DE15947C - Eisenbahnsignallaterne mit Petroleumbeleuchtung und Doppelreflektor - Google Patents
Eisenbahnsignallaterne mit Petroleumbeleuchtung und DoppelreflektorInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
- F21V21/14—Adjustable mountings
- F21V21/16—Adjustable mountings using wires or cords
- F21V21/20—Adjustable mountings using wires or cords operated by weights
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
LEONHARD KOLB in NÜRNBERG. Eisenbahnsignallaterne mit Petroleumbeleuchtung und Doppelreflector.
Die Erfindung bezieht sich auf Signallaternen, wie solche beim Eisenbahnbetrieb als Locomotiv-
und Zugschlufslaternen Anwendung finden, und besteht in verschiedenen Neuerungen, und zwar
in eigentümlichen Vorrichtungen, den Lampencylinder an dem Kamin zu befestigen und den
Kamin mitsammt dem Lampencylinder in die Höhe zu schrauben, wenn die Lampe angezündet
werden soll.
Fernere Neuerungen bestehen darin, dafs der Doppelreflector aus zwei Hälften gebildet wird,
welche bei geschlossener Laterne mit ihren inneren Enden an einander stofsen und so einen
Doppelreflector bilden; diese Reflectoren lassen sich mit grofser Leichtigkeit aus" der Laterne
herausnehmen und wieder darin befestigen.
Beim Oeffnen des Deckels oder der Thür
der Laterne fängt sich ein am oberen Ende derselben angebrachter Haken in dem Henkel
der Laterne, so dafs dadurch der Deckel geöffnet erhalten wird.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Vorderansicht
der Laterne; in punktirten Linien ist die Lage des hinaufgeschraubten Kamins angedeutet.
Fig. 2 stellt die Seitenansicht bei geöffnetem Deckel dar. Letzterer ist zum Theil im Schnitt
gezeichnet.
Fig. 3 zeigt den Verticalschnitt durch die Mitte der Laterne; der Kamin ist hierbei etwas
in die Höhe geschraubt.
Fig. 4 und 5 sind Horizontalschnitte nach x-x und y-y in Fig. 3.
Die äufsere Form der neuen Laterne ist im allgemeinen gleich der der jetzt gebräuchlichen
Laternen.
Das Gehäuse, welches namentlich im Untertheil bekannte Formen zeigt, enthält eine Petroleumlampe
von beliebiger Construction, welche nur die eine Eigenthümlichkeit zeigt, dafs der
Theil A, welcher den gläsernen Lampencylinder B aufnimmt, nicht cylindrisch, sondern konisch
bezw. trompetenförmig gestaltet ist, so dafs sich also der Lampencylinder in demselben festklemmt.
Der Lampencylinder, dessen oberes Ende trompetenförmig erweitert ist, ist nun an
dem Kamin C in folgender Weise befestigt:
Am unteren Ende von C sitzt ein U-förmiges Stück D, Fig. 3 und 5, von V-förmigem Querschnitt;
in dieses wird das obere Ende von B seitwärts hineingeschoben und dann durch
Durchschieben eines horizontalen Stiftes d, welcher durch beide Schenkel von D geht,
gegen Herausfallen gesichert.
Der Kamin C wird durch Ringe E und E1
mit je drei Armen unten und oben in centraler Lage in dem äufseren Cylinder gehalten. Der
untere Ring E pafst in das untere Ende vom Cylinder F, von welchem unten noch näher
die Rede sein wird. In den Obertheil von F ist ein kurzer Cylinder F1 eingeschoben, und
zwar greift F1 mit einem vertical en Wulst in eine Einkerbung von F, so dafs sich F1 nicht
' in F drehen kann. F' stützt sich mit seinem
oberen umgebogenen Rande auf den oberen Rand von F und trägt in seinem unteren Ende
den oberen Ring E1.
Auf den drei Armen von E1 erheben sich nun drei Säulchen e, welche oben die Laternenhaube
G tragen; diese schliefst gegen unten mit einer Platte g ab und ist mit einer Handhabe
g1 von Holz, Horn etc. versehen.
Der Cylinder F ist nun mit einem Gewinde versehen, welches in ein entsprechendes Gewinde
in dem F umschliefsenden, mit dem Laternengehäuse fest verbundenen Cylinder H
greift, um den Kamin durch Schrauben von F in H heben und senken zu können.
Um den Cylinder H, durch verticale Ansätze i von demselben isolirt, befindet sich der äufserste
Cylinder I, der durch den schrägen Vorsprung P, Fig. ι und 2, verhindert wird, ganz bis auf das
Gehäuse niederzusinken. Zwischen H und / befindet sich also ein leerer Raum, durch welchen
die Luft in verticalem Sinne circuliren kann.
Die Säulchen e dienen zur Führung einer Platte K, welche sich auf den Säulchen zwischen
den Ansätzen e1 und der Platte g in verticaler
Richtung auf- und abbewegen kann.
Durch die hüpfende und schlängelnde Bewegung der Waggons etc. ist diese Platte K
in beständiger hüpfender Bewegung, und es ist dadurch nicht möglich, dafs Rufs von der
Lampe, welcher in dem Kamin C in die Höhe steigt, sich an K ansetzt; derselbe wird vielmehr
sofort wieder herabgeschüttelt.
Wenn nun der Kamin ganz herabgeschraubt ist, so liegt g ganz in der Erweiterung des
oberen Endes von / und schliefst also die Laterne ganz gegen oben hin ab. Die Lampenluft
steigt in der Richtung der Pfeile, Fig. 3, in die Höhe bis an g und strömt dann
zwischen H und / nach unten. Es ist hiermit die vollständige Sicherheit der Lampe vor dem
Erlöschen durch den Sturm bewirkt.
Der doppelte Reflector ZZ1 besteht aus zwei
Hälften, welche bei geschlossener Laterne mit den inneren Rändern an einander stofsen und
mit ihrem wulstförmigen äufseren Rande / an den Scheibenrahmen bezw. an dem Deckel der
Laterne befestigt sind. Die Befestigung geschieht dadurch, dafs ein Schieberchen M über
den wulstförmigen Rand / des Reflectors greift; was in Fig. 3 mit M1 (diametral gegenüber
von M) bezeichnet ist, ist nicht etwa ein Scharnier, sondern es sind zahnförmig in einander
greifende, theils an /, theils an den Scheibenrahmen der Laterne befestigte Wülste,
welche den Zweck haben, eine Drehung des Reflectors in peripherischem Sinne zu verhindern.
Wie man sieht, läfst sich jeder Reflector mit Leichtigkeit aus der Laterne nehmen und
wieder einsetzen.
Wie man aus Fig. 2 ersieht, geht beim Oeffnen des Deckels N der Laterne der eine
Reflector mit in die Höhe, so dafs der Lampencylinder behufs Reinigung vom Kamin abgelöst
werden kann. Während dieser Arbeit wird der Laternendeckel N durch den Haken n, in
welchem sich der Henkel ο der Laterne selbsttätig
fängt, festgehalten. Der Schieber n1, welcher η gegenüber am unteren Ende von N
sich befindet, bewirkt, unter die Nase P greifend, den Schlufs des Deckels.
Claims (5)
1. An der vollkommen sturmsicheren Signallaterne der Kamin C, durch die Ringe E E1
in den in einander stehenden Cylindern F und F1 centrirt, wobei der letzte Cylinder F1
die auf drei Säulchen e vertical bewegliche Platte k enthält, welche das Ansetzen von
Lampenrufs verhindert, der Cylinder H, von welchem der äufserste Cylinder / durch
Ansätze i isolirt ist, so dafs zwischen H und / ein Raum entsteht, durch welchen
die Luft nach unten strömt, wenn die Platte g der mit der Handhabe g1 versehenen
Haube G der Laterne den Kamin gegen oben abschliefst.
2. Die . Befestigung des gläsernen Lampencylinders B an dem Kamin C vermittelst
des U-förmigen Stückes D in Verbindung mit dem Stift d.
3. Die Schraubengewinde auf den Cylinderni5'
und H, durch welche der Kamin C mitsammt dem daran befestigten Lampencylinder
B beim Anzünden der Lampe in die Höhe bewegt werden kann, ohne dafs dabei der Cylinder B berührt zu werden
braucht.
4. Der Doppelreflector, bestehend aus den zwei Reflectoren L und L1, welche an den
Scheibenrahmen und Deckel der Laterne mittelst Schiebers M leicht lösbar befestigt
sind.
5. Der Haken n, in welchem sich der Henkel 0 der Laterne beim Oeffnen des Deckels
selbstthätig fängt und den Deckel offen hält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15947C true DE15947C (de) |
Family
ID=292959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15947D Active DE15947C (de) | Eisenbahnsignallaterne mit Petroleumbeleuchtung und Doppelreflektor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15947C (de) |
-
0
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