DE60318C - Auslöschvorrichtung für Petroleum-Lampen mit Rundbrenner - Google Patents

Auslöschvorrichtung für Petroleum-Lampen mit Rundbrenner

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DE60318C
DE60318C DENDAT60318D DE60318DC DE60318C DE 60318 C DE60318 C DE 60318C DE NDAT60318 D DENDAT60318 D DE NDAT60318D DE 60318D C DE60318D C DE 60318DC DE 60318 C DE60318 C DE 60318C
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Germany
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fire
gallery
burner
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lamps
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT60318D
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English (en)
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O. wollenberg in Berlin, Luckauerstr. 11
Publication of DE60318C publication Critical patent/DE60318C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • F23D3/02Wick burners
    • F23D3/18Details of wick burners
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q25/00Extinguishing-devices, e.g. for blowing-out or snuffing candle flames

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich- auf eine Löschvorrichtung der Flamme an Petroleum-Lampen, welche dadurch gekennzeichnet ist, dafs dieselbe erst in Function tritt, nachdem der Obertheil des Brenners (Gallerie und Brandkappe) bis zur Oberkante des Brandrohres gehoben ist.
Hiermit ist die Schwierigkeit beseitigt, welche bisher der Anordnung eines Löschers für Lampen hindernd im Wege stand, bei denen entweder die Oeffhung der Brandkappe sehr klein oder der Innenraum der Brandkappe noch mit besonderen Luftzügen ausgestattet ist, die zur Erzielung eines ruhigen Brennens der Flamme erforderlich sind.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen:
Fig. ι bis 4 die neue Löschvorrichtung in drei Arbeitsstellungen und in der oberen Ansicht, während
Fig. 5, 6 und 7 eine abgeänderte Einrichtung in zwei Arbeitsstellungen darstellen.
Die Hebevorrichtung der Brennergallerie kann von beliebiger Construction sein und ist im vorliegenden Beispiel die durch Patent No. 52350 geschützte angewendet.
Die Brennergallerie A wird hier unter Vermittelung des eigenartigen Zahnrades B und der Zahnstange C gehoben. Zahnstange C ist an einem Ring D befestigt, der sich dicht auf dem Brandrohr E schiebt und an dem vermittelst der seitlichen Arme F die Brennergallerie A befestigt ist.
An diesem Ring D sind nun zwei unter Federdruck stehende Kappenhälften G G gelenkig befestigt, welche, zusammengelegt, das Brandrohr E dicht umfassen, aufserdem aber auch einen Ausschnitt für die Stange der Brandscheibe enthalten (Fig. 4), so dafs auch diese eng umfafst wird.
Ist nun die Lampe in der Gebrauchsstellung (Fig. 1), liegt also die Brennergallerie A auf dem Brandrohr, so ist Ring D mit den Löschkappen G G tief an dem Brandrohr hinuntergezogen und die Löschkappen liegen im oberen Theil des Brennerkorbes.
Soll die Flamme gelöscht werden, so wird die Brennergallerie vermittelst eines Hebels, Schraubengewindes oder, wie gezeichnet, durch Drehung eines Zahnrades B hochgehoben; hiermit werden gleichzeitig die Löschkappen G G auf dem feststehenden Brandrohr E emporgeschoben und legen sich über dieses (Fig. 3), sobald sie das Ende desselben erreicht haben. Hierbei schliefsen sie sich sowohl um das Brandrohr, als auch um die Stange der Brandscheibe dicht an, so dafs die Flamme mit unfehlbarer Sicherheit erlöschen mufs und Gase nicht ausströmen können.
Da bei diesem Vorgang mit der Brennergallerie auch die Brandkappe hochgehoben ist, die Löschkappen G G unterhalb und von derselben immer den gleichen Abstand behalten, so ist es ersichtlich, dafs die Brandkappe weder die Bewegung der Löschkappen, noch diese den einmal vorgesehenen Luftzuführungsraum innerhalb der Brandkappe benachtheiligen können.
Es ist demnach klar, dafs die Construction der Brandkappe, wie dieselbe auch gestaltet oder im Innern ausgestattet sein mag, ganz unabhängig auf die Wirkung der Löschvorrichtung ist.
Beim Anzünden der Flamme drückt man auf einen kleinen Arm H, Fig. 2, der Löschkappe G, zündet den Docht an der freigegebenen Stelle an und senkt nun wieder die Brennergallerie, während man hierbei den Hebel H noch auf kurze Zeit niedergedrückt erhält.
Will man die Brandscheibe beim Löschen der Flamme mitbenutzen, so kann man die Löscher als zwei an dem Ring D drehbar befestigte und unter Federdruck stehende Cylinderhälften ausführen, die, wenn die Brandscheibe I, Fig. 5 und 6, einen kleineren Durchmesser als das äufsere Brandrohr besitzt, an ihren oberen Enden einen kleinen, nach innen vorspringenden Rand h enthalten (Fig. 7).
Wird nun die Brennergallerie gehoben, so bleibt mit dem Brandrohr E natürlich auch die Brandscheibe / stehen und die hochgeschobenen Löscherhälften G1 G1 schieben sich dann bei dem weiteren Anheben der Brennergallerie an dem Rohr E weiter hoch und treffen endlich mit ihrem Innenrand h an die Unterseite der Brandscheibe /, so dafs hierdurch wiederum die Flamme luftdicht abgeschlossen ist und demnach erlischt.
Beim Niederlassen der Brennergallerie, bei dem ja auch die Löscher G1 G1 abwärts gehen, müssen letztere natürlich so weit zurückgebogen werden, dafs sich ihre vorspringenden Innenränder h nicht auf das Brandrohr legen und dadurch die untere Endstellung der Brennergallerie verhindern können. Zu diesem Zwecke tragen die Löscher G1 G1, Fig. 7, innerhalb und dicht unterhalb ihres nach innen vorspringenden Randes kleine Keilflächen Λ1. Diese Keilflächen legen sich beim Senken der Brennergallerie an die Oberkante des Brandrohres und werden dann beim weiteren Senken der Gallerie so weit nach aufsen gedrängt, dafs die Innenkanten der Löscher ungehindert bei dem Brandrohr vorbeigehen können und endlich die in Fig. 6 dargestellte Lage einnehmen.
Um auch bei dieser Ausführung der Löscher den Docht anzünden zu können, ist einer derselben wiederum mit dem Hebelarm H ausgestattet.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Eine Löschvorrichtung für Petroleum-Lampen bei Rundbrennern, gekennzeichnet durch die Anordnung gelenkiger, mit einer Hebevorrichtung für die Brennergallerie in der Art verbundener Löscher G G G1 G1, dafs dieselben bei niedergelassener Gallerie A im unteren Theil des Brenners (Fig. 1 und 6), bei hochgehobener Gallerie dagegen an dem Brandrohr E ebenfalls hochgeschoben sind und sich dann entweder über das Brandrohr (Fig. 3) oder gegen die Unterseite der feststehenden Brandscheibe / (Fig. 5) legen, zum Zwecke, eine Behinderung des gleichmäfsigen Luftzutrittes zur Flamme bei Anwendung einer Löschvorrichtung zu vermeiden und auch bei Lampen mit Brandkappen das Anbringen einer Löschvorrichtung zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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