DE53560C - Balkenwaage mit veränderlicher Kettenbelastung - Google Patents

Balkenwaage mit veränderlicher Kettenbelastung

Info

Publication number
DE53560C
DE53560C DENDAT53560D DE53560DA DE53560C DE 53560 C DE53560 C DE 53560C DE NDAT53560 D DENDAT53560 D DE NDAT53560D DE 53560D A DE53560D A DE 53560DA DE 53560 C DE53560 C DE 53560C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
balance
weighing
variable chain
relocatable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53560D
Other languages
English (en)
Original Assignee
V. SERRIN in Paris, 1 Boulevard St. Martin
Publication of DE53560C publication Critical patent/DE53560C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights
    • G01G1/30Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights wherein the counterweight is in the form of a chain

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Force In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Nach vorliegender Erfindung wird das Gewicht 'von Gegenständen mittelst an beiden Enden aufgehängter gelenkiger Wägeketten oder deren Ersatz in der Art ermittelt, dafs man einen durch Verlegung des Aufhängungspunktes zu verkürzenden oder zu verlängernden Strang als Gegengewicht für den zu wägenden Gegenstand wirken läfst. Das eine Kettenende wird mit dem Arm eines Wagebalkens verbunden, während das andere an einen Stellschieber oder eine drehbare Scheibe sich anschliefst, mittelst deren sich der eine Strang heben oder senken läfst, bis der Zeiger einspielt. Auf einer Eintheilung können die Gewichte abgelesen werden.
Fig. ι bis 6 der Zeichnung zeigen eine solche Wägekette und Einzelheiten der Einrichtung in einigen Ausführungsbeispielen.
Die Anwendungsart der Wägeketten ist aus Fig. 9 ersichtlich. Nimmt man den Aufhängungspunkt α der Wägekette als fest und den Aufhängungspunkt b als verlegbar an, so verändert sich mit der Länge des Kettentheiles ac, ac', ac" das wirksame Gegengewicht für die zu wägende Last.
In dem Beispiel Fig. 1 ist die Wägekette f bei α an einen Wagebalken i angeschlossen, während der Aufhängepunkt b an dem Arme eines auf dem Ständer d stellbaren Schiebers e sich befindet, der eine mit Zeigerspitzen versehene Schauöffnung g besitzt, durch die man eine Eintheilung des Ständers erkennen kann. Durch Punktirung ist die tiefste Stellung des Schiebers e angedeutet, in welcher das Gewicht des wirksamen Kettentheiles ac" beispielsweise einer Belastung von 10 g entspricht. Um den Schieber e in jeder Stellung halten zu können, liegt in demselben eine Schleppfeder h, Fig. 3, die auf dem Ständer schleift. Spielt der Zeiger des Waagebalkens i bei Einstellung des Schiebers e auf 5 ein, so entspricht dies einem Vollgewicht oder, wenn die Waage schon mit Gewicht belastet war, einem Zusatzgewicht von 5 g u. s. w.
Da beim Abwägen eines Gegenstandes und Ausschlag des Waagebalkens sofort eine Verlängerung des wirksamen Kettentheiles a c eintritt, so wird auch der Zeiger viel schneller einspielen, als wenn ausschliefslich mit Aufsatzoder Laufgewichten gewogen würde. Man spart also bei Anwendung einer solchen Wägekette an Zeit.
Fig. 4 zeigt die Verbindung der Wägekette f mit dem Waagebalken i.
In den Beispielen Fig. 5 und 6 greift an jeden Waagebalken eine Kette f an. Der verlegbare Aufhängepunkt der Kette befindet sich in Fig. 5 an dem Umfange einer eine Kreistheilung tragenden und am Ständer drehbaren Scheibe, in Fig. 6 an einem auf einer waagrechten, mit Eintheilung ausgerüsteten Schiene verstellbaren Schieber.
Die Fig. 7 und 8 veranschaulichen in zwei Abarten die Uebertragung der vorbeschriebenen Einrichtung auf eine Waage mit einem ungleichschenkligen, zweiarmigen Waagebalken in Form eines Wellrades ο k.
An der Scheibe 0 kleineren Durchmessers ist an einem biegsamen Bande pder einer Kette η die Lastschale m aufgehängt, an dem über die Scheibe k gröfseren Durchmessers führenden Bande Z der verlegbare Theil der
Kette f. Die Kette besteht hier aus zwei ungleich schweren Theilen bezw. einem Band Z und einer Kette/, welche bei der durch Fig. 8 veranschaulichten Abart zusammen ein endloses Band bilden, das um das Rad k läuft, während bei der durch Fig. 7 dargestellten Abart das Band / an dem Rade und die Kette f an einem beliebigen äufseren Punkte a befestigt ist. Die Zusammensetzung der Kette aus zwei ungleich schweren Theilen und die angegebene Verbindung mit dem Wellrad haben zur Folge, dafs bei Einwirkung einer Last auf die am kürzeren Hebelarm hängende Waagschale m, bezw. bei der hierdurch veranlafsten Drehung des Wellrades, der am längeren Hebelarm hängende leichtere Kettentheil auf das Rad aufgewickelt und dafür ein entsprechender Theil des schwereren Kettentheiles nachgezogen wird, so dafs die der Last entgegenwirkende Kraft sofort durch Zunahme um ein Stück des schwereren Kettentheiles wächst, während auf der entgegengesetzten, zu Gunsten der Last wirkenden Seite des Wellrades nur eine Zunahme des leichten Kettentheiles stattfindet, wodurch das Moment der Kraft nur ganz unwesentlich beeinflufst wird. Die Scheiben k tragen unter Zeigern ρ spielende Kreistheilungen zum Ablesen der Gewichte. Die Eintheilungen auf den Scheiben k sowohl als diejenigen auf dem Ständer u. s. w. werden auf dem Versuchswege festgestellt.
Die wesentlichen Vortheile dieser Wägeeinrichtung liegen also darin, dafs man das umständliche Hantiren von Einsetz- oder Laufgewichten und auch an Zeit spart, da durch die unmittelbare Gegenwirkung der Ketten beim Abwägen die Waagen viel schneller einspielen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Balkenwaage, . bei welcher die Anwendung besonderer Gewichtsstücke dadurch unentbehrlich wird, dafs das nicht am Waagebalken angreifende Ende der Wägeketten (f) an einer festen Scala, beispielsweise einer verticalen (Fig. 1), oder einer horizontalen (Fig. 6), oder einer kreisförmigen. (Fig. 5) verlegbar ist.
2. Bei einer Waage nach Anspruch 1. der Ersatz der mit verlegbarem Ende versehenen Kette durch eine solche aus zwei ungleich schweren Theilen [f und /), von welchen beim Wägen der schwerere zur Erhöhung des Kraftmomentes, der leichtere zur Erhöhung des Lastmomentes beiträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen-
DENDAT53560D Balkenwaage mit veränderlicher Kettenbelastung Expired - Lifetime DE53560C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE53560C true DE53560C (de)

Family

ID=328209

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT53560D Expired - Lifetime DE53560C (de) Balkenwaage mit veränderlicher Kettenbelastung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE53560C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057361B (de) * 1955-05-04 1959-05-14 Hans Sack Feuchtigkeitsgehaltspruefer fuer feste und- fluessige Stoffe als Darrwaage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057361B (de) * 1955-05-04 1959-05-14 Hans Sack Feuchtigkeitsgehaltspruefer fuer feste und- fluessige Stoffe als Darrwaage

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE53560C (de) Balkenwaage mit veränderlicher Kettenbelastung
DE1802213C3 (de) Meßgerät zur Ermittlung des Gewichts eines Schüttgutstromes
DE625862C (de) Neigungswaage mit gleichmaessig geteilter Skala
DE204456C (de)
DE811039C (de) Neigungswaage, insbesondere Verhaeltniswaage
DE63281C (de) Oberschalige Neigungswaage
DE249423C (de)
DE244275C (de)
DE68543C (de) Laufgewichtswaage, insbesondere für Flüssigkeiten
AT82134B (de) Tischwage.
DE598787C (de) Praezisions-Neigungswaage mit verstellbarer Ableseskala zwecks Vornahme von Vergleichsmessungen
DE906151C (de) Praezisionswaage
DE716448C (de) Magnetische Daempfungseinrichtung fuer Waagen
DE2049075C3 (de) Prazisionsneigungswaage
DE30774C (de) Schnellwaage
DE462622C (de) Praezisionsbalkenwaage mit einer beim UEberschreiten der Mittellage eingeschalteten Hilfswaage in Form einer Schnellwaage
DE883207C (de) Waage fuer Obst-Wiege- und -Sortiermaschine
DE16856C (de) Münz- und Briefwaage
DE164255C (de)
DE26273C (de) Zeigerwaage mit hydraulischer Regulirung
AT163980B (de) Präzisionswaage
DE602228C (de) Praezisionsfederwaage
AT89193B (de) Wage.
DE16787C (de) Selbsttätig wirkende Zeigerwaage mit verstellbar angeordneter Wägevorrichtung
DE289853C (de)