DE63281C - Oberschalige Neigungswaage - Google Patents

Oberschalige Neigungswaage

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DE63281C
DE63281C DENDAT63281D DE63281DA DE63281C DE 63281 C DE63281 C DE 63281C DE NDAT63281 D DENDAT63281 D DE NDAT63281D DE 63281D A DE63281D A DE 63281DA DE 63281 C DE63281 C DE 63281C
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DENDAT63281D
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F. KOCH und K. KOCH in Hannover
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine oberschalige Neigungswaage, welche namentlich für Haushaltungen zweckmäfsig ist, da bei ihr zwei Waagen vereinigt sind, von denen die eine mit grofser Waagschale dip grofsen Belastungen und die andere, auf dieselbe Zeigerachse wirkende Waage mit kleiner Waagschale kleine Belastungen mit verhältnifsmä'fsig grofser Genauigkeit mit demselben Zeiger auf besonderer Scala anzeigt.'
Diese kleine und empfindliche Nebenwaage kann sowohl mit einer oberschaligen Neigungswaage oder Doppelwinkelhebelwaage, wie sie z. B. im Patent No. 56587 dargestellt ist, vereinigt werden oder auch mit einer Waage mit einfacher Parallelführung.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 die Verbindung der neuen empfindlicheren Nebenwaage mit einer Doppelwinkelhebelwaage und in Fig. 3 in Verbindung mit einer Waage mit einfacher Parallelführung dargestellt. Fig. 2 zeigt die Zifferblatt- und Zeigeranordnung für beide Waagen.
An der Achse b der ganzen Waage wirkt die aus Hebelarm und Gewicht g1 bestehende Neigungswaage, welche mit der Scheibe sl an der Achse b befestigt ist. Ihr Hebelarm wird von der Justirschraube g3 gs, Fig. 1, durchsetzt, durch welche bei unbelasteter Waage der Zeiger in die Nullstellung gebracht wird. An der Scheibe s der Achse b ist das Band f, Fig. i, befestigt, welches sich auf ihren Umfang auf- und abwickelt.
Vermittelst dieses Bandes/wirkt die Doppelwinkelhebelwaage mit der Waagschale B für die grofsen Belastungen an der Achse b. An derselben Achse ist auch der längere Hebelarm c angeordnet, welcher durch Schneide s2 den Winkelrahmen d trägt, der die Waagschale B1 für die kleinen Belastungen hält. Am Querstück q des Winkelrahmens d sitzt die Stange e, an welcher frei drehbar der Hebelarm i befestigt ist, der seinen Stützpunkt bei i1 hat. Es ist also die zweite Hebel- oder Nebenwaage als einfache Parallelogrammwaage ausgeführt und sie wirkt wegen des langen Hebelarmes c mit grofser Empfindlichkeit auf den Zeiger ^1.
Man kann das Waagsystem für die grofsen Belastungen auch mit einfacher Parallelführung herstellen, und diese Anordnung ist aus Fig. 3 ersichtlich, deren Buchstabenbezeichnungen mit denen der Fig. 1 übereinstimmen.
Die Drehung der Achse b wird durch einen an ihr angeordneten Zahnradbogen stark vergröfsert auf einen Zeiger 2Γ1, Fig. 2, übertragen, welcher vor einem Zifferblatt mit zwei getheilten Kreisen spielt. Mit der an seinem längeren Ende befindlichen pfeilförmigen Spitze zeigt er auf dem gröfseren Kreis die starken Belastungen der Waagschale B in Kilogrammen an, mit der einfachen Spitze seines kürzeren Endes auf dem kleinen Kreis die kleinen Belastungen der Waagschale B1 in Grammen.
Der Zeiger schlägt noch deutlich wahrnehmbar aus, wenn die Waagschale B' nur mit 1 oder 2 g

Claims (1)

  1. belastet wird; die Waage eignet sich also sehr zum Abwägen kleiner Mengen, wie es dem Bedürfnifs des Hausgebrauchs entspricht.
    Paten τ-Anspruch:
    Bei oberschaligen Neigungswaagen, Doppelwinkelhebelwaagen oder Waagen mit einfacher Parallelführung (Fig. ι bezw. 3) die Einschaltung einer empfindlichen Hebelwaage für kleinere Belastungen, die sich mit längerem Hebelarm (c) an die Zeigerachse (b) der Hauptwaage anschliefst und sie nach derselben Seite dreht wie letztere, zum Zwecke, auch bei geringeren Belastungen grofse Empfindlichkeit der Waage bei verhältnifsmä'fsig grofsem Ausschlag zu erzielen. '
    Hierzu'ι Blatt Zeichnungen.
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