist.
Falls es erwünscht ist, können alle Öffnungen 78" fortgelassen sein, und das plötzliche Fehlen eines Lichtsignals bei Benutzung der Kasse würde dieselbe Anzeige liefern wie das oben beschriebene rote Licht. Da jedoch die roten und weißen Signale für jeden leicht verständlich sind, finden zweckmäßig, wie oben beschrieben, Scheiben 74 mit
zehn Öffnungen Anwendung, welche letzteren durch rote und weiße Glasscheiben oder einen anderen durchscheinenden Stoff bedeckt sind.
Das Gehäuse 72 ist vorteilhafter so auf
dem Kassengehäuse angeordnet, daß das Licht an jeder Querseite der Kasse sichtbar ist, als daß es an der Vorder- und Hinterseite der Kasse sichtbar ist. Auf diese Weise können die Verkäufer die Farben der Signale selbst dann erkennen, wenn sie sich in großer Entfernung von der Kasse befinden. Natürlich wird das Anzeigerad 12, sobald es eingestellt ist, durch irgend eine bekannte Vorrichtung in der eingestellten Lage gehalten. Um zu verhindern, daß eine Lampe eine
zu letzterer benachbarte Öffnung 78^ und yga durchleuchtet, sind in dem Gehäuse 72 zwischen den bezüglichen Lampen radiale Platten 80 angeordnet. Damit die Kunden oder Käufer über die Bedeutung der Sonderlichtanzeigevorrichtung unterrichtet sind, ist das Gehäuse 72 mit einer Reihe von Zeichen A bis / (Fig. 5) versehen, die bei den bezüglichen Lampen 65 angeordnet sind. Die Beleuchtung einer Öffnung 7ga oder 78^ in der Nähe einer dieser Zeichen zeigt an, welche Schublade bei der vorherigen Kassenbenutzung geöffnet wurde. Ebenso werden die Verkäufer an die Anordnung der verschiedenen Lampen in dem runden Gehäuse 72 gewöhnt und können auch in gewisser Entfernung" erkennen, welche Verkäufertaste niedergedrückt und welche Schublade benutzt wurde. Auf diese Weise wird verhindert, daß ein Verkäufer seine Verkäufertaste niederdrückt und die Schublade eines anderen Verkäufers öffnet, wenn der letztere sich so weit von der Kasse befindet, daß er die mit den Schubladen zusammenwirkenden, besonderen Alarmvorrichtungen nicht mehr hören kann. Diese Alarmvorrichtungen unterrichten in der Nähe der Kasse befindliche Personen durch ein hörbares Signal darüber, welche Schublade geöffnet worden ist.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf Registrierkassen mit mehreren Verkäuferstellorganen beschränkt, sondern auch bei Kassen mit einem einzigen, in verschiedenen Stellungen zu bewegenden Verkäuferstellorgan (Handhebel o. dgl.) anwendbar.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Registrierkasse mit mehreren unabhängig von der Registriervorrichtung zu benutzenden Geldbehältern und einem oder mehreren Stellorganen für die Verkauf er nach Patent 162678, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl durch die Geldbehälter (40) oder deren Freigabeorgane (15) als auch durch das Verkäuferstellorgan bezw. die Verkäuferstellorgane (14) besondere Anzeigeelemente (65 bezw. 74) eingestellt werden, die so zusammenwirken, daß bei Freigabe oder Öffnen eines Geldbehälters und Handhabung des entsprechenden Verkäuferstellorgans (14) bezw. Bewegung des gemeinsamen Verkäuferstellorgans in die entsprechende Stellung eine bestimmte, für jedes Verkäuferstellorgan (14) bezw. für jede Stellung des gemeinsamen Verkäuferstellorgans verschiedene Anzeige hervorgerufen wird, bei Freigabe oder Öffnen eines Geldbehälters und Bewegung eines nicht zugehörigen Verkäuferstellorgans (14) bezw. Bewegung des gemeinsamen Verkäuferstellorgans in eine nicht entsprechende Stellung dagegen eine von den genannten Anzeigen abweichende Anzeige hervorgerufen wird.
2. Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse (72) der Anzahl der Geldbehälter (40) entsprechende Lampen (65) angeordnet sind, vor denen Scheiben (74) mit Öffnungen verstellbar sind, von denen je eine durch eine farblose, durchscheinende Scheibe (jga) und die anderen durch farbige, durchscheinende Scheiben (78a) bedeckt sind, wobei beim Öffnen eines Geldbehälters (40) die dem letzteren entsprechende Lampe (65) erleuchtet wird und durch Niederdrücken der zugehörigen A'Terkäufertaste (14) die farblosen Scheiben (79a) vor die erleuchtete Lampe (65) gebracht werden. S
3. Registrierkasse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Freigabe jedes Geldbehälters (40) einer von mehreren
Hebeln (47) gehoben und dadurch ein Stromschlußschieber (61) mit einem Stromschlußstück (66) zwecks Erleuchtung der entsprechenden Glühlampe (65) in Berührung gebracht wird, wobei der Schieber (61) durch einen Sperrahmen (58) in der Stromschlußstellung gehalten und der Sperrahmen (58) durch eine einseitig wirkende Klinke (55) eines über alle Hebel (47) sich erstreckenden Rahmens (54) so beeinflußt wird, daß bei Aufwärtsbewegung eines Schiebers (61) ein etwa vorher emporgehobener anderer Schieber (61) freigegeben und zum Fallen' gebracht wird.
4. Registrierkasse nach Anspruch 1 mit Verkäufer- und Geldbehältertasten, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkäufertasten (14) und die Geldbehältertasten (15) paarweise unmittelbar nebeneinander so angeordnet sind, daß jedes Paar (14, 15) durch die Spitze eines einzigen Fingers niedergedrückt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1904166709D 1904-04-12 1904-10-04 Registrierkasse mit mehreren, unabhaengig von der registriervorrichtung zu benutzenden geldbehaeltern und einem oder mehreren stellorganen fuer die verkaeufer Expired DE166709C (de)

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DE166709T 1904-10-04

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