DE56587C - Oberschalige Neigungswaage - Google Patents

Oberschalige Neigungswaage

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DE56587C
DE56587C DENDAT56587D DE56587DA DE56587C DE 56587 C DE56587 C DE 56587C DE NDAT56587 D DENDAT56587 D DE NDAT56587D DE 56587D A DE56587D A DE 56587DA DE 56587 C DE56587 C DE 56587C
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DE
Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56587D
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English (en)
Original Assignee
F. KOCH und C. KOCH in Hannover, Warstr. 15
Publication of DE56587C publication Critical patent/DE56587C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1890 ab.
Die nachstehend beschriebene oberschalige Neigungswaage besteht aus der Verbindung zweier nach entgegengesetzten Richtungen schwingenden Waagen, welche 'mit einander durch ein starres oder biegsames Zugorgan gekuppelt sind und von denen die eine als Doppelwinkelhebelwaage construirt ist und zur Aufnahme der Gewichtsschale dient, während die andere zwischen den Hebeln der ersteren angeordnet ist und auf die Zeigerantriebsachse wirkt. '
In Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung sind A A1 die auf Schneiden α α1 gelagerten, durch eine Zugstange \ verbundenen Winkelhebel, auf deren Schneiden a a1 die Waagschale B ruht, g g2 sind Gewichte, von denen das letztere verstellbar ist und zum Justiren der Waage dient. Z ist der Zeiger, welcher zwischen den Hebeln A A1 auf der Achse b sitzt. Letztere steht unter der Einwirkung des an einem Hebelarm angebrachten Gewichtes g1. Die Verbindung der beiden Winkelhebel mit der Achse b geschieht, wie aus der Figur ersichtlich ist, mittelst des biegsamen Bandes f und der an einem Ansatz w des Hebels A angebrachten Zugstange h, wobei das Band f sich auf einer Curve s, zweckmäfsig auf einer Scheibe, auf- und abwickelt.
Naturgemäfs können unter Umständen auch starre Organe zur Verbindung der beiden Hebelwaagen unter einander benutzt werden. Es wird sich z. B. für viele Zwecke empfehlen, an Stelle des Bandes/ eine Zugstange bezw. ein Zahnrad zu setzen, welches an die Scheibe s bezw. an ein Zahnrad oder Zahnradsector angreift und auf diese Weise die Zeigerachse b in Umdrehung versetzt; in der Wirkungsweise der Waage wird hierdurch nichts geändert.
Wo die Gewichtsangabe besonders genau sein soll, empfiehlt es sich, den auf der Achse b sitzenden Zeiger Z als Zahnradausschnitt zu gestalten und zum Antrieb eines zweiten Zeigers (Z1) zu benutzen, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Es sind hier zwei Scalen S S1 vorhanden, über welche der zum Zahnradsector ausgebildete Zeiger Z und der Zeiger Z1 sich bewegen und von denen die erstere die Kilozahl, die letztere dagegen die Anzahl der Gramme erkennen läfst. Da bei dieser Anordnung der Radausschnitt nur eine geringe Winkelverschiebung erfahren wird, so ist es möglich, die Achse b in Schneiden zu lagern und infolge der Verminderung der Reibung einen leichten Gang der Waage zu erzielen.
Unter den Hauptvortheilen, welche durch die beschriebene Verbindung von zwei nach entgegengesetzten Richtungen schwingenden Neigungswaagen erreicht werden, ist zunächst der vorzuheben, dafs bei geeigneter Gröfse der Scheibe s und zweckmäfsiger Anordnung der Verbindungstheile n> hf verhältnifsmäfsig grofse Belastungen der Waage nur einen geringen Ausschlag der Neigungshebel, dagegen aber eine beträchtliche Winkelverschiebung des Zeigers bewirken. Sodann ist die vorliegende Construction für den Hausgebrauch dadurch besonders werthvoll, dafs sie infolge der eigenartigen Ineinanderschaltung und Verbindung der
beiden Hebelsysteme nur einen verhältnifsmäfsig geringen Raum in Anspruch nimmt.

Claims (1)

  1. Patent^Anspruch:
    Eine oberschalige Neigungswaage, bestehend in der Vereinigung einer die Waagschale tragenden Doppelwinkelhebelwaage und einer mit der Zeigerantriebswelle verbundenen Neigungswaage, welche durch ein Excenter oder eine Curvenscheibe oder einen gebogenen Hebel und ein Zugorgan derart gekuppelt sind, dafs sie nach entgegengesetzten Richtungen schwingen und wobei die der Zeigerachse mitgetheilte Drehung der Belastung der Waage proportional wächst, zum Zwecke, eine gleichmäfsige Sealentheilung zu erhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56587D Oberschalige Neigungswaage Expired - Lifetime DE56587C (de)

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