DE599762C - Geldausgeber - Google Patents

Geldausgeber

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DE599762C
DE599762C DEA71012D DEA0071012D DE599762C DE 599762 C DE599762 C DE 599762C DE A71012 D DEA71012 D DE A71012D DE A0071012 D DEA0071012 D DE A0071012D DE 599762 C DE599762 C DE 599762C
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APP BAUANSTALT ING HANS KLINKH
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APP BAUANSTALT ING HANS KLINKH
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D1/00Coin dispensers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Geldausgeber Die Erfindung bezieht sich auf Geldausgeber jener Art, bei denen für die verschiedenen Münzsorten Münzschächte vorgesehen sind, aus denen die Münzen durch von Tasten bewegbare Münzauswerfer ausgestoßen werden.
  • Es wurde bereits vorgeschlagen, die Auswurfvorrichtung für gewisse Münzsorten so auszubilden, daß das wahlweise Ausstoßen von einer Münze oder zwei Münzen aus demselben Schacht durch Verstellen einer einzigen Taste ermöglicht wird. Bei den bisher bekannten Vorrichtungen wurde dies dadurch erreicht, daß beim Auswerfen zweier Münzen diese gleichzeitig ausgestoßen wurden. Hierdurch ergab sich die Notwendigkeit, den Austrittsschlitz des Münzenschachtes der jeweiligen Anzahl gleichzeitig ausgestoßener Münzen anzupassen. Dies erforderte aber ziemlich komplizierte Einrichtungen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Geldausgeber, bei dem zum Ausstoßen von zwei Münzen aus demselben Schacht die Auswerfer durch einmalige Verstellung einer einzigen Taste einzeln nacheinander zur Wirkung kommen. Es kann daher hier der Austrittsschlitz des Münzenschachtes immer gleichgelassen werden, da immer nur eine Münze den Schacht verläßt. Auch hat sich bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der nacheinander wirkenden Auswerfer gezeigt, daß der zum Verstellen der Auswerfervorrichtung benötigte Kraftaufwand geringer ist als bei den bekannten Einrichtungen. Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigt Abb. i die Gesamtanordnung des Geldausgebers im Querschnitt, Abb.2 in Vorderansicht. Abb. 3 ist eine schaubildliche Darstellung der Verstelleinrichtung für die Auswerferhebel. Die Abb. 4 und 5 zeigen im Querschnitt bzw. im Horizontalschnitt das untere Ende eines Münzenschachtes. Abb. 6 zeigt im Querschnitt durch ein Feld der Vorrichtung den Mechanismus für das wahlweise Auswerfen von einer.bzw. von zwei Münzen aus demselben Münzenschacht. Abb. 7 zeigt die Draufsicht auf diesen Ausstoßmechanismus; Abb.8 zeigt die Münzenauswerfer in ihrer Arbeitsstellung.
  • In Abb. i bezeichnet i das Gehäuse der Vorrichtung. In den Seitenwänden 2 des Gehäuses sind die beiden Achsen 3, 4 gelagert. Auf der Achse 3 sitzen frei drehbar die Tastenhebel 5 der Ausgabevorrichtung, die am Ende die Tasten 6 tragen. Auf der Achse 4 sitzen gleichfalls frei drehbar eine Anzahl ineinanderliegender Rahmen 7. Jeder Rahmen hat eine oder mehrere nach aufwärts ragende Zungen 8 und eine (oder mehrere) nach abwärts gerichtete Zunge g. Auf der Achse4 sind ferner die Auswerferhebel io gelagert, deren Fortsätze i i unter die Rahmen 7 greifen. Am oberen Ende jedes Hebels io ist bei i2 der Münzenauswerfer 13 schwenkbar gelagert, den eine Feder 14 ständig in der Pfeilrichtung zu drehen sucht (Abb. 3). Die Münzenauswerfer sind im Gehäuse der Vorrichtung durch genutete Schienen 15 geführt. Jeder Hebel io steht unter der Einwirkung einer Feder 16, die ihn ständig in seine rückwärtige Lage (Ruhestellung) zu ziehen sucht; An einer' Schrägwand 17 des Gehäuses i sitzt eine Platte 18, an der nebeneinander die Münzenschächte i9 angeordnet sind.
  • Die Schrägwand 17, die Platte 18 und die die Münzenschächte unten abschließende Leiste 2o weisen Durchbrechungen 21 auf für den Durchtritt der Ausstoßer 13. Die Leiste 2o weist gemäß Abb. 4, 5 an ihrer Oberseite eine Ausfräsung 22 auf, in welche die jeweils unterste Münze des Stapels zu liegen kommt. Diese Ausfräsung wird von den Rändern 23 des vorne offenen Münzenschachtes so übergriffen, däß immer nur die in der"Ausfräsung 22 liegende Münze ausgestoßen werden kann (Pfeil p, Abb. 4), während die darüberliegenden Münzen von den Rändern 23 zurückgehalten werden.
  • Die Vorrichtung wird wie folgt benutzt: Will man eine Münze bestimmter Sorte auswerfen, so drückt man die entsprechende Taste 6, so daß der zugehörige Tastenhebel unter Spannung der Rückholfeder-24 nach abwärts verschwenkt wird. - Dieser Hebel wirkt dabei gegen die Zunge 8 des korrespondierenden Rahmens 7, der seinerseits mit seiner Zunge 9 auf den Fortsatz fi des entsprechenden Auswerferhebels io wirkt und so den Auswerfer 13 des zugehörigen Münzenschachtes bewegt.
  • Bei Tasten, durch deren einmalige Verstellung mehrere Auswerfer gleichzeitig zu beregen sind, um einen Geldbetrag in kleinere Einheiten zu wechseln,- kommen unter den Tastenhebel jeder solchen Taste eine Reihe von Zungen 8 zu liegen, die den den Auswerfern entsprechenden Rahmen 7 angehören..
  • Die ausgestoßenen Münzen gelangen über die im Gehäuse eingebauten Schrägflächen 25 und die anschließende Fallrinne 26 in den Fangbehälter 27.
  • Um aus einem Münzenschacht .durch einmalige Tastenverstellung zwei Münzen auswerfen zu können, hat man bisher der Ausfräsung 22 (Abb. 4) eine = solche Tiefe t gegeben, daß immer die zwei untersten Münzen für den Ausstoßer 13 .bereitlagen. Die Betätigung solcher Tasten erforderte aber einen ganz bedeutenden Kraftaufwand. Überdies- konnte bei so ausgestalteten Münzenschächten auf das Auswerfen nur einer Münze entweder gar nicht oder nur unter Anordnung komplizierter Zusatzeinrichtungen übergegangen werden.
  • Die Abb. 6 bis 8 zeigen nun einen Ausstoßmechanismus, der bei wesentlich geringerem Kraftaufwand für die Tastenbetätigung und bei einfachem Aufbau wahlweise das Auswerfen von zwei oder von nur einer Münze ermöglicht.
  • Bei dieser Anordnung sind ein und demselben Münzenschacht i9 zwei Auswerferhebel io, ioa zugeordnet, die nebeneinander frei drehbar auf der Achse 4 sitzen. Der Auswerferhebel io hat den üblichen Fortsatz, mit welchem er unter die ineinanderliegenden Rahmen 7, 7a greift. Der Auswerferhebel ioa weist nur einen kurzen - Fortsatz i ja auf. Dieser Fortsatz greift unter die Rolle 40 eines kleinen Winkelhebels 44 der bei 42 auf einer Schiene 43 gelagert ist. Diese Schiene liegt zwischen den Hebeln io, ioa und ist auf der Achse 44 frei drehbar. Gegen das freie Ende der -Schiene 43 liegt -die Zunge 9a des Rahmens 7a an.
  • Mit 45 ist eine zweite Rolle bezeichnet, die an einem Ansatz 46 dr Schiene 43 angeordnet ist und gegen den' Fortsatz i i des Auswerferhebels io wirken kann.
  • Will man durch eine Tastenverstellung nur eine Münze -auswerfen, so drückt man die Taste 6, wodurch in der bereits beschriebenen Weise folgender Betätigungsweg für den Auswerfer 13 -zustande kommt: Tastenhebel 5, Zunge 8, Rahmen 7, Zunge 9, Fortsatz i i, Hebel io. Die Schiene 43 bleibt dabei vollkommen unbeeinflußt.
  • Will man durch einmalige Tastenverstellung zwei Münzen auswerfen, so drückt man die Taste 6a. Dadurch drückt der Tastenhebel 5a gegen -die Zunge 8a des Rahmens 7a und dieser mit seiner Zunge 9a; die mit einer Rolle r versehen ist, gegen die Schiene 43. Die Schiene 43 wird samt dem auf ihr gelagerten' Winkelhebel-41 nach abwärts (Pfeil p1) verschwenkt. Die Rolle 40 dieses Winkelhebels, den eine Feder So ständig gegen einen -Anschlag 5r an der Schiene 43 drängt, drückt -gegen den Fortsatz ija des Hebels ioa und verschwenkt ihn, so daß er in die Stellung gemäß Abb. 8 gelangt, wo er eben-im Begriff ist, die unterste Münze des Stapels auszuwerfen.
  • Knapp bevor beim weiteren Abwärtsgang der Schiene 43 die Rolle 45 dieser Schiene gegen den Fortsatz i i des normalen Auswerferhebels zu wirken. beginnt, gleitet die Rolle 40 vom Fortsatz iia des Hebels ioa ab, so daß dieser Hebel durch die Einwirkung der: Feder 16a in seine Ausgangslage zurückschnellt. Der Münzstapel ist dabei- nachgesunken, so daß seine unterste Münze für den Auswerfer 13 bereitliegt. In der letzten Phase der Verstellung der Taste -6a drückt nun :die Rolle 45 gegen den Fortsatz i i des Hebels io, der mit seinem Auswerfer 13 die zweite Münze auswirft. Bei Loslassen der Taste 6a kehrt sowohl der Auswerferhebel io als auch der Winkelhebel 41 wieder in die Ausgangslage zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geldausgeber mit durch Tasten bewegbarer Ausgabevorrichtung, die für das wahlweise Ausstoßen einer Münze oder zweier Münzen aus demselben Münzschacht ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum. Ausstoßen von zwei Münzen aus demselben Schacht die Auswerfer (i3, 13a) durch einmalige Verstellung einer einzigen Taste einzeln nacheinander zur Wirkung kommen. a. Geldausgeber nach Anspruch i, bei welcher gewissen Münzschächten zwei Auswerfer und zwei Tasten zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auswerfen einer Münze die eine Taste (6) und der ihr zugeordnete Auswerfer (io, 13) bewegt wird, während für das Äuswerfen von zwei Münzen durch die zweite Taste (6a) beide Auswerfer nacheinander zur Wirkung kommen. 3. Geldausgeber nach Anspruch i und =, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Taste (6) in an sich bekannter Weise über einen Kupplungsrahmen (7, 8, 9) auf den Auswerfer (io, 13) wirkt, während die zweite Taste (6a) über einen Kupplungsrahmen (7a, 8a, 9a) und ein besonderes Kupplungsglied (43) beide Auswerfer nacheinander bewegt. 4. Geldausgeber nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (43) -aus einer zwischen den beiden Auswerferhebeln (io, ioa) schwenkbar gelagerten Schiene besteht, die gegen Fortsätze (i i, i ia) der Auswerferhebel wirkende Verstellglieder (4o bzw. 45) aufweist. 5. Geldausgeber nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellglieder (40, 45) der Schiene (43) als Rollen oder Nasen ausgebildet sind und den Hebelfortsätzen (ii, iia) gegenüber so angeordnet sind, daß sie nacheinander zur Wirkung kommen. 6. Geldausgeber nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach voller Verschwenkung des Auswerfers (ioa, 13 a) das Verstellglied (40) dieses Hebels von dem Hebelfortsatz (iia) abschnappt, so daß der Auswerfer (ioa, 13a) in die Ausgangslagezurückschnellt, worauf die Verstellung des anderen Auswerfers (i o, 13) durch das Verstellglied (45) einsetzt. 7. Geldausgeber nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zuerst zur Wirkung gelangende Verstellglied (40) an der Schiene (43) schwenkbar, z. B. an einem unter Federwirkung stehenden Winkelhebef (41), angeordnet ist.
DEA71012D 1933-07-28 1933-07-28 Geldausgeber Expired DE599762C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192569B (de) * 1961-04-07 1965-05-06 British American Tobacco Co Pruefgeraet fuer Zigarettenfilter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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