DE33204C - - Google Patents

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DE33204C
DE33204C DENDAT33204D DE33204DA DE33204C DE 33204 C DE33204 C DE 33204C DE NDAT33204 D DENDAT33204 D DE NDAT33204D DE 33204D A DE33204D A DE 33204DA DE 33204 C DE33204 C DE 33204C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/02Relieving mechanisms; Arrestment mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im ,Deutschen iReiche vom 13. Februar 1885 ab. Längste Dauer: 3.:April: 1894.
I. Die zur: Erzielung eines hohen Aushubes erforderliche Beugung des Kniehebels- bis· zu einem Winkel unter 450 macht es nöthig, dafs der ■■ Vefticaldruck des, Brückengewichtes- auf den gebeugten Kniehebel elirniriirt wird.
Dies geschieht nach der beiliegenden Zeichnung dadurch,; dafs das auf dem "Kniehebel· lagernde1, in einer verticälen · Coulisse geführte Pfännenlager a ■ des Quertragehebels b unter Berücksichtigung seines· an dieser Stelle auf Vioo reducirten Brückendrückes an ausbalancirenden Gegengewichten c c beiderseits;·· derartig! aufgehängt wird, dafs die Gegengewichte .an ungleicharmigen, continuirlichen Hebeln,: in Form von Radsegmenten d d, mittelst Ketten auf- und abrollen.
Fig. ι stellt diese Neuerung in der horizontalen Ansicht (Grundrifs),
"Fig. 2 und 3 stellen dieselbe in Verticalansicht dar, und zwar die Fig. 2 den gestreckten Kniehebel (wie Fig. 4) mit abgerollten, im tiefsten Punkte hängenden Gegengewichten; die Fig. 3 (und 5) zeigt den gebeugten Kniehebel mit. aufgerollten, im höchsten Punkte hängenden Gegengewichten c c.
Die Ketten rollen sich auf den Radsegmentkrä'nzen in passenden Rillen auf und ab. Beim Beginn des Ausstreckens des Kniehebels, Fig. 3 und 5, beginnen die Gewichte ihre Bewegungen nach unten zwar mit gröfster Beschleunigung, aber gehen sofort in eine abnehmende Ge-. sclrwindigkeit über, .bis die Verlangsamung mit dem Ausstrecken: des Kniehebels auf Null angekommen ist:. Jeder Stofs wird in dieser Weise ausgeschlossen, da die Fallkraft der Gewichte nicht auftritt.
Umgekehrt, d. h. beim Beginn des Beugens des: Kniehebels,, ist die> Anfangsgeschwindigkeit der: inr Aufrollen; nach oben sich bewegenden Gegengewichte eine sehr langsame ■ mit zunehmender Geschwindigkeit, welche, oben an-: gekommen, von. der gröfsten. Geschwindigkeit in plötzliche. Ruhe übergeht, wenn der Kniehebel vollständig gebeugt: · ist. Das Schwergewicht der Gegengewichte c c hebt auch hier den durch den plötzlichen Stillstand der Bewegung bedingten Stofs vollständig auf.
II. Das auf dem Winkelhebel g, Fig. 4 und 5, befestigte Gewichtsstück h ist in seiner Schwere so angeordnet, dafs die zu überwindenden Widerstände in den Handhebeln H1 n% bei ihrem Umlegen sowohl zum Anheben und Senken der leeren Waagenbrücke, wie zum Aufheben und Senken der von derselben aufgenommenen und getragenen Wägelast, wie sie im gewöhnlichen Eisenbahnbetriebe laufend vorkommt, möglichst gleich sind und ein Mann diese Arbeit des Umlegens der zwei Handhebel Ti1 n2 ohne Anstrengung leicht, schnell und sicher ausführen kann.
Die Centesimal-Eisenbahngeleiswaagen werden aber fast in allen Fällen und mit Recht für gröfsere. Tragkraft gebaut und geaicht, als
es die gewöhnlichen Waggonwägungen bedingen.
Wird nun die Waage in allerdings seltenen Fällen bis zu ihrer Maximaltragkraft belastet, die gewöhnlich 25000 bis" 30 000 kg (500 bis 600 Centner) beträgt, so würde das Umlegen -,der Handhebel die volle Arbeitskraft eines Mannes erfordern, was unter allen Umständen vermieden werden mufs. Diesem letzteren Zweck dient die in Fig. 2 und 3 dargestellte Einrichtung.
Der durch die Maximal wägelast bedingte gröfsere Widerstand kommt nur in dem einen Handhebel M1 zur Wirkung, welcher den langen Schenkel der Traverse e hebt und senkt. Deshalb wird an diesen Handhebel M1 ein Hülfsgegengewicht k mit horizontaler Zugwirkung angehängt, wodurch der der gröfseren Brückenbelastung entsprechende gröfsere Widerstand ' ausgeglichen und auf den durch das Gegengewicht h ein für allemal innerhalb passender Grenzen festgestellten Widerstand reducirt wird.
Die Einrichtung besteht in den zwei Böcken 0 0 mit Welle m und einem halben Kettenrade e mit einer Wellendrehung von ca. 1700, wodurch zugleich das von einem Hebelarm i auf der Welle m befestigte Gegengewicht k von der höchsten Stellung, Fig. 3, in die niedrigste Stellung, Fig. 2, gebracht wird. In der höchsten Stellung des Gegengewichtes K ist dasselbe mittelst eines durch Bock 0 und Hebelarm i durchgehenden, an einer Kette befestigten Bolzens fest arretirt.
Soll das Gewicht in Wirkung gelangen, so wird der Kettenhaken in die an dem Handhebel M1 bei % angebrachte Oese eingehakt, der Arretirungsbolzen herausgezogen und der Handhebel M1. in die .Richtung nach dem Bock ο zu bewegt. Im Beginn dieser Bewegung ist der Widerstand gering, wächst aber mit dem wachsenden Kurbelhub (f), und. ist am gröfsesten, wenn der Handhebel M1 in der Mitte seines Weges in verticaler Stellung angelangt ist. In gleichem Verhältnifs wächst die Zugwirkung des Gegengewichtes k, welche am gröfsesten ist, wenn der Gewichtshebel i in horizontaler Lage angekommen ist.
Diese Lage fällt mit der verticalen Stellung des Handhebels W1 zusammen. Die Zugwirkung des Gegengewichtes k und ' der Widerstand in dem Handhebel M1 fallen von jetzt ab gleichmäfsig bis auf Null, wenn die Stellung beider erreicht ist, wie Fig. 2 sie darstellt. In dieser Stellung ist die Brücke mit ihrer Belastung im höchsten Aushubpunkte. angelangt.
Wird der Handhebel M1 wieder in Bewegung nach rückwärts versetzt, so ist die Zugwirkung der mit der Maximalbelastung beschwerten Waagenbrücke auf den Handhebel U1 ebenso grofs, als im Aufzuge der Brücke der Widerstand im Handhebel W1 war. Diese Zugwirkung wird zugleich durch die hemmende Gegenwirkung des im Aufzuge befindlichen Gegengewichtes k ausgeglichen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Aufhebung des Verticaldruckes des Eigengewichtes der mit der Brücke belasteten Tragehebel b an Centesimal- und Decimal-Brückenwaagen auf den das Heben und Senken der Brücke vermittelnden Kniehebel durch Aufhängen des Pfannenlagers a mit Ketten an den beiden ungleicharmigen continuirlichen Hebeln in Form von den Radsegmenten d d mit ihren Stützpunkten und Wellen und mit den an Ketten auf- und abrollenden Gegengewichten cc.
  2. 2. Anwendung eines Hülfsgegengewichtes k am Handumstellhebel M1 zum Heben und Senken einer stark belasteten Brücke an Centesimal- und Decimalwaagen durch die Böcke 00 mit Welle m, dem halben Kettenrade I mit Kette y und Einhaköse am Handhebel, dem Hebelarm i mit Gegengewicht k. . .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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