DE16765C - Schnellarbeitende Komplementenwaage für wissenschaftliche Zwecke - Google Patents
Schnellarbeitende Komplementenwaage für wissenschaftliche ZweckeInfo
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- DE16765C DE16765C DENDAT16765D DE16765DA DE16765C DE 16765 C DE16765 C DE 16765C DE NDAT16765 D DENDAT16765 D DE NDAT16765D DE 16765D A DE16765D A DE 16765DA DE 16765 C DE16765 C DE 16765C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
In beiliegender Zeichnung ist eine Waage dargestellt, auf welcher das Gewicht eines Gegenstandes
nicht direct, sondern indirect durch Ermittelung des Complements dieses Gewichts zur
Maximalbelastung bestimmt wird.
Die Waage ist in einem metallenen, allseitig zu öffnenden und verglasten Gehäuse montirt,
welches durch die Stellschrauben m1 m1 nach
dem Loth ο gerichtet werden kann. Bei / ist an der Seitenwandung des Gehäuses der Hebel D
zwischen Spitzenschrauben drehbar befestigt. Durch die Kurbel F kann bei geschlossenem
Gehäuse die Drehung des Excenters q und dadurch Hebung und Senkung des Hebels D bewirkt
werden. Dieser Hebel trägt die Platte G. Auf dieser sind die sieben Pfeiler/g h 11'm m*
in verticaler Richtung durch ihre Muttern justirbar eingeschraubt. Sämmtliche Pfeiler tragen
kurze Achatcylinder, von denen die Cylinder/^-
h m in Nuthen, die Cylinder / / in Halbkugeln,
der Cylinder ot2 in einem Hohlkonus endigen.
Der Waagebalken B trägt die durch vier Schrauben befestigte, horizontal verstellbare
Mittelachse α und die ebenfalls dm cn vier
Schrauben befestigte und vertical verstellbare Endachse c. Die Entfernung der Achsen von
einander (die Hebellänge des Balkens) ist weit über das ,bisher irgendwo bei Waagen gleicher
Tragfähigkeit angewendete Mafs bis auf dasjenige Mafs reducirt, welches bei günstigster
Aufhängung des Balkens und der Schale Wägungen von wissenschaftlicher Genauigkeit und
vollkommener Zuverlässigkeit in kürzester Zeit auszuführen gestattet. Ferner trägt der Balken
das Justirgewicht r zur horizontalen und das Justirgewicht s zur verticalen Verschiebung der
Schwerpunktslage. Am Balken befestigt ist ferner das Reiterlineal R, ein in 100 Theile getheilter
Mafsstab, dessen Theilung sich zur Hebellänge des Balkens so verhält, dafs eine
Verschiebung des Reiters R um einen Theilstrich einer Gewichtsdifferenz von einem Milligramm
entspricht. Die Verschiebung des Reiters erfolgt bei geschlossenem Gehäuse mit Hülfe des Häkchens
i an der Stange C. Der Hub dieses Häkchens wird nach oben durch das Deckglas
des Gehäuses, nach unten durch die gegen die hintere Glasscheibe stofsende Justirschraube t
begrenzt.
Das Reiterlineal endigt in einer Spitze, welche an der Elfenbeinscala u die Zehntel-Milligramme
anzeigt und die Hundertstel-Milligramme schätzen läfst, welche die Gleichgewichtslage bedingt.
Der Balken ruht mit Achatkugelflächen zu fast genau je einem Drittel seines Gewichts in
den Achatnuthen der Pfeiler fg h.
Die planparallele Achatplatte d liegt an einem
Ende mit einem Hohlkonus, am andern mit einer darauf zulaufenden Nuth so auf den Achatkugelflächen
der Pfeiler /, dafs sie von der Endschneide nur oben abgehoben ist. Das an
einem Haken und einer Schlinge die Schale tragende Metallstück ν ruht mit Achatkugelflächen
so in dem Achathohlkonus und der Achatnuth der Pfeiler //, dafs die daran befestigte,
rechtwinklig zur Endscheibe C stehende Achatschneide e (Kreuzschneide) nur oben von
der Achatplatte abgehoben ist.
Der am Deckel des Gehäuses befestigte Träger A trägt das plane Achatlager b für die Mittelachse.
Die Schak der Waage ist der Form der
Claims (8)
1. das Hauptlager der Waage ist an dem Deckel des Gehäuses befestigt;
2. die Hebellänge des Waagebalkens ist wesentlich geringer als wie sie bisher irgendwo
bei Waagen gleicher Tragfähigkeit zur Anwendung kam;
3. die Schale hängt mit einer Schneide, welche rechtwinklig zur Endschneide des Balkens
steht, frei auf einer planparallelen Platte, deren untere Fläche auf der Endschneide
des Balkens ruht;
4. die planparallele Platte und die Kreuzschneide werden, jede für sich, von der
Arretirung abgehoben;
5. der Hauptträger der Arretirung ist einerseits drehbar am Gehäuse befestigt und wird am
andern Ende gehoben bezw. gesenkt;
6. das Reiterlineal ist in seiner Länge und Theilung
unabhängig von der Länge des Balkens;
7. das Reiterlineal dient zugleich als Zeiger;
8. die belastete Schale wird ohne das sonst bei zweiachsigen Waagen angewendete Ausgleichgewicht
lediglich durch den Balken und seine wesentlichen Theile im Gleichgewicht gehalten, sowie die unter 1. bis 8.
angeführten Neuerungen im Einzelnen, soweit sie auch bei anderen Waagen Anwendung
finden können.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
BERLIN, GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16765C true DE16765C (de) |
Family
ID=293740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16765D Active DE16765C (de) | Schnellarbeitende Komplementenwaage für wissenschaftliche Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16765C (de) |
-
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