DE16787C - Selbsttätig wirkende Zeigerwaage mit verstellbar angeordneter Wägevorrichtung - Google Patents

Selbsttätig wirkende Zeigerwaage mit verstellbar angeordneter Wägevorrichtung

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DE16787C
DE16787C DENDAT16787D DE16787DA DE16787C DE 16787 C DE16787 C DE 16787C DE NDAT16787 D DENDAT16787 D DE NDAT16787D DE 16787D A DE16787D A DE 16787DA DE 16787 C DE16787 C DE 16787C
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Germany
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BOURSET & WEILER in Berlin
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die bisher bekannt gewordenen selbstthätigen Wägevorrichtungen konnten eine ausgedehntere Anwendung im Publikum nicht finden, da das selbsttätige Abwägen nur innerhalb sehr enger Gewichtsgrenzen mit hinreichender Genauigkeit geschieht. Weder für Federwaagen noch für Pendelwaagen ist eine Construction bekannt geworden, die sowohl grofse wie kleine Gewichte mit nahezu gleicher Genauigkeit abwägt. Selbst bei der in neuerer Zeit bekannt gewordenen Reitze'schen Waage ist eine derartige gleiche Empfindlichkeit für grofse Gewichtsdifferenzen nicht erzielt, wenn auch verschiedene grofse Lasten mit Hülfe von versetzbaren Gewichten gemessen werden können.
Bei der nachfolgend beschriebenen Construction wird diese Empfindlichkeit dadurch erreicht, dafs auf dem Waagebalken zwei verschieden gelegene feste Lastaufhängepunkte geschaffen sind, welche je nach der Schwere des zu wägenden Gegenstandes benutzt werden, und zwar so, dafs man die schwereren Lasten von ι bis 10 kg in kürzerer Entfernung vom Drehpunkt der Waage, die leichteren Lasten von ο bis 1 kg in gröfserer Entfernung vom Drehpunkt auflegt und beide Lasten durch das Pendelgewicht P mifst, welches also für beide Lasten dasselbe bleibt.
Diese Construction unterscheidet sich von der Reitze'schen und den übrigen Constructionen vor allem dadurch, dafs während bei Reitze verschiedene Gewichtsaufhängung bei constanter Lastaufhängung angewendet wird, bei der neuen Construction verschiedene Last- | aufhängung wirksam ist. Eine Ueberlastung der Waage kann infolge dieser Anordnung nicht eintreten, und ist durch diese Verschiedenheit der Lastauflagepunkte eine gröfsere Empfindlichkeit für kleinere Gewichte und eine dem Hebelverhältnifs entsprechende Empfindlichkeit für gröfsere Gewichte erzielt.
In der Zeichnung ist
Fig. ι die Vorderansicht, Fig. 2 die Seitenansicht der Waage.
Fig. 3 und 4 zeigen eine schematische Darstellung der Hebelbewegung.
Fig. 5 und 9 sind Längenschnitte nach A-B für zwei Modificationen.
Fig. 6 ist ein Querschnitt,
Fig. 7 ein Grundrifs und
Fig. 8 eine Vorderansicht einer Waage bis zu 10 kg Tragkraft.
Das einstellbare Pendelgewicht P ist an der Pendelstange p mittelst Spitzenschrauben j und s1 an den Seitenständern B der Waage aufgehängt und überträgt den Ausschlag des Pendels durch die an der Pendelstange ft drehbare Zahnstange ζ bezw. direct durch Zahnsector/1, Fig. 9, und Trieb /, Fig. 5, auf den Zeiger Z1 bezw. cl der Gewichtsskala, an welcher die auf die Waagschale gelegte Last direct abzulesen ist. Für die verschiedenen Lastaufhängepunkte können entweder verschiedene Skalen, wie die Zeichnung zeigt, oder eine Skala mit doppelter Gewichtsangabe angebracht sein.
Das Pendel ft besitzt einen zweiten Hebelarm a, welcher mittelst Spitzenschrauben ν und w und des Verbindungsstückes Ii den einarmigen Hebel H, auf welchen die Last zu liegen kommt, trägt. Hebel Ii ist mittelst Spitzenschrauben in und η oder Zapfen bei A drehbar und trägt bei /und /' die Lastaufhängungspfannen q und r.

Claims (2)

Auf den Pfannen q und r ruhen die Brücken b und b\ die oben die Waagschalen tragen. Diese Brücken werden geführt durch den um g drehbaren Hebel /ι, welcher eine parallele senkrechte Stellung der Brücken beim Wägen sichert. Die Waage kann mit zwei auf den Brückenständern fest sitzenden Waagschalen versehen sein oder kann eine abnehmbare Waagschale tragen, wie letzteres in der Zeichnung dargestellt ist. . ■"■ Um ein zufälliges Ausheben des Verbindungsstückes R aus den Spitzen zu verhüten, sind an R die verstellbaren Stücke λ angebracht. P ATEN τ-Ansprüche:
1. Die Anwendung von zwei oder mehreren festen Lastauflagepunkten II1.... an einem einarmigen (ungleicharmigen) Waaghebel H.
2. Die Anwendung des gemeinsamen, um Punkt g drehbaren Führungshebels /;, um die beiden Lastbrücken b und bl in paralleler, verticaler Stellung zu erhalten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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