DE731877C - Geldausgeber - Google Patents

Geldausgeber

Info

Publication number
DE731877C
DE731877C DEM145090D DEM0145090D DE731877C DE 731877 C DE731877 C DE 731877C DE M145090 D DEM145090 D DE M145090D DE M0145090 D DEM0145090 D DE M0145090D DE 731877 C DE731877 C DE 731877C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coins
slide
multiple slide
money
coin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM145090D
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Oskar Martin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM145090D priority Critical patent/DE731877C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE731877C publication Critical patent/DE731877C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D1/00Coin dispensers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

  • Geldausgeber Die Erfindung bezieht sich auf einen. Geldausgeber mit zwei Übereinanderlieigenden, unabhängig voneinander zu verstellenden Auswerfschiebern, von denen der eine die Stärke einer Münze, der andere die Stärke mehrerer Münzen hat. Nach Patent 648 z 16 umfaßt dabei in der Ruhelage der obere Schieber die von ihm auszuwerfenden Münzen des Münzenstapels, während der untere Schieber den Münzenstapel stützt.
  • Der vorliegende Erfindungsgegenstand stellt eine weitere Vervollkommnung dar, wobei der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke darin besteht, den Mehrfachschieber in der Höhe derart veränderlich zu gestalten, daß der gegen den Einfachschieber verschnebbare Mehrfachschieber aus einzelnem, je eine Dumchlaßöffnung aufweisenden Platten besteht, von denen einige gegen ,Bhndplattein, die an. der Auswerfbewegung des Mehrfachschlehers nicht teilnehmen, ausgetauscht werden können-. Der durch den Erfindungsgegenstand erreichte wesentliche Vorteil besteht darin, daß man ohne bauliche Veränderung der Höhe des Mehrfachschieberstapiels jederzeit in der Lage ist, den einen oder anderen Schlebier blindzustellen, d. h. daß der Münzenauswurf jederzeit auf den zur Zeit bestehenden Tarif eingestellt werden. kann.
  • Es sind zwar schon Münzenausgeber bekanntgeworden, bei denen ein aus mehreren Schiebern bestehender Mehrfachschieber vorhanden ist, jedoch wird dabei jede einzelne Platte durch ,ein besonderes, durch eine Taste zu bewegendes Gestänge angetrieben, Dadurch ergibt sich eine ;große Anzahl vorn Antriebstasten, so - daß der diesen Münze:nausgeber bedienende Mann ;nicht ohne weiteres einfach automatisch durch Herabdrücken der Mehrfachschiebertaste die gewünschte Anzahl der Münzen auswerfen kann, sondern er ruß, eine ganz bestimmte Taste von den vielen Tasten betätigen. Dadurch tritt ohne Zweifel des öfteren ein Vergreifen ein, während im Gegensatz dazu bei dem Erfindungsgegenstand jegliches Mitdenken des Bedienenden ausgeschaltet ist, denn dieser braucht nur auf die einzige dafür vorgesehene, den Mehrfachscheber betätigende Taste zu drücken. Die ausgeworfene Zahl der Münzen stimmt dabei auf alle Fälle, denn der Münzenausgeber ist dem zur Zeit herrschenden Tarif von der Verkehrsgesellschaft angepaßt worden.
  • Die außerdem b.ekanntgeivordennen Gel@dausgeberbehälter, die in der Weise gestaltet sind, daß man je nach Bedarf entweder eine, zwei oder mehrere Münzen gleichzeitig verausgaben konnte, bedurften ebenfalls zu ihrer Bedienung mehrerer Tasten, die zudem noch gefühlsmäßig betätigt werden mußten, d.li. die Hebel dieser Tasten mußten auf bestimmte, dafür vorgesehene Aufsätze zur Auflage kommen, damit die entsprechende Zahl der Münzen zum Auswurf gelangen konnte. Dabei war dieser Geldausgeber in konstruktiver Hinsicht sehr kompliziert gestaltet und ist keinesfalls dem robusten Betrieb, der-bei Verkehrsgesellschaften in der Regel eintritt, gewachsen.
  • Der Hauptvorteil des Erfindungsgegenstandes besteht jedoch :darin, daß der den Geldausgeber bedienende Mann keine besonderen Manipulationen anzustellen hat, sondern er nur die Mehrfachschiebertaste der betreffenden Münzensorte herunterzudrücken braucht, um die Gewißh:eit zu haben, die richtige Anzahl der ausgeworfenen Münzen herausgeben zu können.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch eine Röhre des Geldausgebers mit eingelegter Blindplatte, Abb.2 die Seitenansicht auf die Einfachschiebertaste, Abb.3 die Seitenansicht auf die Mehrfachschiebertaste bei gleichzeitigem Schnitt durch das Schiebergehäuse ohne Blindplatte, Abb. q. :einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. i, Abb. 5 einen Schnitt nach Linie C-D@ der Abb. i, Abb. 6 eine Draufsicht auf :eine Blindplatte, Abb.7 die Ansicht von unten gegen das, Schiebergehäuse, Abb.8 einen Schnitt durch die Einfüllöffnung einer Röhre.
  • Auf dem Brustbrett i ist mittels einer Abstandschelle 2 das zum Einwerfen der Münzen bestimmte und in seiner lichten Weite dem Durchmesser der Münzen angepaßte Rohr 3 befestigt. Das Rohr 3 trägt an seinem oberen Ende das Einfüllmundstück q., welches in bekannter Weise mit frei gegeneinander schwingenden rückfallsicheren Einfüllklappen 5 versehen ist, die ein Herausfallen der Münzen unbedingt verhindern. Am unteren Ende des Rohres 3 ist das mit dem Boden 6 versehene Schiebergehäuse 7 angeoTdnet, in dem sich der Einfachschieber 8 sowie der aus mehreren Platten 9 zusammengesetzte Mehrfachschi@eher verschieben können. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß in der Ruhestellung der beiden Schieber die Durchfallöffnung des Einfachschiebers mit dem inneren Durc'hmesser des Rohres 3 übereinstimmt. während die Durchfallöffnung des Mehrfachschiebers über den Rohrdurchmesser hinausragt, so daß der Mehrfachschieber den Miinzenstapel abstützt.
  • Zur Verschiebung der einzelnen Schieber sind um eine gemeinsame Achse io mit Tasten versehene Hebel angeordnet, und zwar für den Einfachschieber 8 die aus der Abb. z ersichtliche Drucktaste i i, während für den Mehrfachschieber 9 die aus Abb. i und 3 ersichtliche Drucktaste 12 angeordnet ist. In der Ruhestellung werden beide Tasten durch eine gemeinsame Feder 13, eine sog. Oinegafeder, auseinandergehalten, die bei jeweiliger Bedienung der einen oder anderen Taste dein durch Druck zu überwindenden Widerstand für die Bewegung der anderen Taste ergibt. Die Anlenkung des freien Endes 14 der Mehrfachschiebertaste erfolgt .an der oberen Platte des Mehrfachschiebers 9, die entsprechend gestaltet ist, z. B. durch Ausbiegen von. Augen 15 (vgl. Abb. 5) und eine diese Augen 15 durchdringende Achse 16, an die das ausgeschnittene Ende des Hebelarmes 14 angreift. Die zusammengehörenden Platten 9 -,verdcn durch den Stift 9a zusammengehalten.
  • Zur Ermöglichung des Auswerfens verschiedener Einheiten aus dem Schicbergehäu-3e kann je nach der Zahl der auszuwerfenden. Münzen die wirksame Höhe des Mehrfachschiebers 9 dadurch beei.nflußt werden, daß an Stelle einer bewegbaren Platte des Mehrfachschiebers eine sog. Blindplatte 17 in das Schiebergehäuse :eingelegt wird, die an der Bewegung des Mehrfachschiebers nicht teil.-nimmt. Zu diesem Zweck ist zur freien Beweglichkeit des Armes 14 der Mehrfachschiebertaste 12 in der Blindplatte 17 ein entsprechend großer Schlitz i S angeordnet.
  • Um eine unbeabsichtigte Bewegung der verschiedenen Tasten gegenseitig zu verhindern bzw. um den Geldausgeber bei Nichtgebrauch gegen ein Herausfallen der Münzemu: sichern, ist eine Sperrvorrichtung in bekannter Weise angeordnet; eine. Stange i9 umfaßt in der Bereitschaftsstellung die. Naben der auf der Achse i o schwenkbaren Tasten mit den in ihr angebrachten Ausschnitten 2o mit Spiel, während in der gesicherten Stellung durch Längsverschiebung der Stange i 9 diese in die in den Nahen der Tasten angebrachten Schlitze 2 1 eingreift und sotmit deren verhindert. r

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geldausgehen mit zwei übereinanderliegenden, umabhängig voneinander zu verstellenden Auswerfschiebern, von denen der eine die Stärke. einer Münze, der andere die Stärke mehrerer Münzen hat, nach Patent 648 216, dadurch gekennzeichnet, daß der gegen den Einfachscbieber (8) verschiebbare Mehrfachschieber aus einzelnen, je eine Durchlaßöffnung aufweisenden Platten (9) besteht, von denen einige gegen Blindplatten (17), die an der Auswerfbiewegung des Mehrfachschlebelrs nicht teilnehmen, ausgetauscht werden können. z. Geldawsgeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die, wirksame Höhe des Mehrfachschiebers hildeÜde Platte (9) durch einen diese durchdringenden Stift (9e.) zusammengehalten ,wird, während die die Verschiebung bewirkende Taste (1z) mittels ihres freien Hebelendes (1q.) nur an einer, vorzugsweise der obersten Platte angelenkt ist.
DEM145090D 1939-05-16 1939-05-16 Geldausgeber Expired DE731877C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM145090D DE731877C (de) 1939-05-16 1939-05-16 Geldausgeber

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM145090D DE731877C (de) 1939-05-16 1939-05-16 Geldausgeber

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE731877C true DE731877C (de) 1943-02-17

Family

ID=7335702

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM145090D Expired DE731877C (de) 1939-05-16 1939-05-16 Geldausgeber

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE731877C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE731877C (de) Geldausgeber
DE718607C (de) Vorrichtung zum Aufbewahren und Ausgeben von Diapositiven
DE625214C (de) Muenzrueckgabevorrichtung
DE682485C (de) Selbstverkaeufer
AT125856B (de) Elektrisch betätigter Warenautomat für Waren verschiedenen Preises und zum Einwurf von gleichen oder verschiedenen Münzsorten.
DE618237C (de) Selbstverkaeufer mit mehreren hintereinanderliegenden Muenztaschen
DE614618C (de) Schaffnerzange
DE874073C (de) Lieferschalter mit Schleusen
DE2913432C2 (de) Steuereinrichtung für einen Selbstverkäufer
DE603052C (de) Selbstverkaeufer mit uebereinander angeordneten Warengefachen
DE2623941B2 (de) Verkaufsautomat mit voneinander getrennten Fächern
DE573913C (de) Typenhebelfuehrung fuer Schreibmaschinen
DE691453C (de) Selbstverkaeufer mit mehreren senkrechten Stapeln
DE481831C (de) Geldausgabe- und Wechselmaschine
DE875711C (de) Totowettschein-Aufbewahr- und Ergebnispruef-Geraet
DE666599C (de) Von einem Motor angetriebene Rechen- oder Buchungsmaschine
DE599762C (de) Geldausgeber
EP0051120B1 (de) Einstelleinrichtung eines Selbstverkäufers
DE589586C (de) Tastaturzeichengeber zum Einschalten von aus einzelnen Teilflaechen eines Feldes wahlweise zusammengesetzten Leuchtzeichen
DE634170C (de) Selbstverkaeufer mit auswerfendem Drehschieber
DE610994C (de) Tischautomat zur Ausgabe von kreuzweise angeordneten Postkarten
DE210036C (de)
DE1474859C (de) Umschaltbare Münzauslösevorrichtung für Selbstverkäufer
AT64071B (de) Zahlmaschine.
DE725173C (de) Muenzstapeltasche fuer Selbstkassierer