DE57327C - Wetterlampe mit Sicherheitsverschlufs - Google Patents

Wetterlampe mit Sicherheitsverschlufs

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DE57327C
DE57327C DENDAT57327D DE57327DA DE57327C DE 57327 C DE57327 C DE 57327C DE NDAT57327 D DENDAT57327 D DE NDAT57327D DE 57327D A DE57327D A DE 57327DA DE 57327 C DE57327 C DE 57327C
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DE
Germany
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lamp
safety lock
weather lamp
weather
piston
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57327D
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English (en)
Original Assignee
V. WAGENER in Wattenscheid, Hochstrafse 20
Publication of DE57327C publication Critical patent/DE57327C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L23/00Non-electric hand-lamps for miners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. December 1890 ab.
Bei den bisher gebräuchlichen Lampen für Bergwerkszwecke ist der obere Aufsatz mit dem Brennstoffbehälter derart verbunden, dafs letzterer Aufsengewinde erhält, während die Verschlufskappe des Aufsatzes mit Muttergewinde zum Aufschrauben versehen ist, wonach eine Bleiplombe das unbefugte Oeffnen der Lampe sichern soll. Durch viele Unglücksfälle hat sich dabei herausgestellt, dafs die Bergleute sich durch eine Verletzung der Plombe von dem Oeffnen der Lampe nicht abhalten lassen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft nun die Construction einer Wetterlampe, bei der dieses unbefugte und so gefährliche Oeffnen im Bergwerk zur Unmöglichkeit gemacht wird.
Beiliegende Zeichnung erläutert diese Neuerung.
Fig. ι ist eine vollständige Ansicht der Lampe. Fig. 2 und 3 sind Ansichten mit theilweisem Schnitt, Fig. 2a und 3a die zugehörigen Querschnitte a-b durch den Untertheil bezw. C7d durch den Obertheil. Fig. 4 ist eine Ansicht mit theilweisem Schnitt des Obertheiles, Fig. 5 eine Ansicht des Untertheiles (Brennflüssigkeitsbehälter), Fig. 5a ein zugehöriger Verticalschnitt und Fig. 5 b ein Grundrifs hierzu. '
Die Neuerung besteht im wesentlichen aus einer Auslösevorrichtung (Fig. 5 a und 5 b), die an dem äufseren Umfang des Brennflüssigkeitsbehälters F angeordnet ist.
Im Hohlraum O, welcher mit gleichzeitig als Führung dienendem Deckel c versehen ist, befindet sich ein Kolben B, dessen Stange b über Deckel c herausragt und mit einem nach aufsen vorstehenden Zahn D abschliefst. Zwischen Deckel c und Kolben spannt sich die Spiralfeder C. Am unteren Ende der Hohlraumwandung ist ein mit Bohrung f versehener Stutzen A angegossen, dessen Bohrung sich nach aufsen erweitert und in welche ein Sieb g eingesetzt ist. Am Behälter F sind aufserdem die Stifte D1D2 im Umkreis angeordnet (Fig. 3 und 3 a). Der untere Abschlufs des Obertheiles, die Verschlufskappe E, ist entsprechend diesen Vorsprüngen D D1 D2 mit Winkelschlitzen η«1«2 versehen, die zusammen einen sogen. Bajonnetverschlufs mit den Vorsprüngen des Untertheiles bilden.
Sind Obertheil und Untertheil der Lampe aus einander, so nimmt der Kolben B mit Zahn D infolge Federdruckes C seine tiefste Lage ein (Fig. 5 a). ,
Ist nunmehr die Lampe in Ordnung gebracht und soll Obertheil mit Untertheil verbunden werden, so stülpt man ersteren mittelst der Winkelschlitze üh'k2 der Verschlufskappe E über die entsprechenden Vorsprünge D D1 D2 des Untertheiles und dreht den Obertheil um die Strecke s, Fig. 2 und 3 a. Der Zahn D mit Kolben B wird dabei infolge der schiefen Ebene k angehoben, so dafs er am Schlufs der Drehung in die obere punktirte Lage der Fig. 2 kommt und nunmehr durch Federdruck C in die Aussparung /f1" niedergeprefst wird (Fig. 2, 3 und 3 a). Hierdurch ist eine völlig gesicherte Zusammenstellung der Lampe erzielt. Eine feste Deckkappe E1 auf der Verschlufskappe E verdeckt die Sicherung nach aufsen vollständig, und der Arbeiter ist im Bergwerk niemals im Stande, die Lampe zu
öffnen; denn dies kann jetzt nur in der Weise geschehen, dafs der Kolben B mit Zahn D angehoben wird, welches nur von dem angestellten Beamten mittelst Anschlusses einer Prefspumpe oder anderer Druckvorrichtung an Stutzen A geschehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wetterlampe mit Sicherheitsverschlufs, deren unbefugtes Oeffnen dadurch verhindert wird, dafs der eine Stift D eines den Obertheil und Untertheil der Lampe verbindenden Bajonnetverschlusses D D1 D2 mit einem unter Federdruck stehenden Kolben B verbunden ist, welch letzterer sich nur mittelst Anschlusses an eine Luft- oder Flüssigkeits-Prefs- oder Saugvorrichtung (Pumpe u. dergl.) anheben läfst, während der Sperrstift D beim Aufsetzen des Obertheiles der Lampe auf den Untertheil und bei dann erfolgender Drehung an der schiefen Ebene k hinaufgleitet und in die Aussparung kl der Verschlusskappe E zurückfällt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT57327D Wetterlampe mit Sicherheitsverschlufs Expired - Lifetime DE57327C (de)

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