DE167192C - - Google Patents

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DE167192C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Neigungswage mit zwei um eine gemeinsame Achse symmetrisch nach entgegengesetzten Richtungen drehbaren Gewichtshebeln. Es ist bei derartigen Wagen bekannt, die Schale einerseits durch zwei an letzterer angelenkte und mit den Gewichtshebeln drehbar verbundene Rahmen und andererseits durch eine am Gestell angelenkte Kniehebelverbindung
ίο zu stützen, deren Drehachsen zu den Drehachsen der erwähnten Rahmen rechtwinklig liegen. Diese Anordnung ist kompliziert und wenig stabil. Um die Stabilität und damit die Dauerhaftigkeit der Wage zu erhöhen, ist
vorgeschlagen worden, die Übertragung des Druckes der Last auf die beiden Gewichtshebel durch einen starren Bügel oder eine Stange zu bewirken, die mit dem Gestell durch Parallelschubkurbeln verbunden ist.
Hierbei machte sich jedoch die Schwierigkeit geltend, diese Stange in richtiger Weise in bezug auf die Gewichtshebel anzuordnen und mit letzteren zu verbinden. Es ist versucht worden, diese Schwierigkeit dadurch zu beseitigen, daß die beiden Gewichtshebel auf besonderen Drehachsen gelagert wurden und die Stange oder der Bügel in der Mitte zwischen diesen Drehachsen angeordnet wurde. Hierbei erfolgte die Verbindung zwischen der Stange und den Gewichtshebeln durch zwei am oberen Ende der Stange angelenkte, abwärts gerichtete Stützarme, die sich auf die inneren Enden von zwei zweiarmigen Hebeln stützten, während die letzteren am äußeren Ende durch ösenförmige Bügel mit den unter ihnen liegenden Gewichtshebeln verbunden waren. Diese Anordnung besitzt zwar gegenüber der zuerst erwähnten Anordnung den Vorzug einer etwas größeren Stabilität, jedoch ist sie noch komplizierter als jene An-Ordnung, so daß die Empfindlichkeit der Wage in bezug auf die genaue Gewichtsangabe noch mehr beeinträchtigt ist.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, die oben angeführten Übelstände zu vermeiden und eine stabile Anordnung der Schale, sowie eine einfache Verbindung der letzteren mit den Gewichtshebeln zu erzielen. Dieser Zweck wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß die Schale durch eine mit dem Gestell durch Parallelschubarme verbundene Stange oder dergl. gestützt wird, deren Achse die Drehachse der Gewichtshebel schneidet und die mit letzteren durch zwei einerseits an dieser Stange unterhalb der Drehachse der Gewichtshebel und andererseits an diesen Gewichtshebeln angreifende Lenker verbunden ist. Durch diese Anordnung wird die Stabilität und Dauerhaftigkeit der Wage, sowie die Genauigkeit der Gewichtsangabe erhöht.
Die neue Wage ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
. Fig. ι ist eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Wage;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 2.
Am Gestell α ist eine Achse b befestigt, auf deren Schneiden m sich zwei schwingende Bügel c stützen. An der Achse b sind ferner die beiden Gewichtshebel d aufgehängt und jeder Gewichtshebel d ist mit dem Arme e je eines Bügels c fest verbunden. Durch
ίο Lenker f, die in Ösen g der Bügel c hängen, sind die Gewichtshebel d mit der die Schale h tragenden Stange i verbunden.
Um das Umkippen der Schale h zu vermeiden, sind an der Schalenstange i als Parallelschubkurbeln wirkende Bügel k angelenkt, die an feststehenden Bügeln Z des Gestells drehbar sind. Der obere Bügel k dient nur zur Führung der Schalenstange i, während die Übertragung des auf die Schale h ausgeübten Druckes der Last auf die Gewichtshebel d durch die Bügel c und Lenker f erfolgt.

Claims (1)

  1. Pate nt-An s PRU c η :
    Neigungswage mit zwei um eine gemeinsame Achse symmetrisch nach entgegengesetzten Richtungen drehbaren Gewichtshebeln, bei der die Lastschale durch eine mit dem Gestell mittels Parallellenker verbundene Stange oder dergl. gestützt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalenstange (i) die Drehachse (b) der Gewichtshebel (d) schneidet und mit letzteren durch zwei einerseits an der Stange (i) unterhalb der Drehachse der Gewichtshebel (d) und andererseits an diesen Gewichtshebeln (d) angreifende Lenker (f) verbunden ist, zum Zweck, die Stabilität und Dauerhaftigkeit der Wage, sowie die Genauigkeit der Gewichtsangabe zu erhöhen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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