DE1630909C3 - Scheinwerfer für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents
Scheinwerfer für Fahrzeuge, insbesondere KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Scheinwerfer für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, der
schwenkbar am Aufbau des Fahrzeugs gelagert und aus seiner Gebrauchslage in den Aufbau versenkbar ausgebildet
ist.
Die bekannten Vorrichtungen eingangs genannter Art besitzen Scheinwerfer, die um eine quer zur Fahrzeuglängsebene
angeordnete Achse schwenkbar sind. Die Scheinwerfer sind somit nur in ausgefahrener Stellung
verwendbar.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Fahrzeugbeleuchtung in solcher
Weise auszubilden, daß sie nicht nur in ihrer ausgefahrenen Stellung benutzt werden kann, sondern
auch in der in den Aufbau versenkten Lage, also bei Tageslicht, zur Abgabe von Lichtsignalen dient.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Schwenkachse des Scheinwerfers parallel oder
annähernd parallel zur Fahrzeuglängsachse verläuft, wobei die Wandteile des Aufbaus mit öffnungen für
den Durchtritt von Lichtstrahlen des in den Aufbau versenkten Scheinwerfers versehen sind. Dadurch wird
erreicht, daß die Scheinwerfer auch in ihrer versenkten Lage in Fahrtrichtung gerichtet sind und demnach
wirksame Lichtsignale ausstrahlen können. Die Wandteile des Aufbaus sind hierzu mit öffnungen für den
Durchtritt von Lichtstrahlen des in den Aufbau versenkten Scheinwerfers versehen. Die Lichtstrahlen
werden hierbei durch zusätzliche Mittel gerichtet. Dies ist dann erforderlich, wenn dii. Lichtstrahlen versenkter
Scheinwerfer nicht parallel zur Fahrzeuglängsachse verlaufen. Das zusätzliche Mittel ist vorzugsweise eine
prismenartig profilierte Scheibe.
Die Sch,wenkbewegungen des Scheinwerfers werden durch einen Elektromotor bewirkt, dessen Schaltung
abhängig von der Stellung einer Verriegelungsvorrichtung für den jeweiligen Scheinwerfer ist. Dadurch wird
eine Betätigung des Stellmotors bei verriegeltem Scheinwerfer vermieden. Mit der Verriegelungsvorrichtung
sind Stromkontakte für den Scheinwerfer verbunden bzw. werden von dieser gesteuert, wodurch erreicht
wird, daß lediglich in Endstellungen des Scheinwerfers dieser Strom erhält bzw. betätigt werden kann.
Die Verriegelungsvorrichtung umfaßt einen durch ein Solenoid betätigbaren Sperrbolzen, mit dem ein Träger
für die Stromkontakte verbunden ist. Darüber hinaus ist auch vorgesehen, daß die Verriegelungsvorrichtung
mit einer manuell betätigbaren Einrichtung zum Verstellen des Sperrbolzens versehen ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung bei einem Kraftfahrzeug mit
Doppelscheinwerfern wiedergegeben. Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht eines Teils vom Bug eines Kraftfahrzeugs mit ausgefahrenen Scheinwerfern,
F i g. 2 eine Ansicht entsprechend F i g. 1 mit versenkten Scheinwerfern,
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Teil des Kraftfahrzeugs entsprechend F i g. 1,
F i g. 4 eine Draufsicht auf den Bug des Kraftfahrzeugs entsprechend F i g. 2, teilweise im Schnitt, und
Fi g. 5 einen Längsschnitt durch eine Verriegelungsvorrichtung.
Fi g. 5 einen Längsschnitt durch eine Verriegelungsvorrichtung.
Das Kraftfahrzeug 1 ist als Sportwagen mit einer stromlinienförmigen Karosserie" ausgebildet. Das
Kraftfahrzeug ist mit Doppelscheinwerfern 2, 3 auf jeder Fahrzeugseite bestückt und, damit die Scheinwerfer
die Stromlinienform des Fahrzeugs nicht stören, wenn sie nicht benötigt werden, sind die Scheinwerfer in den
Aufbau versenkbar ausgebildet.
Die Scheinwerfer 2,3 sind in einem Gehäuse 4 untergebracht,
das auf einer Welle 5 befestigt ist, welche in den das Gehäuse 4 umgebenden Wandungen 6, 7 des
Aufbaus des Kraftfahrzeugs drehbar gelagert ist. Die Welle 5 samt dem Gehäuse 4. ist durch einen Elektromotor
8 angetrieben, wobei das Gehäuse in den Endstellungen durch Verriegelungsvorrichtungen 9, 10 arretiert
ist. Der Scheinwerfer 2 wird auch in seiner in den Aufbau versenkten Lage als Lichthupe verwendet.
Hierzu ist das Außenwandteil 11 des Aufbaus, das als
Stoßfänger ausgebildet ist, mit Schlitzen 12 versehen, durch welche die Lichtstrahlen des Scheinwerfers 2
nach außen treten. Eine hinter den Schlitzen 12 und vor dem Scheinwerfer 2 angeordnete Scheibe 13 mit prismenartig
profilierter Fläche 14 lenkt die Strahlen in Fahrtrichtung.
Die Verriegelungsvorrichtung 9 umfaßt einen metallenen Sperrbolzen 15, der durch ein Solenoid 16 axial verstellt werden kann. Der Sperrbolzen 15 steht unter der Wirkung einer Feder 17, die diesen in Sperrstellung hält. In dieser Stellung greift der Sperrbolzen in eine
Die Verriegelungsvorrichtung 9 umfaßt einen metallenen Sperrbolzen 15, der durch ein Solenoid 16 axial verstellt werden kann. Der Sperrbolzen 15 steht unter der Wirkung einer Feder 17, die diesen in Sperrstellung hält. In dieser Stellung greift der Sperrbolzen in eine
Hülse 18 ein, die vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt und am Scheinwerfergehäuse 4 befestigt ist. Der
Sperrbolzen 15 samt dem Solenoid 16 ist in einem Gehäuse 19 untergebracht, das am Wandteil 6 des Aufbaus
befestigt ist. Der Sperrbolzen 15 ist mit einem Stab 20 aus elektrisch nicht leitendem Werkstoff versehen, der
Kontakte 21,22 und 23, beispielsweise für das Fernlicht und Abblendlicht und für den Antriebsmotor 8, trägt.
Die Kontakte 21 und 22 für das Fern- und Abblendlicht des Scheinwerfers sind bei verriegeltem Gehäuse 4 ge- ίο
schlossen, der Kontakt 23 für den Antriebsmotor ist dagegen nur bei gelöster Verriegelung geschlossen.
Zum Verschwenken des Scheinwerfergehäuses 4 wird das Solenoid 16 elektrisch geschlossen, wodurch
der Sperrbolzen 15 in der Zeichnung F i g. 5 nach links verstellt wird. Gleichzeitig werden die Kontakte 21, 22
getrennt, so daß die Scheinwerfer stromlos sind. Sobald die Sperrbolzen 15 gänzlich aus der Hülse 18 ausgefahren
ist, vird der Kontakt 23 für den Antrieb des Motors 8 geschlossen, und dieser verschwenkt das Gehäuse 4.
Wenn sich das Gehäuse in der anderen Endstellung befindet, rastet der Bolzen 15 in eine entsprechende Hülse
ein, der Stromkontakt 23 für Motorantrieb wird unterbrochen und die Stromkontakte 21, 22 für die Beleuchtung
werden geschlossen. Am Stab 20 ist eine Anschlagplatte 24 befestigt, mit welcher ein am Gehäuse
19 angebrachter Hebel 25 zusammenwirkt. Mittels des Hebels 25 kann die Verriegelung des Scheinwerfergehäuses
von Hand gelöst werden.
Unter dem Begriff Scheinwerfer in den Patentansprüchen wird sowohl ein einzelner Scheinwerfer als
auch zu einer Einheit zusammengefaßte Doppelscheinwerfer gemäß dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
verstanden.
Die F i g. 5 gibt lediglich einen möglichen Aufbau einer Verriegelungsvorrichtung, und zwar weitgehend
schematisch wieder, so daß Änderungen im Aufbau der Vorrichtung noch im Rahmen der Erfindung liegen. Im
Ausführungsbeispiel sind zwei Verriegelungsvorrichtungen 9,10 dargestellt. Hierbei kann eine Vorrichtung
Kontakte lediglich für die Signalgebung besitzen. Es kann jedoch auch nur eine Verriegelungsvorrichtung
für jedes Scheinwerfergehäuse vorgesehen sein. Die Steuerung des Solenoids kann beispielsweise in Abhängigkeit
vom Hauptlichtschalter oder von diesem unmittelbar erfolgen, so daß das Ausfahren und anschließende
Aufleuchten der Scheinwerfer bzw. umgekehrt selbsttätig abläuft.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Scheinwerfer für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, der schwenkbar am Aufbau des
Fahrzeugs gelagert und aus seiner Gebrauchslage in den Aufbau versenkbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß di.e Schwenkachse des Scheinwerfers parallel oder annähernd parallel zur Fahrzeuglängsachse
verläuft, wobei die Wandteile des Aufbaus· mit öffnungen für den Durchtritt von
Lichtstrahlen des in den Aufbau versenkten Scheinwerfers versehen sind.
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtstrahlen des versenkten
Scheinwerfers durch zusätzliche Mittel gerichtet sind.
3. Scheinwerfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Mittel eine prismenartig
profilierte Scheibe ist.
4. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegungen des
Scheinwerfers durch einen Elektromotor bewirkt werden.
5. Scheinwerfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung des Motors abhängig
von der Stellung einer Verriegelungsvorrichtung für den jeweiligen Scheinwerfer ist.
6. Scheinwerfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Verriegelungsvorrichtung
Stromkontakte für den Scheinwerfer verbunden sind bzw. von dieser gesteuert werden.
7. Scheinwerfer nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung
einen durch ein Solenoid betätigbaren Sperrbolzen umfaßt, mit dem ein Träger für die
Stromkontakte verbunden ist.
8. Scheinwerfer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsvorrichtung mit einer manuell betätigbaren Einrichtung zum Verstellen des
Sperrbolzens versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US711670A US3526764A (en) | 1967-03-10 | 1968-03-08 | Retractable motor vehicle headlight arrangement |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP0041610 | 1967-03-10 | ||
| DEP0041610 | 1967-03-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1630909A1 DE1630909A1 (de) | 1971-02-25 |
| DE1630909B2 DE1630909B2 (de) | 1975-08-14 |
| DE1630909C3 true DE1630909C3 (de) | 1976-03-25 |
Family
ID=
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